Am 11. Mai starb Dankwart Danckwerts neunundsiebzigjährig in seiner Heimatstadt Hamburg. Bis ein Semester vor seinem Tod war er kontinuierlich in der Lehre und in Forschungsvorhaben an der Hochschule aktiv. Sein Verantwortungsgefühl für alle, die bei ihm einmal zu studieren angefangen oder sich bei ihm graduiert hatten, ließ ihm keine andere Wahl als das Bleiben.
Danckwerts war bereits seit der Gründung der Gesamthochschule in Duisburg dabei. Als Assistent von Schelsky trieb er in der Studienreformkommission der damaligen sozialliberalen Landesregierung die Schaffung integrierter Diplomstudiengänge unter Einschluß soziologischer, berufs- und anwendungsorientierter Kurzzeitstudiengänge voran. Und so erhielt Danchwerts 1972 die erste Professur „allgemeine Soziologie + allgemeine Sozialpädagogik“ für den geplanten integrierten sozialwissenschaftlichen Diplomstudiengang. 1974 war es dann soweit, daß der dem traditionellen Wissenschaftsbetrieb gegenüber skeptische, antielitäre Soziologe seine „Praxisorientierten Sozialwissenschaften / Soziale Arbeit und Erziehung“ an der Gesamthochschule installieren konnte. Ganz in seinem Sinn war SAE eine als Projektstudium nach Oskar Negts Konzept vom „exemplarischen Lernen“ organisierte Theorie- und Anwendungseinheit: in den Sozialwissenschaften ein eigenes Fach, in den Erziehungswissenschaften ein Studien- und Berufsschwerpunkt im Hauptstudium der Diplompädagogik.
Danckwerts politische Sozialisation erfolgte in der bündischen Jugendbewegung und währende der Arbeit für die Adenauer-Stiftung in Chile. Der erlebte eklatante Widerspruch zwischen der Bevormundung und Ausbeutung der sog. Dritten Welt und der Überheblichkeit der „jungen Demokratie“ in Westdeutschland machte ihn zum kritischen Begleiter der außerparlamentarischen Opposition der 1960er Jahre.
Sein Engagement, das er als Selbstaufklärung verstand, war immer auch publizistisch: Er gründete die Zeitschrift „Verkehr und Logistik“ als Organ einer arbeitnehmerorientierten Hafen- und Frachtforschung, war Herausgeber der Reihe „Sozialpädagogik“ bei Beltz, und nach der sog. Heimrevolte gab er die wissenschaftliche Jugendhilfezeitschrift „Demokratische Erziehung" mit heraus.
Wir vermissen den klugen und warmherzigen Skeptiker, der so wenig den Ressentiments seines damaligen Chefs gegenüber der „skeptischen Generation“ entsprach.
Prof. Dr. Jochen Zimmer
Poster des Tages der Lehre
Tag der Lehre 2012
Liebe Mitglieder der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften,
hiermit möchten wir Sie zum diesjährigen
Tag der Lehre am Mittwoch, 23.05.2012, von 13:00-18:00, Gebäude LS
einladen.
Im Anschluss an die gemeinsame inhaltliche Arbeit sind alle Mitglieder der Fakultät herzlich zum Grillfest ab 18:00 im Innenhof des LS-Gebäudes eingeladen.
Wir werden am Campus in verschiedenen Räumen des LS-Gebäudes tagen und uns in verschiedenen Workshops konkreten Projekten und Vorhaben aus dem Bereich Studium & Lehre widmen.
Die Themen: Projektwochen zum Studienstart - Studienverlaufsanalysen -Professionsorientierung - Spring School – Online-TutorialWissenschaftliches Arbeiten.
Auftakt ist um 13:00 Uhr in einem kurzen Plenum (Begrüßung, Skizzierung derWorkshops, Aufteilung auf Workshops), danach wird zunächst derThemenschwerpunkt „Projektwochen zum Studienstart" behandelt, bevor in denWorkshops gearbeitet wird. Der inhaltliche Teil wird dann durch denzweiten Schwerpunkt „Spring School" abgeschlossen, bevor ab 18.00 Uhr der Ausklang der Veranstaltung beim Grillfest im Garten des LS-Gebäudes stattfindet.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und konstruktive Diskussionen.
Prof. Dr. Gregor Bongaerts
Herzlich Willkommen, Professor Bongaerts!
Die Fakultät freut sich Herrn Prof. Dr. Gregor Bongaerts in ihren Reihen willkommen zu heißen. Professor Bongaerts tritt zu diesem Sommersemester die neu geschaffene Professur für "Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie" an und verstärkt diesen Forschungsbereich.
Professor Bongaerts hat an der UDE zur Theorie gesellschaftlicher Differenzierung promoviert ("Verdrängungen des Ökonomischen. Bourdieus Theorie der Moderne") und kehrt nun nach Aufenthalten an den Universitäten Bielefeld, Weimar und Würzburg wieder an seine Alma Mater zurück. Aktuell (April 2012) ist seine neuste Monographie "Sinn" im transcript Verlag erschienen.
Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte begrüßt Herrn Prof. Dr. Gustav Horn
Die Fakultät freut sich auf Herrn Prof. Gustav Horn!
Die Fakultät freut sich auf Herrn Prof. Gustav Horn! Mit der Verleihung der außerplanmäßigen Professur an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften gewinnt die Fakultät einen der renommiertesten deutschen Wirtschaftswissenschaftler als neues Mitglied. Er wird in sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre seine ökonomische Erklärmacht zukünftig einbringen.Gustav Horn ist derzeit Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Der habilitierte Volkswirt war zuvor von 1986 bis 2004 beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin tätig und leitete dort von 1998 – 2004 die Konjunkturabteilung. Seit 2007 war Gustav Horn außerplanmäßige Professor am Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg.
„Demokraten fallen nicht vom Himmel!“ warnte schon Theodor Eschenburg und hatte recht damit, angesichts stetig sinkender Wahlbeteiligungsquoten. Wie die Schule dazu beitragen kann, politisches Lernen zu fördern, fragt ein aktuelles Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Manzel, neue Inhaberin des Lehrstuhls für die Didaktik der Sozialwissenschaften. Dazu werden interessierte Lehrkräfte und Schulen gesucht, die an dem Projekt teilnehmen möchten. POLLU, Politik-Lernen im Unterricht, lautet der Titel der videobasierten Studie, die bis 2014 herausfinden möchte, wie die Lehrkräfte politisches Lernen im täglichen Unterricht gestalten und welche Unterstützungen sie Schüler/-innen anbieten sollten. „Sind Macht und Interessenvertretung Bausteine, die bei aktuellen politischen Themen zur Sprache kommen oder stehen eher Grundlagen der Demokratie im Vordergrund des Lernens?“, möchte die Doktorandin Dorothee Gronostay zum Beispiel gern wissen. Dazu wird in einem ersten Schritt der normale Politikunterricht einer Mittelstufenklasse per Video aufgezeichnet und anschließend wissenschaftlich analysiert. Entdeckt werden sollen fachspezifische Kriterien, die für das politische Lernen besonders relevant sind. Es sollen Antworten gefunden werden z.B. auf die Frage, wie Jugendliche bei politischen Themen argumentieren und welche politischen Konzepte sie bereits besitzen. Teilnehmende Lehrkräfte und Schulen profitieren auch von ihrer Beteiligung an der POLLU-Studie: sie erhalten kostenlose Aufnahmen ihrer Unterrichtsstunden. „Es ist spannend, sich einmal selbst vor der Klasse zu sehen“, so ein Teilnehmer. Außerdem haben sie die Möglichkeit, an den POLLU-Weiterbildungsveranstaltungen der Universität teilzunehmen. Sie erhalten Einblick in ein aktuelles Unterrichtsforschungsprojekt und leisten mit ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag zur engeren Verzahnung von fachdidaktischer Theorie und Unterrichtspraxis. Diese Verbindung zwischen Theorie und Schulalltag soll auch der universitären Lehrerausbildung zugute kommen. Genehmigt die videografierte Lehrkraft diesen Einsatz, können Videoausschnitte auch in universitären Politikdidaktik-Seminaren gezeigt werden. „Wenn man Politikunterricht live sieht, lernt man viel mehr als nur aus Fachbüchern“, so eine Lehramts-Studentin. Weitere Informationen: • http://www.uni-due.de/politik/lehrstuhl-fd/forschung.php. • Prof. Dr. Sabine Manzel, Tel. 0201/183-3779, sabine.manzel@uni-due.de • Dorothee Gronostay, Tel. 0201/183-6516, dorothee.gronostay@uni-due.de Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430
Bereits zum vierten Mal richten die NRW School of Governance und die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen ein Streitgespräch der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Die Debatte in den Räumlichkeiten der NRW School of Governance aus. Zur übergeordneten Fragestellung „Sind Eurobonds der richtige Weg aus der Krise?“ diskutierten Prof. Dr. Gustav Horn und Prof. Dr. Max Otte. Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Diskutanten finden Sie unter http://www.nrwschool.de/xd/public/content/index.html?pid=833 Informationsflyer als Download unter: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/aktuelles/nrwschool-flyer-die-debatte2012_v08_highres.pdf Datum: 05. Juni 2012 ?18.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen ? Campus Duisburg Gebäude LS | Raum LS 105 | Lotharstraße 53
Am 30. Januar diesen Jahres ehrte die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften ihre AbsolventInnen. Im Rahmen der festlichen Veranstaltung und begleitet von musikalischen Intermezzos wurde allen auf der Bühne des Audimax eine Urkunde überreicht, die den jeweiligen akademischen Werdegang würdigte. Stimmungsvolle Reden von ehemaligen Studierenden, Institutsleitung und Dekan taten ihr Übriges, diesem Abend einen würdigen Rahmen zu geben und die vergangenen Studienjahre Revue passieren zu lassen. Beim anschließenden Sektempfang blieb ausreichend Gelegenheit, den akademischen Erfolg mit Familie, FreundInnen und Verwandten zu feiern und die AbsolventInnenfeier gemütlich ausklingen zu lassen. Die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften wünscht allen AbsolventInnen für ihre Zukunft alles Gute und gratuliert nochmals herzlich zum erreichten Studienabschluss. Bilder der Feier finden Sie unter http://www.uni-due.de/soziologie/absolventenfeier_2011_test.php
Abteilungen zur internen Personalvermittlung: Effektive Beschäftigungssicherung und Herausforderung für das Personalmanagement Gernot Mühge / Claudia Niewerth Auf den Punkt ... * Abteilungen zur internen Personalvermittlung sind ein in der Arbeitsmarkt und Personalpolitik unterschätztes, aber weit verbreitetes und effektives Instrument im Stellenabbau. * Die größte Herausforderung für Personalvermittlungsabteilungen ist die systematische Benachteiligung ihrer Teilnehmer in internen Einstellungsentscheidungen – das so genannte Basisdilemma der internen Vermittlung. * Expertengespräche und Fallstudien zeigen, dass die Bewältigung des Basisdilemmas und die Effektivität der internen Arbeitsvermittlung von den allokativen und autoritativen Ressourcen der Personalvermittlungsabteilung abhängen. * Auch die quantitativen Daten des IAQ belegen, dass Personalvermittlungsabteilungen umso effektiver sind, je mehr sie auf dezentrale Entscheidungen über Einstellung und Personalabbau Einfluss nehmen können. Das PDF-Dokument finden Sie unter: http://vg07.met.vgwort.de/na/542cb7a2abf34673a0b957aee3b8c64e?l=http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2012/report2012-02.pdf
Am 11. Mai starb Dankwart Danckwerts neunundsiebzigjährig in seiner Heimatstadt Hamburg. Bis ein Semester vor seinem Tod war er kontinuierlich in der Lehre und in Forschungsvorhaben an der Hochschule aktiv. Sein Verantwortungsgefühl für alle, die bei ihm einmal zu studieren angefangen oder sich bei ihm graduiert hatten, ließ ihm keine andere Wahl als das Bleiben. Danckwerts war bereits seit der Gründung der Gesamthochschule in Duisburg dabei. Als Assistent von Schelsky trieb er in der Studienreformkommission der damaligen sozialliberalen Landesregierung die Schaffung integrierter Diplomstudiengänge unter Einschluß soziologischer, berufs- und anwendungsorientierter Kurzzeitstudiengänge voran. Und so erhielt Danchwerts 1972 die erste Professur „allgemeine Soziologie + allgemeine Sozialpädagogik“ für den geplanten integrierten sozialwissenschaftlichen Diplomstudiengang. 1974 war es dann soweit, daß der dem traditionellen Wissenschaftsbetrieb gegenüber skeptische, antielitäre Soziologe seine „Praxisorientierten Sozialwissenschaften / Soziale Arbeit und Erziehung“ an der Gesamthochschule installieren konnte. Ganz in seinem Sinn war SAE eine als Projektstudium nach Oskar Negts Konzept vom „exemplarischen Lernen“ organisierte Theorie- und Anwendungseinheit: in den Sozialwissenschaften ein eigenes Fach, in den Erziehungswissenschaften ein Studien- und Berufsschwerpunkt im Hauptstudium der Diplompädagogik. Danckwerts politische Sozialisation erfolgte in der bündischen Jugendbewegung und währende der Arbeit für die Adenauer-Stiftung in Chile. Der erlebte eklatante Widerspruch zwischen der Bevormundung und Ausbeutung der sog. Dritten Welt und der Überheblichkeit der „jungen Demokratie“ in Westdeutschland machte ihn zum kritischen Begleiter der außerparlamentarischen Opposition der 1960er Jahre. Sein Engagement, das er als Selbstaufklärung verstand, war immer auch publizistisch: Er gründete die Zeitschrift „Verkehr und Logistik“ als Organ einer arbeitnehmerorientierten Hafen- und Frachtforschung, war Herausgeber der Reihe „Sozialpädagogik“ bei Beltz, und nach der sog. Heimrevolte gab er die wissenschaftliche Jugendhilfezeitschrift „Demokratische Erziehung" mit heraus. Wir vermissen den klugen und warmherzigen Skeptiker, der so wenig den Ressentiments seines damaligen Chefs gegenüber der „skeptischen Generation“ entsprach. Prof. Dr. Jochen Zimmer
Liebe Mitglieder der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, hiermit möchten wir Sie zum diesjährigen Tag der Lehre am Mittwoch, 23.05.2012, von 13:00-18:00, Gebäude LS einladen. Im Anschluss an die gemeinsame inhaltliche Arbeit sind alle Mitglieder der Fakultät herzlich zum Grillfest ab 18:00 im Innenhof des LS-Gebäudes eingeladen. Wir werden am Campus in verschiedenen Räumen des LS-Gebäudes tagen und uns in verschiedenen Workshops konkreten Projekten und Vorhaben aus dem Bereich Studium & Lehre widmen. Die Themen: Projektwochen zum Studienstart - Studienverlaufsanalysen - Professionsorientierung - Spring School – Online-Tutorial Wissenschaftliches Arbeiten. Auftakt ist um 13:00 Uhr in einem kurzen Plenum (Begrüßung, Skizzierung der Workshops, Aufteilung auf Workshops), danach wird zunächst der Themenschwerpunkt „Projektwochen zum Studienstart“ behandelt, bevor in den Workshops gearbeitet wird. Der inhaltliche Teil wird dann durch den zweiten Schwerpunkt „Spring School“ abgeschlossen, bevor ab 18.00 Uhr der Ausklang der Veranstaltung beim Grillfest im Garten des LS-Gebäudes stattfindet. Bitte senden Sie uns Ihre Anmeldung bis zum 16. Mai an folgende Adresse: info@gesellschaftswissenschaften.uni-due.de Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und konstruktive Diskussionen.
