Forschungsprojekt
Produktentwicklung hybrider Glas-Stahl-Verbundträger
Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Jochen Menkenhagen
Mitarbeiter: Dr. rer. nat. Ernst Baeck, Dipl.-Ing. Kai Koschecknick, B.Sc. Pascal Wörth
Förderung: BMWi / VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Programm InnoNet
Laufzeit : 2008-2011
Der Einsatz von Glas als lastabtragendes Bauelement in Fassadenkonstruktionen führt aufgrund fehlender technischer Baubestimmungen für die Planung und Konstruktion zu Sonderkonstruktionen. Die technischen Anforderungen des Fügens der einzelnen Bauelemente, sowie die geringe Redundanz der Bauelemente in der Tragkonstruktion, sind auf Grund der Sprödigkeit des Werkstoffes Glas zur Zeit ebenfalls nicht befriedigend gelöst.
Die Entwicklung von hybriden Glas-Stahl-Verbundträgern soll durch eine anwendungsgerechte Kombination von Glas und Stahl zu einer innovativen Lösung beitragen. Ein Hauptaugenmerk liegt hierbei in der linienhaften Verklebung zwischen Glas und Stahl, wodurch der Werkstoff Glas konsequent als lastabtragendes Element genutzt, die Transparenz erhalten und die Redundanz durch den Werkstoffverbund zwischen dem spröden Glas und dem duktilen Stahl entscheidend verbessert werden kann. Darüber hinaus ermöglichen die Gurte aus Stahl die Anwendung konventioneller Verbindungstechniken zum Anschluss weiterer Bauteile. Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung von hybriden Trägern sind praxisorientierte Bemessungskonzepte. Numerische Untersuchungen und FE-Analysen sollen hierfür die notwendigen Grundlagen liefern.
Das Forschungsprojekt wird gemeinsam mit der Technische Universität Dresden - Fakultät Bauingenieurwesen - Institut für Baukonstruktion, DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KG, Glasid AG, Hunsrücker Glasveredelung Wagener GmbH & Co. KG, Jansen AG und ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH bearbeitet.
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