Vorlesungen
Wolfgang Blösel
Römische Republik von Sulla bis Augustus
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: S05 T00 B59 | Beginn: 18.04.2013 |
Am 27.06.2013 findet die Vorlesung abweichend in Raum R11 T04 C75 statt.
Diese Vorlesung widmet sich der vermutlich turbulentesten Epoche der römischen Geschichte überhaupt, in der die jahrhundertealte oligarchisch-meritokratische Herrschaft der Nobilität nicht zuletzt unter dem Druck großer Individuen zerbrach und erst nach blutigen Bürgerkriegen schließlich eine neue Ordnung geschaffen wurde, die wiederum lange Bestand haben sollte. Die Vorlesung zeichnet die einzelnen Stadien dieses Verfalls und Neubeginns nach, beginnend mit Sullas gescheitertem Restaurationsversuch über den Aufstieg des Pompeius und des Caesar, deren Zusammenschluß zum sog. 1. Triumvirat, dessen Auseinanderfallen und die Entwicklung zum Bürgerkrieg von 49 bis 45 v. Chr. bis hin zu Caesars Diktatur, dem Kampf des M. Antonius und Octavian um dessen Erbe und die Grundlegung des Prinzipats durch Augustus im Jahr 27 v. Chr.
Literatur
- E. Baltrusch, Caesar und Pompeius, Darmstadt 2005.
- K. Christ, Krise und Untergang der Römischen Republik, 4. Auflage, Darmstadt 2000.
Alte Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Barbara Patzek
Hellenismus im Nahen Osten
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Di 14-16 | Raum: S04 T01 A02 | Beginn: 16.04.2013 |
Mit Alexanders Feldzug gegen Asien beginnt eine direkte Auseinandersetzung der hellenischen Kultur mit den Kulturen Vorderasiens und deren oft sehr alten Traditionen. Die Städtegründungen Alexanders und der späteren Diadochen stellen die Normen der griechischen Paideia in den Kontext der babylonischen, der ägyptischen und der jüdischen Kultur. Die verschiedenen Herrscherlegitimationen sowie Praktiken der höfischen Kulturen Alexanders und der Diadochen mussten sich außerdem mit den Institutionen einer gefestigten Tradition der Achämenidenherrschaft auseinandersetzen. Im Kontext der klassischen Altertumswissenschaften werde diese Vorgänge traditionell als Kolonisierung und Hellenisierung des Nahen Ostens verstanden, wohingegen die verschiedenen Vertreter der Altorientalistik den Fokus ihres Interesses auf den Erhalt alter Traditionen und die Erscheinungsweisen der Auseinandersetzung mit der hellenischen, sowie die daraus hervorgegangenen Formen der Fortlebens der älteren einheimischen Kulturen richten.
Literatur
- B. Meißner: Hellenismus, Darmstadt 2007
- A. Kuhrt und S. Sherwin-White (eds.): Hellenism in the East, London 1987
Zuordnung
Alte Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Stefan Pfahl
Zivile Architektur der Römer
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: S03 V00 E33 | Beginn: 16.04.2013 |
Der Zweck eines einzelnen Gebäudes bedingt dessen äußere architektonische Form und innere Ausgestaltung. In Rom und den größeren Provinzstädten hat sich ein breites Spektrum an ‚Funktionsbauten‘ wie Amphitheater, Thermen, Mietskasernen, Tempel und Theater herausgebildet; hinzu treten Stadtmauern und Wasserleitungen, ohne die urbanes Lebens nicht vorstellbar ist. Auch die einzelnen Räume innerhalb der Gebäude weisen spezifischen Schmuck wie Wandmalerei, Stuck oder Mosaikfußböden auf. Neben den mehr oder weniger gut überlieferten Bauresten informieren antike Schriftquellen und bildliche Darstellungen über Bauformen und Malstile.
Literatur
- Vitruv, Zehn Bücher über Architektur (Darmstadt 1981).
- A. Schmidt-Colinet/G. Plattner, Antike Architektur und Bauornamentik. Grundformen und Grundbegriffe (Wien 2004).
- J. B. Ward Perkins, Architektur der Römer (Stuttgart 1975).
Zuordnung
Alte Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Benjamin Scheller
Das Spätmittelalter (ca. 1200-ca.1500)
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Di 14-16 | Raum: Cinemaxx Saal 5 | Beginn: 16.04.2013 |
Die Vorlesung gibt zum einen Überblick über Grundstrukturen von Politik, Gesellschaft und Kultur im Europa des Spätmittelalters (ca. 1200 – ca. 1500) und soll die zentralen Entwicklungen und Tendenzen herauspräparieren, die diese (Teil-)Epoche charakterisieren.
Literatur
- Dirlmeier, Ulf/ Fouquet, Gerhard/ Fuhrmann, Bernd: Europa im Spätmittelalter 1215-1378 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte; Bd. 8), München 2003; - Meuthen, Erich: Das 15. Jahrhundert (Oldenbourg Grundriss der Geschichte; Bd. 9), 5. Aufl. München 2012.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Johannes Arndt
Der Achtzigjährige Krieg in den Niederlanden 1568 bis 1648
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Landesgeschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: Cinemaxx Saal 6 | Beginn: 16.04.2013 |
Neben der Schweizer Eidgenossenschaft stellt die Republik der Niederlande das wichtigste Beispiel für die "Anerkennungskämpfe ständisch-partikularer Staatsbildungen von unten" (Johannes Burkhardt) dar. Ein acht Jahrzehnte dauernder Konflikt mit der spanischen Krone mußte durchgekämpft werden, um die Stellung als souveräne Macht vor den Augen der europäischen politischen Öffentlichkeit zu festigen. Die Vorlesung entwickelt die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen der alten habsburgischen Niederlande, stellt die Phase der Konfliktentstehung, die Krise der Republik in den 1580er Jahren sowie die Konsolidierung bis zum Waffenstillstand 1609 dar. Die innere Substanz des neuen Staatswesens wurde in den Folgejahren durch schwere religiöse Gegensätze einmal mehr herausgefordert, ehe die Republik sich in einem weiteren Vierteljahrhundert zur politisch-militärischen Großmacht entwickelte und diese Stellung durch den Westfälischen Frieden beglaubigt erhielt. Neben dem offiziellen dokumentierten Geschehen wird der Niederschlag der Ereignisse in der zeitgenössischen Druckpublizistik behandelt.
Literatur
- Simon Groenveld u.a. (Hg.), De Tachtigjarige Oorlog. Opstand en consolidatie in de Nederlanden (ca. 1560-1650), Zutphen 2012 (2. Aufl.);
- Jonathan I. Israel, The Dutch Republic. Its Rise, Greatness, and Fall 1477-1806, Oxford 1995;
- Horst Lademacher, Phönix aus der Asche? Kultur und Politik der niederländischen Republik im Europa des 17. Jahrhunderts, Münster u.a. 2007;
- Geoffrey Parker, Der Aufstand der Niederlande. Von der Herrschaft der Spanier zur Gründung der Niederländischen Republik 1549-1609, München 1979 (engl. 1977).
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Landesgeschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Stefan Brakensiek
Zur Geschichte des europäischen Adels in der Frühen Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: S05 T00 B83 | Beginn: 16.04.2013 |
In der ständischen Gesellschaft nahmen Adelige mit großer Selbstverständlichkeit die meisten Führungspositionen ein. Die hervorragende Stellung des Adels äußerte sich in seiner rechtlichen Privilegierung, seinem politischen Vorrang, seiner kulturellen Hegemonie und seiner ökonomischen Dominanz. Nahezu überall in der lateinischen Christenheit herrschte eine Ordnung fundamentaler Ungleichheit, die sich freilich in den verschiedenen Ländern höchst unterschiedlich konkretisierte. Die Vorlesung stellt die Grundlinien dieser gesellschaftlichen Ordnung vor, fragt nach den gemeineuropäischen Grundlagen aristokratischer Lebensformen und Mentalitäten, zeigt darüber hinaus an regionalen Beispielen die Bandbreite der zeitgenössischen Realisierungsformen, geht der Frage nach den inneren Widersprüchen adliger Existenz nach, um dann den historischen Wandel zu fokussieren, dem die ständische Gesellschaft und mit ihr die Welt des Adels letztlich unterlag.
Literatur
- Jonathan Dewald: The European nobility, 1400-1800, Cambridge 1996.
- Ronald G. Asch (Hg.): Der europäische Adel im Ancien Régime. Von der Krise der ständischen Monarchie bis zur Revolution (1600-1789), Köln u.a. 2001.
Zuordnung
Geschichte der Frühen Neuzeit
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Wilfried Loth
Geschichte der Sowjetunion
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Mo 10-12 | Raum: S07 S00 D07 | Beginn: 15.04.2013 |
Die Geschichte der Sowjetunion kann unter drei Aspekten gesehen werden: als Geschichte eines großen Landes im 20. Jahrhundert, als zentraler Bestandteil einer Geschichte des Kommunismus und als Geschichte einer Weltmacht, die das internationale System vor und nach 1945 wesentlich mitbestimmte. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Sowjetunion von den Ursachen der Oktoberrevolution von 1917 bis zu ihrer Auflösung zum Ende des Jahres 1991. Dabei werden auch die Ergebnisse neuer Forschungen präsentiert, die durch die partielle Freigabe der russischen Archive nach 1991 möglich geworden sind.
Literatur
- Helmut Altrichter: Kleine Geschichte der Sowjetunion 1917-1991, 2. Auflage München 2001 (Beck’sche Reihe Bd. 1015)
- Archie Brown: Aufstieg und Fall des Kommunismus, Berlin 2009
Zuordnung
Neueste Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Christoph Marx
Das britische Empire 1914-2000
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Außereuropäische Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: S05 T00 B42 | Beginn: 17.04.2013 |
Nach dem Ersten Weltkrieg und als Profiteur der Erbmasse des Osmanischen Reiches erreichte das britische Empire seine größte territoriale Ausdehnung. Doch zur selben Zeit begann mit der erstarkenden antikolonialen Bewegung seine Erosion, die besonders nach dem Zweiten Weltkrieg zur Entkolonialisierung führte, die bis 1980 weitgehend abgeschlossen war. Diese Geschichte, die in vielen Fällen vergleichsweise unspektakulär, in einigen jedoch in Form blutiger Kriege verlief, soll in der Vorlesung vorgestellt und analysiert werden. Mit der Auflösung des Empire ging seine Umwandlung in einen Staatenbund gleichberechtigter Nationalstaaten, das Commonwealth, einher.
Literatur
- Judith Brown (Hg.), The Oxford-History of the British Empire, Bd. 4. The Twentieth Century, Oxford 1999.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Außereuropäische Geschichte
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Ute Schneider
Europa 1813
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: S05 T00 B71 | Beginn: 16.04.2013 |
Im Oktober 1913 erinnerten zahlreiche Feierlichkeiten in Deutschland an die Befreiungskriege und das Ende der napoleonischen Herrschaft in Europa. Napoleon hatte aber nicht nur die europäische Landkarte grundlegend verändert und den Kontinent mit Krieg und Gewalt überzogen, sondern auch gesellschaftspolitische Reformen in zahlreichen europäischen Staaten erwirkt oder erzwungen. Sie hatten nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft Bestand und bildeten die Grundlage politischen Handelns im 19. Jahrhundert. Gegenstand der Vorlesung sind die grundlegenden Veränderungen, die die Menschen in den Jahren der napoleonischen Herrschaft in weiten Teilen Europas erfuhren.
Literatur
- Andreas Fahrmeir, Revolutionen und Reformen. Europa 1789 - 1850, München 2010.
- Wolfgang von Hippel / Bernhard Stier, Europa zwischen Reform und Revolution 1800 - 1850, Stuttgart 2012.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Friedrich B. Müller
Didaktik und Methodik des Geschichtsunterrichts
| Veranstaltungstyp: | Vorlesung |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 12-14 | Raum: S03 V00 E33 | Beginn: 17.04.2013 |
Die Vorlesung, die sich hauptsächlich an Lehramtsstudenten richtet, gliedert sich in drei Teile: Ein erster, einleitender Teil gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte des Geschichtsunterrichts. Im zweiten Teil der Vorlesung, dem Hauptteil, geht es um die wichtigsten geschichtsdidaktischen Positionen der Gegenwart. Gegen Ende der Vorlesung sollen einige Fragen der Unterrichtspraxis angesprochen werden, die selbst erfahrenen Lehrern Kopfzerbrechen bereiten, weil die Didaktik derzeit zwar Hilfestellungen, aber noch keine ausgereiften Konzepte anzubieten hat.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Einführungsseminare/Proseminare mit begleitender Übung
Miriam Czock
Das Königtum im Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Einführungsseminar/Proseminar mit begleitender Übung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 17.04.2013 |
Der Besuch der begleitenden Übung ist für die Teilnehmer des Einführungsseminars verpflichtend.
Das Königtum erscheint häufig als eine Institution, die über die Jahrhunderte kaum Änderungen unterworfen war. Dieser Eindruck trügt, deshalb soll sich das Seminar mit den Wandlungen, denen das Königtum im Mittelalter unterworfen war, beschäftigen. Es soll unter anderem die Frage gestellt werden, wie man zu unterschiedlichen Zeiten König werden konnte. Außerdem sollen die Versuche, das Königtum an eine Dynastie zu binden, untersucht werden. Letztlich sollen auch die politischen Bedingungen, unter denen Königsherrschaft ausgeübt wurde, beleuchtet werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Jussen, Bernhard (Hrsg.): Die Macht des Königs. Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit, München 2005.
- Schulze, Hans Kurt: Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter. 4. Das Königtum, Stuttgart 2010.
- Ubl, Karl: Art. Hierarchische Ordnungen. Königtum, in: Enzyklopädie des Mittelalters Tl. 1, S. 30-39.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Frank Becker
Vereinsleben und Geselligkeit im 19. Jahrhundert
| Veranstaltungstyp: | Einführungsseminar/Proseminar mit begleitender Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Mo 16-18 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 15.04.2013 |
Der Besuch der begleitenden Übung ist für die Teilnehmer des Einführungsseminars verpflichtend.
Nur in Gesellschaft anderer Menschen bilde der Mensch sein Wesen vollständig aus, lautete im 19. Jahrhundert eine wichtige bürgerliche Maxime. Folglich strebten die Bürger auch in ihrer Freizeit nach Geselligkeit; vor allem die Vereine waren es, die diesem Bedürfnis Rechnung trugen. Manches Vereinsmitglied sah in der Sozietät den Ort, an dem politisch-soziale Ideale verwirklicht wurden, die in der „Welt draußen“ noch wie Zukunftsmusik klangen: demokratische Mitbestimmung, Außerkraftsetzung von Hierarchien, freier Austausch unter den Mitgliedern unterschiedlicher Glaubensbekenntnisse. Außerdem setzten sich die Vereine Ziele, die den Menschen auch durch die Pflege bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Vervollkommnung bringen sollten – geistige, seelische und körperliche Bildung waren gleichermaßen gewünscht. In diesem Sinne will sich das Seminar u. a. mit politischen Vereinen und Bildungsvereinen, Wohltätigkeitsvereinen und Freimaurerlogen, Turn- und Sport- sowie Musik- und Kunstvereinen befassen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Dieter Hein, Dieter / Schulz, Andreas (Hg.), Bürgerkultur im 19. Jahrhundert. Bildung, Kunst und Lebenswelt, München 1996.
- Hettling, Manfred / Hoffmann, Stefan-Ludwig (Hg.), Der bürgerliche Wertehimmel. Innenansichten des 19. Jahrhunderts, Göttingen 2000.
- Nipperdey, Thomas, Verein als soziale Struktur in Deutschland im späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Eine Fallstudie zur Modernisierung, in: ders.: Gesellschaft, Kultur, Theorie. Gesammelte Aufsätze zur neueren Geschichte, Göttingen 1976, S. 174-205.
- Schulz, Andreas, Lebenswelt und Kultur des Bürgertums im 19. und 20. Jahrhundert, München 2005.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Übungen zu den Einführungsseminaren/Proseminaren
Miriam Czock
Übung zum Einführungsseminar "Das Königtum im Mittelalter"
| Veranstaltungstyp: | Übung zum Einführungsseminar/Proseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mi 14-16 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 17.04.2013 |
Übung zum gleichnamigen Einführungsseminar. Die Veranstaltung ist nur für Teilnehmer des Einführungsseminars geöffnet. Die Anmeldung erfolgt direkt über das Einführungsseminar.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Frank Becker
Übung zum Einführungsseminar "Vereinsleben und Geselligkeit im 19. Jahrhundert"
| Veranstaltungstyp: | Übung zum Einführungsseminar/Proseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 16.04.2013 |
Übung zum gleichnamigen Einführungsseminar. Die Veranstaltung ist nur für Teilnehmer des Einführungsseminars geöffnet. Die Anmeldung erfolgt direkt über das Einführungsseminar.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Proseminare ohne begleitende Übung
Carsten Binder
Athen und Sparta
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 R03 A69 | Beginn: 17.04.2013 |
Nach dem Besuch des Einführungsseminars ist Ihnen das Feld des wissenschaftlichen Arbeitens nicht mehr unbekannt. Im althistorischen Proseminar werden Sie nun das Handwerk und die Werkzeuge des Althistorikers genauer kennen lernen und diese am Thema des Kurses erproben.
Zunächst sollen grundsätzliche methodische Fragen besprochen werden, bevor dann in die eigentliche Arbeit eingestiegen wird. Da Sie am Ende des Kurses befähigt sein sollen, einen kurzen wissenschaftlichen Aufsatz abzufassen, wird diesem Aspekt auch viel Zeit gewidmet werden müssen.