Das nächste soziologische Kolloquium wird am Mittwoch den 16.05.2012 stattfinden. Hierbei wird Kristin Surak ihr Augenmerk auf das Thema "Making Tea Japanese: Towards a Praxeology of Cultural Nationalism" richten. Nähere Informationen zum Kolloquium und den weiteren Terminen finden Sie unter: http://www.uni-due.de/soziologie/institutskolloquium.php
Mit dem neuen Rhein?Ruhr Promovendensymposium startet im Jahr 2013 ein neues Veranstaltungsformat, das gemeinsam vom Wirtschafts? und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans?Böckler?Stiftung, Düsseldorf, sowie dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und dem Institutfür Soziologie (IfS) der Universität Duisburg?Essen organisiert wird. Das Organisations? und Programmkomitee besteht aus Dr. Claus Schäfer (WSI), PD Dr. Martin Brussig (IAQ) und Prof. Dr.Marcel Erlinghagen (IfS). Nähere Informationen und den Call for Papers finden Sie unter: http://www.uni-due.de/soziologie/workshops.php
Die Fakultät freut sich Herrn Prof. Dr. Gregor Bongaerts in ihren Reihen willkommen zu heißen. Professor Bongaerts tritt zu diesem Sommersemester die neu geschaffene Professur für "Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie" an und verstärkt diesen Forschungsbereich. Professor Bongaerts hat an der UDE zur Theorie gesellschaftlicher Differenzierung promoviert ("Verdrängungen des Ökonomischen. Bourdieus Theorie der Moderne") und kehrt nun nach Aufenthalten an den Universitäten Bielefeld, Weimar und Würzburg wieder an seine Alma Mater zurück. Aktuell (April 2012) ist seine neuste Monographie "Sinn" im transcript Verlag erschienen.
Die Fakultät freut sich auf Herrn Prof. Gustav Horn! Mit der Verleihung der außerplanmäßigen Professur an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften gewinnt die Fakultät einen der renommiertesten deutschen Wirtschaftswissenschaftler als neues Mitglied der Fakultät. Er wird in sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre seine ökonomische Erklärmacht zukünftig einbringen.Gustav Horn ist derzeit Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Der habilitierte Volkswirt war zuvor von 1986 bis 2004 beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin tätig und leitete dort von 1998 – 2004 die Konjunkturabteilung. Seit 2007 war Gustav Horn außerplanmäßige Professor am Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg.
Zukünftig soll der jeweils zweite Tag im Monat - also erstmalig ab dem 2. Mai 2012 - für die Fakultät der Gesellschaftswissenschaften mailfrei sein! Ich lade Sie alle ein, sich daran für 24 Stunden zu beteiligen. Wir werden im Dekanat keine Mails bearbeiten und auch keine Mails senden - und wir hoffen, Sie machen alle freiwillig mit. Die Qualität der Arbeit wird sich dadurch verbessern und die Kommunikation verändern.
Vom 10.05 bis zum12.05.2012 findet am Campus Duisburg die Konferenz des Institut of East Asian Studies zum Thema: "Economic and Industrial Policy in Economic Development. Chinese and European Perspectives" statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte per Email bei Frau Werry an: andrea.werry@uni-due.de. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: http://www.uni-due.de/in-east/50/?tx_ttnews[tt_news]=247&cHash=8378903e5b497722e82e8f1edbf31561
Am 25.04.2012 um 18:00 Uhr wird Frau Anne Keßler zum Thema "Typen intergenerationaler Beziehungen. Unterschiede in Eltern-Kind Beziehungen in Jugend und jungem Erwachsenenalter" informieren. Das Kolloquium wird im Raum LF 132 statfinden. Weiterhin wird Herr Prof. Dr. Nicolai Dose am 02.05.2012 seine Antrittsvorlesung ab 18:00 Uhr (s.t.) im Mercator Saal halten. Herr Prof. Dose wird sich hierbei mit dem Themenschwerpunkt "Die Steuerung von Ratingagenturen. Regulierung des Wettbewerbs oder Regulierung durch Wettbewerb?“ befassen. Weiter Informationen zum Kolloquium finden Sie unter: http://www.uni-due.de/soziologie/institutskolloquium.php. Zur Antrittsvorlesung können Sie sich zudem unter: http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/fakultaet_termine.php informieren.
Die Vortragsreihe "Entgrenzung und Ordnungsbildung - Wandel von Demokratie" des gesellschaftlichen Profilschwerpunktes der UDE wird im kommenden SoSe zu folgenden Terminen fortgesetzt: Di., 17.04., 18-20 Uhr, LF 132: Prof. Dr. Oliver Marchart (Universität Luzern): „Globale Proteste und die Demokratisierung der Demokratie“ Di., 05.06., 18-20 Uhr, LF 132: Prof. Dr. Christopher Daase (Goethe-Universität Frankfurt am Main): „Das Analogon der Demokratie. Gerechtigkeit als Erfolgsbedingung von Legitimationspolitik im entgrenzten Raum“ Mi., 11.07., 18-20 Uhr, LF 132: Prof. Dr. Wilhelm Hofmann (Technische Universität München) „Zum Verhältnis von Kommunikation und Entscheidung unter den Bedingungen beschleunigten gesellschaftlichen Wandels“ Wir möchten Sie hierzu ganz herzlich einladen! Weitere Infos finden Sie in Kürze auf der Homepage des gesellschaftswissenschaftlichen Profilschwerpunktes unter: http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/profilschwerpunkt/
Am 18.04.2012 findet von 18:00 bis 20:00 Uhr im Raum LF132 das nächste Institutskolloquium statt. Zum Thema "Akteur und Ereignis – Handlungstheoretische Implikationen einer pragmatistischen Theorie sozialer Übersetzung" wird Joachim Renn von der Westfälische Wilhelms-Universität Münster referieren. Weitere Termine finden Sie unter: http://www.uni-due.de/soziologie/institutskolloquium.php
Die NRW School of Governance legt als Initiative zur Exzellenzförderung in Nordrhein-Westfalen im Bereich Politikwissenschaft in Forschung und Lehre den Schwerpunkt auf die Verbindung von Wissenschaft und Anwendungsorientierung. Durch den Anwendungsbezug werden Forschende, Promovierende und Studierende mit Institutionen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung in Nordrhein-Westfalen vernetzt. Dieses Netzwerk wird seit dem Jahr 2009 transatlantisch durch ein Fellowship Research Programm mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) (http://www.aicgs.org/) an der Johns Hopkins University in Washington D.C. systematisch erweitert. Das Fellowship Programm wird von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen (http://www.nrw.de/landesregierung/staatskanzlei/) unterstützt. Die beiden Fellows werden für jeweils zwei Monate in den USA in Kooperation mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) (http://www.aicgs.org/) an Themen mit NRW-Bezug forschen. Die Stipendien richten sich vorwiegend an Wissenschaftliche Mitarbeiter, Doktoranden und Master-Studierende, die sich bis zum 16. April 2012 bewerben können. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung der Stipendien unter http://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/aktuelles/nrw_fellowship_ausschreibung_2012.pdf Ansprechpartner für Fragen: Dipl.-Soz.-Wiss. Markus Hoffmann markus.hoffmann@uni-due.de
Auch im Sommersemester 2012 wird es wieder ein wöchentliches soziologisches Kolloquium geben. Im Rahmen des Kolloquiums werden laufende und abgeschlossene Forschungsarbeiten am Institut für Soziologie präsentiert. Zu einzelnen Sitzungen sind zudem wieder externe Referentinnen und Referenten eingeladen. Das vollständige Programm finden Sie unter http://www.uni-due.de/soziologie/institutskolloquium.php
Liebe Gründungsinteressierte, das startUP-büro bietet auch im Sommersemester 2012 verschiedene Veranstaltungen für Studierende, Mitarbeiter/innen und Alumni der Uni Due an, die sich beruflich selbständig machen möchten: - Ideencheck: Überprüfen der eigenen Geschäftsidee, 13.06.2012, 14-18:00, Anmeldeschluss 06. Juni 2012 - Gründungswerkstatt: ein individuelles Geschäftskonzept erarbeiten, Start am 26.06.2012 & 4 weitere Termine, Kosten: 55 €, Anmeldung bis 15.06.12 - EXIST-Gründerstipendium: 1-jährige finanzielle Förderung der Gründungsstartphase, Beratungstermin im startUp-büro vereinbaren - EXIST-Forschungstransfer: für Forscherteams - bis zu 2-jährige Förderung von Entwicklungsarbeiten plus 1,5 Jahre Förderung des Unternehmensaufbaus - Gründung aus der Wissenschaft: Förderung-Finanzierung-Schutzrechte, Kurzvorträge, 25.07.2012, 10-12:00, Anmeldeschluss 16.07.2012 - Seminarwoche TRAIN: Expert/innen vermitteln Themen rund um die berufliche Selbständigkeit, 23.-27.04.12, Kreditpunkteerwerb möglich (3KP), Anmeldung bis 13.04.201 Alle Infos und Anmeldung: http://www.startup.wiwi.uni-due.de/ Beste Grüße Dagmar Freytag, startUP-büro
Prof. Dr. Anja Steinbach organisiert die am 22. und 23. März an der Universität Duisburg-Essen stattfindende Tagung der Sektion Familiensoziologie. Auf der Frühjahrstagung „Familie im Kontext – Kontexte der Familie“ diskutieren führende ExpertInnen die äußeren Einflüsse im Bereich der Partnerschafts- und Familienentwicklung. Die Fachkonferenz findet statt am Campus Duisburg, Gebäude LK Raum 062, Lotharstraße 65. In vier inhaltlichen Schwerpunkten werden unter anderem ökonomische, kulturelle oder strukturelle Aspekte verschiedener Regionen und Länder beleuchtet. Sie geben außerdem einen Einblick, wie soziale Kontakte das familiäre und partnerschaftliche Verhalten beeinflussen. „In kurzen Vorträgen beschäftigen wir uns mit den Bereichen Fertilität, Mütterwerbstätigkeit, Partnerschaft und Generationenbeziehungen“, erklärt UDE-Soziologin und Organisatorin Prof. Dr. Anja Steinbach das Programm. Die Tagung wird veranstaltet von der Sektion Familiensoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Das komplette Programm kann hier online eingesehen werden: http://www.uni-due.de/soziologie/workshops.php
Die NRW School of Governance legt als Initiative zur Exzellenzförderung in Nordrhein-Westfalen im Bereich Politikwissenschaft in Forschung und Lehre den Schwerpunkt auf die Verbindung von Wissenschaft und Anwendungsorientierung. Durch den Anwendungsbezug werden Forschende, Promovierende und Studierende mit Institutionen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung in Nordrhein-Westfalen vernetzt. Dieses Netzwerk wird seit dem Jahr 2009 transatlantisch durch ein Fellowship Research Programm mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an der Johns Hopkins University in Washington D.C. systematisch erweitert. Das Fellowship Programm wird von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die beiden Fellows werden für jeweils zwei Monate in den USA in Kooperation mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an Themen mit NRW-Bezug forschen. Die Stipendien richten sich vorwiegend an Wissenschaftliche Mitarbeiter, Doktoranden und Master-Studierende, die sich bis zum 16. April 2012 bewerben können. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung der Stipendien: http://www.nrwschool.de/data/nrw_fellowship_ausschreibung_2012.pdf Ansprechpartner für Fragen: Dipl.-Soz.-Wiss. Markus Hoffmann markus.hoffmann@uni-due.de
Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland würde mehr Geld verdienen, wenn es einen Mindestlohn von 8,50 Euro gäbe. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gut ein Viertel der Frauen und knapp 15 Prozent der Männer würden demnach von einer solchen Gehaltsgrenze profitieren. Momentan bekommen in Westdeutschland rund 17 Prozent weniger als diesen Stundenlohn, in Ostdeutschland ist es sogar jeder Dritte. Weitere Informationen und den Download finden Sie hier: http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2012/report2012-01.php
DAAD-gefördertes Kooperationsprojekt beschäftigt sich mit den Umbrüchen im Nahen und Mittleren Osten Zum 1. März 2012 ist das vom DAAD geförderte Projekt “Peaceful Change and Violent Conflict – The Transformation of the Middle East and Western-Muslim Relations” gestartet. Ziel des Projektes ist, im Zuge gemeinsamer Forschung zu den Transformationsprozessen im Nahen und Mittleren Osten und einer Reihe von Austauschmaßnahmen die Kooperation zwischen Hochschulen aus Deutschland, Iran, Marokko und Pakistan zu initiieren und auszuweiten. Mehr Informationen finden Sie hier: http://inef.uni-due.de/cms/index.php?article_id=116&clang=0&nid=82
Karl-Rudolf Korte Beschleunigte Demokratie: Entscheidungsstress als Regelfall und Christoph Bieber Die Piratenpartei als neue Akteurin im Parteiensystem, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (ApuZ) Digitale Demokratie 62. Jg., Heft 7/2012 Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn. Weitere Informationen und Download des Heftes bei der Bundeszentrale für politische Bildung unter http://www.bpb.de/publikationen/VE1Q7C,0,Digitale_Demokratie.html
Förderbescheid für das Käte Hamburger Kolleg “Politische Kulturen der Weltgesellschaft” übergeben Am 24. Februar 2012 überreichte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, dem Rektor der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Ulrich Radtke, eine Förderzusage des Bundes in Höhe von bis zu 13 Mio. Euro für das Käte Hamburger Kolleg “Politische Kulturen der Weltgesellschaft”. Neben Prof. Dr. Tobias Debiel, Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) und gemeinsam mit Prof. Dr. Claus Leggewie (KWI) und Prof. Dr. Dirk Messner (DIE) Leiter des Kollegs, begleiteten hochrangige Vertreter aus Landesregierung, Kommune und Universität darunter Dekan Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Prof. Dr. Ingo Schulz-Schäffer, Sprecher des Profilschwerpunkts „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“, das Ereignis.
