Als Teil der dreisemestrigen Einführung in die Grundlagen der Informatik werden in diesem Semester einerseits die Theorie der formalen Sprachen und Automaten und andererseits elementare Algorithmen wie Such- und Sortierverfahren vorgestellt. Analyseverfahren für formale Sprachen spielen in der Computerlinguistik eine wichtige Rolle, weil sie auch für die Analyse natürlicher Sprachen eingesetzt werden können; dieses Themengebiet bereitet daher auf die Hauptstudiumsveranstaltung "Formale Grammatiken und maschinelle Syntaxanalyse" vor. In der zweiten Semesterhälfte werden dann verschiedene Such- und Sortierverfahren besprochen, die in den verschiedensten computerlinguistischen Themenbereichen, vom Lexikonaufbau bis zur Textgenerierung, immer wieder Verwendung finden. Durch regelmäßige Teilnahme und die wöchentliche Bearbeitung von Übungsblättern kann ein Schein erworben werden.
In dieser Pflichtveranstaltung sollen grundlegende Parameter der menschlichen Kommunikation diskutiert werden, insbesondere diejenigen, die üblicherweise der linguistischen Pragmatik zugerechnet werden. Dies geschieht unter der Zielsetzung, zu erkunden, wie weit menschliche Kommunikationsformen auch auf die Mensch-Computer-Interaktion übertragbar sind. Aus computerlinguistischer Perspektive sind hier insbesondere natürlichsprachliche Dialogsysteme und Textgenerierungssysteme von Interesse, denn bei diesen Systemtypen ist eine Interaktion zwischen Mensch und Computer notwendigerweise erforderlich.
Literatur:
N. Lenke, H,.D. Lutz, M. Sprenger: Grundlagen sprachlicher Kommunikation. München: Fink 1995 (=UTB 1877)
D. Jurafsky, J.H. Martin: Speech and Language Processing. Prentice Hall 2000,
Kapitel IV.
Natürlichsprachliche Äußerungen enthalten oft keine expliziten Informationen darüber, mit welchen Absichten des Sprechers sie verbunden sind. Menschliche Gesprächspartner inferieren diese Absichten und können so erst adäquat reagieren. In natürlichsprachlichen Systemen (und immer mehr in Anwendungssystemen wie z.B. Netzwerkbrowsern oder e-commerce Anwendungen) dient ein Benutzermodell dazu, Annahmen über die Intentionen abzuleiten. Im Seminar sollen die bisher erarbeiteten Ansätze für den Aufbau und die Verwendung von Benutzermodellen vorgestellt werden.
Simunic
Einführung in die Programmierung (Java)
V, 2 SWS, Di, 08.00-10.00 Uhr, LB 107 Beginn: 11.04.2006
In der Vorlesung werden die Grundkonzepte der objektorientierten Programmiersprache JAVA vorgestellt, die in den letzten Jahren als Anwendungssprache große Verbreitung gefunden hat.
Weitere Literaturvorschläge werden in der Vorlesung angesprochen.
Simunic
Einführung in die Programmierung (Java)
Ü, 2 SWS, LF 257
Gruppe 1: Di 12-14 Uhr, Beginn: 11.04.2006 Gruppe 2: Di 14-16 Uhr, Beginn: 11.04.2006 Gruppe 3: Mi 12-14 Uhr, Beginn: 12.04.2006 Gruppe 4: Mi 14-16 Uhr, Beginn: 12.04.2006
Wahlpflichtveranstaltung für Studierende von Kommedia sowie das Wahlpflichtfach "Informatik" in den Dipl.-Studiengängen "Pädagogik" und "Sozialwissenschaften" im Grundstudium, Wahlpflichtveranstaltung für Studierende der Computerlinguistik im Hauptstudium
Kommedia
Hoeppner, Roessler, Wagner
Informationsextraktion aus Texten
Do, 16-18 Uhr, LF 226 Beginn: 13.04.06