Das Thema des Seminars bietet vielfältige Ansätze, um wissenschaftliches Arbeit zu trainieren. Der Aufstieg Athens in der Zeit seit den Perserkriegen zur maritimen Großmacht, Athens Verhältnis zu Sparta oder auch die politischen und/oder gesellschaftlichen Strukturen der beiden Poleis können je nach Interessenslage der Teilnehmer thematisiert werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Martin Dreher: Athen und Sparta, 2. Auflage, München 2012. - Raimund Schulz: Athen und Sparta, 4. Stuttgart, Darmstadt 2011.
Zuordnung
Alte Geschichte
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Carsten Binder
Die Zeit der "Adoptivkaiser"
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R12 S03 H20 | Beginn: 18.04.2013 |
Nach dem Besuch des Einführungsseminars ist Ihnen das Feld des wissenschaftlichen Arbeitens nicht mehr unbekannt. Im althistorischen Proseminar werden Sie nun das Handwerk und die Werkzeuge des Althistorikers genauer kennen lernen und diese am Thema des Kurses erproben.
Zunächst sollen grundsätzliche methodische Fragen besprochen werden, bevor dann in die eigentliche Arbeit eingestiegen wird. Da Sie am Ende des Kurses befähigt sein sollen, einen kurzen wissenschaftlichen Aufsatz abzufassen, wird diesem Aspekt auch viel Zeit gewidmet werden müssen.
Die Zeit der Adoptivkaiser von Nerva bis Marc Aurel, die angeblich ihre Nachfolger immer außerhalb ihrer Familie suchten und dann adoptierten, um so die Herrschaft des Besten (optimus) sicherzustellen, gilt gemeinhin als Phase idealer monarchischer Herrschaft. Das Proseminar wird sich mit der Frage befassen, ob diese Idealisierung berechtigt ist oder ob wir das »Adoptivkaisertum« nicht eher als ein ideologisches Konstrukt begreifen müssen, das die Ohnmacht des Senates verdecken sollte.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zur thematischen Einführung sei das kleine Büchlein aus der Reihe "Geschichte kompakt" empfohlen:
Oliver Schipp: Die Adoptivkaiser. Nerva, Trajan, Hadrian, Antoninus Pius, Mark Aurel und Lucius Verus, Darmstadt 2011.
Dass diese Form der Literatur nur Einstieg und nur ein Startpunkt für wissenschaftliche Recherche ist, wird auch ein Thema des Seminars sein.
Zuordnung
Alte Geschichte
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Barbara Patzek
Städte im Hellenismus
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Do 14-16 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 18.04.2013 |
Die Städte der hellenistischen Reiche sind dem Herrscher unterstellt; sie besitzen aber auch eigene Verfassungen und Lebensformen. In den Städtegründungen im Vorderen Orient stehen die Verfassungen und Lebensformen der griechischen Polis neben denen der einheimischen Kulturen. Die hellenistischen Könige sind nicht nur an Neugründungen, sondern auch an der architektonischen Ausgestaltung dieser Städte und der Förderung urbaner Lebensformen interessiert. In diesem Seminar werden Stadtbilder und die Geschichte einzelner Städte im Vergleich behandelt.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
- Regelmäßige und aktive Teilnahme
- eine kleinere schriftliche Arbeit
Literatur
- A. Matthaei, M. Zimmermann (Hrsg.): Stadtbilder im Hellenismus. Die hellenistische Polis als Lebensform, Berlin 2009
Zuordnung
Alte Geschichte
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Henning Wirtz
Thukydides und die Sizilien-Expedition der Athener
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mo 14-16 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 15.04.2013 |
Ziel des althistorischen Proseminars ist die Vermittlung von grundlegenden Arbeitstechniken und Methoden des Fachs "Alte Geschichte". Diese sollen den Zugriff auf antikes Quellenmaterial sowie den Umgang mit moderner Forschungsliteratur ermöglichen, und darauf aufbauend zur Produktion eines wissenschaftlichen Textes befähigen.
Als inhaltliche Folie für die Vermittlung benannter Arbeitstechniken dient eine zentrale Episode des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta: nämlich die athenische Expedition nach Sizilien in den Jahren 415-413 v. Chr., die beim athenischen Historiker Thukydides detailliert beschrieben ist. Dieser für Athen verhängnisvollen Militäroperation, deren Ziel die Einnahme der mächtigen sizilischen Stadt Syrakus war, kommt im Geschichtswerk des Thukydides eine wichtige Rolle zu. So lässt sich anhand dieser Episode Thukydides´ Beurteilung der athenischen Kriegsstrategie und der letztendlichen Niederlage Athens verdeutlichen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Hartmut Blum/Reinhardt Wolters: Alte Geschichte studieren, Konstanz 2006.
- Bruno Bleckmann: Der Peloponnesische Krieg, München 2007.
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Thorsten Fischer
Die Habsburger – Der Aufstieg einer europäischen Herrscherdynastie im Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mo 12-14 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 15.04.2013 |
Mit der Wahl Rudolfs zum römisch-deutschen König wurde im Jahre 1273 die Voraussetzung für den Aufstieg der Habsburger zu einer europäischen Herrscherdynastie gelegt. Zudem beendete die Wahl das so genannte Interregnum, welches das Reich nach dem Ende der Stauferherrschaft in eine tiefe Krise stürzte. Trotz einiger beachtlicher Erfolge (Sieg über König Ottokar II. von Böhmen, Rückgewinn von Reichsgebieten, Vergrößerung der habsburgischen Einflusssphäre) gelang es Rudolf († 1291) nicht, seinen Sohn Albrecht gegenüber den Kurfürsten als Nachfolger durchzusetzen. Es folgten im 14. Jahrhundert erbitterte Auseinandersetzungen mit den rivalisierenden Dynastien Nassau, Wittelsbach und Luxemburg. In Folge der Doppelwahl von 1314 und dem gescheiterten Gegenkönigtum Friedrichs des Schönen († 1330) waren die Habsburger für über ein Jahrhundert von der Königsherrschaft ausgeschlossen. Nach dem Ausbau der habsburgischen Lande, innerdynastischen Auseinandersetzungen und Bedrohungen durch das luxemburgische Königtum gelangte 1438 mit Albrecht II. wieder ein Habsburger auf den Thron. Doch erst mit der langen Regierungszeit Friedrichs III. (1440-1493) konnte die Einheit des "Hauses Österreich"(domus Austriae) wieder hergestellt werden. Danach gingen aus der Dynastie bis zum Ende des "Heiligen Römischen Reiches" (1806) fast alle Kaiser hervor.
Ausgehend vom Thema werden im Seminar grundlegende Probleme und Fragen der mittelalterlichen Geschichte behandelt. Zum Beispiel: welche Machtgrundlagen besitzt ein spätmittelalterlicher König, wie „funktioniert“ das Reich und welche Bedeutung kommt den Kurfürsten zu?
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Hartmut Bookmann, Heinrich Dormeier, Konzilien, Kirchen- und Reichsreform (1410-1495) (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte 8) Stuttgart 2005.
- Heinrich Koller, Kaiser Friedrich III. (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance) Darmstadt 2005.
- Karl-Friedrich Krieger, Die Habsburger im Mittelalter. Von Rudolf I bis Friedrich III., zweite Auflage, Stuttgart 2004.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Thorsten Fischer
Europas Mitte um 1000
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: R12 R05 A84 | Beginn: 16.04.2013 |
Die Osterweiterung der Europäischen Union in den letzten Jahren führt zu einem neuen Zusammenwachsen jener Länder, deren gemeinsame Geschichte bereits im 10. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Der Kontakt zwischen Westslawen und Ungarn einerseits und dem ostfränkischen Reich andererseits erfolgte auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlicher Intensität. Es entwickelten sich Fernhandelsbeziehungen. Raubzüge in den Westen brachten kriegerische Expansionen mit sich. Auf christliche Missionierungsversuche folgten häufig heidnische Reaktionen. Der böhmische Fürst Boleslav I. unterwarf um die Mitte des 10. Jahrhunderts die anderen tschechischen Stämme und nutzte die finanziellen Ressourcen des Sklavenhandels, um sein Land bis an die Grenzen der Kiewer Rus auszudehnen. Mit der Taufe des Piasten Mieszko I. (966) näherte man sich im polnischen Herrschaftsgebiet an den Westen an. Der Sieg Ottos I. auf dem Lechfeld (955) führte letztlich zur Eingliederung der Ungarn in das christliche Abendland. Um das Jahr 1000 hatten sich Polen, Ungarn und Böhmen dem christlich-abendländischen Westen zugewandt. Erste Gesandtschaften wurden in den Westen geschickt, erste Heiratsbündnisse beschlossen. Besonders von dem jungen ottonischen Kaiser Otto III. († 1002) gingen wichtige Impulse zur gegenseitigen Annäherung aus. In einigen Ländern Osteuropas kristallisierte sich um dieselbe Zeit unter dem Einfluss des römisch-deutschen Kaisertums eine Herrschaft heraus, die traditionelle Grundlagen mit geistigen Strömungen verband, die auch schon das restliche Europa prägten - und die dann neue nationale Traditionen begründete.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Europas Mitte um 1000: Beiträge zur Geschichte, Kunst und Archäologie, 3 Bände, herausgegeben von Alfried Wieczorek und Hans-Martin Hinz, Stuttgart 2000.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Uwe Ludwig
Landesausbau, Siedlung und Territorialbildung im hohen und späten Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mi 14-16 | Raum: R09 S02 B10 | Beginn: 17.04.2013 |
Die Zeit vom 12. bis zum 14. Jahrhundert ist in vielen Teilen Europas durch rege Aktivitäten auf dem Gebiet des Landesausbaus gekennzeichnet. Gespeist durch ein stetiges Bevölkerungswachstum werden bislang unerschlossene Räume der Siedlung und der (land-)wirtschaftlichen Nutzung geöffnet: Rodung von Wäldern, Trockenlegung von Sümpfen, Kultivierung von Brachland gehen mit der Gründung tausender neuer Dörfer, Märkte und Städte einher. In dieser Periode des ökonomischen und sozialen Aufbruchs, der nach innen und außen gerichteten Expansion formieren sich zugleich jene fürstlichen Territorien, welche die politische Landkarte bis in die Neuzeit hinein bestimmen werden. An ausgewählten Bespielen aus dem niederrheinischen, dem ostelbischen und dem ostmitteleuropäischen Raum soll erörtert werden, wie sich Landesausbau und herrschaftliche Territorialbildung im späteren Mittelalter gegenseitig bedingten und förderten.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Charles Higounet: Die deutsche Ostsiedlung im Mittelalter, Berlin 1986
- Artikel "Landesausbau und Kolonisation", in: Lexikon des Mittelalters, Band 5, München/Zürich 1991, Sp. 1643-1653
- Robert Bartlett: Die Geburt Europas aus dem Geist der Gewalt . Eroberung, Kolonisierung und kultureller Wandel 950-1350, München 1996
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Melanie Panse
Das Papsttum im hohen Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mo 16-18 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 15,04,2013 |
Im Hochmittelalter entwickelte sich unter dem Eindruck des sogenannten Reformpapsttums ein Streit um die Unabhängigkeit des Papsttums und der Kirche von der weltlichen Herrschaft des Kaisers. Seit dem 11. Jahrhundert entfalteten die Päpste zudem auch politisch eine ungeheure Macht. Die Forderung nach Freiheit und der Anspruch auf universale Bedeutung des Papsttums blieben nicht unbestritten und führten zu langen Auseinandersetzungen zwischen Kaisern und Päpsten. Ziel des Seminars ist es, die Umwälzungen ausgehend von der monastischen Reformbewegung bis zu den Kämpfen des Papsttums mit den Staufern zu thematisieren. Das Seminar soll anhand von Quellen und Forschungsliteratur einen Einblick in die Reform der Kirche und die Veränderung der päpstlichen Stellung geben sowie grundlegende Techniken und Arbeitsweisen des Historikers vermitteln.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006.
- Schimmelpfennig, Bernhard: Das Papsttum. Von der Antike bis zur Renaissance, 4. Auflage, Darmstadt 1996; - Herbers, Klaus: Geschichte des Papsttums im Mittelalter, Darmstadt 2012.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Benjamin Scheller
Von Sicut Iudaeis zu Turbato Corde? Die Kirche und die Juden im 13. Jahrhundert
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: R12 R06 A79 | Beginn: 16.04.2013 |
Im Jahr 1215 beschloss das III. Laterankonzil die Kennzeichnungspflicht für Juden. 1240 und 1263 fanden in Paris und Barcelona Disputationen christlicher und jüdischer Gelehrter statt, die in unterschiedlicher Weise die Überlegenheit des Christentums "beweisen" sollten. Seit Mitte des Jahrhunderts häuften sich Versuche, Juden zu bekehren und die Belege für inquisitorische Verfolgung. Wie diese neue Judenpolitik der Kirche zu erklären ist und welche Ziele sie hatte, sind leitende Fragestellungen des Proseminars
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Battenberg, Friedrich: Das Europäische Zeitalter der Juden. Darmstadt 1990.
- Borgolte, Michael: Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes 300 bis 1400 n. Chr. (Siedler Geschichte Europas). Berlin 2006.
Zuordnung
Geschichte des Mittellaters
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Johannes Arndt
Köln. Das Erzstift und die Freie Reichsstadt in der Vormoderne
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Zeit: Mo 10-12 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 15.04.2013 |
Nirgendwo verdichten sich Kultur und Katholizität des Rheinlandes so wie in Köln. Lebensart der Bewohner und Dominanz städtischer und erzbischöflicher Obrigkeiten zeigen sich hier im dramatischer Größe, was sich aus der langen gemeinsamen Geschichte herleiten läßt. Das Proseminar will die Geschichte des Erzstifts und der Reichsstadt miteinander verbinden, um Einblicke ins politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zentrum des Niederrheingebiets zu nehmen. Der Zeitrahmen soll Spätmittelalter und Frühe Neuzeit bis zur französischen Eroberung 1794 umfassen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Quelle
- Johann Josef Scotti (Hg.), Sammlung der Gesetze und Verordnungen, welche in dem vormaligen Churfürstenthum Cöln (im rheinischen Erzstifte Cöln, im Herzogthum Westphalen und im Veste Recklinghausen) über Gegenstände der Landeshoheit, Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege ergangen sind, Abt. 1: Gesetzgebung für den gesammten Chur-Staat Cöln bis zu seiner gänzlichen Auflösung am Ende d. J. 1802, (Tl. 1: Vom Jahre 1463 bis zum Jahre 1730; Tl. 2: Vom Jahre 1730 bis zum Jahre 1802), Düsseldorf 1830-1831 [URL: http://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/content/titleinfo/8205]
Literatur
- Hans-Wolfgang Bergerhausen, Köln in einem Eisernen Zeitalter 1610-1686, Köln 2010 (Geschichte der Stadt Köln, Bd. 6);
- Erwin Gatz, Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches, 3 Bde., München 1990; Eduard Hegel (Hg.), Geschichte des Erzbistums Köln, 5 Bde., Köln 1964-2008;
- Anton Schindling/ Walter Ziegler (Hg.), Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung, Bd. 3: Der Nordwesten, Münster 1991;
- Frank Günter Zehnder/ Werner Schäfke (Hg.), Der Riss im Himmel. Clemens August und seine Epoche. Katalog zum Gesamtprojekt Bonn - Brühl - Köln - Jülich - Miel, 13. Mai bis 1. Oktober 2000, Köln 2000.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
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Stefan Brakensiek
Die katholische Kirche im frühneuzeitlichen Reich
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R12 T03 F87 | Beginn: 18.04.2013 |
Das Proseminar behandelt die Entwicklung der katholischen Kirche im Alten Reich zwischen Reformation und Säkularisation. Anhand von Quellen und historiographischen Grundlagentexten werden die „Verfassung“ der frühneuzeitlichen Adelskirche im Reich, die Entwicklung der Dogmatik seit dem Konzil von Trient, die hohe Bedeutung der Orden und die Ausprägung konfessioneller Milieus in den verschiedenen Territorien besprochen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Heinrich Richard Schmidt: Konfessionalisierung im 16. Jahrhundert (Enzyklopädie Deutscher Geschichte 12), München 1992.
- Michael Maurer: Kirche, Staat und Gesellschaft im 17. Und 18. Jahrhundert, Jahrhundert (Enzyklopädie Deutscher Geschichte 51), München 1999.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
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Michael Brocke/Mitarbeiter des Steinheim-Instituts
Deutsch-jüdische Geschichte und Kultur im europäischen Kontext
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Do 12-14 | Raum: Steinheim-Institut | Beginn: 11.04.2013 |
Seit der Antike leben Juden in den Gebieten des heutigen Deutschland. Ihre wechselvolle Geschichte und Kultur wird das Proseminar in einem bis in die Gegenwart reichenden Überblick darstellen. Eingebunden in das Beziehungsgefüge der europäischen Diaspora, soll das deutsch-jüdische Leben in seiner historischen Besonderheit charakterisiert werden. Im Blickfeld stehen insbesondere seine vielschichtige Teilhabe an der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft sowie seine Ausgrenzung und Verfolgung.
Das Seminar umfasst 12 Sitzungen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Steinheim-Instituts im Wechsel gestaltet werden.
Die Verantsltung findet im Steinheim-Institut,Edmund-Körner-Platz 2, (Rabbinerhaus), 45127 Essen statt. Kontakt ist über das dortige Sekretariat (Tel. 0201-20164434) möglich.
Den Seminarplan finden Sie hier.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Friedrich Battenberg, Das europäische Zeitalter der Juden: Zur Entwicklung einer Minderheit in der nichtjüdischen Umwelt Europas, 2 Bde, Darmstadt 1990.
- Hermann Greive, Die Juden: Grundzüge ihrer Geschichte im mittelalterlichen und neuzeitlichen Europa, Darmstadt 1992.