Prof. Dr. Petra Stein erhält in den nächsten drei Jahren Fördergelder für das Projekt „Sichere Ruhr“ (Projektlaufzeit 01.01.2012-31.12.2014). Das Forschungsprojekt ist ein Verbundvorhaben im Rahmen der Förderinitiative „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf“ (RISKWa) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Erfolge im Gewässerschutz der letzten Jahrzehnte haben den Gesundheitsschutz der mit Trinkwasser aus der Ruhr versorgten Bevölkerung verbessert. Dennoch hat der analytische Nachweis von „neuen“ Stoffspuren in der Ruhr bei weiten Bevölkerungskreisen große Besorgnis über die Qualität ihres Trinkwassers hervorgerufen. In diesem Umfeld soll jetzt erstmals ein umfassendes Konzept zum Risikomanagement der Ruhrwasserqualität für die Trinkwassernutzung und für eine mögliche temporäre Zulassung eines Badebetriebs entwickelt und implementiert werden. Ausgehend von einer umfassenden Gefährdungsanalyse und Risikobewertung der Ruhrwasserqualität werden erstens innovative Maßnahmen zur Eintragsverminderung und ein Monitoring- und Frühwarnsystem bezüglich mikrobiologischer Risiken entwickelt und für einen Flussabschnitt im Stadtgebiet Essen erprobt und zweitens ein innovatives Kommunikationskonzept zum Risikomanagement entwickelt und erprobt. Dieses baut auf repräsentativen Erhebungen zur Risikowahrnehmung in der Bevölkerung auf und entwickelt eine projektbegleitende Risikokommunikation zu Gefährdungen und Nutzungsbedingungen.
Die NRW School of Governance und die Welker-Stiftung vergeben ab April 2012 ein Promotionsstipendium, in dessen Rahmen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive ethische Fragestellungen in Politikmanagement und Gesellschaft untersucht werden sollen. Die Duisburger Welker-Stiftung wurde errichtet als testamentarisches Vermächtnis des im Jahre 1962 verstorbenen Dr. h.c. J.W. Welker, der mehr als zwei Jahrzehnte als Generaldirektor die Firma Franz Haniel & Cie, Duisburg-Ruhrort, leitete. Nach einer Satzungsänderung im Jahre 2006 wurden in Anpassung an die besondere Situation Deutschlands - Stichwort "Wissensgesellschaft" - die neuen Förderschwerpunkte Wissenschaft, Forschung und Bildung/Ausbildung geschaffen. Weitere Informationen erhalten sie hier: http://nrwschool.de/data/stipendium_welkerstiftung.pdf
Mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt und Prof. Dr. Gerhard Bäcker treten mit Ablauf des Wintersemesters zwei bewährte und über die Fachwelt hinaus anerkannte Sozialwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) in den „Unruhestand“. In Festkolloquien verabschiedet sich die Fakultät für Gesellschaftswissenschaft von den engagierten und beliebten Hochschullehrern. Der Politologe Heinz-Jürgen Axt wurde 1995 an die damalige Universität Duis-burg berufen. In einer ganz entscheidenden Phase – 2003 wurde die Universität Duisburg-Essen gegründet – leitete er fünf Jahre lang, von 2000 bis 2005, das Dekanat in den Gesellschaftswissenschaften. Von 2001 bis 2003 übernahm er das Sprecheramt der Dekane im Fusionsprozess und trug in entscheidendem Maße dazu bei, die Überleitungsphase erfolgreich zu gestalten. Rektor Radtke: „Mit Professor Axt tritt ein Wissenschaftler in den Ruhestand, der durch ausge-zeichnete Forschungsarbeit weitreichende Impulse freigesetzt und wesentlich zur Profilbildung des politikwissenschaftlichen Instituts und der UDE beigetragen hat.“ Der Inhaber des Lehrstuhls für Europäische Integration und Europapolitik leitet die Jean Monnet-Forschungsgruppe, ist Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft und Gastprofessor am Europa-Institut des Saarlands. Außerdem vertritt er die UDE seit 2006 im Vorstand des Zentrums für Türkeistudien. Zu sei-nen Forschungsthemen gehörte u.a. die Konfliktbeilegung durch Europäisierung. Den Medien ist er ein geschätzter Gesprächspartner, sei es für Fragen der EU-Erweiterung oder der aktuellen Griechenlandkrise. Höhepunkt der Abschiedsfeier von Prof. Axt war die sehr persönliche Ansprache seines Doktoranden und ehe-maligen mazedonischen Außenministers Antonio Milošoski. Außerdem ließ es sich Axt nicht nehmen, seine Gäste mit einigen Schlagzeugeinlagen im Kreise ei-ner professionellen Jazz-Combo zu überraschen. 2. Februar: Abschied von Prof. Bäcker Der Soziologe Gerhard Bäcker wird am 2. Februar feierlich seinen „Unruhestand“ einleiten. Über seine aktive Mitgliedschaft im Institut Arbeit und Qualifikation bleibt er der UDE aber auch künftig eng verbunden und wird weiterhin wichtige Impulse in seinem Forschungsfeld setzen können. Dem Empfang geht eine Fach-tagung voraus „Zehn Jahre Riester – neun Jahre Hartz: Ein Blick zurück nach vorn“. Der Kenner des Sozialstaats wurde 2002 an die Uni Duisburg berufen. Schon zwei Jahre später wurde er Prodekan für Studium und Lehre an der Fakul-tät für Gesellschaftswissenschaften, die er von 2005 bis 2009 als Dekan leitete. Prof. Bäcker ist u.a. Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für Sozialen Fortschritt“ und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Jugendinstituts sowie langjähriger Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung. Er ist Herausgeber des jetzt in 5. Auflage erschienenen Standardwerks „Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland“. Zu seinen Forschungsthemen gehören insbesondere internationale und vergleichende Forschungen zur nationalen wie europäischen Sozialpolitik, zum Verhältnis von Arbeitsmarkt und Sozialstaat, zu Grundsicherung und Beschäftigung sowie zur Alterssicherung. Weitere Informationen: • Prof. Heinz-Jürgen Axt, Tel. 0203/379-20 50, heinz-juergen.axt@uni-due.de • Prof. Gerhard Bäcker, Tel. 0203/379-2573, gerhard.baecker@uni.due.de Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430
Die Wahlbeteiligung von jungen Erwachsenen ist deutlich geringer als die Gesamt-wahlbeteiligung! Das zeigte zuletzt auch die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Diesem Phänomen sind die Studierenden des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ nachgegangen. In der „Taskforce Politikmanagement“ erarbeiteten sie eine Studie zu den Kommunikationsstrategien der Parteien im NRW Landtagswahlkampf 2010 und leiteten Handlungsempfehlungen für Parteien zur besseren Jungwähleransprache ab. Die Ergebnisse dieser Studie diskutieren die Studierenden am Mittwoch, den 1. Februar 2012, ab 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten der NRW School of Governance mit Gästen aus der Politik – unter anderem mit Marcel Hafke (FDP), Katharina Schwabedissen (Die Linke) und Sven Volmering (CDU). Zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Jungwähler im Blick?!“ sind auch Sie herzlich eingeladen. Datum: Mittwoch, 01. Februar 2012 ?18 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen ? Campus Duisburg | öffentlich Gebäude LS | Raum LS 105 | Lotharstraße 53 Weitere Infos unter http://www.nrwschool.de/xd/public/content/index.html?pid=807 Flyer (PDF)
Vom 5. bis 9. März 2012 findet am Campus Duisburg die erste SPRING SCHOOL für Studierende unter dem Titel „EUROPA IN DER KRISE!?“ statt. Im Rahmen der SPRING SCHOOL werden Ihnen vielfältige Workshops, Gastvorträge, eine Exkursion sowie ein kulturelles Rahmenprogramm angeboten. Weitere Informationen und das Programm der SPRING SCHOOL finden Sie unter: http://www.uni-due.de/spring_school/. Wenn Sie an der SPRING SCHOOL 2012 teilnehmen möchten, so melden Sie sich bitte bis zum 8. Februar 2012 per E Mail bei Ray Hebestreit (Ray.Hebestreit@uni-due.de) verbindlich an. Voraussetzung ist, dass eine Teilnahme an den Veranstaltungen der SPRING SCHOOL über die gesamte Woche erfolgt! Eine Anmeldung für einzelne Programmpunkte ist nicht möglich. Die Gesamtanzahl der Plätze ist auf 40 Personen begrenzt. Bitte teilen Sie bei der Anmeldung neben Ihrem Studiengang und Ihrer Matrikelnummer auch mit, welches Panel Sie besuchen möchten, da die Teilnehmerzahl pro Panel 15 Personen nicht überschreiten sollte. Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ray Hebestreit (Ray.Hebestreit@uni-due.de)
Prof. Dr. Christine Wimbauer hält am nächsten Mittwoch, den 18. Januar, ihre Antrittsvorlesung zum Thema „Anerkennung, Geschlecht und Ungleichheit - ein Thema für die ‚Ewigkeit‘?“ Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.uni-due.de/imperia/md/content/soziologie/aktuelles/einladung_wimbauer.pdf Eine Anfahrtsskizze zum Mercatorhaus können Sie unter http://www.uni-due.de/cenide/anfahrt_mercatorhaus.shtml finden.
