Universität Duisburg-Essen, Institut für Evangelische Theologie 

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Schart, Aaron, last edited: 2007-07-10

 

Schulz                                                                                                              Hauptstudium

                                                                                                                                                                 2007ws022                                                                                                                                                 

(SII: D2; P/SI: C2; PWU: A4; GHR: M3; GyGe: )

 

 Luthers reformatorische Grundschriften

(SII: D2; P/SI: C2; PWU: A4; GHR: M3; GyGe: )

 

SE 2, Di, 14-16 , R12 T03 F87 , Beginn: 16.10.2007                                         

 

Wer sich nicht zu irgendeinem Zeitpunkt seines Studiums mit Luthers sog. reformatorischen Grundschriften von 1520 auseinandersetzt; wer m.a.W. die Lektüre theologiegeschichtlich epochaler Texte wie Von der Freiheit eines Christenmenschen, Von den guten Werken, An den christlichen Adel deutscher Nation oder Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche scheut, mag vieles zu sein mit Recht beanspruchen. Ein christlicher, erst recht ein protestantischer Theologe ist er/sie zweifellos nicht – und wird es auch nie werden. Trotz, ja gerade wegen der interreligiösen Herausforderungen, die unser plurales Zeitalter prägen und bestimmen, ist die Kenntnis der eigenen (und d.h. hier: der protestantisch-reformatorischen) Tradition eine unerlässliche Voraussetzung dafür, mit den genannten Herausforderungen sachgemäß umgehen zu können.

Der Schaffung dieser Voraussetzung dient unser Seminar: Im Anschluss an eine historisch-biografische bzw. theologiegeschichtliche Einleitung werden wir, beginnend mit der programmatisch einschlägigen Heidelberger Disputation von 1518, Luthers reformatorische Grundschriften im Detail studieren. Je nach Zeit und Interessenlage werden sich Seitenblicke auf Luthers spätere Schriften sowie auf dessen Einfluss auf die gegenwärtige (evangelische) Theologie anschließen.          

 

Detaillierte Literaturangaben erfolgen in der ersten Sitzung. Zur Vorbereitung empfehle ich: Ernstpeter Maurer, Luther. Freiburg 1999 (bes. Kap. 1 u. 2).