- Arno Herzig u.a. (Hg.), Die Geschichte der Juden in Deutschland, Hamburg 2007.
- Michael A. Meyer u.a. (Hg.), Deutsch-jüdische Geschichte in der Neuzeit, 4 Bde, München 1996.
- Julius H. Schoeps u.a. (Hg.), Handbuch zur Geschichte der Juden in Europa, 2 Bde, Darmstadt 2001.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Neueste Geschichte
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Corinna von Bredow
Flugschriften in der Frühen Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Zeit: Mi 18-20 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 17.04.2013 |
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
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Stefan Müller
Die Revolution von 1848/49
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Mo 14-16 | Raum: R12 R06 A79 | Beginn: 15.04.2013 |
Der Revolutionsversuch von 1848/49 war ein europäisches Ereignis, das, obgleich in seinen Kernforderungen gescheitert, alleine durch seine Fundamentalpolitisierung, die folgenden Agrarreformen und die Durchsetzung des Verfassungsprinzips die Gesellschaft nachhaltig veränderte. Im Seminar werden die gesellschaftlichen Ursachen, der Verlauf der Revolution zwischen den Märzforderungen 1848 und den Kämpfen der Reichsverfassungskampagne im Frühjahr und Sommer 1849 sowie die Wirkungen der Revolution in den deutschen Ländern untersucht.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
Regelmäßige Teilnahme, Referat und schriftliche Seminararbeit (12-15 Seiten)
Literatur
- Frank Engehausen: Die Revolution von 1848/49, Paderborn 2007.
- Frank Lorenz Müller: Die Revolution von 1848/49, 4. Aufl., Darmstadt 2012.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Korinna Schönhärl
Die Idee einer gemeinsamen europäischen Währung: Vorformen des Euro vor dem Ersten Weltkrieg?
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Di 08-10 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 16.04.2013 |
Der Euro als gemeinsame europäische Währung wird von Politikern und Finanzfachleuten oft als gänzlich neue, innovative Errungenschaft der allerjüngsten Vergangenheit beschrieben. Eine enge Verflechtung der nationalen Wirtschaften in Europa gab es allerdings auch schon im 19. Jahrhundert. Wie bezahlte man vor der Einführung des Euro Waren und Leistungen aus anderen Ländern? Welche Modelle zur Vereinfachung solcher Zahlungen wurden diskutiert? Kann man bei den beiden Systeme, die eine Zeitlang prägend waren (Goldstandard und Lateinische Münzunion) von Vorläufern des Euro sprechen? Welche Auswirkungen hatten Währungsfragen auf den Gang der „großen Politik“? Am Beispiel dieser historischen Phänomene wiederholt und vertieft das Proseminar die grundlegenden Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Eichengreen, Barry J. : Vom Goldstandard zum Euro. Die Geschichte des internationalen Währungssystems , Berlin 2000. - Thiemeyer, Guido: Frankreich und Deutschland im währungspolitischen Internationalismus 1860 bis 1900, in: Deutschland und Frankreich in der Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. von Jean-François Eck (Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees ; 8), Stuttgart 2012, S. 53-71.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Felicitas Solbrig
Der Algerienkrieg
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Do 12-14 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 18.04.2013 |
Der Algerienkrieg, der am 1. November 1954 mit einer Reihe von Anschlägen der algerischen Befreiungsfront FLN auf Militär und Polizei begann und im März 1962 durch die Verträge von Evian seinen offiziellen Abschluss fand, markierte einen der längsten und grausamsten Dekolonisationskriege der Geschichte. In Algerien kam es in seiner Folge zu hunderttausenden Toten, zu Massenumsiedlungen und letztendlich zum Exodus der europäischen Siedler. In Frankreich führte der Krieg zur Mobilisierung von fast zwei Millionen Soldaten, zum Sturz der Vierten Republik und zu einer hitzigen Diskussion innerhalb der französischen Gesellschaft über die Legitimität von Kolonialismus und der während des Krieges angewandten Folter. Bis heute stellt der Algerienkrieg in der französischen Gesellschaft ein Trauma dar, dessen Aufarbeitung in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik längst noch nicht abgeschlossen ist.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
- Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte
- Regelmäßige und aktive Teilnahme
- Referat und Hausarbeit (12-15 Seiten) oder Klausur
Literatur
- Stora, Benjamin: Algeria 1830-2000. A short History, Ithaca u.a. 2004.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Henning Türk
Von der „Library Group“ zur G8 – Ein informelles Forum zur Koordinierung der Weltwirtschaft?
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 18.04.2013 |
Anfang der 1970er Jahre gerieten die weltwirtschaftlichen Beziehungen in eine schwere Krise. Unter anderem brach mit der Aufhebung der Dollar-Gold-Bindung durch US-Präsident Nixon 1971 ein wesentlicher Bestandteil des Weltwährungssystems weg. Wenig später offenbarte die Ölkrise 1973/74 die extreme Abhängigkeit der westlichen Länder von billigen Rohölimporten, die ihnen erst den ökonomischen Boom nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglicht hatten. Die rapide Verteuerung des Rohöls stellte somit eine große Herausforderung für die westlichen Volkswirtschaften dar. Um die vielfältigen Probleme zu diskutieren und ein Abgleiten in den Protektionismus der letzten Weltwirtschaftskrise zu vermeiden, kam es 1974 zunächst zu informellen Treffen der Finanzminister der wichtigsten westlichen Volkswirtschaften in der sogenannten „library group“ in der Bibliothek des „Weißen Hauses“ in Washington. Als die ehemaligen Finanzminister Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing wenig später in der Bundesrepublik und in Frankreich als Bundeskanzler beziehungsweise Staatspräsident an die Macht kamen, lancierten sie die Idee eines Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der größten Volkswirtschaften, um die drängenden weltwirtschaftlichen Probleme zu besprechen. Daraus entwickelte sich das erste G6-Treffen auf Schloss Rambouillet im November 1975. Heute firmieren die Treffen als G8-Treffen.
In dem Seminar soll es um die weltwirtschaftlichen Probleme der 1970er Jahre gehen und herausgearbeitet werden, wie die G6-Treffen als Lösungsmechanismus entstanden. Wir werden zudem der Frage nachgehen, was diese Treffen bewirkten.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Harold James: Rambouillet, 15. November 1975. Die Globalisierung der Wirtschaft, München 1997.
Zuordnung
Neueste Geschichte
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Nicole Wiederroth
Afrika im Zweiten Weltkrieg
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: R12 R04 B02 | Beginn: 16.04.2013 |
Obwohl sich die militärischen Auseinandersetzungen im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich auf Nordafrika beschränkten, war dennoch der gesamte Kontinent vom Krieg betroffen. Sicherlich gab es Unterschiede, was den Grad der Beteiligung einzelner Länder anbelangte, beispielsweise im Hinblick auf die Art und den Umfang ihrer Unterstützung der Streitkräfte. Ebenso unterschiedlich zeigte sich auch der Krieg für und in den jeweiligen Bevölkerungen.
Erst in den letzten Jahren trug unter anderem die Ausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" dazu bei, dass erstmals auch breitere Teilen der hiesigen Öffentlichkeit die damaligen Ereignisse in afrikanischen Ländern beachteten und diskutierten. Ungeachtet dessen, welche Rolle und Bedeutung diese Länder im Kampf gegen Faschismus und Nationalsozialismus innehatten, erfährt das Thema nach wie vor nicht die gebotene Aufmerksamkeit.
In dem Seminar werden exemplarisch anhand ausgewählter Länder- und Themenbeispiele sowohl die Politik des Dritten Reichs und Italiens bezüglich Afrika erörtert, als auch die Gegenaktivitäten der Alliierten und ihrer Verbündeten.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Killingray, David; Rathbone, Richard (hg. v.): Africa and the Second World War, Houndmills 1986
Zuordnungen
Neueste Geschichte
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Simone Frank
Die Bewältigung des Nationalsozialismus im regionalen Vergleich Deutschland – Niederlande
| Veranstaltungstyp: | Proseminar ohne begleitende Übung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Landesgeschichte |
| Zeit: Mi 08-10 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 17.04.2013 |
Anhand von Quellen, Literatur und Medien werden Parallelen und Unterschiede in der Vergangenheitsbewältigung zwischen Deutschland und den Niederlanden am Beispiel des Nationalsozialismus erarbeitet. Hierbei wird der Niederrhein als Grenzregion besonders in den Blick genommen um den Umgang mit der eigenen Vergangenheit und die Sicht auf das Nachbarland und dessen Umgang mit der Geschichte kritisch zu beleuchten. Betrachtet wird der Zeitraum von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Literatur befindet sich im Semesterapparat.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Landesgeschichte
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Übungen/Quellenkurse
Christian Krumm
Geschichte (richtig gut) schreiben
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte Mittelalterliche Geschichte Geschichte der Frühen Neuzeit Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Mo 12-14 | Raum: R12 R07 A69 | Beginn: 15.04.2013 |
Warum sind einige Texte besser als andere? Wie schreibe ich eine Analyse präzise? Wie mache ich meine Argumentation nachvollziehbar? Warum ist Zitieren mehr als Abschreiben? Wie werden Darstellungen von Geschichte lebendig, ohne ihren wissenschaftlichen Anspruch zu verlieren? Wie interessiere ich den Leser für meine Gedanken?
Die Erkenntnis, dass eine Hausarbeit über eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss verfügen, in ihrer Vorbereitung gründlich recherchiert und vor Abgabe Korrektur gelesen werden muss, ist Grundvoraussetzung für das Erstellen eines wissenschaftlichen Textes. In diesem Seminar sollen nun weiterführende Techniken des Schreibens eingeübt werden, die aus einer Hausarbeit tatsächlich eine gute Hausarbeit machen.
Die Übung baut auf dem Seminar „Geschichte schreiben“ (WS 12/13) auf und zielt insbesondere auf Aspekte der Texterstellung ab wie einleitende Sätze, Zitate, indirekte Rede, Argumentation, Leserführung, zusammenfassende Darstellungen von historischen Ereignissen und Persönlichkeiten sowie die Charakteristika wissenschaftlichen Schreibens. Mittels Analysen unterschiedlicher Stilmittel soll weiterhin der eigene wissenschaftliche Schreibstil verfeinert werden. Schreibaufgaben, teils im Seminar selbst, teils als Seminarvorbereitung, werden ebenfalls mit diesem Ziel gestellt und mit Feedbacks zurückgegeben.
Voraussetzungen: Regelmäßige und aktive Beteiligung an Seminar und Schreibaufgaben
Die Teilnehmerzahl wird auf 30 begrenzt, bevorzugt Teilnehmer des Seminars „Geschichte schreiben“ aus dem WS 12/13
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Carsten Binder
Alte Geschichte als Kriminalfall
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Do 14-16 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 18.04.2013 |
Im Mittelpunkt der Übung soll der zweite Roman von John Maddox Roberts aus seiner SPQR-Reihe stehen (Die Catilina-Verschwörung):
Decius Caecilius Metellus steht im Jahre 63 v. Chr. – eher widerwillig – am Beginn seiner politischen Laufbahn: Er bekleidet das Amt eines Quästors, zuständig für das Aerarium (~ Staatskasse) im Saturntempel (er war also einer der quaestores urbani). Als in Rom zwei reiche Bürger ermordet werden, beginnt Decius seine Ermittlungen und stößt dabei zufällig auf ein geheimes Waffenlager im Saturntempel. Schon steckt er mittendrin in den turbulenten Ereignissen dieses Jahres.
In der Übung soll der Roman aus althistorischer Perspektive betrachtet (und dem Autor damit sicherlich ein wenig Unrecht getan) werden. Hierfür bietet sich eine Fülle von Ansatzpunkten. Da Roberts ein durchaus wirkmächtiges historisches Bild vermittelt, ist die Frage zu klären, wie belastbar dieses ist. Welche Quellen hat Roberts verwendet? Wo verlässt er diese Quellen, wo bleibt er auf sicherem Grund? Finden sich Fehler und wenn ja: Fallen diese ins Gewicht? usw.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Natürlich muss (!) „Die Catilina-Verschwörung“ von John Maddox Roberts zur ersten Sitzung der Übung gelesen und in jeder Sitzung parat sein (die Anschaffung des Buches ist erschwinglich, Preis neu 5 Euro, ISBN 978-3442553136).
- Statt auf Literatur sei hier auf die wichtigsten Quellen hingewiesen: Die Catilinarischen Reden Ciceros und Sallusts Coniuratio Catilinae sowie ausgewählte Biographien Plutarchs werden im Verlauf des Kurses eine zentrale Rolle spielen (weiteres zu den Texten und ihren Übersetzungen dann im Kurs).
Zuordnung
Alte Geschichte
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Justus Cobet
...auch auf Griechisch. Diesmal der sog. Aristeasbrief
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mi 18-20 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 17.04.2013 |
Der Hellenismus stellt für uns, sofern wir verstehen, dass die Antike als ein großer Überlieferungs-zusammenhang auf uns gekommen ist, die Schlüsselepoche der Alten Geschichte dar. Denn seit Alexander dem Großen treten die griechische, später griechisch-römische und die Traditionen des Alten Orients in einen engen, im Besonderen von der griechischen Sprache getragenen Kulturzu-sammenhang. In der mittelalterlichen und neuzeitlichen Rezeption der Antike repräsentierte bis zu den Entzifferungen des 19. Jahrhunderts vor allem das Alte Testament diesen Zusammenhang. Voraus-setzung dafür – und zugleich herausragendes Beispiel für diesen ‚Hellenismus’ – war die Übertragung der Hebräischen Bibel in das Griechische (wie in der Spätantike dann in das Lateinische). Der sog. Aristeasbrief, Text eines Juden aus dem hellenistischen Alexandria des 2. Jh.s v. Chr., erzählt die Legende von der Übersetzung der Tora in die griechische Sprache durch 72 gelehrte Männer aus Jerusalem; dafür bürgerte sich schon in der Antike der Name Septuaginta (= siebzig) ein. Es sind aber vor allem die politischen und religiösen Absichten der Schrift, die sie zu einem kulturgeschichtlich hoch interessanten Zeugnis machen für die Dialektik von Abhängigkeit und Selbstbehauptung der jüdischen Gemeinden und ihrer Religion in ihrem Verhältnis zu den hellenistischen Königen und der herrschenden griechischen Kultur, d.h. hier der Philosophie.
Das Seminar – in diesem Fall als interdisziplinäre Veranstaltung eines Althistorikers, einer Klas-sischen Philologin und eines Theologen – bietet die Gelegenheit, in der Regel mühsam erworbene Griechischkenntnisse an einem originalen Text zu erleben. Das Semester ist gewiss zu kurz für eine auch nur kursorische Lektüre des Aristeasbriefs. Dieser soll dennoch mit Hilfe der jetzt vorliegenden zweisprachigen Ausgabe im Ganzen überblickt und interpretiert werden. Diese Arbeit müssen wir in ein fruchtbares Verhältnis zur Erschließung des originalen Wortlautes setzen.
Anforderungen: die Bereitschaft, sich griechische Textpassagen in wöchentlicher Vorbereitung zu erschließen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Aristeas: Der König und die Bibel, Griechisch / Deutsch hg. von Kai Brodersen, Stuttgart: Reclam 2008.
- Wolfgang Orth: Ptolemaios II. und die Septuaginta-Übersetzung, in: Heinz-Josef Fabry/Ulrich Offerhaus (Hg.): Im Brennpunkt: Die Septuaginta. Studien zur Entstehung und Bedeutung der Griechischen Bibel [1] (Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament 153/NF 8,13), Stuttgart 2001, S. 97-114.
- Erich S. Gruen: The Letter of Aristeas and the Cultural Context of the Septuagint, in: Martin Karrer/Wolfgang Kraus: Die Septuaginta – Texte, Kontexte, Lebenswelten (Tagung von Septuaginta Deutsch, Wuppertal 2006), Tübingen 2008, S. 134-156.
Zuordnung:
Übung Alte Geschichte Modul 1 (GyGe; BA; MA); Modul 4 (MA); Modul 6 (GyGe)
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Barbara Patzek
Mythenbilder in der griechischen Kunst
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Do 16-18 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 18.04.2013 |
In diesem Seminar wird historische Bildinterpretation anhand von griechischen Mythendarstellungen der archaischen, klassischen und hellenistischen Bildkunst geübt.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
Regelmäßige Teilnahme, schriftliche Bildbeschreibung und -interpretation
Literatur
- Juncker, Klaus: Griechische Mythenbilder. Eine Einführung in ihre Interpretation. Stuttgart 2005
Zuordnung
Alte Geschichte
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Wolfgang Blösel
Lektüre griechischer Inschriften in Übersetzung
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Mo 14-16 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 15.04.2013 |
Die Übung soll in diese für die Erforschung der gesamten griechischen Antike höchst bedeutsame Quellengattung einführen, indem historisch bedeutsame Inschriften ausführlich interpretiert und in ihren geschichtlichen Kontext eingebettet werden. Das Spektrum der darin behandelten Inschriftengattungen reicht von Gesetzen, Volksbeschlüssen, Bündnisverträgen über Tributlisten und Ehrenbeschlüssen bis zu gerade sozialgeschichtlich aufschlußreichen Grabinschriften, Weihungen, Abrechnungen, Freilassungsinschriften und Fluchtafeln. So soll ein Einblick in die verschiedensten Bereiche des öffentlichen wie auch des privaten Lebens der Griechen gewonnen werden. Griechisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- K. Brodersen, W. Günther, H.H. Schmitt, Historische griechische Inschriften in Übersetzung, Bd. 1: Die archaische und klassische Zeit, Bd. 2: Spätklassik und früher Hellenismus (400-250 v. Chr.), Darmstadt 1992/1996.
