Jasmin Dykstra: Entwicklung und Erprobung einer Versuchsreihe zur Reflexion an Spiegeln, 2008
Jasmin Dykstra hat ihr Studium für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen mit den Fächern Mathematik und Physik an der Universität Duisburg-Essen im Sommer 2008 erfolgreich abgeschlossen. Seitdem ist sie Referendarin an einer Realschule in Duisburg. Die Freizeit- und Hobbyfotografin ist sehr an phänomenologischer Optik interessiert.
Für ihre schriftliche Hausarbeit zum ersten Staatsexamen hat sie eine Versuchsreihe zur Reflexion an Spiegeln entwickelt und getestet. Die Reihe wird in den begleitenden Übungen zur Vorlesung "Einführung in die Physik" eingesetzt. Sie soll Studentinnen und Studenten der Lehrämter an Grund- und Hauptschulen und an Real- und Gesamtschulen auf offene Experimentiersituationen vorbereiten, indem sie ihnen eigene Strukturierungsmöglichkeiten eröffnet und Spielraum für eigene Ideen und Kreativität bietet. Die vorliegenden sieben Freihandexperimente lassen sich ebenso in den Optikunterricht der Sekundarstufe eingliedern. Sie zeigen den Studierenden Möglichkeiten auf, mit wenig Materialaufwand die auf Spiegelungen basierenden optischen Phänomene mit Schülerinnen und Schülern zu untersuchen.
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Patrik Gabriel: Physikalische Analyse von Schwungbewegungen im Alltag, 2006
Patrik Gabriel hat sein Physikstudium für das Lehramt der Sekundarstufe 1 und 2 an der Universität Duisburg-Essen absolviert. Schon aufgrund der Fächerkombination Physik, Sport und Kunst besteht das Anliegen, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Disziplinen herauszustellen und die Fruchtbarkeit der physikalischen Sicht auf bestimmte Phänomene einem möglichst breiten Publikum schmackhaft zu machen. Dementsprechend liegt der Fokus des Schaffens auf Phänomenen aus unserer direkten Wahrnehmung, denen ein gewisser Aufforderungscharakter innewohnt.
Die hier vorliegende schriftliche Hausarbeit zum ersten Staatsexamen untersucht Schwungbewegungen aus dem Sport und Freizeitbereich. Anhand von drei Bewegungsanalysen soll das Interesse für alternative Herangehensweisen im Mechanikunterricht geweckt werden. Mit diesem Ansatz wird die Brücke zwischen biomechanischer Forschung und dem Physikunterricht geschlagen. Dabei wird mit dem Videoanalyseprogramm Viana und dem Modellbildungsprogramm Stella gearbeitet.
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Jana Wißing: Der Mond im Sachunterricht, 2004.
Jana Wißing absolvierte ihr Studium für das Lehramt der Primarstufe an der Universität Essen. Neben den Studienfächern Mathematik und Deutsch lag der Schwerpunkt auf dem Fach Sachunterricht im Bereich Naturwissenschaft und Technik.
Wie eine Schülerbefragung zeigte, haben schon Grundschüler ein hohes Interesse an unserem Trabanten und an den Phänomenen des Weltalls. Der Mond als erdnächster Himmelskörper bietet einen geeigneten Einstieg in die Astronomie. In der für die Staatsexamensarbeit entwickelten und getesteten Unterrichtsreihe zum Thema "Mond" werden vorrangig die von der Erde aus beobachtbaren Bewegungen und Veränderungen des Mondes am Himmel untersucht. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beobachtung der Mondphasen, der West-Ost-Bewegung des Mondes und seiner damit verbundenen unterschiedlichen Sichtbarkeit. Der Schwerpunkt der Reihe liegt auf zwei Methoden: der eigenen Mondbeobachtung und der Arbeit mit einem Modell, einer Art Rollenspiel: Alle Beobachtungen am Himmel werden mit dem Modell aufgegriffen und aus der Sicht eines Erdbewohners (Innensicht) sowie aus der Außensicht dargestellt und erklärt.