Wie können Nachwuchskräfte früh in den Innovationsprozess des Landes eingebunden werden? Über diese und andere Fragen wird Wissenschaftsministerin Svenja Schulze mit Studierenden der NRW School of Governance im Rahmen des Haniel Master Course diskutieren. Datum: Mittwoch, 18. Januar 2012 | 17 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen ? Campus Duisburg | öffentlich Gebäude LS | Raum LS 105 | Lotharstraße 53 weitere Informationen unter: http://nrwschool.de/
Am 21.1.2012 findet zum dritten Mal von 10 bis 18 Uhr das „LA Sowi Praxis-Kolloquium“ am Campus Essen (T03 R02 D39) statt. Studierende der Hauptseminare „Politische Theorie“ von Susanne Schäfer und Matthias Lemke sowie des Grundkurses „Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und in die internationalen Beziehungen“ von Henrik Schillinger präsentieren vorbereitete Unterrichtstunden beruflich qualifizierten Discussants (Dennis Neumann, Lehrstuhl für Fachdidaktik UDE, Sebastian Schmidt, Alfred-Krupp-Gymnasium Essen, und Jens Wollmann, Fachleiter Sozialwissenschaft HRGe Studienseminar Essen) und diskutieren anschließend über die Umsetzungsmöglichkeiten. Die Zielsetzung des Kolloquiums besteht in der Verbindung von Fachstudium und Schulpraxis. Die Studierenden werden angeregt, eine systematische Übersetzung fachlicher Inhalte in die Unterrichtspraxis zu leisten und gegenüber künftigen Ausbildern und erfahrenen Kollegen zu begründen. Auf diese Weise soll ein Dialog zwischen Studierenden und Praktikern, aber auch Fachdozenten, über das im Schulkontext fachlich Nötige und Mögliche angeregt werden. Weitere Informationen unter: http://www.uni-due.de/politik/index.php
Wer annimmt, dass Ethik nur etwas für Moralapostel, Geistige und Gutmenschen ist, der hat sich getäuscht. Ethische Fragestellungen sind allgegenwärtig in unserer Gesellschaft, aber auch im Politischen. Doch was versteckt sich genau hinter dem Begriff der Ethik? Wo kommt sie her und wer wacht über sie? Wenn Ethik eine Art Handlungsmaxime darstellt, wie stehen politische Entscheidungen dann damit im Zusammenhang? Inspiriert von diesen Fragen, beschäftigt sich die fünfte Ausgabe des HAMMELSPRUNG daher mit dem Thema „Politik und Ehtik – Stimmen olé, Werte ade?“ Die Ausgabe als Download unter: http://nrwschool.de/xd/public/content/index.html?sid=hammelsprung#download_ausg5 Weitere Informationen zum hammelsprung - Magazin für politische Entscheidungen unter: http://nrwschool.de/xd/public/content/index.html?sid=hammelsprung Hammelsprung Blog unter: http://www.hammelsprung.net/
Nach 17 Jahren, in denen er an unserer Fakultät für Gesellschaftswissenschaften den Lehrstuhl Europäische Integration und Europapolitik inne hatte, wird Herr Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt zum Ende des Wintersemesters 2011/12 pensioniert. Zu diesem Anlass wird es am 11. Januar 2012 eine Abschiedsfeier geben. Grußworte werden von Prof. Dr. Ulrich Radtke, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Prof. Dr. Susanne Pickel und Antonio Milošoski gehalten. Prof. Dr. Axt hingegen wird seine Abschiedsvorlesung zum Thema "Wissenschaftliche Politikberatung: Erfahrungen und Einsichten" halten.
Die Absolventenfeier der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften wird am Montag, 30.01.2012 ab 19.30 Uhr im Audimax auf dem Campus Duisburg stattfinden. Im Rahmen der Feier werden den AbsolventInnen aller gesellschaftswissenschaftlicher Diplom-, Magister- und Bachelorstudiengänge, den AbsolventInnen der soziologischen Master-Studiengänge sowie den Promoventen der Fakultät Abschlussurkunden überreicht. Eingeladen sind die AbsolventInnen sowie ihre Angehörigen. Einladungsschreiben ergehen in Kürze.
Die NRW School of Governance und die Stiftung Mercator vergeben ab Februar 2012 ein Promotionsstipendium, in dessen Rahmen das Regieren ohne Mehrheit in Nordrhein-Westfalen untersucht werden soll. Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Alle Informationen zur Ausschreibung als Download unter: http://nrwschool.de/data/stipendium_mercatornrwsg_minderheitsregierung.pdf
Sie hat viel erreicht und noch mehr vor: Seit fünf Jahren ist die NRW School of Governance eines der Aushängeschilder der UDE. In kurzer Zeit hat sie sich bundesweit einen Namen gemacht: Ihre Analysen zum politischen Geschehen sind in Wirtschaft und Wissenschaft, in Regierungskreisen und Parteien und auch in den Medien gefragt. Ihr attraktives Forschungs- und Lehrprogramm zieht junge Menschen von überall an und führt Spitzenpolitiker zu Seminaren an die UDE. Wer hier studiert, kann schon mal auf Minister oder den Bundestagspräsidenten treffen. Oder auf die amtierende Ministerpräsidentin: Denn wenn die NRW School of Governance am 16. Dezember mit Freunden und Partnern ihren Geburtstag und die diesjährigen Absolventen – 30 haben ihren Master geschafft – feiert, ist Hannelore Kraft die prominenteste Gratulantin. Sie lässt es sich auch nicht nehmen, die Festrede zu halten und mit Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, dem Direktor der Einrichtung, die besten Studierenden zu ehren. Seit sie 2006 an den Start ging, hat die NRW School of Governance konsequent daran gearbeitet, sich ein unverwechselbares Profil zu geben und zur Exzellenz der Uni beizutragen. Ob es um politische Kommunikation, Wahlkampf, die Parteienlandschaft, Kommunal- und Landespolitik oder um Regieren in Berlin, Brüssel oder Washington geht – Forschung und Lehre sind „regional verankert, überregional orientiert“. Da ist es ideal, dass Düsseldorf vor der Haustür liegt und wichtige Metropolen in wenigen Stunden zu erreichen sind. Der Erfolg lässt die NRW School wachsen, nicht nur zahlenmäßig, sondern auch bei Ausbildungsinhalten und Forschungsschwerpunkten: So sind die Stiftungsprofessuren für Landespolitik sowie für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft hinzugekommen; es gibt neben dem Masterstudiengang Politikmanagement ein strukturiertes Promotionsprogramm, und Externe können sich weiterqualifizieren. „Wir sind attraktiv, und das nicht zuletzt dank unserer vielen Partner“, erklärt Prof. Korte. „Die Liste der Unterstützer ist lang. Über 40 sorgen derzeit dafür, dass wir auf hohem Niveau arbeiten können.“ Die Stiftung Mercator, Welker-, Haniel- und West LB Stiftung Zukunft NRW gehören zu den Förderern, die das exzellente Angebot finanziell absichern. Und die Studierenden? Sie müssen viel tun und bekommen viel geboten. Immerhin sollen sie ja auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet werden, so ist jedenfalls der Anspruch der NRW School of Governance. Aufbauend auf theoretischem Wissen, geht es sehr praxisnah zu und irgendwie auch elitär: Politprominenz, aber auch Größen aus Medien und Wirtschaft halten Seminare und öffentliche Vorträge. Wer in den letzten fünf Jahren schon da war: Wolfgang Clement, Antje Vollmer, Stefan Aust und Peer Steinbrück als Gastprofessoren, außerdem Franz Müntefering, Norbert Lammert, Jürgen Rüttgers, Florian Gerster, Bodo Hombach, Frank Plasberg und, und, und... Sehr zufrieden sind die Studierenden, wie sie auf das Berufsleben vorbereitet werden. „Wir sind eine kleine Gruppe. Dadurch werden wir exzellent betreut, und der persönliche Kontakt untereinander ist eng. Das trägt zu einer guten Lern- und Arbeitsatmosphäre bei“, lobt Masterstudent Nils lütke Zutelgte. Er gehört zu den 25 Glücklichen, die im letzten Jahr das Auswahlverfahren bestanden haben. An der NRW School studieren, das wollen nämlich viele. Ein Drittel der Bewerber kommt aus anderen Bundesländern, acht Prozent gar aus dem Ausland. Über 100 Absolventen haben bislang ihren Master gemacht. Probleme, anschließend einen Job zu finden, haben sie in der Regel nicht. Auch das ist ein Plus. „Durch die vielen Zusatzangebote und Workshops bekommt man früh Einblicke in die verschiedensten politischen Bereiche. Und man kann Kontakte knüpfen für spätere Praktika oder den Berufseinstieg“ sagt Karina Hohl, die gerade ihren Abschluss gemacht hat und als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität zunächst treu bleibt. Der Erfolg lässt die NRW School keinesfalls stillstehen. In den kommenden Jahren will sie weiter zulegen: „Die Innenansichten der Macht“, also der Politikbetrieb, wollen weiter erforscht und die Netzwerke ausgebaut werden, auch über den großen Teich hinweg, wo mit dem American Institute for Contemporary German Studies schon ein guter Austausch besteht. Ein berufsbegleitendes Master-Programm ist geplant, „und wir möchten“, sagt Prof. Korte, „in absehbarer Zeit in Berlin zusätzlich ein Basiscamp der NRW School of Governance aufschlagen!“ Weitere Informationen: Markus Hoffmann/Marion Steinkamp, Tel. 0203/379-2045
Eine Zwischenbilanz von Sybille Stöbe-Blossey Auf den Punkt ... * Seit 2006 werden in Nordrhein-Westfalen Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren weiter entwickelt, welche ein sozialraumorientiertes Angebot an Beratung, Bildung und Unterstützung aufbauen. * Die Angebote sind je nach Sozialraum sehr unterschiedlich gestaltet; die Leitungskräfte legen großen Wert darauf, dass die Angebote den Strukturen ihres Sozialraums entsprechen und ständig bedarfsorientiert angepasst werden. * Von besonderer Bedeutung sind Angebote der (Erziehungs-) Beratung, die sich in fast allen Familienzentren etabliert haben und Eltern einen niederschwelligen Zugang ermöglichen. * Engpässe werden vor allem in den Faktoren „Personal“ und „Räume“ gesehen. Die Funktion der Leitung von Familienzentren hat sich zu einer umfassenden Managementaufgabe entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2011/report2011-06.php
Hülya Dagli, langjährige studentische Mitarbeiterin am INEF und Absolvierende des vom INEF mitgetragenen MA-Studiengangs Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik (MA IBEP) wurde am 15. November 2011 als Studierende der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften von der Universität Duisburg-Essen mit dem Preis für Absolventinnen und Absolventen mit Migrationshintergrund ausgezeichnet. Zurzeit ist Hülya Dagli Mitarbeiterin in der weltweiten Innovationskommunikation der Siemens AG und promoviert an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „Bürgerbeteiligung bei großen Infrastrukturprojekten im Rahmen der Energiewende“. Weitere Infos finden Sie unter: http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=5490
Am 07. Dezember 2011 findet von 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr in der Rotunde (LF 310) der Tag der Forschung statt. Themen des Tages sind unter andem Stand der Dinge an der Fakultät - Vortragender ist Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer -, unterschiedliche Forschungsperspektiven - Moderatoren sind Prof. Dr. Karen Shire und Prof. Dr. Tobias Debiel, und Diskussionsforen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Plakat unter http://www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/programm-plakattagder_forschungderfakult__t2011-12-07.pdf%20.