- R. Meiggs, D. Lewis, A Selection of Greek Historical Inscriptions to the End of the Fifth Century B.C., 1. Auflage, Oxford 1988.
- P.J. Rhodes, Greek Historical Inscriptions, 404-323 BC, Oxford 2003.
Zuordnung
Alte Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Margret Dissen
Herren und Sklaven in der griechischen und römischen Antike
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 18.04.2013 |
"Gott hat alle frei geschaffen, die Natur niemanden zum Sklaven gemacht!" Nicht ein christlicher Autor, nicht ein aufgeklärter Philosoph oder Staatstheoretiker formulierte diese Erkenntnis – Alkidamas, ein athenischer Redner und Sophist des 4. Jahrhunderts (Scholie zu Aristoteles, Rhetorik I 13, 1373 b).
Ganz anders sah das Aristoteles aus Stageira (384-322) in seiner Schrift "Politik": "Es ist also klar, dass es von Natur Freie und Sklaven gibt und dass das Dienen für diese zuträglich und gerecht ist... Wer es sich also leisten kann, sich nicht selbst abzumühen, bei dem übernimmt ein Verwalter dieses Amt, und die Herren selbst treiben Politik oder Philosophie" (Politik I 1255a u. 1255 b). Was wunder, dass zwei entlaufene Sklaven (Memphis 156 v. Chr.) steckbrieflich gesucht wurden!
In der Übung werden ausgewählte Texte griechischer und römischer Autoren zur Verfügung gestellt und anlysiert.
Bedingungen für den Erwerb eines Seminarscheines sind regelmäßige Teilnahme, Erledigung der Aufgaben und eine mündliche oder schriftliche Ausarbeitung zu zentralen Fragen der Forschung.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zuordnung
Alte Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Barbara Patzek
Übung zur Vorlesung "Hellenismus im Nahen Osten"
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 16.04.2013 |
In dieser Übung werden ausgewählte Quellen zur Vorlesung interpretiert. Die Übung ist daher für Hörer und Hörerinnen der Vorlesung konzipiert.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zuordnung
Alte Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Christian Urs Wohlthat
Tacitus Germania - Ethnographie oder Sittenspiegel?
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mo 08-10 | Raum: R12 R06 A84 | Beginn: 15.04.2013 |
Um 98 n. Chr. schrieb der römische Aristokrat Publius Cornelius Tacitus (ca. 58-120 n. Chr.) eine Abhandlung über die östlichen Nachbarn des Römischen Reiches im Gebiet des damaligen Germaniens. Die erst im 15. Jahrhundert wiederentdeckte Schrift enthält einen allgemeinen Teil zu Land und Leuten, geht dann über zum öffentlichen und privaten Leben der Germanen und behandelt zuletzt Bräuche und Sitten einzelner Ethnien zwischen Rhein und Ostsee.
Die Germania wirkte ab der Renaissance als identifikationsstiftende Schrift im deutschen Raum nach und beeinflusste nicht zuletzt auch den deutschen Nationalismus stark. Der italienische Historiker Arnoldo Momigliano bezeichnete sie daher einmal als eines der gefährlichsten je geschriebenen Bücher. Dabei ist die Intention Tacitus´ noch immer nicht gänzlich geklärt. Zwei Theorien beherrschen die wissenschafltiche Lesart der Germania: Das Werk als Sittenspiegel oder als Ethnographie. Wollte Tacitus seinem aristokratischen Umfeld die eigene Dekadenz an Hand einer Beschreibung der vermeintlich ursprünglichen und "unverdorbenen" Germanen aufzeigen, oder wollte er mittels akurater Beschreibungen Römern ein gutes Bild Germaniens und der Germanen liefern, um vielleicht auch zu erklären, warum das Land nie von Rom bezwungen werden konnte.
Für die Teilnahme an der Übung ist die Lektüre des (sehr kurzen) Werkes unbedingt erforderlich. Neben regelmäßiger Teilnahme wird zudem die Übernahme einer kleineren Aufgabe (mündlich oder schriftlich) verlangt.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Für die Übung maßgeblich ist die Ausgabe der Germania von Alfons Städele:
Cornelius Tacitus: Germania, Hg. v. Alfons Städele. 4. Auflage, Berlin 2011.
Sie ist im Semester Apparat 102, der Universitätsbibliothek oder dem Buchhandel verfügbar.
Ebenso wird:
Christoph B. Krebs: Ein gefählriches Buch. Die "Germania" des Tacitus und die Erfindung der Deutschen. München 2012.
als Einstiegslektüre dringend ans Herz gelegt. Es ist ebenfalls im Semester Apparat 102 hinterlegt.
Zuordnung
Alte Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Amalie Fößel/Regina Hauses/Barbara Schildt-Specker
Das christliche Köln
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Landesgeschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 11.04.2013 |
Blockveranstaltung am 3. Mai und vom 21.–23. Mai2013
Blocktermin 1: Freitag, 3. Mai 2013, 12-14 Uhr, R11 T06 C94
Blocktermin 2 (Exkursionstage): Pfingstdienstag, 21. Mai, Mittwoch 22. Mai 2013 und Donnerstag 23. Mai 2013
Köln war nicht nur die größte deutsche Stadt im Mittelalter, sondern sie zählte auch durch ihre Bedeutung für Bildung, Kunst, Kultur, Handel und Gewerbe zu den überragenden Orten im mittelalterlichen Europa. Die Anfänge der Stadt liegen in der römischen Antike. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts wird ein erster Bischof Maternus quellenkundig. Damit gehört Köln zu den besonderen Kulturträgern zwischen Antike und Mittelalter. Eine einmalige Dichte von Pfarrkirchen und Klöstern beförderten ihren Rang als christliche Reliquien- und Wallfahrerkultstadt. Neueste archäologische Funde ergänzen das Bild des frühmittelalterlichen Köln: Darunter die europaweite Rarität einer Werkstatt für sakrale Bergkristallschleiferei, die bislang lediglich aus der Feder des Mönches Theophilus aus St. Pantaleon bekannt war. Der politische Rang der Erzbischöfe prägte die Stadt, deren Geschichte bis zur Ankunft der Hl. Drei Könige zu erarbeiten ist. Die durch Referate vorzubereitenden Aspekte sollen im Rahmen einer dreitägigen Exkursion vor Ort fundiert werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt.
Eine persönliche Anmeldung in der Sprechstunde von Regina Hauses ist ab sofort möglich.
Für den Erwerb eines Teilnahme- oder Leistungsnachweises ist die Teilnahme an allen Veranstaltungsteilen zwingend erforderlich!
Literatur
- Carl Dietmar und Marcus Trier: Colonia. Stadt der Franken. Köln vom 5. bis 10. Jahrhundert, Köln 2011.
Zuordnung
Alte Geschichte (nur als Übung anrechenbar)
Geschichte des Mittelalters (als Übung und Hauptseminar anrechenbar)
Regionalgeschichte (nur als Übung anrechenbar)
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Thorsten Fischer
Ausgewählte Quellen zur Geschichte des hochmittelalterlichen Europas
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: R12 R07 A84 | Beginn: 16.04.2013 |
In der Übung werden anhand ausgewählter Quellen zentrale Aspekte der hochmittelalterlichen Geschichte sowie der Umgang des Historikers mit verschiedenen Quellen besprochen. Hierzu werden einzelne Quellengattungen (z. B. Chroniken, Rechtsquellen, Kirchliche Quellen, Quellen zur Alltagsgeschichte) vorgestellt und die Darstellungsabsichten und Entstehungskontexte der einzelnen Geschichtsquellen erörtert. Alle schriftlichen Quellen liegen in deutscher Übersetzung vor und werden den Teilnehmern vor Beginn jeder Sitzung zugänglich gemacht. In den Blick genommen werden sowohl Aspekte der politischen Ereignisgeschichte (Königswahlen, politische Bündnisse, Papstgeschichte) als auch tief greifende Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie in Wissenschaft und Bildung.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Quellen zur Alltagsgeschichte im Früh- und Hochmittelalter, hrsg. v. Ulrich Nonn, 2 Bände (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 40a/b) Darmstadt 2007.
- Michael Borgolte, Europa entdeckt seine Vielfalt (1050-1250) (Handbuch der Geschichte Europas 3) Stuttgart 2002.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Uwe Ludwig
Die Konstantinische Schenkung
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: R12 R06 A69 | Beginn: 16.04.2013 |
Die Konstantinische Schenkung ist die berühmteste und folgenreichste Fälschung des Mittelalters. In den Jahrzehnten vor oder nach 800 angefertigt, behauptet die gefälschte Urkunde, Kaiser Konstantin der Große (306-337) habe Papst Silvester I. (314-335) zusammen mit kaiserlichen Insignien und Ehrenvorrechten auch Rom, Italien und die westlichen Teile des Imperium Romanum übertragen. Das Papsttum gründete auf dieses Schriftstück nicht nur seine weltlichen Herrschaftsrechte in Rom und im Kirchenstaat, sondern auch seinen Anspruch, dem römisch-deutschen Kaisertum übergeordnet zu sein. Zwar ist die Echtheit bzw. die Gültigkeit der Schenkung bereits im Mittelalter angefochten worden, doch konnte sie erst im 15. Jahrhundert als Fälschung erwiesen werden. Die Übung wird sich mit dem Text der Konstantinischen Schenkung, mit der Frage ihrer Entstehung, mit ihrer Wirkungsgeschichte und mit ihrer "Enttarnung" beschäftigen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Das Constitutum Constantini (Konstantinische Schenkung). Text, hg. von Horst Fuhrmann (Monumenta Germaniae Historica, Leges 8: Fontes iuris Germanici antiqui in usum scholarum separatim editi 10) Hannover 1968
- Horst Fuhrmann: Konstantinische Schenkung und abendländisches Kaisertum. Ein Beitrag zur Überlieferungsgeschichte des Constitutum Constantini, in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 22 (1966) S. 63-178
- Johannes Fried: Die Konstantinische Schenkung, in: Die Welt des Mittelalters. Erinnerungsorte eines Jahrtausends, hg. von Johannes Fried /Olaf B. Rader, München 2011, S. 295-311
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Benjamin Scheller
Von Sicut Iudaeis zu Turbato Corde? Die Kirche und die Juden im 13. Jahrhundert
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 18.04.2013 |
In der Übung werden Quellen zum gleichnamigen Proseminar gemeinsam gelesen und interpretiert. Ein Besuch des Proseminars ist daher für die Teilnehmer der Übung sinnvoll. Die Quellen werden i.d.R. in deutscher oder englischer Übersetzung, in einigen Fällen auch auf Latein gelesen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Battenberg, Friedrich: Das Europäische Zeitalter der Juden. Darmstadt 1990.
- Borgolte, Michael: Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes 300 bis 1400 n. Chr. (Siedler Geschichte Europas). Berlin 2006.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Miriam Czock
Bäuerliche Lebenswelten
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 16.04.2013 |
Das Seminar soll sich mit den Strukturen ländlicher Herrschafts-, Wirtschafts- und Sozialverhältnisse befassen. Dementsprechend sollen die Organisationsformen ländlichen Lebens im Mittelalter anhand von Quellen und Forschungsliteratur vorgestellt werden. Ein besonderer Akzent wird dabei auf der von der Forschung kontrovers diskutierten Fragen rund um die agrarischen Lebensformen und den damit verbundenen ländlichen Herrschaftsformen liegen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Rösener, Werner: Agrarwirtschaft, Agrarverfassung und ländliche Gesellschaft im Mittelalter, München 1992 (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 13).
- Schreiner, Klaus: „Grundherrschaft“. Entstehung und Bedeutungswandel eines geschichtswissenschaftlichen Ordnungsbegriffs, in: H. Patze (Hrsg.): Die Grundherrschaft im späten Mittelalter, Sigmaringen 1983, 11-74.
- Schulze, Hans K.: Grundherrschaft, in: ders.: Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter, 4. Auflage, Stuttgart 2004, S. 95-157.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Thorsten Fischer
Heilige Stätten – Mittelalterliche Pilgerreisen nach Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mo 10-12 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 15.04.2013 |
Nach wie vor werden von Reiseagenturen Pilgerreisen zu zahlreichen näheren oder ferneren Zielen angeboten. Viele Pilger zieht es sowohl nach Altötting und Kevelaer oder Fatima und Lourdes, als auch zu den drei großen christlichen Pilgerzielen Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. Wie heute gehörten Pilgerreisen für viele auch im Mittelalter zum festen Bestandteil religiösen Lebens. Zumal die Gläubigen in ganz Europa eine große Anzahl an christlichen Pilgerstätten besuchen konnten. Der Wunsch eine Pilgerreise zu unternehmen, war in allen Gesellschaftsschichten vorhanden, die Motive waren zahlreich, die Reisen gefährlich und beschwerlicher als heutzutage. Eine Reise ins Heilige Land war besonders erstrebenswert, konnte man dort doch auf den Spuren Christi wandern. In Rom konnte man neben den frühchristlichen Katakomben vor allem die Wirkungsstätten der Apostel Petrus und Paulus besuchen. Schließlich entwickelte sich Santiago de Compostela seit der legendären Entdeckung des Jakobus-Grabes Anfang des 9. Jahrhunderts zum dritten großen Pilgerziel. Im Seminar werden nicht nur die drei großen Pilgerziele mit ihren heiligen Stätten genauer betrachtet, auch die unterschiedlichen Beweggründe, die die Reisenden aufbrechen ließen, werden in den Blick genommen. Die überlieferten Reise- und Pilgerberichte – etwa der "Liber Sancti Jacobi" oder Arnold von Harffs Pilgertagebuch - lassen zudem Aussagen über die reisenden Pilger und die mittelalterlichen Reisebedingungen zu.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Helmut Brall-Tuchel (Hrsg), Rom, Jerusalem, Santiago. Das Pilgertagebuch des Ritters Arnold von Harff (1496 - 1498), Köln 2007.
- Klaus Herbers, Der Jakobsweg. Mit einem mittelalterlichen Pilgerführer unterwegs nach Santiago de Compostela, 6. überarbeitete Auflage, Tübingen 1998.
- Norbert Ohler, Reisen im Mittelalter, Düsseldorf 2004.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Simone Frank
Rom Jerusalem Santiago
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R11 T04 C59 | Beginn: 17.04.2013 |
Anhand des Pilgertagebuchs des Ritters Arnold von Harff, des Erbkämmerers in Geldern, der im Alter von 25 Jahren eine zweijährige Pilgerreise (1496-1498) antrat werden exemplarisch grundlegende Fragen rund um das Pilgern und die Motive der Pilger im Mittelalter erarbeitet. Im Verlauf des Semesters wird der Pilgerbericht größtenteils gelesen, kontextualisiert und es werden die Besonderheiten der Textgattung und die Schwierigkeiten der Überlieferung in den Blick genommen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
- regelmäßige Teilnahme
- Vorbereitung der Sitzungen und aktive Mitarbeit
- Bereitschaft zur Übernahme von kleineren Beiträgen und Aufgaben in Moodle
Literatur
- Helmut Brall-Tuchel, Folker Reichert: Rom – Jerusalem – Santiago. Das Pilgertagebuch des Ritters Arnold von Harff (1496-1498), 3. Durchges. Aufl., Köln/Weimar/Wien 2009.
- Weiterführende Literatur befindet sich im Semesterapparat
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Amalie Fößel/Miriam Czock
Briefe und Korrespondenzen im Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Di 14-16 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 16.04.2013 |
Im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. erscheint Vielen der Brief als überholtes Kommunikationsmittel. Schon die Dauer des Postweges wird inzwischen als lang eingeschätzt. Aus dieser Perspektive lohnt es sich zu fragen, wie Kommunikation in einer Zeit funktionierte, in der es keine Post gab und in der die Schriftlichkeit nicht weit verbreitet war. Ziel der Übung ist es, anhand von Briefe die mittelalterlichen Kommunikationsstrategien zu diskutieren und darüber hinaus verwaltungstechnisch-pragmatische und individuelle Aspekte brieflichen Schriftguts zu beleuchten. Damit sollen anhand von Briefen die Beziehungsnetze, Handlungsspielräume und politischen Strategien ihrer Schreiber sowie deren Organisation des Alltags, aber auch individuelle Interpretationen und Bewertungen der Welt deutlich werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Giles Constable: Letters and Letter-Collections (Typologie des sources du moyen âge occidental 17), Turnhout 1976.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Amalie Fößel
Frauen- und Geschlechterforschung des Mittelalters
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R11 T06 C94 | Beginn: 26.06.2013 |
Blockveransatltung an folgenden Terminen:
- Freitag, 28.06.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T06 C94
- Freitag, 05.07.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T04 C75
- Freitag, 12.07.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T06 C94
- Freitag, 19.07.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T04 C75 (evtl. Ausweichtermin)
"Gender studies" begreifen Geschichte als komplementäre Geschichte von Männern und Frauen. Diese Erkenntnis hat seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem Perspektivenwandel in der Geschichtswissenschaft geführt und neue Fragestellungen und Forschungsfelder eröffnet. Neben einer Einführung in die Entwicklung der Frauen- und Geschlechterforschung sollen in gemeinsamer Lektüre ausgewählter Beiträge sowohl wissenschaftsgeschichtliche Aspekte wie auch Bespiele für ihre konkrete Anwendung diskutiert und der daraus resultierende Mehrwert für die Forschung erörtert werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Cordula Nolte: Frauen und Männer in der Gesellschaft des Mittelalters (Geschichte kompakt), Darmstadt 2011.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Katharina Tugend
Briefe des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 16.04.2013 |
Das Medium Brief stellt für Historiker eine ertragreiche Quelle dar. In dieser Übung wird der wissenschaftliche Umgang mit diesen Quellen geübt. Dabei werden Briefe vom 14. bis zum 16. Jahrhundert besprochen. Vorwiegend sollen Privat- und Geschäftsbriefe aus dem Stadtbürgertum untersucht werden. Ein Ziel wird es sein, die Informationen, welche in Briefen enthalten sind, sichtbar zu machen. Hierbei kann es sich um Aspekte des Alltaglebens handeln, aber auch um ökonomische Strukturen bzw. Bedingungen des Transportwesens bei Kaufmännern oder sogar um Kommunikationsnetzwerke, die sich in einer Reihe von Korrespondenzen abzeichnen können.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Steinhausen, G.: Deutsche Privatbriefe des Mittelalters. Bd. 1: Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter. Berlin, 1899.
