Was wir machen
Untersuchung, Beratung & Forschung
Das Institut für Hygiene und Arbeitsmedizin ist in einen ambulanten und medizinischen Bereich für arbeits- und umweltmedizinische Untersuchungen und Beratungen sowie Routine- und Forschungslabors mit chemisch-toxikologischer, biologischer und mikrobiologisch-hygienischer Ausrichtung aufgegliedert.
Aufgaben in der Krankenversorgung werden im Rahmen der arbeits- und umweltmedizinischen Sprechstunde wahrgenommen, in der arbeits- und umweltbedingte Gesundheitsschädigungen ursächlich abgeklärt und arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter des Instituts in allen Fragen der Einwirkung chemischer, physikalischer und biologischer Noxen am Arbeitsplatz und in der Umwelt beratend bzw. gutachterlich tätig. Außerdem wird im Institut eine reisemedizinische Sprechstunde abgehalten, in der als hierzu lizenzierter Impfstelle Gelbfieberimpfungen sowie alle weiteren für Reisen empfohlenen Impfungen angeboten werden.
Zu den mittelbaren Aufgaben in der Krankenversorgung zählen hygienische Untersuchungen (Sterilitätskontrollen, Umgebungsuntersuchungen, Lebensmittel- und Wasseruntersuchungen), die primär für das Universitätsklinikum, jedoch auch für externe Einrichtungen erbracht werden.
Wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die arbeits- und umweltmedizinische Toxikologie und die biologische Expositionskontrolle bei Einwirkung gesundheitsschädlicher Stoffe in der Arbeitswelt und in der allgemeinen Umwelt. Die Entwicklung neuer Methoden des Wirkungsnachweises insbesondere von krebserzeugenden, aber auch von anderen toxischen Stoffen sowie von Methoden zur Kontrolle der Belastung und Beanspruchung durch diese Stoffe stehen im Vordergrund. Als Mitglieder verschiedener wissenschaftlicher Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft wirken der Institutsdirektor und der Laborleiter an der normativen Bewertung gesundheitsschädliche Stoffe und der Entwicklung autorisierter Analyseverfahren mit. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Instituts stellt die Staublungenforschung dar. Expositionen gegenüber natürlichen und künstlichen Mineralstäuben mit ihren Folgen für die Gesundheit stehen hierbei im Mittelpunkt.
