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Vorlesung
Ute Schneider
Europa 1813
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: S05 T00 B71 | Beginn: 16.04.2013 |
Im Oktober 1913 erinnerten zahlreiche Feierlichkeiten in Deutschland an die Befreiungskriege und das Ende der napoleonischen Herrschaft in Europa. Napoleon hatte aber nicht nur die europäische Landkarte grundlegend verändert und den Kontinent mit Krieg und Gewalt überzogen, sondern auch gesellschaftspolitische Reformen in zahlreichen europäischen Staaten erwirkt oder erzwungen. Sie hatten nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft Bestand und bildeten die Grundlage politischen Handelns im 19. Jahrhundert. Gegenstand der Vorlesung sind die grundlegenden Veränderungen, die die Menschen in den Jahren der napoleonischen Herrschaft in weiten Teilen Europas erfuhren.
Literatur
- Andreas Fahrmeir, Revolutionen und Reformen. Europa 1789 - 1850, München 2010.
- Wolfgang von Hippel / Bernhard Stier, Europa zwischen Reform und Revolution 1800 - 1850, Stuttgart 2012.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Proseminar ohne begleitende Übung
Korinna Schönhärl
Die Idee einer gemeinsamen europäischen Währung: Vorformen des Euro vor dem Ersten Weltkrieg?
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Di 08-10 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 16.04.2013 |
Der Euro als gemeinsame europäische Währung wird von Politikern und Finanzfachleuten oft als gänzlich neue, innovative Errungenschaft der allerjüngsten Vergangenheit beschrieben. Eine enge Verflechtung der nationalen Wirtschaften in Europa gab es allerdings auch schon im 19. Jahrhundert. Wie bezahlte man vor der Einführung des Euro Waren und Leistungen aus anderen Ländern? Welche Modelle zur Vereinfachung solcher Zahlungen wurden diskutiert? Kann man bei den beiden Systeme, die eine Zeitlang prägend waren (Goldstandard und Lateinische Münzunion) von Vorläufern des Euro sprechen? Welche Auswirkungen hatten Währungsfragen auf den Gang der „großen Politik“? Am Beispiel dieser historischen Phänomene wiederholt und vertieft das Proseminar die grundlegenden Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Eichengreen, Barry J. : Vom Goldstandard zum Euro. Die Geschichte des internationalen Währungssystems , Berlin 2000. - Thiemeyer, Guido: Frankreich und Deutschland im währungspolitischen Internationalismus 1860 bis 1900, in: Deutschland und Frankreich in der Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. von Jean-François Eck (Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees ; 8), Stuttgart 2012, S. 53-71.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Übungen/Quellenkurse
Korinna Schönhärl
Erlebnis Archiv: Studenten vor Ort im Rheinland
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R12 S05 H02 | Beginn: 15.04.2013 |
Blockveranstaltung im Archivberatungs- und Fortbildungszentrum in der Abtei Brauweiler (Gierdensaal) an folgenden Terminen:
- Dienstag, 23.07.2013
- Mittwoch, 24.07.2013
- Dienstag, 08.10.2013
Die Vorbesprechung findet am Montag, 15.04.2013, von 17.00 - 18.00 Uhr in R12 S05 H02 (Campus Essen) statt.
Einführung und Nachbereitung eines vierwöchigen Praktikums in Archiven des Rheinlands.
Nunmehr im siebten Jahr bietet das Rheinische Archivberatungs- und Fortbildungszentrum speziell für Studenten rheinischer Universitäten die Möglichkeit, Archive ad fontes kennen zu lernen, von Archivaren in die Geheimnisse des Archivwesens eingeführt zu werden und selber Hand an Dokumente und Akten zu legen. An zwei Einführungstagen für alle Studenten der teilnehmenden Universitäten in der Abtei Brauweiler bekommen die Teilnehmer viele praxisorientierte Hinweise zum „Archivgebrauch“, z.B. eine paläographische Übung. Die Seminartage dienen der Vorbereitung des vierwöchigen Archivpraktikums, das jeder Student in Absprache mit dem Archiv in den folgenden Semesterferien absolviert. Die Vergabe der Praktikumsplätze wird unter Berücksichtigung der Wünsche der Studenten zentral organisiert. Das Praktikum ist Teil des Blockseminars und zählt bei der Leistungsbewertung im Rahmen des BA/MA-Abschlusses.
Eine Liste der zu besuchenden Archive, nach der Sie Ihre Wunschliste zusammenstellen können, liegt bei der Vorbesprechung aus.
Teilnahmebedingung ist es, nach Zuteilung der Praktikumsplätze persönlich mit dem Archivar Kontakt aufzunehmen und einen Zeitraum für das Praktikum zu vereinbaren.
Als Leistungsnachweis gilt ein schriftlicher Erfahrungsbericht.
ZIELE: Die Studenten schärfen den Blick für Archive „von innen“. Sie werden vertraut mit dem Archiv aus der Sicht des Nutzers. Sie lernen den Beruf des Archivars als mögliche berufliche Perspektive kennen.