- Wand-Wittkowski, Ch.: Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur. Herne, 2000
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Frühe Neuzeit
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Hartwig Kersken
Quellen zur Landesgeschichte des Rhein-Maas-Raums im Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Landesgeschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 16.04.2013 |
Bis heute zeichnet sich der Raum an Rhein und Maas durch eine besondere Form grenzüberschreitender Identität aus, deren Wurzeln bis in das frühe Mittelalter zurückreichen. Im Verlauf des frühen und hohen Mittelalters erwuchs aus dem nördlichen Teil des im 9. Jahrhundert entstandenen regnum Lotharii eine politische und kulturelle Entität zwischen den beiden großen Reichen im Westen und Osten, deren Entwicklungen in hohem Maße von kirchlichen Strukturen und den Eigeninteressen des lokalen Adels beeinflusst wurden.
Ziel der Übung ist durch gemeinsame Lektüre ausgewählter Quellen diesen Entwicklungen nachzuspüren, zugleich wird an konkreten Beispielen eine Einführung in verschiedene historische Hilfswissenschaften geboten.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Voraussetzungen>br> Regelmäßige und aktive Teilnahme sowie die Bereitschaft, Quellen und Literatur in Eigenarbeit für die jeweiligen Sitzungen vorzubereiten.
Literatur
- Egon Boshof: Lotharingien – Lothringen. Vom Teilreich zum Herzogtum, in: Zwischen Gallia und Germania, Frankreich und Deutschland. Konstanz und Wandel raumbestimmender Kräfte. Vorträge auf dem 36. Deutschen Historikertag Trier 8.-12. Oktober 1986, hrsg. von Alfred Heit u.a.(Trierer Historische Forschungen 12), Trier 1987,S. 129-153.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Landesgeschichte
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Birgit Näther
Vormoderne Verwaltungsgeschichte: Quellenanalyse und Forschungsschwerpunkte
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Zeit: Do 14-16 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 18.04.2013 |
Verwaltungsgeschichte ist unter Historikern als langweilig verschrien. Warum ist das eigentlich so? Denn: Frühneuzeitliche Verwaltungsakten erzählen Geschichten zum sozialen und wirtschaftlichen Leben ihrer Zeit. Sie geben Aufschluss darüber, wie Herrschaft in der Praxis funktionierte. Es kommt Bekanntes, aber auch Überraschendes hervor: Über das Nichtabsolutistische im Absolutismus, über die Mitwirkungsmöglichkeiten von Untertanen, über die Sorge von Herrschern um das Wohlergehen der breiten Bevölkerung, schließlich über Verwaltungen, die nicht dem Herrscher dienen, sondern eigene Interessen verfolgen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Die Studierenden lernen in der Veranstaltung anhand von Originaltexten, wie Quellen kategorisiert und entziffert werden. Durch ausgewählte Forschungstexte wird gemeinsam erarbeitet, wie Quellen sinnvoll für Hausarbeiten ausgewählt und interpretiert werden können.
Überblick zur Verwaltung in vormodernen Territorien: Jeserich, Kurt G. A. (Hrsg), Deutsche Verwaltungsgeschichte. Bd. 1: Vom Spätmittelalter bis zum Ende des Reiches (Bd. 1: Vom Spätmittelalter bis zum Ende des Reiches), Stuttgart 1983.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
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Erika Münster-Schröer
Handschriftliche Quellen und digitale Editionen zur Sozial- und Alltagsgeschichte der Frühen Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mi 16-18 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 17.04.2013 |
Im Mittelpunkt der Übung stehen die Lektüre handschriftlicher Quellen ausArchiven sowie digitaler Druckwerke der Frühen Neuzeit. Die Studierendensollen mit Kurrentschriften sowie den Grundlagen von Editionstechniken vertraut gemacht werden. Anhand ausgewählter Sekundärliteratur sollen die erforderlichen Forschungskontexte erarbeitet werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Voraussetzungen
Quellenlektüre, regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Lina Schröder
Die Tagespresse als Quelle – Infrastrukturgeschichte am Beispiel von Kanalprojekten im Rhein-Maas-Raum und NRW
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mi 12-14 | Raum: R12 S03 H20 | Beginn: 17.04.2013 |
Nach van Laak "entlastet Infrastruktur das "Mängelwesen" Mensch", da sie Handlungsradien erweitert, die Leistungen und Reichweite der menschlichen Organe verstärkt und Zeiten für andere Tätigkeiten durch die erwirkte Beschleunigung freisetzt. Sie kann somit "als Kulturleistung gewertet werden." "Keinen Zugang zu den Netzwerken der Technologie zu haben, bedeutete dagegen den Ausschluss aus der Sphäre der Mächtigen. Folglich wurden die Verbindungen mit dem Strom- und Wassernetz der Stadt oder der Anschluss des Eigenheims an das Autobahnnetz ebenso zum Symbol von Prestige und Autorität wie zum Schlachtfeld der Kontroversen und Machtkämpfe."
Die Auseinandersetzung mit dem Forschungsfeld "Infrastruktur" und dessen Bedeutung für die Geschichtswissenschaft soll – inhaltlich – anhand von großen Kanalprojekten in NRW bzw. im Rhein-Maas-Raum in der Übung erfolgen. Beispiele hierfür können u.a. die Moselkanalisierung, der Rhein-Main-Donau-Kanal oder der Dortmund-Ems-Kanal sein. Als Quellen zum Erschließen der Inhalte sollen Zeitungsartikel der Tagespresse dienen. Entsprechend wird zu Beginn der Übung der Zeitungsartikel in Bezug auf seine Eigenschaften als Quelle behandelt und seine Eignung überprüft. Die hierfür benötigten Presseartikel werden per Recherche im Landesarchiv NRW in Düsseldorf ermittelt. Hierzu ist die Bereitschaft erforderlich, gemeinsam an drei Freitagen nachmittags nach Düsseldorf ins Landesarchiv zu fahren (dies wird selbstverständlich mit den regulären Übungsstunden verrechnet).
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Michaela Bachem-Rehm
Quellen zur Kanzlerschaft von Konrad Adenauer
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Mo 10-12 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 15.04.2013 |
Am 15. September 1949 wurde Konrad Adenauer mit einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler gewählt. In den folgenden 14 Jahren prägte er maßgeblich den Aufbau und die politische Ausrichtung der jungen Bundesrepublik. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Wiederherstellung einer parlamentarischen Demokratie in Westdeutschland und ihre Entwicklung in den 1950er Jahren am Beispiel ausgewählter Quellen thematisiert. Das Ende der "Ära Adenauer", das sich von 1959 bis 1963 hinzog, bildet dabei eine Zäsur, die sich aus einer politikgeschichtlichen Betrachtung ableitet. Neben der Entwicklung demokratischer Strukturen und Institutionen soll darüber hinaus auch der sozioökonomische und gesellschaftliche Wandel behandelt werden. Im Fokus stehen die Bedingungen des "Wirtschaftswunders", der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und das politisch-kulturelle Klima einer Gesellschaft, die sich im Spannungsfeld von Neuanfang und Kontinuität bewegt hat.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Dominik Geppert, Die Ära Adenauer, 3. Auflage, Darmstadt 2012.
- Rudolf Morsey, Die Bundesrepublik Deutschland: Entstehung und Entwicklung bis 1969, 5., durchgeseh. Aufl., München 2007 [= Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Band 19].
- Marie-Luise Recker, Konrad Adenauer: Leben und Politik, München 2010.
- Kurt Sontheimer, Die Adenauer-Ära. Grundlegung der Bundesrepublik, 3., aktual. Aufl., München 2003.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Claudia Hiepel/Stefan Müller
Politik und Gesellschaft im Vormärz
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Fr 10-12 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 26.04.2013 |
Als "Vormärz" wird die Zeit nach der Julirevolution 1830 in Frankreich bezeichnet und beinhaltet begrifflich das politische, soziale und kulturelle Heranreifen der Gesellschaft, das schließlich in der Märzrevolution 1848 mündete. Geprägt war der „Vormärz“ durch das Anwachsen bürgerlicher Partizipationsbestrebungen, die beginnende Industrialisierung und damit verbundene Verschiebungen in der sozialen Zusammensetzung der Gesellschaft. Nach einem einleitenden Überblick wird sich in der Übung anhand ausgewählter Quellen aus den Feldern Politik, Sozialgeschichte und Kultur der vormärzlichen Gesellschaft in den Ländern des Deutschen Bundes genähert und die Methode der Quellenkritik eingeübt.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
Regelmäßige Teilnahme, Vorbereitung einer Sitzung, zwei kleine schriftliche Quelleninterpretationen (2-3 Seiten)
Literatur
- Alexa Geisthövel: Restauration und Vormärz 1815-1847, Paderborn 2008.
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Korinna Schönhärl
Erlebnis Archiv: Studenten vor Ort im Rheinland
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R12 S05 H02 | Beginn: 15.04.2013 |
Blockveranstaltung im Archivberatungs- und Fortbildungszentrum in der Abtei Brauweiler (Gierdensaal) an folgenden Terminen:
- Dienstag, 23.07.2013
- Mittwoch, 24.07.2013
- Dienstag, 08.10.2013
Die Vorbesprechung findet am Montag, 15.04.2013, von 17.00 - 18.00 Uhr in R12 S05 H02 (Campus Essen) statt.
Einführung und Nachbereitung eines vierwöchigen Praktikums in Archiven des Rheinlands.
Nunmehr im siebten Jahr bietet das Rheinische Archivberatungs- und Fortbildungszentrum speziell für Studenten rheinischer Universitäten die Möglichkeit, Archive ad fontes kennen zu lernen, von Archivaren in die Geheimnisse des Archivwesens eingeführt zu werden und selber Hand an Dokumente und Akten zu legen. An zwei Einführungstagen für alle Studenten der teilnehmenden Universitäten in der Abtei Brauweiler bekommen die Teilnehmer viele praxisorientierte Hinweise zum „Archivgebrauch“, z.B. eine paläographische Übung. Die Seminartage dienen der Vorbereitung des vierwöchigen Archivpraktikums, das jeder Student in Absprache mit dem Archiv in den folgenden Semesterferien absolviert. Die Vergabe der Praktikumsplätze wird unter Berücksichtigung der Wünsche der Studenten zentral organisiert. Das Praktikum ist Teil des Blockseminars und zählt bei der Leistungsbewertung im Rahmen des BA/MA-Abschlusses.
Eine Liste der zu besuchenden Archive, nach der Sie Ihre Wunschliste zusammenstellen können, liegt bei der Vorbesprechung aus.
Teilnahmebedingung ist es, nach Zuteilung der Praktikumsplätze persönlich mit dem Archivar Kontakt aufzunehmen und einen Zeitraum für das Praktikum zu vereinbaren.
Als Leistungsnachweis gilt ein schriftlicher Erfahrungsbericht.
ZIELE: Die Studenten schärfen den Blick für Archive „von innen“. Sie werden vertraut mit dem Archiv aus der Sicht des Nutzers. Sie lernen den Beruf des Archivars als mögliche berufliche Perspektive kennen.
Lehrende: Dr. Bettina Bouresh, Dr. Arie Nabrings, Dr. Albert Esser, Georg Mölich, Manuel Hagemann, Dr. Hans-W. Langbrandtner, Dr. Korinna Schönhärl
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
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Frank Becker
Politische Geschichte der Olympischen Spiele
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 17.04.2013 |
Seit einiger Zeit hat sich die Geschichtswissenschaft zum Sport geöffnet; die Historiografie des Sports ist zu einem Teil der allgemeinen Geschichtsschreibung geworden. Besonderes Interesse ziehen in diesem Zusammenhang die Olympischen Spiele auf sich.
Schon in der Antike erschöpfte sich ihre Bedeutung nicht in der Performanz sportlichen Könnens; sie waren eingebunden in den Götterkult, ihre Sieger wurden zu Galeonsfiguren für die Städte und Regionen, denen sie entstammten. Die modernen Olympischen Spiele trugen kein religiöses Gewand mehr, ersetzten diesen ´Mangel´ aber lange Zeit durch aufwändig inszenierte Kulturprogramme, die ihren intellektuellen Anspruch dokumentierten. Als Großereignisse auf internationaler Bühne wurden sie schnell auch politisch instrumentalisiert.
Gastgeberländer nutzen sie für ihre Propaganda, andere Länder riefen Boykottbewegungen ins Leben.
Die Übung will anhand ausgewählter Beispiele in historischer Betrachtung den Facettenreichtum des Olympischen Sports ausleuchten.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Alkemeyer, Thomas, Körper, Kult und Politik. Von der "Muskelreligion" Pierre de Coubertins zur Inszenierung von Macht in den Olympischen Spielen von 1936, Frankfurt a. M. / New York 1996.
- Findling, John E. / Pelle, Kimberly D., Encyclopedia of the modern Olympic Movement, Westport, CT 2004.
- Swaddling, Judith, Die Olympischen Spiele der Antike, Stuttgart 2004.
- Schiller, Kay / Young, Christopher, München 1972. Olympische Spiele im Zeichen des modernen Deutschland, Göttingen 2012.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Ute Schneider
Wissenschaft und Wirtschaft: Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Mo 16-18 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 15.04.2013 |
Als in der Weimarer Republik die deutsche Wissenschaft unter den Folgen der Finanzkrise litt, schlossen sich Wissenschaftler und Industrielle in der „Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft“, um Forschung und Lehre mit Geld zu unterstützen. Nach dem Krieg wurde er als Stifterverband wiedergegründet. Von seinem Sitz in Essen hat er die Hochschullandschaft in der Nachkriegszeit nicht nur beobachtet, sondern wesentlich mitgestaltet.
In dieser Übung sollen an geeigneten Quellen der Verband, seine führenden Persönlichkeiten und die Wissenschaftspolitik seit der Weimarer Republik untersucht werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Winfried Schulze, Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 1920 - 1995, Berlin 1995.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Korinna Schönhärl
Philhellenismus
| Veranstaltungstyp: | Übung/Quellenkurs |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Do 08-10 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 18.04.2013 |
Mit Beginn des griechischen Unabhängigkeitskrieges vom Osmanischen Reich (1821) breitete sich eine Welle der Griechenlandbegeisterung über ganz Europa aus. Die Philhellenen sammelten Geld zur Unterstützung der Kämpfer in Hellas, sie schickten Waffen und Material und einige reisten sogar selbst vor Ort, um mitzukämpfen.
Was waren die Motive der Philhellenen für ihr Engagement?
Wie organisierten sie ihre Hilfe?
Wie gingen sie mit den vielen Schwierigkeiten um, die sich dieser frühen Form von "Entwicklungshilfe" in den Weg stellten?
In der Übung gehen wir diesen Fragen anhand von unterschiedlichem Quellenmaterial (Zeitungsartikeln, Reiseberichten, Briefe, Spenderlisten etc.) nach.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Klein, Natalie: „L’ humanité, le christianisme, et la liberté“. Die internationale philhellenische Vereinsbewegung der 1820er Jahre, Mainz 2000.
- Hauser, Christoph: Anfänge bürgerlicher Organisation. Philhellenismus und Frühliberalismus in Südwestdeutschland, Göttingen 1990.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Hauptseminare
Wolfgang Blösel
Die Römer in Germanien
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mo 16-18 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 15.04.2013 |
Dieses Hauptseminar soll das römische Eindringen nach, Verweilen in und letztliches Weichen aus Germanien jeweils als historischen Prozeß beschreiben. Darin werden folglich außenpolitische Konzepte, militärische Siege und Niederlagen, Bündnisschlüsse, Sicherungs- und Infrastrukturmaßnahmen, überhaupt politisches Entscheidungshandeln weit mehr im Mittelpunkt stehen als kulturgeschichtliche Aspekte wie Thermen oder Luxusgüter. Zeitlich erstreckt sich das Seminar von Caesars Übergreifen über den Rhein über die Varus-Schlacht, den Bau des obergermanisch-rätischen Limes und die Chattenkriege der Hohen Kaiserzeit bis zu Roms endgültigen Verlust der germanischen Provinzen Anfang des 5. Jahrhunderts.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- R. Wolters, Die Römer in Germanien, 5. Auflage, München 2002. - T. Fischer, Die Römer in Deutschland, 2. Auflage, Stuttgart 2001.
Zuordnung
Alte Geschichte
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Barbara Patzek
Griechische Mythologie und die Wissenschaft von der Mythologie
| Veranstaltungstyp: | Theorie- und Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mi 12-14 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 17.04.2013 |
Die Wissenschaft von der Mythologie ist im 19. Jahrhundert entstanden. Sie geht davon aus, dass die frühen Völker eine nicht abstrakte Sprache benutzten, um die Welt und ihre Ordnung zu erklären und zu erkennen. Zur Entschlüsselung der Funktionen und der Sprache des Mythos sind seither viele oft aufeinander aufbauende Theorien entwickelt worden. In diesem Seminar werden diese Theorien anhand der lebensweltlichen Einordnung, der Funktionen und Erscheinungsformen der griechischen Mythologie erörtert bzw. überprüft.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- F. Graf: Griechische Mythologie, München und Zürich 2000
- W.Barner u.a. (Hrsg.): Texte zur modernen Mythentheorie, Stuttgart 2003
Zuordnung
Alte Geschichte
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Wolfgang Blösel
Von Kleisthenes bis Perikles: Die Herausbildung der athenischen Demokratie
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 17.04.2013 |
Die athenische Demokratie mit einer übermächtigen Volksversammlung einerseits und schwachen Beamten andererseits, wie wir sie aus der klassischen Darstellung der aristotelischen „Verfassung der Athener“ kennen, ist nicht durch die die Phylenreform des Kleisthenes gleichsam aus dem Nichts entstanden, sondern das Produkt einer jahrzehntelangen Entwicklung. Grundgelegt durch die Einrichtungen der Peisistratiden, schufen die Reformen des Kleisthenes erst die Basis für den politischen Aufstieg der ärmeren Bürger als Folge ihres militärischen Einsatzes in den Perserkriegen.
