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"First Person Authority: Its Nature, Source, Limits and Use"
an der Universität Duisburg-Essen.
10. bis 13. September 2007
Im neuzeitlichen, Cartesianischen Modell des Geistes ist die Auffassung, dass Personen auf privilegierte Weise und mit besonderer Autorität von ihren eigenen geistigen Zuständen wissen, tief verwurzelt. Vor allem im 20. Jahrhundert wurde dieses Modell und mit ihm die Autorität der ersten Person jedoch zunehmend fragwürdig. Es gab von psychologischer Seite einfach zu viele Anzeichen für Täuschung und Ignoranz in Bezug auf den eigenen Geist; und philosophisch verlor der besondere erkenntnistheoretische Status des Wissens über den eigenen Geist zunehmend an Bedeutung. Dennoch bleibt die Intuition einer besonderen Autorität der ersten Person hartnäckig bestehen. Es gibt deshalb guten Grund, das Phänomen noch einmal neu zu durchdenken.
Was meint man eigentlich, wenn man von einer Autorität der ersten Person spricht?
Welche Erklärungen gibt es für diese Autorität?
Welche Bedeutung hat diese Autorität für die Erkenntnistheorie, für die Rationalität oder das Verstehen anderer?
Gibt es unterschiedliche Grade von Autorität mit Bezug auf unterschiedliche Bereiche unseres eigenen Geistes?
Diese Fragen sollen im Zentrum der internationalen Tagung stehen.
Katholische Akademie "Die Wolfsburg"
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Kosten:
Die Tagungsgebühr (inkl. Kaffee und Kuchen) beträgt 30,00 €.
Weitere Informationen zu Anmeldung und Bezahlung erhalten Sie auf der Anmeldeseite.
Die Anmeldung ist bis zum 30. August 2007 möglich.