Bildungsaufsteiger/innen in NRW

Die Studierendenstruktur in NRW ist so vielfältig wie die Bevölkerungsstruktur. An der Universität Duisburg-Essen sind mehr als 50% der Studierenden sogenannte Bildungsaufsteiger/-innen, deren Eltern keine akademische Erfahrung haben. Zur Unterstützung von Schüler/-innen und Studierenden aus Nichtakademikerfamilien hat die Universität Duisburg-Essen eigene Programme wie beispielsweise „Chance hoch zwei" eingerichtet und unterstützt Initiativen wie beispielsweise ArbeiterKind.de.

Durch diese Aktivitäten und Kooperationen sollen vermehrt Schüler und Schülerinnen ohne akademischen Bildungshintergrund für die Aufnahme eines Studiums ermutigt und Studierende ohne akademischen Hintergrund bei der erfolgreichen Teilhabe am Studium unterstützt werden.

Projektlogo ProSALAMANDER
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Projekt zur Nachqualifizierung ausländischer Akademiker

Besser starten mit ProSALAMANDER

ProSALAMANDER (Programm zur Stärkung ausländischer Akademiker/innen durch Nachqualifizierung an den Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg) beschäftigt sich mit einem aktuellen Problem: Akademiker/innen, die ihren Studienabschluss im Ausland erworben haben, können häufig in Deutschland nicht ihrer Qualifikation entsprechend arbeiten, da der Abschluss hier nicht oder nur teilweise anerkannt wird. Sie können dadurch ihre Potenziale und Kompetenzen nicht optimal entfalten. Dies bedeutet auch angesichts des vielfach beklagten Fachkräftemangels einen verschwenderischen Umgang mit Ressourcen für den deutschen Arbeitsmarkt. Im Rahmen des Projektes erfolgt an den Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg eine Nachqualifizierung – mit fachlichen, sprachlichen und methodischen Komponenten – der Studierenden, die den Zugang zum qualifizierten akademischen Arbeitsmarkt eröffnet: In 12 bis 18 Monaten können die Studierenden so einen ersten deutschen Hochschulabschluss in bestimmten Fächern erwerben.
Das Projekt wird durch die Stiftung Mercator mit rund 2,5 Mio. Euro gefördert.

Die Projektleitung für die Universität Duisburg-Essen ist am Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH) angesiedelt.
An der Universität Regnsburg ist das Projekt an der Professur Deutsch als Zweitsprache im Institut für Germanistik verortet.

Offizielle Projektwebsite

 

Projekt der UDE und der Stiftung Mercator

Chance²

Durch das Programm „Chance²" der Universität Duisburg-Essen werden erstmalig in Deutschland, begabte Jugendliche aus Nichtakademikerfamilien mit und ohne Migrationshintergrund ab der Klassenstufe 9 bzw. 10 bis zum Bachelorabschluss bildungsstufenübergreifend gezielt unterstützt und gefördert.
Mit „Chance²" werden die Studierfähigkeit und die Studienmotivation der Schüler verbessert. Gleichzeitig werden Impulse zur Verbesserung der Studienstrukturengegeben, die durch Aktivitäten des „communityoutreach" unterstützt werden.

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Regionale Koordinierungsstelle an der UDE

ArbeiterKind.de

Die Initiative ArbeiterKind.de ermutigt Schüler und Schülerinnen aus nicht-akademischen Haushalten ein Studium aufzunehmen. Seit Februar 2011 existiert eine Kooperation zwischen  ArbeiterKind.de und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein (Koordinierungs-)Büro an der Universität Duisburg-Essen.

Kontakt:

Cara Küffner
NRW-Büro ArbeiterKind.de

Telefon: 0201 1836290
E-Mail: kueffner(at)arbeiterkind.de

c/o Universität Duisburg-Essen
Berliner Platz 6-8
45217 Essen


An der Universität Duisburg-Essen besteht eine Ortsgruppe von Mentor/innen, die sich für die Initiative engagieren.

Weitere Informationen zur Ortsgruppe