KURZVITA :

1958 in Herne/Westf. geboren; verheiratet, 2 Söhne (* 1996; * 2002); Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Hamburg; Magisterabschluss in Bochum mit einer Arbeit über Norbert Elias‘ Zivilisationstheorie im Diskurs historischer Frauenforschung; Promotion bei Prof. Jörn Rüsen an der Universität Bielefeld mit dem Thema: „Theorie- und Methodenprobleme einer feministisch perspektivierten Geschichtswissenschaft”; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Geschichte und ihre Didaktik/Lehrgebiet Frauengeschichte der Universität Bonn (Prof. Dr. Annette Kuhn), am Historischen Seminar der Universität Hannover (Prof. Dr. Adelheid von Saldern), am Zentrum für Zeithistorische Forschung, Postdam (Prof. Dr. Christoph Kleßmann/ Prof. Dr. Konrad Jarausch).

Forschungsfelder im Schnittpunkt von Repräsentation, Politik, Geschlecht, Raum; Arbeit als Public Historian, langjährige Tätigkeit als Kuratorin historischer Ausstellungen und als Entwicklerin von Kulturprojekten im europäischen Raum.

Seit 2008 Projektleiterin von FRAUEN.ruhr.GESCHICHTE – einem Kooperationsprojekt für die Kulturhauptstadt Ruhr 2010 vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher, LWL-Industriemuseum und RUHR2010: siehe www.frauenruhrgeschichte.de/.

Seit dem SS 2009 Lehrbeauftragte an der Universität Duisburg-Essen im Fachbereich Bildungswissenschaften mit dem Themenschwerpunkt Geschichte der Erwachsenenbildung sowie am Institut für Optionale Studien.

PUBLIKATIONEN : (Auswahl):
Bücher/CD:

  • Der Ort: 750 Jahre Kloster Gravenhorst, begleitende Publikation zur gleichnamigen Ausstellung, hg. vom Kreis Steinfurt, Steinfurt 2006.
  • Jazz in Dortmund. Hot – Modern – Free – New, hg. v. Andreas Müller, Richard Ortmann, Uta C. Schmidt, Essen 2004.
  • Eine Geschichte des Klosters Gravenhorst, CD hg. vom Kreis Steinfurt, DA. Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Steinfurt 2003.
  • Vom Rand zur Mitte. Aspekte einer feministischen Perspektive in der Geschichtswissenschaft, Zürich/ Dortmund 1994.

Herausgeberschaft:

  • Zus. M. Udo Arnold u. Peter Meyers: Stationen eines Hochschullebens. Festschrift für Annette Kuhn zum 65. Geburtstag am 22. Mai 1999, Dortmund 1999.
  • Seit 1998 Herausgeberin und Redakteurin des Wochenkalenders „Politeia. Frauenportraits aus der deutschen Zeitgeschichte. Der Wochenkalender erschien bis 2008 zehn Mal unter der Herausgeberschaft v. Uta C. Schmidt.
  • Seit 1992 Mitherausgeberin und geschäftsführende Redakteurin der Zeitschrift “metis. Zeitschrift für historische Frauen- und Geschlechterforschung”. Das Erscheinen der Zeitschrift wurde 2002 mit dem zwanzigsten Heft eingestellt.

Ausgewählte Aufsätze: 

