Aktuelles
Dreitägige Exkursion nach Spiekeroog
Informationen zur Exkursion finden sich hier.
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Pumpspeicherwerke sind in ihrer traditionellen Form abhängig von einer möglichst hohen nutzbaren Reliefenergie. Sie sind daher an Mittel- oder Hochgebirge gebunden, deren Kapazität aus Gründen des Naturschutzes, des Landschaftsschutzes und der Bautechnik in Deutschland weitgehend ausgenutzt sind. Die installierte Leistung beläuft sich zur Zeit auf etwa 6.6 GW. Der mögliche Zubau bis zum Jahre 2050 wird auf lediglich 2 GW installierter Leistung geschätzt. Aus diesem Grunde ist es notwendig weitere Kapazitäten für die Errichtung von Pumpspeicherwerken zu lokalisieren. Ein vielversprechender Weg hierzu ist das Projekt Unterflurpumpspeicherwerke.
Die Lokalisation und Analyse potentieller Standorte für Unterflurpumpspeicherwerke mit natürlichen oder anthropogenen Gefällen ist ein erster Schritt zur Errichtung neuer Energiespeicherkapazität mittels UPW. Hierbei sind, neben geologischen, hydrologischen, bautechnischen und wirtschaftlichen Aspekten eine Vielzahl geographischer, im speziellen raumplanerische und infrastrukturelle Problemstellungen zu lösen. Dies ist einer der Teilbereiche des vom Mercator Research Center Ruhr, einer Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr, geförderten Projektes.
Abstracts
Luick, H. Reuther, J., Schreiber, U. (2010): Advective and diffuse degassing structures in a mofette field in the Wittlicher Senke (Southern Eifel, Germany). GV International Conference, Darmstadt