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Schart, Aaron, last edited: 2007-07-10
Das Christentum. Eine historisch-systematische Einführung 2007ws020
(SII: D1-2; P/SI: C1-2; PWU: A4; GHR: M2)
VO 2, Mi 8.30-10, R12 T04 F14, Beginn: 17.10.2007
Man hat das Christentum eine ,denkende Religion’ (C.H. Ratschow) genannt – vor allem deshalb, weil es zu seiner Eigenart gehört, Theologie i.S. einer systematischen Selbstauslegung jenes Glaubens hervorzubringen, der ihm zugrunde liegt. Kraft dieser theologischen Reflexion versucht der Glaube sich über die eigenen Grundlagen klarzuwerden: über seine Natur, die Voraussetzungen seines Zustandekommens, seine Inhalte und Geltungsbedingungen. Diese Reflexion beginnt bereits im Neuen Testament und sie setzt sich, mit steter Rücksicht auf ihre biblischen Wurzeln, durch die Geschichte des Christentums bis heute fort.
Die Vorlesung wird Inhalt und Geschichte dieses Reflexionsprozesses einführend und im Überblick darstellen. Sie setzt ein mit theologisch-enzyklopädischen Überlegungen, verfolgt danach Grundbewegungen und Wendepunkte der abendländischen Kirchen- und Theologiegeschichte, um abschließend exemplarische Leitbegriffe und Problemstellungen der systematischen Theologie als Dogmatik zu erörtern.
Zur einführenden Lektüre empfehle ich:
Behr, Eve Marie/Hiller, Doris: Handbuch Ev. Theologie. Ein enzyklopädischer Zugang. Stuttgart 2006.
Leonhardt, Rochus: Grundinformation Dogmatik. Göttingen 22004.
McGrath,
Alister: Der Weg der christlichen Theologie. Eine Einführung. München 1997.