Die Entmachtung des Areopags durch die Reformen des Ephialtes um 462 v. Chr. machte den Weg frei für Perikles. Dieser Prozeß, dessen Details für uns mit großen Unsicherheiten belegt sind, soll im Seminar durch die ausführliche Interpretation der komplexen, oft mehrdeutigen Quellen nachgezeichnet werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- K.-W. Welwei, Das klassische Athen. Demokratie und Machtpolitik im 5. und 4. Jahrhundert, Darmstadt 1999.
- K. Raaflaub, The Breakthrough of Dēmokratia in Mid-Fifth Century Athens, in: ders. u.a., Origins of Democracy in Ancient Greece, Berkeley 2007, 105-154.
Zuordnung
Alte Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Amalie Fößel/Regina Hauses/Barbara Schildt-Specker
Das christliche Köln
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 11.04.2013 |
Blockveranstaltung am 3. Mai und vom 21.–23. Mai2013
Blocktermin 1: Freitag, 3. Mai 2013, 12-14 Uhr, R11 T06 C94
Blocktermin 2 (Exkursionstage): Pfingstdienstag, 21. Mai, Mittwoch 22. Mai 2013 und Donnerstag 23. Mai 2013
Köln war nicht nur die größte deutsche Stadt im Mittelalter, sondern sie zählte auch durch ihre Bedeutung für Bildung, Kunst, Kultur, Handel und Gewerbe zu den überragenden Orten im mittelalterlichen Europa. Die Anfänge der Stadt liegen in der römischen Antike. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts wird ein erster Bischof Maternus quellenkundig. Damit gehört Köln zu den besonderen Kulturträgern zwischen Antike und Mittelalter. Eine einmalige Dichte von Pfarrkirchen und Klöstern beförderten ihren Rang als christliche Reliquien- und Wallfahrerkultstadt. Neueste archäologische Funde ergänzen das Bild des frühmittelalterlichen Köln: Darunter die europaweite Rarität einer Werkstatt für sakrale Bergkristallschleiferei, die bislang lediglich aus der Feder des Mönches Theophilus aus St. Pantaleon bekannt war. Der politische Rang der Erzbischöfe prägte die Stadt, deren Geschichte bis zur Ankunft der Hl. Drei Könige zu erarbeiten ist. Die durch Referate vorzubereitenden Aspekte sollen im Rahmen einer dreitägigen Exkursion vor Ort fundiert werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt.
Eine persönliche Anmeldung in der Sprechstunde von Regina Hauses ist ab sofort möglich.
Für den Erwerb eines Teilnahme- oder Leistungsnachweises ist die Teilnahme an allen Veranstaltungsteilen zwingend erforderlich!
Literatur
- Carl Dietmar und Marcus Trier: Colonia. Stadt der Franken. Köln vom 5. bis 10. Jahrhundert, Köln 2011.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters (auch als Übung anrechenbar)
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Amalie Fößel
Hexen in Mittelalter und Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Blockveranstaltung | Raum: N.N. | Beginn: 04.06.2013 |
Die Veranstaltung findet vom 24. bis 26.07.2013 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr statt (jeweils 9-18 Uhr).
Das Vorbereitungsseminar findet statt am 4. Juni 2013, 18-20 Uhr. Ein Raum wird noch bekannt gegeben.
Hexenverfolgungen sind ein Phänomen der Neuzeit, werden aber gern dem „finsteren Mittelalter“ zugeschlagen. Was ist dran an diesem Vorurteil und welche Rolle spielten Staat, Kirche und Volk bei den Verfolgungen und Prozessen? Im Seminar soll den Ursprüngen und Ausprägungen der Hexenvorstellungen in den verschiedenen Medien nachgegangen und am Beispiel ausgewählter Filme analysiert werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Für den Scheinerwerb sind Teilnahme am Vorbereitungsseminar und Übernahme eines Referates erforderlich.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Uwe Ludwig
Chlodwig – Leben und Nachleben eines Frankenkönigs
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R09 T07 D33 | Beginn: 17.04.2013 |
Das Seminar beschäftigt sich mit einer der bedeutendsten Herrschergestalten des frühen Mittelalters, dem Merowingerkönig Chlodwig I. (482-511): Mit dem Übertritt der Franken zum katholischen Glauben und dem Aufstieg des Frankenreiches zur europäischen Vormacht nach siegreichen Kriegen gegen Alemannen, Rheinfranken und Westgoten sind zur Zeit Chlodwigs entscheidende Weichenstellungen für die weitere Entwicklung des Abendlandes vollzogen worden. In einem rezeptionsgeschichtlichen Zugriff sollen zugleich Aspekte des Chlodwig-Mythos thematisiert werden, hat doch das Bild, das spätere Epochen vom "allerchristlichsten“ und „heiligen" König Chlodwig gezeichnet haben, zur Legitimation der französische Monarchie bis in die Zeit der Französischen Revolution beigetragen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Patrick J. Geary: Die Merowinger. Europa vor Karl dem Großen, München 1996
- Matthias Becher: Chlodwig I. Der Aufstieg der Merowinger und das Ende der antiken Welt, München 2011
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Uwe Ludwig
Der Zisterzienserorden im Mittelalter
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Do 14-16 | Raum: R09 S05 B08 | Beginn: 18.04.2013 |
Zu den eindrucksvollsten Erscheinungen der Geschichte Europas im 12. und 13. Jahrhundert gehört die geradezu explosionsartige Ausbreitung der Zisterzienser. Vom burgundischen Citeaux aus, wo Robert von Molesme im Jahre 1098 eine der ursprünglichen Strenge der Benediktregel verpflichtete Mönchsgemeinschaft gegründet hatte, wurde ein dichtes Netz von Klöstern gewoben, das sich bald von England bis Syrien und von Portugal bis ins Baltikum erstreckte. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts umfasste der Verband der „weißen Mönche“ etwa 350 Niederlassungen, hundert Jahre später bereits an die 650. Das Seminar wird danach fragen, welches die Gründe für die erstaunliche „Erfolgsgeschichte“ der Zisterzienser sind. Dabei werden die Lebensgewohnheiten, die Spiritualität und die Organisationsstrukturen des Ordens ebenso in den Blick zu nehmen sein wie seine für die Ausdehnung der europäischen Kulturlandschaft im hohen Mittelalter so bedeutenden Aktivitäten auf den Gebieten von Christianisierung, Landesausbau und Kolonisation.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Immo Eberl: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens, Stuttgart 2002
- Die Zisterzienser. Ordensleben zwischen Ideal und Wirklichkeit, Bonn 1980
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Benjamin Scheller
Armut und Armenfürsorge in der Stadt des späten Mittelalters
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 R06 A84 | Beginn: 17.04.2013 |
Armut prägte das Leben vieler Einwohner spätmittelalterlicher Städte. Im HS werden verschiedenen Ausprägungen von Armut in der Stadt des späten Mittelalters untersucht und gleichzeitig die Formen spätmittelterlicher Armenfürsorge thematisiert. Von besonderem Interesse werden dabei die verschiedenen Kategorisierungen von Armut sein.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.): Armut im Mittelalter (Vorträge und Forschungen, Bd. 58), Ostfildern 2004.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
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Amalie Fößel/Melanie Panse
Gendering the crusades – Frauen und die Kreuzzüge
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R11 T05 C75 | Beginn: 18.04.2013 |
Die Kreuzzüge sind bislang in der Forschung kaum unter geschlechtergeschichtlicher Perspektive betrachtet worden, obwohl die Quellen reiche Anknüpfungspunkte bieten. Das idealisierte Bild der zurückbleibenden trauernden Kreuzfahrerfrau, dass sich zumeist in historiographischen Quellen und in der Kreuzzugslyrik niederschlägt, soll im Hauptseminar kritisch hinterfragt und mit der in Urkunden, Briefen und Korrespondenzen überlieferten agency der Frauen kontrastiert werden. Die Perspektive richtet sich dabei nicht nur auf die zuhause bleibenden Kreuzfahrerfrauen, sondern überdies auf die Frauen in den Kreuzfahrerheeren. Die verschiedenen weiblichen Rollenzuschreibungen und Handlungsräume sollen durch intensive Quellenarbeit gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden. Erforderlich für den Besuch und die aktive Teilnahme im Seminar sind Kenntnisse der lateinischen und französische Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Sabine Geldsetzer: Frauen auf Kreuzzügen 1096-1291, Darmstadt 2003.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Wolfgang Treue
Kriminalitätsgeschichte der Frühen Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Zeit: Mo 10-12 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 15.04.2013 |
Die Kriminalitätsgeschichte ist zumindest im deutschsprachigen Raum noch eine relativ junge Teildisziplin der Geschichtsforschung, die jedoch v.a. innerhalb der letzten zehn Jahre mit umso mehr Energie und innovativen Methoden vorangetrieben worden ist. Sie erscheint daher in besonderem Maße geeignet, um an ihrem Beispiel Fragen der wissenschaftlichen Methodik und Theoriebildung im Kontext der Alltagsgeschichte zu studieren und zu diskutieren.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
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Stefan Brakensiek
Genealogisches Denken und genealogische Praxis in der Frühen Neuzeit
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Mo 14-16 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 15.04.2013 |
Edle Herkunft aus einem alten Geschlecht war im Europa des Ancien Régime für die Behauptung der Zugehörigkeit zum Adel ein Hauptargument. Der Nachweis historisch weit zurück reichender Abstammung bildete einen zentralen Aspekt der permanent erfolgenden Konstruktion von nobilitas. Dabei dienten Genealogien sowohl der Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Akzeptanz innerhalb der politisch-sozialen Führungsschicht als auch der Erzeugung von sozialer und kultureller Distanz zu anderen gesellschaftlichen Gruppen. Je weiter die Statusansprüche einer Dynastie reichten, umso strengere Maßstäbe waren anzulegen, an das Alter des Geschlechts, an die Bedeutung der genealogisch inkorporierten Ahnen und an die Kunstfertigkeit der dabei zum Tragen kommenden narrativen Strategien.
Das Seminar wird diesen Strategien anhand ausgewählter Beispiele nachgehen. Dabei werden historiographische Texte, genealogische Tabellenwerke, Ahnengalerien und weitere Artefakte herangezogen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Kilian Heck u. Bernhard Jahn (Hg.): Genealogie als Denkform in Mittelalter und Früher Neuzeit, Tübingen 2000. - Kilian Heck: Genealogie als Monument und Argument. Der Beitrag dynastischer Wappen zur politischen Raumbildung der Neuzeit, München-Berlin 2002. - Gert Melville: Vorfahren und Vorgänger. Spätmittelalterliche Genealogien als dynastische Legitimation von Herrschaft, in: Die Familie als sozialer und historischer Verband. Untersuchungen zum Spätmittelalter und zur frühen Neuzeit, P.J. Schuler (Hg.), Sigmaringen 1987, 203-309.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Johannes Arndt
Brandenburg-Preußen, der rheinisch-westfälische Raum und die Niederländische Republik (1566-1795)
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Rechts- und Verfassungsgeschichte Landesgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 17.04.2013 |
Der dynastische Zufall eröffnete dem Haus Brandenburg-Hohenzollern zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Aussicht, im Westen und im Osten Deutschlands Herrschaftsrechte zu erben. Dabei waren die brandenburgischen Kurfürsten politisch in keiner Weise darauf vorbereitet, was es bedeutete, von allen zentraleuropäischen Konflikten berührt zu werden. Das Seminar will die Verbindung herstellen zwischen den allgemeinen staatsbildenden und kulturpolitischen Prozessen in der Hohenzollernmonarchie und ihrer jeweiligen Anpassung an die Verhältnisse zwischen Rhein und Weser.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Horst Carl, Okkupation und Regionalismus. Die preußischen Westprovinzen im Siebenjährigen Krieg, Mainz 1993;
- Manfred Groten/ Clemens von Looz-Corswarem/ Wilfried Reininghaus (Hg.), Der Jülich-Klevische Erbstreit 1609. Seine Voraussetzungen und Folgen. Tagung in Düsseldorf, 22.-23. März 2009 und Hamm, 8. Mai 2009, Düsseldorf 2011;
- Irmgard Hantsche (Hg.), Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679) als Vermittler. Politik und Kultur am Niederrhein im 17. Jahrhundert, Münster u.a. 2005;
- Georg Mölich/ Meinhard Pohl/ Veit Veltzke (Hg.), Preußens schwieriger Westen. Rheinisch-preußische Beziehungen, Konflikte und Wechselwirkungen, Duisburg 2003;
- Georg Mölich/ Veit Veltzke/ Bernd Walter (Hg.), Rheinland, Westfalen und Preußen. Eine Beziehungsgeschichte, Münster 2011.
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Regionalgeschichte
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Johannes Arndt
Das goldenen Zeitalter der Niederlande
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Landesgeschichte |
| Zeit: Mo 14-16 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 15.04.2013 |
Für die Zeitgenossen des 17. Jahrhunderts stellte sich die Republik der Vereinigten Niederlande nicht nur als politisch-militärische Großmacht dar, sondern auch als hochstehende europäische Kulturnation. Obwohl von Städten und ihren bürgerlichen Eliten getragen, zog die Republik nicht nur Händler aus dem ganzen Kontinent, sondern auch adlige Bildungsreisende an. Die Niederländer galten als reich – an Vermögen, an Lebensart, an Kunstbesitz. So vorbildlich ihr Wirtschaftssystem und ihr erfolgreiches Bestehen gegen die Kräfte des Meeres war, so seltsam mutete aber auch ihre Neigung zum Handel mit Tulpenzwiebeln an.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Karel Davids/ Jan Lucassen (Hg.), A Miracle mirrored. The Dutch Republic in European Perspective, Cambridge 1995;
- Horst Lademacher, Phönix aus der Asche? Kultur und Politik der niederländischen Republik im Europa des 17. Jahrhunderts, Münster u.a. 2007;
- Olaf Mörke, ´Stadtholder´ oder ´Staetholder´. Die Funktion des Hauses Oranien und seines Hofes in der politischen Kultur der Republik der Vereinigten Niederlande im 17. Jahrhundert, Münster, Hamburg 1997;
- Maarten Prak, The Dutch Republic in the Seventeenth Century. The Golden Age, Cambridge u.a. 2005 (ndl. 2002)
Zuordnung
Frühe Neuzeit
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Regionalgeschichte
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Stefan Müller
Entspannungspolitik: Von der Tutzinger Rede Egon Bahrs bis zur KSZE
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Fr 14-16 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 26.04.2013 |
Der Mauerbau 1961 und die Cubakrise 1962 verdeutlichten zweierlei. Zum einen zeigten beide Großmächte, dass sie nicht bereit waren, die Welt in einen atomaren Krieg zu stürzen, zum anderen zerstoben endgültig die westdeutschen Hoffnungen auf eine baldige Wiedervereinigung. Das Seminar befasst sich mit der Entspannungspolitik zwischen Anfang der 1960er Jahre und dem Abschluss der ersten Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) 1975. Der Fokus liegt auf der westdeutschen Außenpolitik, die nach der Wahl Willy Brandts zum Bundeskanzler 1969 auch als Neue Ostpolitik firmierte, und den Verträgen der Bundesrepublik mit der Sowjetunion und Polen (1970), dem Viermächteabkommen über Berlin (1971) und dem Grundlagenvertrag mit der DDR (1972).
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
Regelmäßige Teilnahme, Referat, schriftliche Seminararbeit (20-25 Seiten)
Literatur
- Wilfried Loth: Helsinki, 1. August 1975. Entspannung und Abrüstung, München 1998.
- Heinrich Potthoff: Im Schatten der Mauer. Deutschlandpolitik 1961 bis 1990, Berlin 1999.
Zuordnung
Neuere Geschichte
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Henning Türk/Stefan Müller
Institutionen (in) der Globalisierung
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 26.04.2013 |
Blockveranstaltung an folgenden Terminen:
- Freitag, 26.04.2013, 10-12 Uhr, R12 S05 H81
- Freitag, 03.05.2013, 10-12 Uhr, R12 S05 H81
- Freitag, 10.05.2013, 10-12 Uhr, R12 S05 H81
- Freitag, 17.05.2013, 10-12 Uhr, R12 S05 H81
- Freitag, 24.05.2013, 10-12 Uhr, R12 V05 D20
- Samstag, 08.06.2013, 9-18 Uhr, R12 V05 D20
- Sonntag, 09.06.2013, 9-18 Uhr, R12 V05 D20
Globalisierung, verstanden als "intensivierte weltweite Interaktion" (Niels P. Petterson), ist kein anonymer Prozess. Unterschiedliche Akteure wirken auf die Globalisierung ein, prägen und formen sie. In diesem Kontext spielen internationale Institutionen, wie die World Trade Organisation (WTO), der Internationale Währungsfonds (IWF) oder die diversen Unterorganisationen der Vereinten Nationen (UN) eine große Rolle. Sie wurden und werden gegründet, um grenzüberschreitend wahrgenommene und globale Politikbereiche zu steuern und zu regulieren, die von den Nationalstaaten nicht mehr befriedigend bearbeitet werden können.
