Universität Duisburg-Essen
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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Computerlinguistik
Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2007/2008


Grundstudium

Simunic Grundlegende Programmiertechniken (JAVA)
V, 2 SWS, Do 14-16, LB 107

Simunic Grundlegende Programmiertechniken (JAVA)
Ü, 2 SWS, LF 257

Gruppe 1: Di 10-12 Uhr
Gruppe 2: Di 12-14 Uhr
Gruppe 3: Di 16-18 Uhr
Gruppe 4: Do 10-12 Uhr
Gruppe 5: Do 16-18 Uhr

Hauptstudium

Hoeppner Benutzermodellierung in natürlichsprachlichen Systemen
HS, 2 SWS, Di 14-16, LF 226
Beginn: 23.10.2007
Natürlichsprachliche Äußerungen enthalten oft keine expliziten Informationen darüber, mit welchen Absichten des Sprechers sie verbunden sind. Menschliche Gesprächspartner inferieren diese Absichten und können so erst adäquat reagieren. In natürlichsprachlichen Systemen (und immer mehr in Anwendungssystemen wie z.B. Netzwerkbrowser) dient ein Benutzermodell dazu, Annahmen über die Intentionen abzuleiten. Im Seminar sollen die bisher erarbeiteten Ansätze für den Aufbau und die Verwendung von Benutzermodellen vorgestellt werden.
Hoeppner Computerlinguistische Methoden der Semantik
2 SWS, Mi 10-12, LF 226
Beginn: 24.10.2007
Um die Bedeutung sprachlicher Äußerungen und Texte darstellen zu können, wurden in der Computerlinguistik zahlreiche Notationen entwickelt. In der Vorlesung werden die wichtigsten dieser semantischen Repräsentationssprachen vorgestellt. Wie in der Linguistik kann man auch hier von logikorientierten Ansätzen und von pragmatisch orientierten Ansätzen sprechen: erstere versuchen, die Bedeutungsdarstellung von Sätzen an Wahrheitsbedingungen zu binden, während letztere die Äußerungssituation, insbesondere auch die mit einer Äußerung verfolgte Absicht mit einbeziehen. Für die Verwendung von semantischen Repräsentationssprachen in Computersystemen sind insbesondere Verarbeitungsaspekte wichtig, d.h. wie kann eine semantische Repräsentation für eine sprachliche Äußerung erzeugt werden (Analyse) und wie kann aus einer semantischen Repräsentation eine sprachliche Form erzeugt werden (Generierung). In der Praxis sind für diese Zwecke häufig mehrstufige Beschreibungssprachen entwickelt worden, deren Ebenen sich im Grad der Eindeutigkeit oder Explizitheit unterscheiden.

Hoeppner Datenschutz, Praxisprojekt (Kommedia)
2 SWS, Do 16-18, LF 226
Beginn: 25.10.2007
Mit zunehmender Verbreitung von Internet-Diensten im privaten, beruflichen und wirtschaftlichen Leben gerät der Datenschutz immer stärker ins Blickfeld. In diesem Praxisprojekt wollen wir uns in verschiedene aus der Sicht des Datenschutzes sensible Bereiche einarbeiten, deren spezifische Problematik durchleuchten und Lösungsansätze kritisch beurteilen. Beispiele für solche Bereiche sind die folgenden:

• Gesundheitswesen (Identitätsmanagement, Patientendaten)
• Finanzbereich (Bundesweite Steuerdatenbank)
• Web 2.0 Anwendungen (Suchmaschinen, Emailverkehr etc.)
• Urheberschutz (Digitale Bibliotheken, Fachzeitschriften)
• Rechnerausspähung (Schäuble-Pläne)
• E-Commerce (Personalisierung, Recommender Systeme)
• Vertrieb/Marketing (Customer Relationship Management, Data Warehouse, Kundenkarten)
• Kriminalität (Polizei, BND, BKA etc.)
• RFID-Technologien (Ambient Intelligence)
• Betriebliche Anwendungen (Personaldaten, Qualitätssicherung etc.)

Als Ergebnis soll ein Internet-Portal erstellt werden, auf der Recherche-Ergebnisse und Fallbeispiele präsentiert werden, wobei jeweils ein Schwerpunkt auf die Einschätzung jetziger und zukünftig möglicher Technologien gelegt werden soll.

Letzte Änderung: Mittwoch, 5.9.2007
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