Opel hat entschieden, sein Erfolgsmodell Astra ab 2015 nicht mehr in Deutschland, sondern nur noch in England und Polen zu bauen. Deswegen muß das Stammwerk in Rüsselsheim dann mit anderen Modellen ausgelastet werden. Es ist fraglich, was dann noch für Bochum übrig bliebe.
Mobile TrendwendeWas will der Autofahrer von morgen?
Vom ersten Konzept bis zur Serienproduktion eines Automobils vergehen meist Jahre. Deshalb ist es für Autobauer wichtig, schon jetzt die Wünsche der Kunden von Morgen zu kennen. Eine Studie deutet jetzt darauf hin, dass sich der deutsche Automarkt aktuell im Umbruch befindet.
Opel verkauft schon seit mehreren Jahren zu wenig Autos. Jetzt gibt es erste Anzeichen, dass in Deutschland Werke geschlossen werden sollen. Vor allem die Mitarbeiter in Bochum zittern.
Quelle: ZDF, heute journal, 23.03.2012
Opel-Werk in ernster Gefahr
Die Lage ist ernst, sagt der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.
Chancen gebe es aber, wenn Opel-Mutterkonzern General Motors sein Produktionssystem überdenken würde.
Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Der Genfer Autosalon zeigt da, in welche Richtung es gehen könnte. Rund 900 Hersteller werben hier für ihre Modelle. Elektromobilität ist zwar ein wichtiges Thema – aber wie heiß sind die Verbraucher wirklich drauf – jetzt und in Zukunft?
80 Prozent der Fahrzeuge werden auch im Jahr 2020 noch über konventionelle Aggregate verfügen, so lässt sich Ferdinand Dudenhöfer (Direktor des CAR-Center of Automotive Research) im Spiegel zitieren.
Wer heute über den Kauf eines neuen Diesel-Fahrzeugs nachdenkt, sollte ganz genau nachrechnen. Ein Benziner könnte insgesamt günstiger sein. Dazu raten Experten von der Uni Duisburg und vom ADAC. Sie haben gute Gründe für den Rat.