In dem Seminar werden wir uns mit der Geschichte ausgewählter internationaler Institutionen seit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen und herausarbeiten, in welchem historischen Kontext sie gegründet wurden, wie sie organisiert sind und welche Wirkung diese Institutionen entfalten.
Da das Feld der internationalen Organisationen aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive zum Teil wenig erforscht ist, wird die Lehrveranstaltung mehr als andere einen Forschungscharakter aufweisen – was entsprechendes Engagement der Studierenden voraussetzt.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Akira Iriye: Global Community. The Role of International Organizations in the Making of the Contemporary World, Berkeley 2004.
Zuordnung
Neuere Geschichte
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Ute Schneider
Armut in Europa im frühen 19. Jahrhundert
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 16.04.2013 |
Debatten über Armut gehören zu den Charakteristika des 19. Jahrhunderts. Bereits um 1800 setzten ausgehend von England intensive Debatten über Armut und Armenfürsorge ein, die in verschiedene Lösungsvorschläge von Sanktionen über Armenhäuser bis hin zu "Armenkolonien" mündeten. Kontrovers wurde bereits damals Armut wahrgenommen und diskutiert und bis heute ist die Frage nach der Wohlstandsentwicklung im 19. Jahrhundert in der historischen Forschung umstritten.
Im Hauptseminar werden wir die Debatten über Armut im 19. Jahrhundert in Europa und die verschiedenen Lösungsansätze vor dem Hintergrund der aktuellen Armutsforschung beleuchten.
Voraussetzung für die Veranstaltung ist die Bereitschaft, fremdsprachige Texte zu lesen und zu diskutieren.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Martin James Daunton, Progress and poverty. An economic and social history of Britain, 1700 - 1850, Oxford 1995.
- Andreas Gestrich / Lutz Raphael (Hg.), Strangers and poor people. Changing patterns of inclusion and exclusion in Europe and the Mediterranean world from classical antiquity to the present day, Frankfurt am Main 2009.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Michaela Bachem-Rehm
Die Zweite Republik in Österreich 1945-2005
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 18.04.2013 |
In der bundesdeutschen Öffentlichkeit wird die österreichische Politik häufig nur dann wahrgenommen, wenn politische Affären und Skandale das Nachbarland erschüttern. Besonders in den 1980er Jahren wurde Österreich im Ausland durch eine Reihe von Affären – erinnert sei nur an die „Waldheim-Affäre“ um die NS-Vergangenheit des damaligen österreichischen Bundespräsidenten – als "Skandalrepublik" eingestuft, nachdem in den 70er Jahren noch das Bild der Alpenrepublik als "Insel der Seligen" mit besonders positiven Wirtschaftsdaten und einem hohen Maß an sozialem Frieden dominiert hatte.
m Seminar sollen Entwicklungslinien und Handlungsprozesse der Zweiten Republik näher betrachtet werden. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Entstehungsprozess des österreichischen Staatsvertrages von 1955 liegen, durch den Österreich nach der NS-Herrschaft (1938-1945), dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der darauf folgenden Besatzungszeit (1945-1955) seine volle staatliche Souveränität wiedererlangte. Die historische Entwicklung zu Staatsvertrag und Neutralität soll dabei nicht eindimensional, d.h. nur aus der Sicht Österreichs, betrachtet werden. Vielmehr sollen die Ereignisse aus einem erweiterten Blickwinkel beleuchtet und die Verzahnung der österreichischen mit der deutschen Frage und der Einfluss des "Kalten Krieges" aufgezeigt werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Anforderungen
Referat und größere schriftliche Hausarbeit
Literatur
- Peter Berger, Kurze Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert, 2., verb. Aufl., Wien 2008. - Michael Gehler/ Hubert Sickinger (Hg.), Politische Affären und Skandale in Österreich. Von Mayerling bis Waldheim, 2., durchgeseh. u. erw. Aufl., Thaur/ Wien/ München 1996. - Oliver Rathkolb, Die paradoxe Republik. Österreich 1945 bis 2010, Wien 2011. - Rolf Steininger, Der Staatsvertrag. Österreich im Schatten von deutscher Frage und Kaltem Krieg 1938-1955, Innsbruck 2005. - Karl Vocelka, Österreichische Geschichte, 3. Auflage, München 2010.
Zuordnung
Neueste Geschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Wilfried Loth
Die Sowjetunion und die deutsche Frage
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Rechts- und Verfassungsgeschichte Westeuropäische Geschichte |
| Zeit: Mo 14-16 | Raum: V15 R03 H93 | Beginn: 15.04.2013 |
Mit dem Sieg der Alliierten über Hitlerdeutschland wurde die Sowjetunion Besatzungsmacht in Deutschland. Sie war danach in den Prozess der Teilung Deutschlands involviert und hatte bei der Lösung der deutschen Frage mitzureden – bis zur Entscheidung Michail Gorbatschows, eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Rahmen der NATO zuzulassen.
In dem Seminar werden die wesentlichen Stationen dieses Prozesses analysiert. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Vorgänge der Jahre 1945-1955 gelegt, deren Deutung in der Forschung umstritten ist.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Wilfried Loth, Die Sowjetunion und die deutsche Frage, Göttingen 2007
Zuordnung
Neueste Geschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
Westeuropäische Geschichte
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Christoph Marx
Die Entkolonialisierung und ihre Folgen: Uganda 1950-1990
| Veranstaltungstyp: | Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Außereuropäische Geschichte |
| Zeit: Do 14-16 | Raum: R12 R06 A69 | Beginn: 18.04.2013 |
Uganda, während der Kolonialzeit als die „Perle Afrikas“ gerühmt, wurde in der nachkolonialen Zeit, insbesondere während der Diktatur Idi Amins, in westlichen Ländern als Inbegriff gescheiterter Hoffnungen angesehen. Während Amins Regierungszeit erfolgte die Vertreibung der indischstämmigen Minderheit, Amins Abwendung und Konfrontation mit Israel und Massaker an der Zivilbevölkerung, denen hunderttausende zum Opfer fielen. In den Anfangsjahren der Regierung des heute noch amtierenden Präsidenten Joveri Museveni, die das Seminar ebenfalls behandelt, wandelte sich Ugandas Image zu dem eines neuen Hoffnungsträgers, da es der neuen Regierung gelang, die Gewaltexzesse zu beenden, das Land weitgehend zu befrieden und eine ökonomische Erholung einzuleiten.
Wir werden im Seminar die wechselvolle Geschichte Ugandas genauer betrachten und dabei auch die Frage behandeln, ob Uganda als Sonderfall der nachkolonialen Geschichte bewertet werden muss.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Henry Kyemba, A State of Blood. The Inside Story of Idi Amin, Kampala 1997;
- A.B.K. Kasozi, The Social Origins of Violence in Uganda 1964-1985, Kampala 1999
Zuordnung
Neuere Geschichte
Außereuropäische Geschichte
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Theorieseminare
Barbara Patzek
Griechische Mythologie und die Wissenschaft von der Mythologie
| Veranstaltungstyp: | Theorie- und Hauptseminar |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mi 12-14 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 17.04.2013 |
Die Wissenschaft von der Mythologie ist im 19. Jahrhundert entstanden. Sie geht davon aus, dass die frühen Völker eine nicht abstrakte Sprache benutzten, um die Welt und ihre Ordnung zu erklären und zu erkennen. Zur Entschlüsselung der Funktionen und der Sprache des Mythos sind seither viele oft aufeinander aufbauende Theorien entwickelt worden. In diesem Seminar werden diese Theorien anhand der lebensweltlichen Einordnung, der Funktionen und Erscheinungsformen der griechischen Mythologie erörtert bzw. überprüft.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- F. Graf: Griechische Mythologie, München und Zürich 2000
- W.Barner u.a. (Hrsg.): Texte zur modernen Mythentheorie, Stuttgart 2003
Zuordnung
Alte Geschichte
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Amalie Fößel
Frauen- und Geschlechterforschung des Mittelalters
| Veranstaltungstyp: | Theorieseminar |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Rechts- und Verfassungsgeschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: R11 T06 C94 | Beginn: 26.06.2013 |
Blockveransatltung an folgenden Terminen:
- Freitag, 28.06.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T06 C94
- Freitag, 05.07.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T04 C75
- Freitag, 12.07.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T06 C94
- Freitag, 19.07.2013, 9.00 - 16.00 Uhr, R11 T04 C75 (evtl. Ausweichtermin)
"Gender studies" begreifen Geschichte als komplementäre Geschichte von Männern und Frauen. Diese Erkenntnis hat seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem Perspektivenwandel in der Geschichtswissenschaft geführt und neue Fragestellungen und Forschungsfelder eröffnet. Neben einer Einführung in die Entwicklung der Frauen- und Geschlechterforschung sollen in gemeinsamer Lektüre ausgewählter Beiträge sowohl wissenschaftsgeschichtliche Aspekte wie auch Bespiele für ihre konkrete Anwendung diskutiert und der daraus resultierende Mehrwert für die Forschung erörtert werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Cordula Nolte: Frauen und Männer in der Gesellschaft des Mittelalters (Geschichte kompakt), Darmstadt 2011.
Zuordnung
Geschichte des Mittelalters
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Rechts- und Verfassungsgeschichte
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Christoph Marx
Geschichte der Kulturkreislehre
| Veranstaltungstyp: | Theorieseminar |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Di 12-14 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 16.04.2013 |
Der Begriff Kulturkreis ist mittlerweile ein Bestandteil des allgemeinen und umgangssprachlichen Wortschatzes geworden, wobei denjenigen, die den Begriff benutzen, in den seltensten Fällen bewusst sein dürfte, woher der Begriff eigentlich stammt. Wir werden uns in dem Theorieseminar mit der zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr einflussreichen Kulturkreislehre oder "kulturhistorischen Schule der Ethnologie" befassen, weil sie auch für unser Fach von großer Bedeutung ist. Die Kulturkreislehre sah sich als eine Wissenschaft an, die ergänzend zur Geschichtswissenschaft die schriftlosen Kulturen in der Weltgeschichte erforschen wollte. Ihre Untersuchungseinheiten waren nicht "Gesellschaften" oder "Stämme", sondern Kulturkreise. Sie war vor allem eine wissenschaftliche Lehre im deutschsprachigen Raum und ist mit Namen wie Friedrich Ratzel, Leo Frobenius und Hermann Baumann verbunden. Ihre Ausstrahlung wird etwa daran erkennbar, dass Oswald Spengler in starkem Maß von den Konzeptionen der Kulturkreislehre beeinflusst war, weshalb wir uns auch mit seinem Hauptwerk "Der Untergang des Abendlandes" befassen werden. Wir werden uns aber auch mit den Grenzen dieser Forschungsrichtung sowie den Gründen für ihren Niedergang nach dem 2. Weltkrieg auseinandersetzen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige und engagierte Mitarbeit, Referat oder vergleichbarer Beitrag, für Master-Studierende: Hausarbeit.
Zuordnung
Neuere und Neueste Geschichte
Sektorale Geschichte
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Didaktika
Björn Onken
GG-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 R07 A84 | Beginn: 17.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Björn Onken
GG-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Di 14-16 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 16.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
GG-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 16.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
GG-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Do 12-14 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 18.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
GG-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: V15 R04 G90 | Beginn: 18.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
GG-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Do 16-18 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 18.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
GHR-Didaktikum
| Veranstaltungstyp: | Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 R07 A84 | Beginn: 17.04.2013 |
Was soll der Geschichtsunterricht mit welchen Methoden und Medien Schülerinnen und Schülern beibringen? Die Geschichtsdidaktik versucht auf diese Fragen Antworten zu geben. Im Zentrum des historischen Lernens in der Schule steht die von Wolfgang Klafki formulierte Aufgabe, wie man einen (historischen) Gegenstand in den Fragehorizont eines Kindes bringt. Was macht einen Inhalt zum Thema?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich an ausgewählten Beispielen mit Kompetenzorientierung, didaktischen Prinzipien (z. B. Kompetenzen, Gegenwartsbezug, Multiperspektivität), Methoden (z. B. Quelleninterpretation) und Medien (z. B. Bilder, Filme). Probleme der Diagnose, Förderung und Leistungsmessung kommen ebenfalls zur Sprache.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012. - Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Didaktische Übungen
Tülay Altun
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums
| Veranstaltungstyp: | Didaktische Übung |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Fr 14-16 | Raum: R09 S04 B08 | Beginn: 19.04.2013 |
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt.
In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Katrin Günther
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums
| Veranstaltungstyp: | Didaktische Übung |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Fr 10-12 | Raum: R09 S04 B08 | Beginn: 19.04.2013 |
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt.
In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Björn Onken
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums
| Veranstaltungstyp: | Didaktische Übung |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 14-16 | Raum: R12 R06 A69 | Beginn: 17.04.2013 |
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt.
In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums
| Veranstaltungstyp: | Didaktische Übung |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 14-16 | Raum: R12 R05 A84 | Beginn: 17.04.2013 |
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt.
In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Mareike-Cathrine Wickner
Planung, Durchführung und Analyse von Geschichtsunterricht: Übung zur Vor- und Nachbereitung des fachdidaktischen Praktikums
| Veranstaltungstyp: | Didaktische Übung |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Blockveranstaltung | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 19.07.2013 |
Die Übung beinhaltet die Vorbereitung, Betreuung und Auswertung des Fachdidaktischen Praktikums im Hauptstudium. Den Schwerpunkt bildet die selbstständige Unterrichtsplanung, dazu wird exemplarisch eine Unterrichtseinheit erarbeitet und erörtert. Um auf individuelle Hilfestellungen und Problemlösungen gezielt einzugehen, findet innerhalb der Praxisphase zudem ein Arbeitstreffen statt.
In einem abschließenden Blockseminar werden die Praktikumserfahrungen besprochen und reflektiert.
Anmeldung bitte bis zum 06. Mai 2013 per Mail an Frau Wickner.
Die Praktikumsschule muss selbst gesucht werden.
Die Anmeldung im Praktikumsbüro muss zwischen dem 08.05. und 17.05.2013 erfolgen und ist nur bei Zulassung zum Seminar möglich.
Literatur
- Michele Barricelli, Martin Lücke (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Sauer, Michael: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 10. Aufl. 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Didaktikseminare
Markus Bernhardt/Christian Bunnenberg
Erinnerungskultur als didaktische Herausforderung? Das Schlachtfeld von Wörth (6. August 1870) als außerschulischer Lernort
| Veranstaltungstyp: | Didaktikseminar |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Blockveranstaltung | Raum: N.N. | Beginn: N.N. |
Die Veranstaltung findet als Exkursionsseminar vom 21. bis 25.05.2013 statt. Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist verpflichtend. Der Termin für die Vorbesprechung wird noch bekannt gegeben.
Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 ist als Wegbereiter der Reichsgründung am 18.1.1871 in Versailles ein bedeutsames Ereignis der neuzeitlichen deutschen Vergangenheit. Überschattet von den Großereignissen des 20. Jahrhunderts, insbesondere den beiden Weltkriegen, ist dieser Krieg jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Für die Erinnerungskulturen des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Deutschland und Frankreich stellte der Deutsch-Französische Krieg jedoch einen zentralen Bezugspunkt dar.
In Gebiet zwischen den heute französischen Orten Woerth-en-Alsace, Elsasshausen, Froeschwiller, Morsbronn und Reichshoffen fand am 6. August 1870 eine wichtige Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges statt. Dort erinnern ein Museum und zahlreiche Denkmäler auf dem Schlachtfeld an das Geschehen. Die Denkmäler sind sowohl von französischer wie von deutscher Seite errichtet, verändert und gestürzt worden. Am Beispiel dieses sehr verdichteten Erinnerungsraums aus Denkmälern und Museum sollen wichtige Aspekte der geschichtsdidaktischen Kategorien Geschichtsbild, Geschichtsbewusstsein sowie Geschichtskultur erarbeitet werden. Die Relevanz des Themas für den Schulunterricht wird ebenfalls thematisiert.
Das Kompaktseminar vor Ort ist eine gemeinsame Veranstaltung der PH Ludwigsburg mit dem Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen. Information zur Anmeldung und Kosten finden Sie auf der Homepage der Abteilung für Didaktik der Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.
Eine perönliche Anmeldung in der Sprechstunde von Herrn Bunnenberg ist erforderlich.
Literatur
- Bunnenberg, Christian: Erinnerung am Ort des Deutsch-Französischen Krieges: Das Schlachtfeld von Wörth, in: Kuchler, Christian (Hrsg.): Historische Orte im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2012 (= Methoden historischen Lernens), S. 111-117.
- Arand, Tobias/Bunnenberg, Christian (Hrsg.): Das Schlachtfeld von Woerth - Geschichtsort, Erinnerungsort, Lernort (= Geschichtskultur und Krieg, Band 3). Münster 2012.
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Fachdidaktik
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Christian Bunnenberg
Geschichte ganz smart? mLearning und Geschichtsunterricht
| Veranstaltungstyp: | Didaktikseminar |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 10-12 | Raum: R12 R07 A69 | Beginn: 17.04.2013 |
Langsam aber sicher mehren sich die Anzeichen, dass der "digital turn" bald flächendeckend Einzug in den Schulalltag halten wird. Pilotprojekte wie das "mobile Klassenzimmer" an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln erproben den Einsatz mobiler Endgeräte in schulischen Unterrichtssituationen. In der Geschichtskultur ist das Phänomen mLearning bereits angekommen, konkret greifbar in Apps, Social-Media, QR-Codes und Augmented Reality. Das Seminar sucht aus geschichtsdidaktischer Perspektive Einblicke in den aktuellen Diskurs um den derzeitigen und zukünftigen Stellenwert des "Digitalen" für das historische Lernen. Die Studierenden sollen sich theoriegeleitet und praxisorientiert bereits vorhandenen Konzepten und Angeboten "digitaler Geschichtsvermittlung" in Geschichtskultur und Geschichtsunterricht analytisch annähern. Ihre Ergebnisse und Reflektionen präsentieren sie in einem wissenschaftlichen Blog, um so wiederum einen konstruktiven Beitrag zum bestehenden Diskurs zu leisten.
