Einführung einzelner Initiativen und Maßnahmen im Diversity-Kontext
Der Gesamterfolg, die praktische Implementierung von DiM und von einzelnen Initiativen und der Weg bis zu einem Diversity-Campus ist von allen Mitgliedern und insbesondere den Studierenden, einzelnen Fakultäten, Lehrstühlen, Abteilungen und deren MitarbeiterInnen abhängig.
DiM sollte von allen Akteuren an den Hochschulen gewollt sein, um zielgerichtet implementiert und "gelebt" zu werden.
Top-Down-Verfahren
Top-Down-Verfahren beinhaltet die Angliederung von DiM an die Leitung / das Rektorat. Am erfolgversprechendsten für die Effektivität und Effizienz des DiM-Ansatzes, dessen Initiativen und Kommunikation nach innen und außen, scheint die Angliederung an die Leitung der Hochschulen zu sein.
DiM ist in erster Linie eine Aufgabe des Top-Managements der Hochschulen und sollte dementsprechend bei dem Kanzler/Präsidium und dem Rektorat/Prorektorat angegliedert sein. Dadurch bekommt der Ansatz die notwendige Durchschlagskraft und kann erfolgsversprechend Schritt für Schritt implementiert und zukünftig "gelebt" werden.
Bottom-Up-Verfahren
DiM kann ebenfalls als Bottom-Up-Verfahren implementiert werden. Beim Bottom-Up-Ansatz handelt es sich um die Implementierung „von unten nach oben". Das bedeutet, die Planung und Entwicklung von DiM-Initiativen obliegt in erster Linie allen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die unmittelbar mit Studierenden vor Ort zu tun haben.
Die DiM-Maßnahmen werden an der Basis entwickelt und „nach oben" zur Leitungsebene weitergegeben.
Gegenstrom-Verfahren
Die Kombination von beiden Verfahren ist das Gegenstrom-Verfahren. Dieses Verfahren kombiniert beide Ansätze: Top-Down und Bottom-Up. Die DiM-Initiativen, Ideen und Vorschläge kommen sowohl von der Leitungsebene als auch von der Basis.