Am Institut für Soziologie ist schnellstmöglich eine 50%-Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Erasmus/Auslandskooperation und -koordination zu besetzen. Bitte bewerben Sie sich bis zum 15. Dezember bei Herrn Prof. Dr. Erlinghagen. Nähere Information zur Stelle finden Sie unter http://www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/aus_559-11_wiss._mit._prof._erlinghagen__i._meyer_.pdf%20
INEF-Report 103, PD Dr. Jochen Hippler: „Strategische Grundprobleme externer politischer und militärischer Intervention – Unter besonderer Berücksichtigung der Krisensituationen des Nahen und Mittleren Ostens“ Pressemitteilung, 23.11.2011 UDE: Institut für Entwicklung und Frieden legt neuen Report vor Grenzen westlicher Außenpolitik Eine unliebsame Regierung ist schnell gestürzt, doch neue politische und gesellschaftliche Verhältnisse im Land sind damit noch nicht geschaffen. Diese Erfahrungen musste der Westen machen, als er sich in Somalia, auf dem Balkan, in Afghanistan und dem Irak einmischte. In Libyen könnte sich nun ähnliches wiederholen. Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen (UDE) setzt sich in seinem aktuellen Report kritisch mit den politischen und militärischen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten auseinander. Autor ist mit dem Politikwissenschaftler Dr. Jochen Hippler ein ausgezeichneter Kenner der Region. Die westliche Politik hat seit den Umbrüchen in Tunesien und Ägypten verstärkt erklärt, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit fördern zu wollen. Aber verfügt sie auch über die Konzepte, Möglichkeiten und Instrumente, diese Ziele zu erreichen? Dieser Frage geht Jochen Hippler in der 60-seitigen Publikation an aktuellen Beispielen nach. Dabei untersucht er die Interessen und die Strategien des Westens; er analysiert, welche Voraussetzungen in diesen so genannten Drittländern gegeben sein müssen, um Reformen von außen erfolgreich steuern zu können; und er zeigt, wo die Grenzen einer Außenpolitik sind, die fremde Gesellschaften politisch-militärisch umgestalten will. INEF-Report 103, PD Dr. Jochen Hippler: Strategische Grundprobleme externer politischer und militärischer Intervention – Unter besonderer Berücksichtigung der Krisensituationen des Nahen und Mittleren Ostens: http://inef.uni-due.de/cms/files/report103.pdf
Der Dekan und Universitätsprofessor Dr. Karl-Rudolf Korte gratuliert Herrn Sebastian Runde, Gewinner der ARD Sendung „Der klügste Deutsche“ zu seinem Sieg. Der 26-jährige Duisburger ist Student der Politikwissenschaften, Internationale Beziehungen und Entwicklungs-Politik, an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Ein Foto finden Sie hier: http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/aktuelles.php
Neues Lehrbuch "Survey-Interviews" Von Herrn Prof. Dr. Rainer Schnell (Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung) ist in diesem Monat im VS-Verlag ein neues Lehrbuch zu den Methoden standardisierter Befragungen erschienen. "Survey-Interviews" gibt detaillierte Hinweise für die Durchführung von Befragungen vor allem der allgemeinen Bevölkerung. Neben allgemeinen Problemen der Frageformulierung und des Antwortverhaltens behandelt das Buch vor allem praktische Probleme der Fragebogenkonstruktion und der Durchführung von Pretests. Für alle Formen standardisierter Interviews werden die jeweiligen Besonderheiten der Befragungsinstrumente, der Stichprobenverfahren und der Durchführung praxisnah dargestellt. Nonresponse-Probleme sowie ihre Vermeidung werden ausführlich diskutiert. Nähere Informationen zur Publikation sowie ein komplettes Inhaltsverzeichnis stehen hier zum Download bereit: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/soziologie/survmeth/schnell_2012_interviews_flyer.pdf
Öffentliche Podiumsdiskussion Bürgerschreck Sparhaushalt? Auswege aus der Zukunftsverengung Finanzkrise und Schuldenbremse zwingen Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zu sparen.Wie kann sparende Politik gestaltet und den Bürgern vermittelt werden? Die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen (UDE) lädt am 1. Dezember zu diesem Thema zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein (Beginn 18 Uhr im „Giebelsaal“, Raum LS 105 am Duisburger Campus, Lotharstr. 53). Auf dem Podium diskutieren Hans-Willi Körfges (stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW), Prof. Dr. Jörg Bogumil (Lehrstuhl für öffentliche Verwaltung, Stadt- und Regionalpolitik, Ruhr-Universität Bochum) und Dr. Tobias Dürr (Chefredakteur der Berliner Republik). Moderiert wird die Debatte von Prof. Dr. Andreas Blätte, Juniorprofessor für Politikwissenschaften der WestLB-Stiftung Zukunft NRW. Mit den Gästen wollen wir diskutieren, welche Auswege es aus der Zukunftsverengung gibt und wie Sparpolitik den Bürgern vermittelt werden kann. Die Schuldenbremse bestimmt das Ziel bis 2020 eine Nullverschuldung der öffentlichen Haushalte auf Bundes- und Landesebene zu erreichen. Ihre Verankerung im Grundgesetz ist eine Antwort auf eine drohende Abhängigkeit von den Finanzmärkten, welche die demokratische Selbstbestimmung und die nachhaltige Politikgestaltung gefährdet. Die Schuldenbremse ist so zu einer unbestrittenen Rahmenbedingung politischen Handelns geworden. Ihre Einführung auf Landesebene wird längst diskutiert. Die demokratische Politik dieser Tage ist grundlegend herausgefordert, wenn Schulden alsLasten der Vergangenheit gegenwärtige und künftige politische Handlungsspielräume einschränken. Politik lebt aber vom Versprechen, Zukunftgestalten zu können.Sparhaushalte verlangen somit Politik und Bürgern gleichermaßen viel ab. Doch wie kann einer drohenden Zukunftsverengung begegnet werden? Hintergrund: Die NRW School of Governance der UDE bildet mit innovativen Konzepten Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung aus. Das Themenprofil orientiert sich an aktuellen Fragestellungen des Politikmanagements, der Politikvermittlung, der vergleichenden Regierungslehre sowie der Policy-und Governance-Forschung. Der Fokus auf Politik und Regieren in Nordrhein-Westfalen bildet einen regionalen Schwerpunkt. Die Veranstaltung ist eine Initiative von Prof. Dr. Andreas Blätte, seit 2009 Juniorprofessor für Politikwissenschaft der WestLB-Stiftung Zukunft NRW an der Universität Duisburg-Essen. Die WestLB-Stiftung Zukunft NRW unterstützt innovative und beispielgebende Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung, um den wirtschaftlichen Wandel im Land vorausschauend und aktiv zu begleiten. Schwerpunkte der UDE-Juniorprofessur sind die NRW-Landespolitik und Governance sowie die politische Steuerung auf Landesebene. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Datum: Donnerstag, 1. Dezember 2011, 18 Uhr (s.t.) Ort: Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg Gebäude LS | Raum LS 105 | Lotharstraße 53, Plakat zur Podiumsdiskussion: www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/plakat_podiumsdiskussion_1.12.2011.pdf
Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) wird zu einem der größten und attraktivsten Standorte für gesellschaftswissenschaftliche Entwicklungsforschung und entwicklungsorientierte postgraduale Ausbildung in Deutschland. Bei der feierlichen Eröffnung des Centers am 15. November 2011 in Bochum unterzeichneten für die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen die Rektoren Prof. Dr. Elmar Weiler und Prof. Dr. Ulrich Radtke den Kooperationsvertrag. Im Graduate Centre bündeln die Institute für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE, Bochum) und für Politikwisschenschaft (IfP, Duisburg), sowie das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF, Duisburg) ihre Kompetenzen. Weitere Informationen erhalten sie hier: http://inef.uni-due.de/cms/index.php?article_id=116&clang=0&nid=74
"Studieren im Ausland" Liebe Studierende der Politikwissenschaft und Soziologie, Die Auslandskoordinatoren der Institute für Soziologie und Politikwissenschaft laden Sie sehr herzlich zur Teilnahme an der Informationsveranstaltung zum Auslandsstudium ein. Wann? Donnerstag 24.11.2011, 10.00-11.30 Uhr Wo? LE 104 Wer? Alle interessierten Studierenden der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften An diesem Tag bieten wir Ihnen eine kurze Einführung zum Thema "Auslandsstudium". Das beinhaltet die Vorstellung des Erasmus-Programms, die Möglichkeiten der Finanzierung, die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen u.v.m. Zum Thema "Auslandspraktikum" wird Herr Pottel vom Akademischen Auslandsamt informieren. Im Anschluss an unsere Vorträge wird es für Sie die Möglichkeit geben, in einer offenen Fragerunde, Ihre Fragen, Anliegen und evtl. Bedenken zu thematisieren. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme! Karolina Barglowski (Soziologie) Matthias Schuler (Politikwissenschaft) Hier geht es zum Veranstaltungsplakat: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/informationsveranstaltung_2011-6.pdf
Einladung zur Abschiedsvorlesung anlässlich der Pensionierung von Professorin Dr. Barbara v. Meibom Dienstag, der 31. Januar 2012 18. 00 Uhr Gerhard – Mercator – Haus
Ab diesem Wintersemester übernimmt Prof. Dr. Susanne Pickel für die Dauer von zwei Jahren die geschäftsführende Leitung des Institutes für Politikwissenschaft und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Christof Hartmann an. Stellvertretender Geschäftsführer wird Prof. Dr. Nicolai Dose.
Das Institut für Politikwissenschaft begrüßt zwei neue Professoren in seinen Reihen. Prof. Dr. Sabine Manzel tritt zu diesem Wintersemester die neu geschaffene Professur für die Didaktik der Sozialwissenschaften an und setzt damit neue Akzente in den Lehramtsstudiengängen. Prof. Dr. Achim Goerres, Schwerpunkt Methoden der empirischen Politikwissenschaft, erweitert den Fächerkanon durch eine computergestützte Methoden- und Statistikausbildung mit politikwissenschaftlichem Schwerpunkt. Auch das Institut für Ostasienwissenschaften wird personell verstärkt durch PD Dr. Axel Klein (zugeordnet dem Institut für Politikwissenschaft), der die Vertretungsprofessur für moderne sozialwissenschaftliche Ostasienstudien übernimmt. Allen ein herzliches Willkommen.
Für seine Doktorarbeit ist Oliver Schwarz am Dienstag mit dem Sparkassenpreis 2011 ausgezeichnet worden. Die Arbeit mit dem Titel „Erweiterung als Überinstrument der Europäischen Union? Zur Europäisierung des westlichen Balkans seit der EU-Osterweiterung“ wurde im vergangenen Jahr am Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik des Instituts für Politikwissenschaft abgeschlossen. Den mit 2.000 Euro dotierten Preis übergaben in einer Feierstunde Claus-Robert Witte, Vorstandsmitglied der Sparkasse, Adolf Sauerland, Verwaltungsratsvorsitzender und Oberbürgermeister, sowie Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke. Zu den im wahrsten Sinne Ausgezeichneten des Abends gehörte auch Alexander Langolf. Für seine herausragenden Leistungen im Bachelor-Studium der Politikwissenschaft erhielt er den mit 1.000 dotierten Studierendenpreis der Sparkasse. Die Fakultät für Gesellschaftswissenschaftengratuliert den beiden glücklichen Preisträgern und wünscht weiterhin viel Erfolg! Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=5474
Rückenwind für Betriebsräte Eine Analyse der "besser statt billiger"-Kampagne der IG Metall NRW ,Tabea Bromberg, Auf den Punkt ... Besser statt billiger“ ist der Ansatz der IG Metall, eine offensive Gegenstrategie zu Kostensenkungs- und Verlagerungsstrategien der Unternehmen zu entwickeln. Die 2004 von der IG Metall NRW gestartete Kampagne ist inzwischen zu einem kontinuierlichen Prozess geworden, der sich in der Praxis weiter ausweitet. (Arbeits-)organisatorische Innovationen stehen im Zentrum der von uns untersuchten „besser“-Prozesse. Der gemeinsame Nenner der „besser“-Strategien der Betriebsräte besteht darin, das Management auf seinem eigenen Terrain herauszufordern. Die breite fachliche und politische Einbeziehung von Beschäftigten ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und Durchsetzung alternativer Strategien. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2011/report2011-05.php
Vom 7. November bis 5. Dezember (14 Uhr) 2011 können Sie Ihre Stimmen online abgeben. Sie wählen sich auf dem Wahlportal der DFG unter www.dfg.de/fk-wahl2011 ein. Wahlberechtigte erhalten die für den Zugang zum Online-Wahlsystem erforderlichen persönlichen Zugangsdaten (Wahlnummer und Zugangscode), sowie eine Kurzanleitung zur Wahl als Brief in Papierform (Vorgabe der DFG).Informationen zum Wahlablauf und zum Zugang Ihres Wahlbriefes an UDE und UKE erhalten Sie hier. Die Wahlergebnisse werden voraussichtlich Mitte Dezember auf dem Wahlportal veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-due.de/ssc/fofoer/nat_index.php
Das Programm für den ersten Karrieretag, der unter dem Motto „Informationen zu Beruf und Karriere aus erster Hand“ stattfindet, steht nun fest. Das Institut für Soziologie freut sich am Freitag, den 4.11.2011 ab 16.30 Uhr im SG 135 (Aula Geibelstraße), folgende Vortragende begrüßen zu dürfen: Begrüßung durch den Institutsdirektor Prof. Dr. Marcel Erlinghagen; Ann-Juliane Mohning (Personalreferentin bei der Ferchau Engineering GmbH); Ekin Yilmaz (Nachrichtenjournalistin); Dr. Christina Klenner (Referat für Frauen- und Geschlechterforschung des WSI); Katrin Kügler (Fachbereich Soziales und Gesundheit im Bürgerservice des Ennepe-Ruhr-Kreises); Sabrina Torregroza (Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas)); Anne-Luise Baumann (Doktorandin und ehemalige Mitarbeiterin beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration und Integration (SVR)) und Jens Zimmermann (Doktorand und Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung). Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen! Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier (http://www.uni-due.de/soziologie/Karrieretag.php). Ansprechpartner Katrin Rinaldi und Stella Müller
Am 26. Oktober 2011 findet um 18.00 Uhr (s.t.) die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Christoph Bieber statt. Sie trägt den Titel "Was sollen wir tun? Ethik als Instrument modernen Politikmanagements" und skizziert das künftige Arbeitsprofil der Johann Wilhelm Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft. Im Rahmen der Veranstaltung spricht der Hamburger Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke ein Geleitwort, darüber hinaus wird Dr. Bernhard Weber (ehem. Leiter des Haniel-Museums) einige biografische Anmerkungen zu Johann Wilhelm Welker vortragen. Datum: Mittwoch, 26. Oktober 2011?18 Uhr (s.t.) Ort: Universität Duisburg-Essen ? Campus Duisburg Gebäude LS | Raum LS 105 | Lotharstraße 53 Plakat: http://www.nrwschool.de/data/bieber__antrittsvorlesung_20111026_2.pdf
Deutschland, Türkei und EU – Beziehungen vor dem Ende? "Politisches Forum Deutschland&Türkei" Freitag, 21. Oktober 2011 um 16 Uhr (Campus Essen, Glaspavillon) KEYNOTE: NIKOLAUS GRAF LAMBSDORFF (Türkei-Beauftragter, Auswärtiges Amt) PODIUM: DR. CENG?Z AKTAR (Bahcesehir Universität, Istanbul) DR. MICHAEL LÜDERS (Nahost-Experte, Berlin) DR. GÜNTER SEUFERT (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin) MODERATION: BURAK ÇOPUR (Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen) Mit anschließendem Empfang
Zum Wintersemester haben zwei neue Professorinnen die Arbeit am Institut für Soziologie aufgenommen. Zum einen übernimmt Anja Steinbach die Professur Soziologie, Schwerpunkt Soziale Ungleichheit. Prof. Dr. Steinbach hat bislang an der Universität Chemnitz gearbeitet. Ihre Hauptforschungsgebiete sind Familien- und Migrationssoziologie. Zum anderen ist Kristin Surak die neue Juniorprofessorin für Vergleichende Soziologie und die Gesellschaft Japans. Prof. Dr. Surak hat zuvor unter anderem in London und Florenz gearbeitet.
