In der Ende 2010 neu etablierten Arbeitsgruppe wird an verschiedenen Aspekten der Mehrsprachigkeit geforscht.

 

Gesellschaftliche Mehrsprachigkeit

Ansprechpartnerin:
Helena Olfert  (helena.olfert@uni-due.de)

In diesem Bereich wird untersucht, welche Faktoren den bilingualen Spracherwerb im Kontext von Migration begünstigen bzw. welche Bedingungen zu einem unvollständigen Spracherwerb oder zum Verlust einer Sprache führen könnten. [MEHR]

 

Bereich institutionelle Mehrsprachigkeit

Ansprechpartner:
Paul Haller (paul.haller@uni-due.de)

In diesem Forschungsfeld geht es um Mehrsprachigkeit und den Schulspracherwerb in der Institution Schule. Im Rahmen einer Schulstudie werden u.a. folgende Aspekte untersucht: die Anerkennung verschiedener Sprachen im Schulalltag; die Einstellung gegenüber der Mehrsprachigkeit sowie das in der Schule verwendete Register „Schulsprache" . [MEHR]

Bereich individuelle Mehrsprachigkeit

Ansprechpartnerinnen:
Sarah Romano-Bottke
 
(sarah.romano@uni-due.de)

Grundlegend ist hier der Aspekt des mehrsprachigen Erwerbs. Es werden neue Sprachdaten zweisprachig aufwachsender Kinder erhoben. Dabei stehen drei Aspekte besonders im Fokus:

  1. die Untersuchung von bislang kaum analysierten Sprachpaaren
    (Deutsch-Türkisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch-Russisch),
  2. der Vergleich zwischen den Erwerbsformen simultan und sukzessiv
  3. und die Erforschungverschiedener Phänomene (z.B. Spracheneinfluss, Sprachmischungen). [MEHR]

Weitere Kooperationen

Die Arbeitsgruppe steht zudem im wissenschaftlichen Austausch mit internationalen Forschern, deren Interesse sich auf den mehrsprachigen Erwerb und auf die linguistische Analyse von Sprachmischungen richtet. [MEHR]