Grundlegendes Ziel des Projektes ist es, dass die Studierenden sich durch die Beschäftigung mit Formen des digitalen "historischen Lernens" ein Handlungsfeld ihrer zukünftigen unterrichtlichen Tätigkeit erschließen und fachdidaktischen analysieren, bewerten und kritisch reflektieren können.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Bernsen, Daniel/König, Alexander/Spahn, Thomas: Medien und historisches Lernen: Eine Verhältnisbestimmung und ein Plädoyer für eine digitale Geschichtsdidaktik, in: Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaft 1 (2012), http://universaar.uni-saarland.de/journals/index.php/zdg/issue/current [16.11.2012]
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Fachdidaktik
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Friedrich B. Müller
Was Menschen früherer Epochen voneinander wussten: kritische Analyse bisheriger Schulbuchangebote und Entwicklung weiterer Alternativen
| Veranstaltungstyp: | Didaktikseminar |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Mi 14-16 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 11.04.2013 |
Die Veranstaltung beginnt am 11.04.1013 und findet in der ersten Woche von 16-18 Uhr statt.
Ausgehend von den Lernfeldern 3, 5 und 12 des "G 8"-Curriculums ist zunächst zu prüfen, wie die Schulgeschichtsbücher die Lehrplan-Vorgabe aufgefasst und umgesetzt haben. Der Vergleich der verschiedenen Verlagsangebote (Buchner, Cornelsen, Klett, Oldenbourg, Schöningh, Westermann) eröffnet den Seminarteilnehmern die Möglichkeit, eigene Vorschläge zu entwickeln, indem sie Gelungenes übernehmen, weniger Überzeugendes beiseite lassen, bislang nicht Berücksichtigtes in ihre Neuplanung einbeziehen. So entstehen Material- und Lern-Arrangements, auf die die Teilnehmer später einmal (etwa während des Referendariats) zurückgreifen können. Vorstellbar wäre auch, besonders durchdachte Produkte Schulbuchverlagen anzubieten.
Teilnahmevoraussetzungen: Die Schulbuchkapitel "Was Menschen im Altertum voneinander wussten", "Was Menschen im Mittelalter voneinander wussten", "Was Menschen früher voneinander wussten und heute voneinander wissen" – seit 2007 fester Bestandteil aller "G 8"-Schulgeschichtsbücher für die Sekundarstufe I in NRW – sollten zumindest in fotokopierter Form vorliegen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Björn Onken
Kompetenzmodelle in der Geschichtsdidaktik
| Veranstaltungstyp: | Didaktikseminar |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Di 10-12 | Raum: R12 S05 H81 | Beginn: 16.04.2013 |
In der Didaktik und den Lehrplänen hat sich die Kompetenzorientierung als universelle Leitlinie des Unterrichts in allen Schulformen etabliert. In der Geschichtsdidaktik existieren allerdings verschiedene Kompetenzmodelle und unterschiedliche Vorstellungen über den Kompetenzbegriff. Diese divergierenden Auffassungen sollen sowohl anhand der akademischen Theoriebildung als auch anhand der Umsetzung in Lehrplänen verschiedener Bundesländer analysiert und miteinander verglichen werden. Da Historisches Lernen als dualer Lernprozess verstanden werden muss, in dem es um die Weiterentwicklung von Kompetenzen, aber auch den Aufbau von historischem Wissen geht, soll die Kompetenzorientierung von Geschichtsunterricht anhand von Inhalten aus der Antike analysiert werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Barricelli, Michele/Gautschi, Peter/Körber, Andreas: Historische Kompetenzen und Kompetenzmodelle, in: Barricelli, Michele/Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012, S. 207 – 235.
- Bernhardt, Markus/Gautschi, Peter/Mayer, Ulrich: Guter Geschichtsunterricht –Prinzipien, in: Barricelli, Michele/Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Historisches Lernen in der Schule, Schwalbach/Ts. 2012, S. 349-366.
- Bernhardt, Markus/Onken, Björn (Hg.): Wege nach Rom. Das römische Kaiserreich zwischen Geschichtswissenschaft, Erinnerung und Unterricht, Schwalbach/Ts. 2013.
- Körber, Andreas/Schreiber, Waltraud/Schöner, Andreas (Hrsg.): Kompetenzen historischen Denkens. Ein Strukturmodell als Beitrag zur Kompetenzorientierung in der Geschichtsdidaktik, Neuried 2007.
- Schulz, Raimund: Athen und Sparta, 4.Auflage, Darmstadt 2011.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Ulrich Schnakenberg
Die Karikatur im Geschichtsunterricht
| Veranstaltungstyp: | Didaktikseminar |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Do 18-20 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 25.04.2013 |
Die Veranstaltung findet 14täglich von 18.00 bis 19.30 Uhr statt. Hinzu kommen zwei Blocktermine am Samstag, 08.06.13 und am Samstag, 20.07.13, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr in raum R12 S05 H20.
Die Karikaturarbeit im Geschichtsunterricht bietet große Chancen, aber auch spezifische Schwierigkeiten und Risiken, derer man sich bewusst sein sollte. Viele Karikaturen sind inhaltlich sehr komplex, und Schülerinnen und Schüler benötigen erhebliches Kontextwissen, um sie verstehen und historisch einordnen zu können. Ohne dieses Wissen ist die Gefahr von Fehlperzeptionen bzw. Fehlinterpretationen erheblich.
Karikaturen sind in der Regel kein Abbild der Realität, sondern grafische Kommentare, die Partei ergreifen, verkürzen, verzerren, übertreiben. Sie sind per se kritisch, negativ, oft auch aggressiv. In den allermeisten Fällen beinhalten Karikaturen – ganz besonders die anspruchsvollen, für die vertiefende Arbeit im Geschichtsunterricht am besten geeigneten – ein Werturteil. Karikaturen sind Mittel der politischen Auseinandersetzung, dies muss den Schülerinnen und Schülern immer wieder klar gemacht werden. Aber gerade im Erkennen der perspektivischen Verzerrung eines geschichtlichen Ereignisses bzw. eines geschichtlichen Prozesses durch den Karikaturisten liegen die großen Potenziale eines karikaturengestützten Unterrichts: Wenn die Lernenden tendenziöse Zeichnungen eigenständig als perspektivisch verfärbt erkennen und diese kritisch mit der historischen Evidenz vergleichen, sind wesentliche Ziele des Geschichtsunterrichts erreicht, kann sich ein kritisches, reflexives Geschichtsbewusstsein herausbilden. Systematische Quellenkritik – die zentrale fachwissenschaftliche Operation des Geschichtsunterrichts – lässt sich an keiner Gattung besser einüben als an Karikaturen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Hilke Günther-Arndt (Hrsg.): Geschichtsdidaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, Berlin 2003.
- Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht, 5., erw. Auflage, Schwalbach / Ts. 2010.
- Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, 2. Auflage, Schwalbach / Ts. 2007.
- Michael Sauer: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, 7., erw. Auflage, Seelze-Velber 2008.
- Ulrich Schnakenberg: Geschichte in Karikaturen I. Deutschland und die Welt, 1945 bis heute, Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag, 2011.
- Ulrich Schnakenberg: Die Karikatur im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag, 2012.
Zuordnung
Fachdidaktik
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Historisches Didaktikum
Heinrich Theodor Grütter
Historisches Didaktikum: Erinnerungsorte im Ruhrgebiet. Zur Realisation eines Projektes der Geschichtskultur
| Veranstaltungstyp: | Historisches Didaktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Blockveranstaltung | Raum: Ruhr Museum | Beginn: 12.04.2013 |
Blockseminar vom 29.-31. Juli 2013 im Ruhr Museum, Zeche Zollverein
Vorbesprechung am Freitag, 12.04.2013, um 16 Uhr im Ruhr Museum, Zeche Zollverein
Veranstaltungsort: Ruhr Museum, Zeche Zollverein, Kokskohlenbunker, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Im Ruhrgebiet ist die Industrialisierung in ihrer montanen Ausprägung mit Kohle und Stahl längst Vergangenheit und die altindustrielle Landschaft eine Erinnerungslandschaft, in der die zahlreichen ehemaligen Produktionsstätten und Industriegebäude auf die Geschichte der Region verweisen. Im Konzept der ´Erinnerungs- oder Gedächtnisorte´, wie es von Pierre Nora entwickelt und von Etienne Francois und Hagen Schulze auf die deutsche Kulturgeschichte übertragen wurde, meinen diese aber nicht nur die materiellen Hinterlassenschaften, sondern auch die Riten, Gebräuche, Mythen und Geschichten, die eine Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit verbindet.
Im Seminar sollen Orte und Themen des kollektiven Gedächtnisses des Ruhrgebietes identifiziert und Fragen der Erforschung und Präsentation solcher Erinnerungsorte diskutiert werden.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Literatur
- Borsdorf, Ulrich/Grütter, Heinrich Theodor (Hg.), Orte der Erinnerung. Denkmal, Gedenkstätte, Museen, Frankfurt/New Yortk 1999
- Nora, Pierre, Zwischen Geschichte und Gedächtnis, Berlin 1990
- Francois, Etienne/Schulze, Hagen (Hg.), Deutsche Erinnerungsorte, 3 Bde, München 2001
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Historisches Praktikum
Dorothea Bessen
Historisches Praktikum (MA/Magister)
| Veranstaltungstyp: | Historisches Praktikum |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Di 14-18 | Raum: R12 V05 D20/R12 R06 A79 | Beginn: 16.04.2013 |
Die Veranstaltung findet 14täglich statt.
Die Veranstaltung findet von 14-16 Uhr in Raum R12 V05 D20 statt, und ab dem 30.04.2013 zusätzlich von 16-18 in Raum R12 R06 A79.
Studium - und was kommt dann? Die Frage nach der beruflichen Perspektive ist besonders für angehende Geisteswissenschaftler im Bachelor- und Magisterstudiengang von Bedeutung, da dieser Studiengang nicht unmittelbar berufsqualifizierend ist. Wie aber sieht der Arbeitsmarkt für angehende Historiker aus? Welche Berufe sind neben den klassischen Arbeitsfeldern Universität, Archiv und Museum noch möglich? Unterschiedliche Arbeitsbereiche und damit verbundene Arbeitsformen in kulturellen Bereichen der Region sollen im Seminar vorgestellt und analysiert werden, um mögliche Arbeitsbereiche für zukünftige Historiker anzudenken. Gemeinsam mit Referenten aus verschiedenen Berufsfeldern soll erarbeitet werden, welche zukünftigen Arbeitsfelder sich anbieten, welche Voraussetzungen dafür erfüllt und welche Zusatzqualifikationen sinnvollerweise erworben werden sollten.
Das eigene Praktikum kann in unterschiedlichsten Berufsfeldern durchgeführt werden, sollte in der Regel 4 - 8 Wochen umfassen und während der vorlesungsfreien Zeit stattfinden. Eine individuelle Beratung ist im Rahmen der Sprechstunde möglich.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist notwendig. Die Anmeldung erfolgt über das LSF. Die Anmeldefrist läuft vom 04.03. bis zum 22.03.2012.
Eine regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit sowie die Übernahme kleinerer Arbeiten zu einzelnen Berufsfeldern wird vorausgesetzt.
Zuordnung
Fachdidaktik (1-Fach-Master)
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Zwischenprüfungskolloquien
Barbara Patzek
Zwischenprüfungskolloquium
| Veranstaltungstyp: | Kolloquium zur Zwischenprüfung |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: n.V. | Raum: n.V. | Beginn: n.V. |
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Ute Schneider
Kolloquium zur Zwischenprüfung
| Veranstaltungstyp: | Kolloquium zur Zwischenprüfung |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: n.V. | Raum: n.V. | Beginn: n.V. |
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Kolloquien
Wolfgang Blösel/Barbara Patzek
Althistorisches Kolloquium
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Alte Geschichte |
| Zeit: Mi 14-16 | Raum: R12 V05 D20 | Beginn: 17.04.2013 |
Zuordnung
Veranstaltungstyp: Examenskolloquium
Epochenzuordnung: Alte Geschichte
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Amalie Fößel
Kolloquium für Doktoranden und Habilitanden im Fach Mittelalterliche Geschichte
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: N.N. | Raum: N.N. | Beginn: N.N. |
Ort und Zeit: wird durch Aushang bekannt gemacht
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Amalie Fößel/Benjamin Scheller
Mediävistisches Kolloquium
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Mittelalterliche Geschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: R12 S05 H20 | Beginn: 16.04.2013 |
Das gemeinsam mit der Germanistik veranstaltete Kolloquium wendet sich insbesondere an alle Studierende, die Abschlussarbeiten schreiben oder sich auf das Examen vorbereiten. Im Kolloquium erhalten fortgeschritten Studierende mit Interesse an der Geschichte des Mittelalters zum einen die Möglichkeit, aktuelle Forschungen kennen zu lernen, zum andern aber auch selbst Abschlussarbeiten o.ä. vorzustellen. Eine aktive Teilnahme ist Voraussetzung für den Scheinerwerb
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Johannes Arndt
Theorien und Methoden der Historiographie zum Rhein-Maas-Raum
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit |
| Sektorale Zuordnung: | Landesgeschichte |
| Zeit: Di 16-18 | Raum: R11 T05 C84 | Beginn: 16.04.2013 |
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr s.t. und endet um 17.30 Uhr.
Das Forschungskolloquium zur Historiographie zum Rhein-Maas-Raum richtet sich sowohl an Examenskandidaten als auch an Studierende in höheren Semestern, die an der Geschichte dieses Raums in besonderer Weise interessiert sind. Im Kolloquium sollen laufende Arbeitsprojekte vorgestellt werden – in dieser Hinsicht sind auch Vorträge auswärtiger Gelehrter vorgesehen – und wichtige neuere Publikationen gemeinsam diskutiert werden.
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Stefan Brakensiek/Christoph Marx
Kolloquium zur außereuropäischen und frühneuzeitlichen Geschichte
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Geschichte der Frühen Neuzeit Neuere und Neueste Geschichte |
| Sektorale Zuordnung: | Außereuropäische Geschichte |
| Zeit: Di 18-20 | Raum: R12 V05 D81 |
In diesem Kolloquium werden aktuelle Forschungsprobleme und -kontroversen im Bereich der frühneuzeitlichen und der außereuropäischen Geschichte vorgestellt und diskutiert. Außerdem erhalten fortgeschrittene Teilnehmer/innen die Möglichkeit, ihre eigenen Arbeiten zu präsentieren. Weniger fortgeschrittene Teilnehmer/innen werden die Möglichkeit begrüßen, spezifische Arbeitsweisen und Forschungsprobleme kennen zu lernen. Die Termine und Themen der einzelnen Sitzungen werden bis Semesterbeginn ausgehängt. Die Teilnahme ist für Doktoranden, Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten im Bereich Frühe Neuzeit verpflichtend, sie ist freiwillig für Studierende, die einen Schwerpunkt auf diesen Bereich zu setzen beabsichtigen oder schon gesetzt haben.
Das Programm steht ab sofort zum Herunterladen als PDF-Datei bereit.
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Frank Becker/Wilfried Loth/Ute Schneider
Kolloquium für Examenskandidaten und Doktoranden
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Zeit: Mo 18-20 | Raum: R12 V05 D81 | Beginn: 15.04.2013 |
Das Kolloquium dient in erster Linie der Vorstellung laufender Examensarbeiten und Dissertationsprojekte im Bereich der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Darüber hinaus werden auch laufende Forschungsprojekte der Dozentinnen/Dozenten und auswärtiger Historikerinnen/Historiker zur Diskussion gestellt. Das Programm wird in der ersten Kolloquiumssitzung erstellt.
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Ute Schneider
Historisches Doktorandenkolleg Ruhr
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Neuere und Neueste Geschichte |
| Blockveranstaltung | Raum: N.N. | Beginn: N.N. |
Im gemeinsamen Doktorandenkolleg der Neuzeit-Lehrstühle der Universitäten Bochum und Duisburg-Essen werden laufende Dissertationsprojekte vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Gelegenheit, methodische Grundprobleme historischer Forschung mit einem Gastreferenten zu diskutieren.
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Björn Onken
Prüfungs- und Examenskolloquium
| Veranstaltungstyp: | Examenskolloquium |
| Epochenzuordnung: | Fachdidaktik |
| Zeit: Do 10-12 | Raum: S05 T02 B02 | Beginn: 18.04.2013 |
Die Veranstaltung findet 14täglich statt.
Allen Studierenden, die im Frühjahr 2013 eine schriftliche oder mündliche Prüfung in Geschichtsdidaktik ablegen möchten, wird empfohlen, als Vorbereitung dieses Kolloquium zu besuchen. Neben Informationen zum Prüfungsablauf werden Hinweise für die Vorbereitung, zu erfolgreichen Lern- und Recherchestrategien und zum Verfassen eines Exposees sowie grundlegende Literaturtipps gegeben.
Literatur
- Faber, Erwin/Geiss, Imanuel: Arbeitsbuch zum Geschichtsstudium. Einführung in die Praxis wissenschaftlicher Arbeiten, Heidelberg 2. Aufl. 1992.
- Schmale, Wolfgang (Hrsg.): Schreib-Guide Geschicht. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen, Wien/Köln/Weimar 2006.
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Letzte Aktualisierung der KVV-Datenbank: 06.05.2013, 13:35 Uhr