Giovanna d’Amico: Zur Geschichte der Wiedergutmachung von Juden und politisch Verfolgten in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich Datum: Donnerstag, 20. Oktober 18:00 Uhr Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestr. 31, 45128 Essen Seit rund zehn Jahren erlebt das Thema der Wiedergutmachung eine Konjunktur in allen europäischen Ländern, die faschistische Regime hervorgebracht oder erlitten haben. Giovanna D’Amico untersucht die Entwicklung der europäischen Wiedergutmachungspolitiken in vergleichender Perspektive. Ihre Untersuchung verspricht neue Erkenntnisse im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den jeweiligen Entschädigungspraxen und der Definition von Opferkategorien. Für Österreich und Italien diagnostiziert D’Amico das Problem einer „doppelten faschistischen Vergangenheit“: Beide Länder brachten je eigene diktatorische Regime hervor, bevor sie in einer zweiten Phase von NS-Deutschland besetzt wurden. Frankreich dagegen durchlebte beide Prozesse gleichzeitig: Es wurde durch NS-Deutschland und das das faschistische Italien besetzt und brachte im selben Moment ein eigenes „faschistisches Regime“ hervor. Diese unterschiedlichen historischen Konstellationen hatten gravierende Auswirkungen auf die Definition von Opferkategorien in der Nachkriegszeit. Das jeweilige Verständnis von Verfolgung und Wiedergutmachung steht im Zentrum des Vortrages. Referentin: Dr. Giovanna d’Amico ist Postdocstipendiatin der Universität Turin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Faschismus, politische Verfolgung, post-faschistische Staaten und die Reintegration von Juden. Sie ist Gastwissenschaftlerin am KWI im Rahmen des Scholars in Residence Programms in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Kommentar: Dr. Benno Nietzel ist Mitarbeiter im Projekt "Die Geschichte der Stiftung ‚Erinnerung, Verantwortung und Zukunft‘ und ihrer Partnerorganisationen" an der Ruhr-Universität Bochum. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte des Nationalsozialismus, Wiedergutmachungspolitiken und Transitional Justice. Er hat Neuere und Neueste Geschichte, Theaterwissenschaft und Kommunikationswissenschaft in Berlin und Moskau studiert. Von 2007 bis 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität zu Köln. In seiner Promotion beschäftigte er sich mit „Jüdischen Unternehmer aus Frankfurt am Main 1924-1964“ Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt und ist öffentlich. Eine Veranstaltung des KWI im Rahmen des Scholars in Residence Programms in Kooperation mit dem Goethe-Institut.
Die Vortragsreihe "Entgrenzung und Ordnungsbildung - Wandel von Demokratie" des gesellschaftlichen Profilschwerpunktes der UDE wird im kommenden WS zu folgenden Terminen fortgesetzt: Mi., 19.10.2011, 18-20 Uhr, Raum: LS 105: Prof. Dr. Klaus Schlichte: "Cubicle Land - Bürokratie und Demokratie in der Weltgesellschaft" Mi., 02.11.2011, 18-20 Uhr, Raum LS 105.: Prof. Dr. André Brodocz: "Auf dem Weg zu einem dynamischen Begriff des Politischen" Mi., 16.11.2011, 18-20 Uhr, Raum LS 105: Prof. Dr. Andreas Göbel: "Weltgesellschaft, Demokratie und funktionale Differenzierung" Wir möchten Sie hierzu ganz herzlich einladen! Abstracts der Vorträge sowie weitere Hinweise zu den Referenten (Biographien, Zitate, Publikationen etc.) finden Sie demnächst auf der Homepage des Profilschwerpunkts (http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/profilschwerpunkt/vortragsreihe2011.shtml).
Am Freitag, den 4.11.2011, 16.30-20.00 Uhr, wird in der "Aula Geibelstraße" (SG 135) der erste Karrieretag des Instituts für Soziologie stattfinden. Dieser Veranstaltung widmet sich gezielt den Fragen zur Berufsorientierung und zur Studiums- und Karriereplanung der Studierenden aller Duisburger Studiengänge der Soziologie (sowohl Bachelor Soziologie, als auch Master Soziologie und Master Survey Methodology). Der Tag steht unter dem Motto: "Informationen zu Beruf und Karriere aus erster Hand" Das Institut für Soziologie konnte für Redebeiträge und Informationsstände Praktiker aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft, Medien und öffentlicher Dienst, gewinnen und freut sich über Vertreter von Stipendienstiftungen und Beratungsstellen. Die aktuellen und ausführlichen Informationen bekommen Sie unter http://www.uni-due.de/soziologie/Karrieretag.php (diese Seite wird immer wieder aktualisiert). Ansprechpartner: Katrin Rinaldi und Stella Müller
Infoveranstaltung: Recherchieren mit der Elektronischen Forschungsförderdatenbank Elfi 20.10.2011 LF 132 von 16:00 - 18:00 Die Elfi Forschungsförderdatenbank ist eine Datenbank, die aktuelle Informationen zur Forschungsförderung sammelt und gezielt aufbereitet. Aktuell umfasst sie über 6.800 Forschungsförderprogramme von rund 3.100 nationalen und internationalen Förderern sowie Informationen zu 253 Forschungsgebieten. Seit Sommer 2011 ist die Universität Duisburg/Essen an diese Forschungsförderdatenbank angeschlossen. Wie Studierende, Promovierende, Lehrende, Professor/innen und alle anderen Forscher/innen kompetent mit dieser Datenbank arbeiten können, wird in der Infoveranstaltung demonstriert. 16:15 Begrüßung Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer Prodekan für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Fakultät Gesellschaftswissenschaften 16:25 Interaktiver Vortrag. Andreas Esch (Elfi/Bochum) 18.00 Ende Bitte (sofern vorhanden) Laptops mitbringen. Link: http://www.uni-due.de/dok-net/Veranstaltungen_Promovierende.php#Forschungsförderdatenbank
Liebe Gründungsinteressierte, wie zu Beginn eines jeden Semesters möchten wir auch jetzt auf unsere Veranstaltungen zur Vorbereitung und Umsetzung einer Existenzgründung hinweisen: - Ideenküche: erste Umsetzungsschritte entwickeln, ohne ein aufwändiges Konzept zu erarbeiten, 14.11.11 09-17:30, Follow-Up: 14.12.11, 10-13:00, Anmeldeschluss 04.04.2011 - Ideencheck: Überprüfen der eigenen Geschäftsidee, 25.10.11, 10-17:00, Anmeldeschluss 20.10.2011 - Social Media – Rechtssicherheit im Netz: eigene Webaktivitäten überprüfen und optimieren, 16.11.11, 09:30-13:00, Anmeldeschluss 04.11.11 - Verträge als Gestaltungsinstrument: Bestandteile von Verträgen kennen lernen und für die eigene Ziele gestalten, 15-17:00, Anmeldeschluss 04.11.11 - Gründungswerkstatt: ein individuelles Geschäftskonzept erarbeiten, Start am 28.11.11 & 6 weitere Termine, Kosten: 55 €, Anmeldung bis 18.11.11 - Honorar- und Preisverhandlung: den Umgang mit (schwierigen) Verhandlungspartnern und –situationen kennen lernen, 24.01.12., 09:30-18:00, Anmeldeschluss 18.01.2012 - EXIST-Gründerstipendium: 1-jährige finanzielle Förderung der Gründungsstartphase, Beratungstermin im startUP-büro vereinbaren - EXIST-Forschungstransfer: 3-jährige Förderung für F&E-Arbeiten mit einer daraus resultierenden Gründung Wir freuen uns über Ihr / euer Interesse. Weitere Informationen und Anmeldungen sind über unsere Homepage möglich: http://www.startup.wiwi.uni-due.de/ Beste Grüße Dagmar Freytag, startUP-büro
Seit dem 1. Oktober ist Prof. Dr. Marcel Erlinghagen neuer Geschäftsführender Direktor des Instituts für Soziologie. Erlinghagen löst in dieser Funktion Prof. Dr. Petra Stein ab, die nach vier Jahren die Institutsleitung übergibt, dem Institut aber als stellvertretende Direktorin weiter zur Verfügung stehen. Das Institut dankt Frau Prof. Dr. Stein ausdrücklich für ihr Engagement. Der neue Geschäftsführende Direktor Marcel Erlinghagen ist seit zwei Jahren Mitglied des Instituts und wurde im Februar dieses Jahres an den Lehrstuhl für Empirische Sozialstrukturanalyse berufen.
Sichtbar werden: "Selbstmarketing" in den Sozialwissenschaften 07.10.2011 - 09:00-17:00 Dr. Gudrun Schwegler Bitte anmelden unter doknet@uni-due.de http://www.uni-due.de/dok-net/Veranstaltungen_Promovierende.php Ein nicht unwesentlicher Faktor für Erfolg in der Wissenschaft besteht in der Kunst, wissen schaftliche Arbeiten und Themen mit dem eigenen Namen und der eigenen Person zu verbinden - oder anders formuliert: erfolgreiches Selbstmarketing zu betreiben. Der eintägige Workshop bietet den Teilnehmer/inne/n die Möglichkeit, ausgehend von einer persönlichen Standortbestimmung eine konkrete Vorstellung ihres wissenschaftlichen Profils zu entwickeln und auf dieser Grundlage ein individuelles Konzept für die Präsentation der eigenen Stärken und Themen in unterschiedlichen Handlungsfeldern zu erarbeiten. Dabei wird besonders auf die Fachkultur der Sozialwissenschaften Bezug genommen. Ausgehend von den Bereichen, in denen eine positive Selbstdarstellung bereits gut gelingt oder leicht fällt, werden Strategien zur Erschließung weiterer Handlungsspielräume entwickelt. In diesem Zusammenhang wird auch möglichen Signalwirkungen alltäglichen Handelns in der Wissenschaft Aufmerksamkeit gewidmet: Welche Verhaltensweisen können im täglichen Umgang dazu beitragen, den eigenen Status zu verbessern und welche Fallstricke gilt es zu vermeiden? Inhalte: * Wieso "Selbstmarketing", spricht die Leistung nicht für sich!? * Sozialwissenschaftliche Fachkulturen: Dos und don'ts * Eigene Stärken / das eigene Profil herausarbeiten und kommunizieren * Unterschiedliche Strategien für Selbstmarketing im Wissenschaftsbereich * Der souveräne und überzeugende Auftritt * Small-Talk und Ins-Gespräch-kommen * Netzwerken - wie, wo, wann?
