Messung von Schülerleistungen
Schülerleistungen werden routinemäßig beurteilt. Die Beurteilungen sollen in erster Linie die Güte der erbrachten Leistungen ausdrücken. In diesem Seminar werden zunächst die methodischen Grundlagen der Beurteilung solcher Denkleistungen besprochen. Anschließend werden die Probleme verschiedener Datenquellen – insbesondere von Noten – kritisch diskutiert. Um zu einem profunderen Verständnis von Schülerleistungen zu gelangen, werden personenseitige Kovariate debattiert. Zu diesen Kovariaten zählen vorrangig Leistungskonstrukte und Konstrukte typischen Verhaltens. Von besonderem Interesse in dieser Veranstaltung ist die Erarbeitung der analytischen Grundlagen um die verschiedenen empirischen Befunde rational beurteilen zu können. Sowohl diese analytischen Grundlagen als auch die gewählten Operationalisierungen sollen an jeweils geeignetem Anschauungsmaterial methodenkritisch besprochen werden.
Messung von Schülerleistungen, Gruppe 1
Di 14 – 16, R11 T03 D16, Prof. Dr. Oliver Wilhelm
Messung von Schülerleistungen, Gruppe 2
Di 16 – 18, R09 S05 B08, Prof. Dr. Oliver Wilhelm
Lernen und Training kognitiver Fähigkeiten
Im Mittelpunkt schulischen Unterrichts stehen die Wissensvermittlung und das Training kognitiver Fähigkeiten. In diesem Seminar sollen zunächst unterschiedliche kognitive Fähigkeiten voneinander abgegrenzt und grundsätzliche methodische Herangehensweisen erörtert werden. Anschließend werden längsschnittliche Veränderungen von kognitiven Fähigkeiten und Schülerleistungen mit besonderer Beachtung des schulpflichtigen Alters genauer betrachtet. Anhand spezifischer Trainingsstudien werden Prinzipien der Versuchsplanung und Auswertung illustriert und methodenkritisch debattiert.
Lernen und Training kognitiver Fähigkeiten, Gruppe 1
Mi 10 – 12, SE 005, Prof. Dr. Oliver Wilhelm
Lernen und Training kognitiver Fähigkeiten, Gruppe 3
Mi 16 – 18, R09 S05 B08 , Dr. Ulrich Schroeders
Diagnostik von Schülererfolg und Schülermisserfolg
Schülerinnen und Schüler unterscheiden sich in ihren sozialen, motivationalen, affektiven und kognitiven Voraussetzungen. Die Wirkung der einzelnen Faktoren und ihr Zusammenspiel sollen hinsichtlich ihrer Bedeutung für den schulischen Erfolg und Misserfolg methodenkritisch erörtert und eingeordnet werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den verschiedenen Facetten devianten und auffälligen Verhaltens, wozu u.a. Störungen des Sozialverhaltens, oppositionell-aufsässiges Verhalten, aber auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) und das Hyperkinetisches Syndrom (HKS) gehören. Neben Epidemiologie, Symptomatik und insbesondere der Diagnostik sollen auch mögliche Behandlungskonzepte vorgestellt und anhand von Fallbeispielen erläutert werden.
Diagnostik von Schülererfolg und -misserfolg, Gruppe 2
Mi 14 – 16, R11 T06 C59, Dr. Ulrich Schroeders