Österreich: Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt 2010

Der Bericht gibt u.a. Auskunft über die Erwerbsquote von Frauen und Männern, ihren Bildungsabschlüssen, die durchschnittliche Beschäftigungsdauer, die Verteilung in unterschiedlichen Positionen aber auch die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen u.v.m.

Link: www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/BibShow.asp?id=8242

Europa

Arbeits- und Erwerbsleben in der EU: Immer noch verdienen Frauen - ob "normale" Berufsanfängerinnen oder Hochschulabsolventinnen etwa 15 % weniger als ihre männlichen Kollegen, sie müssen größere Hürden überwinden um in Führungspositionen zu gelangen. Zudem sind ihre Arbeitsplätze mit weniger Ressourcen, schlechteren Bedingungen und größeren Belastungen verbunden. Zum fünften Jahresbericht der Kommission über Beschäftigungsquote in Relation zur Qualität der Arbeitsplätze von Frauen und Männern gelangen Sie über folgenden Link.

Forschungsrahmenprogrammm: Second FP7 Monitoring Report
Der vierte Monitoringbericht zum 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäische Union ist online. Datenstand ist März 2011. Der Bericht enthält Daten zur Beteiligung am Antragsverfahren, zu den geförderten Projekten sowie Ranglisten der Teilnehmer aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Besondere Schwerpunkte des Berichts sind die Beteiligung von Frauen, die Beteiligung an Marie-Curie-Maßnahmen sowie die Aktivitäten in den Gemeinsamen Technologieinitiativen und Maßnahmen nach Artikel 185. Der diesjährige Monitoringbericht liefert erstmals Aussagen zu den Ergebnissen der geförderten Projekte. Hier geht es zum vollständigen Bericht und hier zur Zusammenfassung mit dem Schwerpunkt Situation in Deutschland.

Führungspositionen in der EU
Die EU will es sich zur Aufgabe machen in ganz Europa die Stellung von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft zu verbessern.  Ein Bericht zum Status-Quo mit dem Titel "Frauen und Männer in Entscheidungsprozessen: Analyse der Lage und Entwicklungen" bewertet zum einen die gegenwärtige Lage von Frauen und Männern in Entscheidungsprozessen in Europa und zum anderen Entwicklungen in den letzten Jahren. Der Bericht steht hier in vollständiger Version sowie als Zusammenfassung zur Verfügung. Unterstützt werden soll das Ziel durch ein neu geschaffenes EU-Netzwerk von Frauen in Führungspositionen:
ec.europa.eu/employment_social/women_men_stats/index_de.htm 

Gleichstellung von Frauen und Männern 2008: Bericht der EU-Kommission
Die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen ist ein strategisches Ziel, das in der Lissabon-Agenda für Wachstum und Beschäftigung eine große Bedeutung hat. In den vergangenen zehn Jahren wurden zwar Fortschritte bei der Anhebung des Beschäftigungsstands von Frauen erzielt, jedoch müssen vielmehr verstärkt qualitative Verbesserungen der Beschäftigung erreicht werden.
Um eine echte Gleichstellung von Frauen und Männern in quantitativer und qualitativer Hinsicht zu erreichen, wird der Europäische Rat im Bericht der Kommission zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2008 aufgefordert, "die Mitgliedstaaten unverzüglich darauf zu dringen, in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und der Zivilgesellschaft" die Herausforderungen in Angriff zu nehmen.

Lebensverlauf 2008: Statistisches Porträt
Wie gestaltet sich das Leben von Frauen und Männern in sämtlichen Lebensabschnitten - von der Bildungsphase über das Erwerbsleben über das Alter? Eine aktuelle Publikation von Eurostat bietet hierzu einen umfassenden Daten- und Faktenreport mit Ländervergleichen in 25 Staaten für den Zeitraum 1990 bis 2005. Der 250 Seiten starke Bericht ist sowohl online als pdf verfügbar als auch in Papierform zu bestellen im EU Bookshop http://bookshop.europa.eu. Zur Online-Version in englischer Sprache gelangen Sie über folgenden Link.