Kratzer, Nick / Dunkel, Wolfgang / Becker, Karina / Hinrichs, Stephan (Hrsg.), 2011: Arbeit und Gesundheit im Konflikt: Analysen und Ansätze für ein partizipatives Gesundheitsmanagement. Berlin: edition sigma. ISBN 978-3-8360-3580-4 Arbeit und Gesundheit sind im Konflikt, wenn die Anforderungen aus dem Arbeitsalltag und die Ressourcen zu ihrer Bewältigung nicht zusammenpassen. Die steigenden Leistungsanforderungen verlangen den Beschäftigten viel ab – immer öfter zu viel: Dann sehen viele nur noch die Möglichkeit, Raubbau an den eigenen Ressourcen zu betreiben; Überlastung und Erschöpfung sind die Folgen. Es ist offenkundig, dass herkömmlicher Arbeits-/Gesundheitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung nicht mehr ausreichen, dieser Tendenz entgegenzuwirken. Wer die Problematik effektiv bearbeiten will, muss sich auch mit der betrieblichen Leistungspolitik auseinandersetzen. Die Beiträge in diesem Buch greifen in diesem Sinne zahlreiche Facetten des Konflikts zwischen Arbeit und Gesundheit auf und analysieren verschiedene betriebliche, branchenbezogene und gesamtgesellschaftliche Konstellationen, in denen sich dieser Konflikt manifestiert. Die Autor/inn/en skizzieren die Grundlagen und Bausteine eines »partizipativen Gesundheitsmanagements«, in dem Leistungs- und Gesundheitspolitik systematisch aufeinander bezogen und Beschäftigte zu Experten ihrer eigenen Gesundheit werden. Schlagworte: Gesundheitsförderung, Public Health, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Prävention, Gesundheitsmanagement
Die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen (UDE) erhält bis 2016 knapp 1,3 Mio. Euro von der Stiftung Mercator. Das sieht ein entsprechendes Abkommen vor, das jetzt geschlossen wurde. Auch in den kommenden fünf Jahren wird die Essener Stiftung die Duisburger Professional School für Politikmanagement finanzieren, wie schon seit ihrer Gründung im Jahr 2006. Die Stiftung Mercator bewies damit den Mut, in eine innovative Idee zu investieren: den Aufbau einer Professional School an einer öffentlichen Hochschule. „Die NRW School of Governance ist ein Pionierprojekt mitten im Ruhrgebiet und steht beispielhaft für eine zukunftsweisende Differenzierung im deutschen Hochschulsystem. In den vergangen Jahren hat sie sich zu einem Aushängeschild der Universität-Duisburg-Essen mit bundesweiter Strahlkraft entwickelt. Mit der Anschlussförderung wollen wir die erreichten Erfolge sichern und das Profil der School weiter schärfen. Zentrales Ziel ist es, die NRW School of Governance dauerhaft fest an der Universität zu verankern und somit nachhaltig zu einer Stärkung der Wissenschaftsregion Ruhr beizutragen“, so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Die Stiftung Mercator fördert die NRW School of Governance mit einem umfangreichen Programm: Promotionsstipendien werden in dem fünfjährigen Zeitraum ebenso bereitgestellt wie die jährliche Gastprofessur für Politikmanagement (bisherige Träger: Wolfgang Clement, Dr. Antje Vollmer, Stefan Aust, Peer Steinbrück) sowie Förderpreise für Absolventen des Master-Studiengangs Politikmanagement. Neu hinzu kommt ab diesem Herbst die Möglichkeit, internationale Wissenschaftler für ein Fellowship an die UDE zu holen. Darüber hinaus wollen die Stiftung Mercator und die NRW School of Governance im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe in Berlin und Düsseldorf eine Plattform für die Erörterung aktueller politischer Fragestellungen bieten. „Unser Erfolgskonzept, durch vielfältige Zusatzangebote aus dem herkömmlichen Studienangebot in Deutschland herauszuragen, hat sich nicht zuletzt durch das Engagement der Stiftung Mercator realisieren lassen“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance. Die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen bildet Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung mit innovativen Konzepten aus. Darüber hinaus bietet sie mit Unterstützung verschiedener Förderer Postgraduierten hervorragende Bedingungen für exzellente Promotionen. Dazu zählen Stipendien, Infrastruktur und betreute Promovendenprogramme. Weitere Informationen: Markus Hoffmann, Tel. 0203/379-2045
Yan Bohulskyy / Marcel Erlinghagen /Friedrich Scheller Auf den Punkt ... * Seit Mitte der 1980er Jahre nimmt die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten in Deutschland in einem langfristigen Trend ab. * Besonders stark ist der Rückgang bei älteren Arbeitnehmern jenseits des 50. Lebensjahres. Ansonsten zeigt sich ein Rückgang der Arbeitszufriedenheit in allen Qualifikationsstufen und in Betrieben unterschiedlicher Größe in ähnlicher Form. * Im internationalen Vergleich weisen Arbeitnehmer in Deutschland eine beson-ders geringe Arbeitszufriedenheit auf. * Die Ursachen dafür sind in Entwicklungen wie der Intensivierung der Arbeit in den Betrieben, Problemen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geringen Lohnsteigerungen und wachsender Unsicherheit bezüglich der beruflichen Zukunft zu suchen. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2011/report2011-03.php
Leider muss der Vortrag von Prof. Dr. André Brodocz im Rahmen der Vortragsreihe "Entgrenzung und Ordnungsbildung" kurzfristig ausfallen. Mehr Informationen, zur Reihe und zu einem Nachholtermin für die Veranstaltung, stehen in Kürze unter http://www.udue.de/reihe2011 online.
Alle Interessierten sind herzlich zu den Probevorträgen im Rahmen der Berufungskommission "Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration/Europapolitik" am Montag, 11.07.2011 ab 8:00 Uhr in den Mercatorsaal (Gerhard-Mercator Haus/Erdgeschoss) eingeladen. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/ank__ndigung_probevortr__ge_powi_2011.pdf
Im Rahmen des Profilschwerpunkts "Wandel von Gegenwartsgesellschaften: Ordnungsbildung in entgrenzten Verhältnissen" finden folgende Vorträge statt: Di., 05.07.2011, 18-20 Uhr, Raum LF 132: Prof. Dr. Stephan Stetter (Bundeswehruniversität München): Entgrenzung und Ordnungsbildung in der Weltgesellschaft: Zur Bedeutung von Fragmentierung, Demokratie und Inklusion im weltpolitischen System Di., 12.07.2011, 18-20 Uhr, Raum LF 132: Prof. Dr. André Brodocz (Universität Erfurt): Auf dem Weg zu einem dynamischen Begriff des Politischen Wir möchten Sie hierzu ganz herzlich einladen! Abstracts der Vorträge sowie weitere Hinweise zu den Referenten (Biographien, Zitate, Publikationen etc.) finden Sie auf der Homepage des Profilschwerpunkts unter: http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/profilschwerpunkt/vortragsreihe2011.shtml
In den kommenden Wochen werden Probeverträge gehalten werden. Sie sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Die Termine finden Sie unter: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/probevortr__ge_w2_w3_allg._soziologie_und_soz._theorie.pdf
In diesem Jahr verleiht die NRW School of Governance in Kooperation mit der Stiftung Mercator die „Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator“ an Peer Steinbrück. Der Bundesminister für Finanzen und Ministerpräsident a. D. wird im Rahmen einer öffentlichen Vorlesung an der Universität Duisburg-Essen zum Gastprofessor ernannt. Steinbrück, der davon ausgeht, dass die globalen wirtschaftlichen Entwicklungen zu erheblichen Verschiebungen im ökonomischen und politischen Weltgefüge führen werden, sieht die Politik einem enormen Vertrauensverlust ausgesetzt in einer Zeit, in der Führungsfähigkeit und Steuerungsmöglichkeit der Politik essentiell sind. Steinbrück wird in seiner öffentlichen Vorlesung auf die Finanz- und Wirtschaftskrise eingehen, die er als logische Konsequenz der weltweiten wirtschaftlichen Dynamik identifiziert. Die Stiftung Mercator und die NRW School of Governance laden Sie herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Gastprofessur von Peer Steinbrück ein. Weitere Informationen: www.nrwschool.de Datum: Dienstag, 21. Juni 2011?16.15 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen ? Campus Duisburg Gebäude LB | Hörsaal LB 107 | Lotharstraße 65
Liebe Mitglieder der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften! Der diesjährige Tag der Lehre "Impulse für innovative Lehre" findet am 29.06.2011 im Gebäude LS (LS 105 und die Besprechungsräume im Erd- sowie Obergeschoss) von 13:00 bis 18:00 statt. Dabei widmen sich die einzelne Workshops folgenden Themen: Konzepte zum Tutorieneinsatz, Summer School, Projektwochen zum Studienstart, Case Teaching und Studienverlaufsananlysen. Eingeladen zur Diskussion und Mitarbeit sind wie immer alle Mitglieder der Fakultät, also Lehrende wie Studierende! Um 18:00 wird dann im Innenhof ein für alle Mitglieder der Fakultät offenesGrillfest den Tag abrunden - für Getränke, Würstchen und Salat ist gesorgt. Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme! Um verbindliche Anmeldung unter http://doodle.com/pww83hxuyhe45bnr wird bis spätestens 22. Juni 2011 gebeten. Mit den besten Grüßen Martin Florack, Studiendekan Das Poster finden Sie unter http://www.uni-due.de/imperia/md/content/gesellschaftswissenschaften/_tag_der_lehre_poster2011_a4.pdf
Die Auslaufregelung für den Studiengang Diplom-Sozialwissenschaften sieht vor, dass „Diplomarbeiten … letztmalig zu Beginn des Sommersemesters 2011 ausgegeben“ werden. Der Prüfungssausschuss hat sich in seiner Sitzung am 18. Mai 2011 mit der Angelegenheit befasst und folgendes verbindlich beschlossen: Anmeldungen einschließlich der Vergabe von Themen von Diplomarbeiten müssen spätestens am 30. Juni 2011 erfolgen. Formblätter mit den Unterschriften von Studierenden und von Betreuern/innen zur Vergabe von Themen werden nur noch akzeptiert, wenn sie spätestens auf den 30. Juni 2011 datiert sind. Gez. Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt
Bereits zum dritten Mal richten NRW School of Governance und Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen ein Streitgespräch der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Die Debatte in den Räumlichkeiten der NRW School of Governance aus. Die übergeordnete Fragestellung “Bringt das Netz Lösungswege aus der Demokratiekrise?" präzisiert die aktuellen Spannungen im Dialog zwischen Politik und Bürgern und verspricht ein kontrovers geführtes Streitgespräch. Diskutieren werden Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD-Landesvorsitzender in Hessen und SPD-Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag) und Markus Reiter (Journalist, Politologe und Autor des Buchs „Dumm 3.0. Wie Twitter, Blogs und Networks unsere Kultur bedrohen“). Moderiert wird Die Debatte in diesem Jahr von Prof. Dr. Christoph Bieber (Lehrstuhl für „Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft“ an der Universität Duisburg-Essen) und Alexander Grieswald, Student des Masters Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung an der NRW School of Governance. Die Debatte auf unserer interaktiven Begleitseite mit Online-Voting und Livestream finden Sie unter: http://www.nrwschool.de/xd/public/content/index.html?pid=708 Informationsflyer unter http://www.nrwschool.de/data/flyer_die_debatte_2011_05_24.pdf Datum: 24. Mai 2011 | 18.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg Gebäude LS | Raum LS 105 | Lotharstraße 53
Wirtschaftsethik zwischen den Kulturen. Leitbilder, Werte und Normen in interkulturellen Wirtschaftsprozessen Organisation: Dr. Brigitte Hamm, Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Imke Schmidt, Prof. Dr. Hans- Georg Soeffner Sowohl wirtschaftsethische Grundsatzdebatten als auch Maßnahmen der Corporate Social Responsibility (CSR) in der unternehmerischen Praxis haben in den letzten Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen. Dies ist insbesondere der Einsicht geschuldet, dass ohne die gesellschaftliche Verantwortung der Marktakteure globale Problemlagen wie der Klimawandel, das Armutsgefälle zwischen Industrie- und Entwicklungsländern oder Finanz- und Wirtschaftskrisen nicht in den Griff bekommen werden können. Werte und Normen treten aus diesem Grund als wichtige Faktoren globalen wirtschaftlichen Handelns neben ökonomische Nutzenkalküle und Effizienzkriterien. Welche Konsequenzen hat es, wenn globale Wirtschaft auf unterschiedliche kulturell geprägte Werte und Normen stößt? Aus der interkulturellen Forschung ist bekannt, dass verschiedene Kulturen auf unterschiedlichen Werte- und Regelsystemen basieren, von denen auch Wirtschaftsstile beeinflusst sind. Das Zinsverbot in islamischen Regionen ist ein sichtbares und bekanntes Beispiel für solche kulturspezifischen Besonderheiten. Demgegenüber bilden ländertypische Gerechtigkeitsvorstellungen oder Gemeinschaftsbilder kulturelle Verhaltensmuster aus, die häufig nur subtil erfahrbar sind und sich nur indirekt auf die Gestaltung von Geschäftsbeziehungen und den Umgang mit gesellschaftlichen Anspruchsgruppen auswirken. Diese kulturellen Unterschiede werden zu erfolgsrelevanten Faktoren, wenn global agierende Unternehmen in multi-kulturellen Kontexten tätig sind und mit spezifischen Wertvorstellungen und Normensystemen verschiedener Länder konfrontiert werden. Für Unternehmen und ihre Art des Wirtschaftens stellen interkulturell divergierende Werte- und Normenordnungen eine große Herausforderung dar, die sich auch im praktischen Umgang mit globalen Leitbildern wie dem Global Compact der Vereinten Nationen oder der neuen ISO 26000 niederschlägt. Im Fokus der Tagung steht daher die Frage, inwieweit universelle Leitbilder des globalen Wirtschaftens begründbar sind und in der Praxis befolgt werden. Auf welchen religiös, politisch und kulturell geprägten Normen basiert das Selbstverständnis wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Akteure? Gibt es eine gemeinsame Wertebasis, die in globale Leitbilder einfließt? Inwieweit werden diese Leitbilder kulturell unterschiedlich aufgefasst und umgesetzt? Die Tagung findet in englischer Sprache statt. Ein vollständiges Programm finden Sie unter: http://inef.uni-due.de/cms/files/programm_inef_kwi_de.pdf
Infoveranstaltung: „Wie finanziere ich eine Promotion?" Dr. Silke Müller / SSC Sie denken darüber nach, im Anschluss Ihres Studiums in den Gesellschaftswissenschaften eine Promotion in Angriff zu nehmen oder haben mit dieser begonnen. Sie möchten einen Überblick bekommen, wie Sie diese Phase finanzieren können. Ziel der Veranstaltung ist es, Förderoptionen der Promotion in den Gesellschaftswissenschaften aufzuzeigen und Hinweise zur Antragsstellung zu geben Zielgruppe: Studierende im letzten Semester sowie Promovierende am Anfang der Promotion. Datum: 09.06.11 Uhrzeit: 16:00 - 18:00 Uhr Raum: LF 132 Workshop: Publikationsstrategien in der Promotionsphase Ulrich Herb Publizieren ist das tägliche Brot der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, de facto besteht für sie geradezu ein Zwang zu publizieren. Im Vorteil ist dabei, wer sich gut im Feld „wissenschaftliches Publizieren“ orientieren kann. Im Workshop „Publikationsstrategien“ werden Aspekte, Funktionen, Techniken, Rahmenbedingungen und Optionen wissenschaftlichen Publizierens, speziell aus dem Kontext der Sozialwissenschaften, erarbeitet und vorgestellt. Dies umfasst unter anderem neben der Beschreibung von Kontextvariablen (wie etwa Ratings, Rankings und Evaluierungen) einen normativen wie deskriptiven Einblick in die Funktionen wissenschaftlichen Publizierens , in Publikationsprozesse, Mechanismen der Qualitätssicherung und -messung sowie einen Exkurs in die juristischen Aspekte wissenschaftlichen Publizierens. Zentrales Thema wird darüber hinaus die Gegenüberstellung von Open Access, des entgeltfreien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen, und Toll Access, des traditionellen Publikationsmodus, in dem Leser oder andere Intermediäre wie Bibliotheken für die Nutzung wissenschaftlicher Inhalte zahlen, sein. Auf Basis der erwähnten Themen werden Kriterien entwickelt und diskutiert, anhand derer geeignete Publikationsorte (Verlage, Journale, etc.) für Wissenschaftler identifiziert werden können. Themen • Wissenschaftliches Publizieren: Kontextualisierung • Wissenschaftliches Publizieren: Funktionen • Publikationsprozesse und -akteure in den Sozialwissenschaften • Qualitätssicherung wissenschaftlicher Publikationen • Qualitätsmessung wissenschaftlicher Publikationen • Wie unterscheiden sich Urheber-, Nutzungs- und Verwertungsrechte? • Inhalt typischer Verlagsverträge • Lizenzierung wissenschaftlicher Inhalte • Open Access & Toll Access • Open-Access-Angebote für Sozialwissenschaftler • Wahl eines geeigneten Publikationsortes • Aktuelle Trends: Wie publizieren wir in 25 Jahren? Datum: 17.06.2011 Uhrzeit: 10.00-17.00 Uhr
Am 21.05.2011 findet im Glaspavillon Essen von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein Workshop gegen Rechtsextremismus statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.uni-due.de/imperia/md/content/politik/aktuelles/plakat_workshop_gegen_rechtsextremismus.pdf .
