Diversity als personelle Vielfalt an Hochschulen

Diversity bedeutet personelle Vielfalt, Ungleichheit, Verschiedenheit, mithin Individualität von allen internen und externen Hochschulmitgliedern, die untereinander agieren, sich gegenseitig beeinflussen und voneinander lernen.

Einerseits wird Diversity als Verschiedenartigkeit und Eigenart betrachtet, andererseits geht es aber auch um Gemeinsamkeiten, welche Menschen oder Gruppen untereinander vereinigen.

Diversity Management (DiM) an Hochschulen nimmt die Vielfalt aller heutigen und zukünftigen Studierenden und der wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen MitarbeiterInnen in den Blick. Ebenso werden alle weiteren Akteure, internationalen Kooperationspartner und weitere Stakeholder der Hochschulen in die Überlegungen einbezogen.

Diversity-Merkmale an Hochschulen

Folgende Diversity-Merkmale können für die Hochschulen definiert werden:

  • Geschlecht
  • Familienstand und -status
  • Migrationshintergrund / Nationalität / Ethnie
  • Alter / Generation
  • Religion und Weltanschauung
  • Soziale und sozioökonomische Herkunft
  • Behinderung / Disability
  • Sexuelle Orientierung / Lebensform
  • Bildungs- und Erziehungshintergrund
  • Hochschulzugangsberechtigung / Ausbildung
  • Berufs- und Studiererfahrung
  • Studienbegleitende Berufstätigkeit
  • Heterogenität von Fachkulturen
  • Regionale Herkunft