  • Industriegeschichte hören. Ein Klangarchiv zur Klanglandschaft Ruhrgebiet, in: Zeithistorische Forschungen./ Studies in Contemporary History, 8. Jg. (2011/2), Göttingen 2011, S. 305-314.
  • Schwerstarbeit. Das Leben der Bergarbeiterfrau Anna Schmidt, in: Piorr, Ralf  (Hg.), Vor Ort. Geschichte und Bedeutung des Bergbaus in Herne und Wanne-Eickel, Herne 2010, S. 200-205.
  • Zus. m. Josef Börste: „Sie ist eine stattliche Erscheinung …“. Maria Niggemeyer – Eine große alte Dame der Politik, in: Jahrbuch des Kreises Unna 2011, Unna 2010, S. 73-88.
  • The Mental Aspect of European Geography/ Geographie mentale de l`Europe/ Eine mentale Geografie Europas/ Mentalna geografie Europy, in: C.O.A.L. From Carboniferous to Open-Eyed Artists on Landscape, hg. v. d. Kunstakademie Katowice, Katowice 2008, S. 37-41.
  • „Ein besonderes Hindernis steht nicht im Wege.“ Dalheim in der Schwellenzeit zur Moderne, in: Säkularisation und Neubeginn. Die Kultur der Klöster in Westfalen, hg. v. Wemhof, Matthias, Regensburg 2007, S. 76-90.
  • Das Signal von Minister Stein. Ein O-Ton als Erinnerungsort, in: Original/ Ton. Zur Mediengeschichte des O-Tons, hg. v. Maye, Harun, Reiber, Cornelius, Wegmann, Nikolaus, Konstanz 2007, S. 361-384.
  • „Jahrhundertelang hieß es: Kinder – Küche – Kirche. Wir sagen: Das vierte „K“ heißt Kampf.“ Frauenkämpfe im Ruhrgebiet: Überlegungen, Beispiele, Perspektiven, in: Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, 2/ 2006.
  • „Lasst uns den Kohlenpott umfunktionieren! Repräsentationspolitik der Stadtlandschaft Ruhrgebiet, in: Saldern, Adelheid von (Hg.): Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen Umbruchzeiten, Beiträge zur Kommunikationsgeschichte Band 17, Stuttgart 2006, S. 257-282.
  • „Das Problem heißt Schlüsselkind.“ Die „Schlüsselkinderzählung“ als geschlechterpolitische Inszenierung im Kalten Krieg. Einführende Überlegungen zu „Geschlecht“ und „Kalter Krieg“, in: Lindenberger, Thomas (Hg.): Massenmedien im Kalten Krieg. Akteure, Bilder, Resonanzen, Köln/ Weimar/ Wien 2006, S. 171-202.
  • „ […]auf dem Berg, nicht hinter dem Berg zu Hause“. Die 700-Jahr Feier der Stadt Lüdenscheid 1968, in: Saldern, Adelheid von (Hg.) unter Mitarbeit v. Lu Seegers: Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005, S. 299-343.
  • Authentizitätsstrategien im Nationalsozialistischen Spielfilm, in: Geschichte als Experiment. Festschrift für Adelheid von Saldern, hg. v. Daniela Münkel und Jutta Schwarzkopf, Frankfurt a.M./ New York 2004, S. 195-206.
  • „Das ganze Volk soll sich vereinen in einem Willen und in einer Bereitschaft” (Goebbels). Zur medialen Inszenierung der NS-Volksgemeinschaft im und durch den Rundfunk, in: SOWI 3/ 2002, S. 15-24.
  • Politeia – eine frauengeschichtliche Sicht auf die deutsche Zeitgeschichte, in: metis. Zeitschrift für historische Frauen- und Gesclechterforschung, 8. Jg. (1999), H. 16, S. 5-21.
  • „Alle reden vom Wetter. – Wir nicht.” Das Plakat als Medium, in: ”Um 1968”. Die Repräsentation der Dinge, hg. v. Wolfgang Ruppert, Marburg 1998, S. 46-63.
  • Radioaneignung. Radio in der Nachkriegszeit und in den 50er Jahren, in: Zuhören und Gehörtwerden II. Radio in der DDR der fünfziger Jahre. Radio zwischen Lenkung und Ablenkung, hg. von Adelheid von Saldern und Inge Marßolek, Tübingen 1998, S. 259-367.
  • Radioaneignung, in: Zuhören und Gehörtwerden I. Radio im Nationalsozialismus. Zwischen Lenkung und Ablenkung, hg. von Inge Marßolek und Adelheid von Saldern, Tübingen 1998, S. 243-360.
  • Der Antennenhut. Frauenkörper in gesellschaftlichen Mediatisierungsprozessen am Beispiel des frühen Rundfunks (1923-1933), in: metis. Zeitschrift für historische Frauenforschung und feministische Praxis, 7. Jg. (1998), S. 31-50.
  • Vom “Spielzeug” über den Hausfreund” zur Goebbels-Schnauze”. Das Radio als häusliches Kommunikationsmedium im Deutschen Reich (1923-45), in: Technikgeschichte, Bd. 65 (1998), Nr. 4, S. 313-327.
  • „...que begine appellantur“, oder: Die Beginen als Frauenfrage in der Geschichtsschreibung, in: Lustgarten und Dämonenpein: Konzepte von Weiblichkeit in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. v. Annette Kuhn und Bea Lundt, Dortmund 1997, S. 54-77.
  • Für eine disziplinäre Matrix feministisch perspektivierter Geschichtswissenschaft, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 6. Jg. (1995), Heft 2, S. 237-256.
  • Artikel: „Wage es, Frau. Leben und Werk Christine de Pizans“, sowie: „Zwischen Alltagsrealität und heilsgeschichtlicher Bestimmung – Beginen“, in: Stadt der Frauen. Szenarien aus spätmittelalterlicher Geschichte und zeitgenössischer Kunst, hg. v. Annette Kuhn und Marianne Pitzen, Zürich/ Dortmund 1994, S. 29-32 und 120-127.
  • Problems of Theory and Method in Feminist History, in: Women's Studies in the 1990s. Doing Things Differently?, ed. Joanna de Groot u. Mary Maynard, London 1993, S. 86-109.
  • Frauengeschichte und Neue Geschichtsbewegung, in: Jahrbuch für Geschichtsdidaktik 1991/ 92, hg. v. Klaus Fröhlich, Theodor H. Grütter u. Jörn Rüsen, Pfaffenweiler 1992, S. 137–146.
  • Zwischen "Abscheu vor dem Paradies" und Suche nach dem "Absoluten"; Historische Kategorien in feministischer Theorie, in: Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, 12.Jg. (1989), Heft 24, S. 15–24.
  • Christine de Pizan. Hatten Frauen eine Renaissance, in: Geschichte Lernen, 1.Jg. (1988), Heft 1, S. 51–55.
  • Wohin mit "unserer gemeinsamen Betroffenheit" im Blick auf Geschichte?, in: Weiblichkeit in geschichtlicher Perspektive, hg. v. Ursula A.J. Becher u. Jörn Rüsen, Frankfurt a.M. 1988, S. 502–510.
  • Übersetzung von Karen Offen: Die Geschlechterpolitik in der französischen Frauengeschichte des 19. Jahrhunderts, in: Geschichtsdiskurs. Bd. 3: Die Epoche der Historisierung, hg. v. Wolfgang Küttler, Jörn Rüsen u. Ernst Schulin, Frankfurt a.M. 1997, S. 100-117.
  • Mehr als 250 biografische Porträts von Frauen für den Wochenkalender „Politeia“ und das Internetportal www.frauenruhrgeschichte.de/