Lehrende: Dr. Bettina Bouresh, Dr. Arie Nabrings, Dr. Albert Esser, Georg Mölich, Manuel Hagemann, Dr. Hans-W. Langbrandtner, Dr. Korinna Schönhärl
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
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Ute Schneider
Wissenschaft und Wirtschaft: Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mo 16-18 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 15.04.2013 |
Als in der Weimarer Republik die deutsche Wissenschaft unter den Folgen der Finanzkrise litt, schlossen sich Wissenschaftler und Industrielle in der „Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft“, um Forschung und Lehre mit Geld zu unterstützen. Nach dem Krieg wurde er als Stifterverband wiedergegründet. Von seinem Sitz in Essen hat er die Hochschullandschaft in der Nachkriegszeit nicht nur beobachtet, sondern wesentlich mitgestaltet.
In dieser Übung sollen an geeigneten Quellen der Verband, seine führenden Persönlichkeiten und die Wissenschaftspolitik seit der Weimarer Republik untersucht werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Winfried Schulze, Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 1920 - 1995, Berlin 1995.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Korinna Schönhärl
Philhellenismus
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Do 08-10 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 18.04.2013 |
Mit Beginn des griechischen Unabhängigkeitskrieges vom Osmanischen Reich (1821) breitete sich eine Welle der Griechenlandbegeisterung über ganz Europa aus. Die Philhellenen sammelten Geld zur Unterstützung der Kämpfer in Hellas, sie schickten Waffen und Material und einige reisten sogar selbst vor Ort, um mitzukämpfen.
Was waren die Motive der Philhellenen für ihr Engagement?
Wie organisierten sie ihre Hilfe?
Wie gingen sie mit den vielen Schwierigkeiten um, die sich dieser frühen Form von "Entwicklungshilfe" in den Weg stellten?
In der Übung gehen wir diesen Fragen anhand von unterschiedlichem Quellenmaterial (Zeitungsartikeln, Reiseberichten, Briefe, Spenderlisten etc.) nach.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Klein, Natalie: „L’ humanité, le christianisme, et la liberté“. Die internationale philhellenische Vereinsbewegung der 1820er Jahre, Mainz 2000.
- Hauser, Christoph: Anfänge bürgerlicher Organisation. Philhellenismus und Frühliberalismus in Südwestdeutschland, Göttingen 1990.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Hauptseminar
Ute Schneider
Armut in Europa im frühen 19. Jahrhundert
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 16.04.2013 |
Debatten über Armut gehören zu den Charakteristika des 19. Jahrhunderts. Bereits um 1800 setzten ausgehend von England intensive Debatten über Armut und Armenfürsorge ein, die in verschiedene Lösungsvorschläge von Sanktionen über Armenhäuser bis hin zu "Armenkolonien" mündeten. Kontrovers wurde bereits damals Armut wahrgenommen und diskutiert und bis heute ist die Frage nach der Wohlstandsentwicklung im 19. Jahrhundert in der historischen Forschung umstritten.
Im Hauptseminar werden wir die Debatten über Armut im 19. Jahrhundert in Europa und die verschiedenen Lösungsansätze vor dem Hintergrund der aktuellen Armutsforschung beleuchten.
Voraussetzung für die Veranstaltung ist die Bereitschaft, fremdsprachige Texte zu lesen und zu diskutieren.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Martin James Daunton, Progress and poverty. An economic and social history of Britain, 1700 - 1850, Oxford 1995.
- Andreas Gestrich / Lutz Raphael (Hg.), Strangers and poor people. Changing patterns of inclusion and exclusion in Europe and the Mediterranean world from classical antiquity to the present day, Frankfurt am Main 2009.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Zwischenprüfungskolloquium
Ute Schneider
Kolloquium zur Zwischenprüfung
| Veranstaltungstyp: | Kolloquium zur Zwischenprüfung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: n.V. | Raum: n.V. | Beginn: n.V. |
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Kolloquien
Frank Becker/Wilfried Loth/Ute Schneider
Kolloquium für Examenskandidaten und Doktoranden
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Mo 18-20 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 15.04.2013 |
Das Kolloquium dient in erster Linie der Vorstellung laufender Examensarbeiten und Dissertationsprojekte im Bereich der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Darüber hinaus werden auch laufende Forschungsprojekte der Dozentinnen/Dozenten und auswärtiger Historikerinnen/Historiker zur Diskussion gestellt. Das Programm wird in der ersten Kolloquiumssitzung erstellt.
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Ute Schneider
Historisches Doktorandenkolleg Ruhr
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: N.N. | Beginn: N.N. |
Im gemeinsamen Doktorandenkolleg der Neuzeit-Lehrstühle der Universitäten Bochum und Duisburg-Essen werden laufende Dissertationsprojekte vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Gelegenheit, methodische Grundprobleme historischer Forschung mit einem Gastreferenten zu diskutieren.
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Letzte Aktualisierung der KVV-Datenbank: 06.05.2013, 13:35 Uhr
