Fakultät für Mathematik

Kurzprofil


Gilt immer noch: Ohne Formeln keine Mathematik.

Mit den Studiengängen Mathematik, Technomathematik und Wirtschaftsmathematik bietet die Universität Duisburg-Essen ein klassisches Mathestudium. Zudem gibt es Studiengänge, die Mathematik mit Technik und Wirtschaft verknüpfen. Dies ermöglicht breit gefächerte Studienmöglichkeiten in einer überschaubaren Fakultät, an der Studierende leicht Kontakt untereinander und mit den Lehrenden finden. Als zentrale Anlaufstelle, gerade für StudienanfängerInnen, dient ein fakultätseigenes Lern- und Diskussionszentrum, das LuDi. Fachliche Vertiefungen sind in der Algebra, Analysis, Geometrie, Numerischen Mathematik, Optimierung, Stochastik und Zahlentheorie möglich.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausbildung von MathematiklehrerInnen. Angeboten werden sowohl das Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen als auch das für Gymnasien und Gesamtschulen einschließlich der berufsbildenden Schulen. Neben der qualifizierten fachlichen Ausbildung steht dabei ein umfangreiches Spek­trum an didaktischen Veranstaltungen zur Verfügung. Dieses wird ergänzt durch spezielle Kurse wie Modellieren oder Geschichte der Mathematik.

Darüber hinaus besuchen künftige Natur-, Sozial- oder WirtschaftswissenschaftlerInnen die Mathematik-Veranstaltungen. Ebenso gibt es spezielle Angebote für SchülerInnen wie den Mathe-Zirkel, die Schlauen Füchse oder das Schülerstudium, in welchem man bereits vor dem Schulabschluss an der Universität anrechenbare Leistungen erbringen kann.

Auch in wissenschaftlicher Hinsicht ist die Fakultät für Mathematik sehr gut aufgestellt. So gelang es, den amerikanischen Mathematiker Marc Levine auf eine Alexander von Humboldt-Professur zu berufen. Er verstärkt das Essener Seminar für Algebraische Geometrie und Arithmetik, das zusammen mit Arbeitsgruppen aus Bonn und Mainz den Transregio-SFB 45 trägt. In diesem forscht die Professorin Hélène Esnault, die gemeinsam mit ihrem verstorbenen Ehemann Professor Eckart Viehweg mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet wurde. Zusammen mit weiteren Arbeitsgruppen aus Bonn, Essen und Mainz sind sie am Transregio-SFB 45 Periods, moduli spaces and arithmetic of algebraic varieties beteiligt.

Die International Graduate School of Mathematics spricht Promovierende aus allen Kontinenten an. Dank intensiver Kontakte der Arbeitsgruppen zu führenden WissenschaftlerInnen aus aller Welt sind dem wissenschaftlichen Nachwuchs erstrangige Möglichkeiten zum Einstieg in eine akademische Karriere geboten.

Daneben pflegt die Fakultät enge Kontakte mit dem Institut für Experimentelle Mathematik (IEM) der Uni. Hier arbeiten MathematikerInnen, ComputerexpertInnen und NachrichtentechnikerInnen fachübergreifend zusammen, um die Wechselwirkung zwischen Mathematik und Computerentwicklung zu stärken.