MASIS (Monitoring Activities of Science in Society) Report: Challenging Futures of Science in Society: Emerging trends and cutting-edge issues
Der Bericht gibt einen Überblick über das Themenfeld Wissenschaft und Gesellschaft in Europa. Hier werden auch Handlungsfelder der Zukunft aufgezeigt, zum Beispiel in der geschlechtlichen Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung (v.a. Kapitel 5, S. 43 f.). Auch die Themenfelder Nachwuchsförderung und Diversität werden aufgegriffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

SheFigures 2009
Wie hoch ist der Anteil von Männern und Frauen in der europäischen Forschung und wie verändert sich dieses Verhältnis im Laufe der Zeit? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Broschüre „She Figures“ der EU Kommission. Hier werden Statistiken und Indikatoren für die "Humanressourcen im FTE-Sektor" und die Entwicklung der geschlechtlichen Gleichstellung der Geschlechter in der Forschung präsentiert. SheFigures erscheint seit 2003 im Dreijahres-Rhythmus. 
Die aktuelle Ausgabe gibt es unter folgendem Link: She Figures 2009  (5.4MB), die älteren Ausgaben hier:
She Figures 2006
She Figures 2003

Schweiz: Karriereverläufe von Frauen in der Wissenschaft
Wie ist es bei Frauen mit dem Übergang von der Promotion in eine wissenschaftliche Karriere bestellt? In dem Aufsatz "Wie undicht ist die Pipeline?" von Frank Schubert und Sonja Engelage werden die Karriereverläufe Promovierter innerhalb von fünf bis zehn Jahre nach der Erlangung des Doktorgrades in der Schweiz analysiert. In einer multivariaten Analyse wird geklärt, ob und in welchem Ausmaß promovierte Frauen Benachteiligungen bei der Aufnahme einer wissenschaftlichen Karriere erfahren und welche Faktoren hierfür entscheidend sind. Der Aufsatz ist in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen und ist als Volltext hier abrufbar.

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Global Gender Gap Report 2010
Der Gender Gap Report 2010 ist erschienen. Der Bericht des Weltwirtschaftsforums untersucht seit 2006 in 134 Ländern, die Gleichstellung von Frau und Mann. Unter die Lupe genommen werden die Bereiche Wirtschaft (Lohngleichheit, Aufstiegschancen), Bildung, politische Beteiligung und Gesundheit. Deutschland ist diesem Jahr auf Rang 13 platziert, hinter Südafrika, Spanien, Schweiz, Philippinen, Lesotho und den skandinavischen Ländern. 2006 befand sich Deutschland auf Rang 5.
Hier geht es zur kompletten Fassung.

Society at a Glance 2011
Der Datenreport der OECD Gesellschaft auf einen Blick (Society at a Glance) gibt einen Überblick über soziale Trends und politische Entwicklungen in den OECD-Ländern. Im Fokus der Ausgabe von 2011 stehen verschiedene Formen der unbezahlten Arbeit, welche in den meisten Ländern mehrheitlich von Frauen geleistet werden. Dazu zählen Tätigkeiten wie etwa Kochen, Putzen, die Pflege von Angehörigen, die Erziehung von Kindern oder Reparaturen. Ein Sonderkapitel versammelt dazu Daten aus 26 OECD-Ländern sowie aus China, Indien und Südafrika. Hier geht es zum Volltext.
Lesen Sie hierzu auch die WZB-Studie zum Zusammenhang zwischen Einkommen und Hausarbeit in 33 Ländern. Link zur Pressemitteilung: http://www.wzb.eu/de/press-release/haushalt-ist-frauensache-vor-allem-aermere-frauen-sind-belastet Die Studie von Jan Paul Heisig „Who Does More Housework: Rich or Poor? A Comparison of 33 Countries" ist in der Ausgabe der American Sociological Review (2011) erschienen.