Das Institut für Soziologie hat ab Montag, dem 16. Mai, eine neue Erasmus-Koordinatorin. Frau Karolina Barglowski (karolina.barglowski@uni-due.de) wird ihre Sprechstunde dienstags von 10-12 Uhr im Informations- und Beratungszentrum, Raum LK 075, abhalten. Zudem können Studierende bereits jetzt Termine mit ihr vereinbaren. Wir freuen uns über den Zuwachs im IBZ-Team!
Tagung zu familienfreundlicher Personalpolitik Kinderbetreuung ist für immer mehr Unternehmen ein wichtiger Teil der Personalpolitik. Den Beschäftigten hilft sie, Beruf und Familie zu vereinbaren, und der Firma, qualifizierte Fachkräfte an den Betrieb zu binden. Um allerdings eine wirkliche Unterstützung zu sein, sollte sie sich an den Arbeitszeiten von Müttern und Vätern orientieren: Denn Kinderbetreuung muss – wie Unternehmen und Familien – auch flexibel sein. Das zeigen Ergebnisse des Projekts „Umsetzung unternehmensnaher Kinderbetreuung in NRW“, die heute in Düsseldorf vorgestellt werden. Das Projekt ist Teil der Initiative U.Fa.Flex. (Unternehmen – Familie – Flexbilität), die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der do.it projektmanagement umgesetzt und von der Landesvereinigung der UnternehmensverbändeNordrhein-Westfalen unterstützt wird. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, flexible und betriebsnahe Kinderbetreuungsangebote im Land zu fördern und dazu geeignete Konzepte und Beispiele guter Praxis zu verbreiten. In vielen Kindertagesstätten sind individuelle Betreuungsverträge und passgenaue Konzepte, die sich an den Arbeitszeiten der Eltern orientieren, bis heute nicht Standard. „Leider sind die bürokratischen Hürden, die den Aufbau entsprechender Angebote behindern, in NRW bislang nicht abgebaut worden“, kritisiert Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Leiterin des IAQ-Forschungsschwerpunkts „Bildung und Erziehung im Strukturwandel“. Für interessierte Unternehmen fehlten klare Rahmenbedingungen und Standards, die zügige und transparente Genehmigungsverfahren ermöglichen. „Auch die aktuell laufende Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beinhaltet keinerlei Schritte in diese Richtung – eher im Gegenteil. Nach wie vor wird die Gruppe in den Mittelpunkt gestellt und nicht das Individuum, und nach wie vor fehlt die Bereitschaft, pädagogische Konzepte für flexible Betreuung zu erproben und auszuwerten“, sagt Stöbe-Blossey. „Moderne Kinderbetreuung darf bei aller Flexibilität nicht in ihrem Anspruch nachlassen, die ihr anvertrauten Kinder in ihrer Entwicklung individuell und umfassend zu fördern“, betont ihre Kollegin Dr. Brigitte Micheel einen weiteren wichtigen Aspekt. Am IAQ wurde dazu ein umfangreiches Instrumentarium zur Qualitätssicherung entwickelt, das Kriterien für Familienorientierung und für eine hochwertige, flexible Betreuung formuliert. Zu den Qualitätsstandards des U.Fa.Flex-Netzes gibt es u.a. einen Selbstevaluationsbogen, der den Kindertageseinrichtungen hilft, die Güte ihrer Arbeit zu sichern und ständig weiterzuentwickeln. Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung: Dr. Brigitte Micheel (http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=021) Dr. habil. Sybille Stöbe-Blossey (http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=027) Redaktion: Claudia Braczko (http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=083)
Welche Lehren aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gezogen werden können, wird in der neuen wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe "Krisendeutungen" an der Universität Duisburg-Essen hinterfragt. Dabei kommen im zweiten Veranstaltungsblock die namhaften Experten Oliver Burkhard (Bezirksleiter IG Metall NRW) und Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion Stern) zu Wort. Die Veranstaltungsreihe wird von der NRW School of Governance in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung, dem Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ), dem Institut für Politikwissenschaft und dem Institut der Soziologie der Universität Duisburg-Essen realisiert. Balanceakt - Tarifpolitik in Zeiten der Krise Gast: Oliver Burkhard Datum: Mittwoch, 11. Mai 2011 | 18.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg Gebäude LS | Raum: LS 105 | Lotharstraße 53 Grenzen und Chancen von Krisenmanagement Gast: Hans-Ulrich Jörges Moderation: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Datum: Mittwoch, 24. Mai 2011 | 12.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg Gebäude LS | Raum: LS 105 | Lotharstraße 53 Im Anschluss an die Veranstaltungen besteht jeweils die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss weiter auszutauschen. Weitere Informationen zum ersten Veranstaltungsblock des Kolloquiums "Krisendeutungen" finden Sie unter: http://www.nrwschool.de/xd/public/content/index.html?pid=643
In einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Rahmen des Haniel Master Course diskutieren David Schraven (Leiter Ressort Recherche der WAZ -Mediengruppe) mit Prof. Dr. Christoph Bieber (Johann-Wilhelm Welker Professur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft) über ethische Fragen der politischen Kommunikation und des Politikmanagements in Zeiten von Web 2.0 und WikiLeaks. Weitere Termine und Informationen zum Haniel Master Course finden Sie unter: http://www.nrwschool.de/xd/public/content/index.html?pid=168 Datum: Donnerstag, 12. Mai 2011| 16.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg Gebäude LS | Raum: LS 105 | Lotharstraße 53
An der Universität Duisburg-Essen ist am Institut für Soziologie der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften eine Universitätsprofessur (Bes.-Gr. W 3 BBesO W) für „Soziologie mit dem Schwerpunkt Vergleichende Soziologie“ zum 01.04.2012 zu besetzen. Weitere Informationen zu dieser Stellenausschreibung finden Sie unter: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/stellen/professuren/ausschreibungstext_vergleichende_soziologie.doc In der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften am Institut für Politikwissenschaft zum 01.03.2012 eine Universitätsprofessur (Bes.-Gr. W 2) für „Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Europäische Integration und Europapolitik“ zu besetzen. Weitere Informationen zu dieser Stellenausschreibung finden Sie unter: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/stellen/professuren/ausschreibung_kunstp__dagogik.pdf
Das Institut für Politikwissenschaft begrüßt zwei neue Professoren in seinen Reihen. Prof. Dr. Nicolai Dose hat zum Sommersemester 2011 in Nachfolge von Prof. Dr. Dieter Grunow den Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft übernommen und wird damit einen der etablierten Forschungs- und Lehrschwerpunkte des Instituts fortführen. Einen Überblick über Prof. Dr. Doses Lehr- und Forschungstätigkeit finden Sie unter http://www.uni-due.de/politik/dose.php. Dr. Christoph Bieber wird ab Mai 2011 die Johann-Willhelm-Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft übernehmen. Die Professur ist auf fünf Jahre befristet und wird vollständig durch die Welker-Stiftung finanziert. Das Institut erhofft sich aus dieser Stelle wichtige Impulse für die Forschung und Lehre auf dem bislang unterrepräsentierten Feld der ethischen Grundlagen politischen Entscheidens.
Liebe Studierende, in zwei Veranstaltungen des startUP-büros für angehende Gründer/innen sind noch Plätze frei! Ideencheck Geschäftsideen mit ExpertInnen-Feedback testen – das können alle Hochschulangehörigen am 5. Mai kostenlos in der Zeit von 14 bis 18 Uhr. In Einzel- oder Gruppengesprächen werden Potenziale, Chancen, eventuelle Schwächen und Entwicklungsmöglichkeiten analysiert. Anmeldungen sind bis zum 28. April möglich. http://www.startup.wiwi.uni-due.de/angebote/ideencheck/ Businessplanwerkstatt Die Businessplanwerkstatt des startUP-Büros hilft Ihre Idee an den Start zu bringen. Der mehrtägige Workshop bietet Anregungen und eine individuelle Unterstützung. Die Businessplanwerkstatt startet am 12. Mai. Eine Anmeldung bis zum 5. Mai möglich. http://www.startup.wiwi.uni-due.de/angebote/businessplanwerkstatt/ Wir freuen uns über Ihr Interesse! Mit besten Grüßen Dagmar Freytag, startUP-büro an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Wir laden Sie herzlich zur Antrittsvorlesung von HerrnProf. Dr. Marcel Erlinghagen ein. "Arbeitsmärkte und Erwerbsverläufe in der "Risikogesellschaft" Ulrich Becks Thesen zur "Zweiten Moderne" nach 25 Jahren" Datum: Mittwoch, den 25.05.2011 Beginn: 18.00 Uhr s.t. Gebäude LS - Raum 105
Wir laden Sie herzlich zur Antrittsvorlesung von Frau Prof. Dr. Susanne Pickel ein. "Vertrauen Sie Ihrer Regierung? Vergleichende Politikwissenschaft in Theorie und Praxis" Datum: Mittwoch, den 20.04.2011 Beginn: 18.00 Uhr s.t. Gebäude LS - Raum 105
Frauen steigen seltener auf Frauen können gute Qualifikationen für die Karriere schlechter verwerten als Männer. Auch bei gleicher Ausbildung schaffen sie seltener den Aufstieg. Schuld sind nicht nur die Personalpolitik von Unternehmen und institutionelle Rahmenbedingungen wie Minijobs, sondern auch die Zurückhaltung mancher Frauen. Das zeigen aktuelle Forschungsergebnisse zum Einzelhandel aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Über höherwertige berufliche Abschlüsse verfügen immer mehr Frauen im Einzelhandel, wie die IAQ-Arbeitsmarktforscherin Dr. Dorothea Voss-Dahm heute /am 5. April 2011 beim Branchenworkshop „Aufstiegs- und Karrierewege im Einzelhandel“ in Kassel berichtete. Die Frauenquote bei der Aufstiegsfortbildung „Fachwirt/in Handel“ lag 2006 immerhin bei 45% und damit neun Prozentpunkte höher als 1991.Die Qualifizierung „Handelsassistent/in (Einzelhandel)“ schlossen 2006 bereits mehr weibliche als männliche Teilnehmer ab. Doch Karriere machten Frauen, zumindest in der Vergangenheit, damit kaum: Nur 14 Prozent aller weiblichen Beschäftigten waren 2002 als Abteilungsleitungen eingruppiert, aber 37 Prozent aller Männer. Woran liegt das? „Zum einen haben Personalverantwortliche oft noch ein verzerrtes Bild, was das „natürliche Potenzial“ von Männern und Frauen in Führungspositionen angeht“, sagt Voss-Dahm. Zum anderen sehen Frauen selbst den Aufstieg nicht nur positiv, denn: Wer Führungspositionen im betrieblichen Management im Einzelhandel übernimmt, muss auch unbezahlte Überstunden leisten, ambitionierte Kosten- und Ergebnisziele durchsetzen oder unangenehme Personalentscheidungen treffen, etwa das Stundenvolumen einzelner Mitarbeiter kürzen.“ Minijobs als Falle im Berufsleben von Frauen Über 80 Prozent aller Beschäftigten im Einzelhandel haben eine Ausbildung abgeschlossen, der Frauenanteil der Branche liegt bei 73 Prozent. Mit dieser Konstellation und den gesetzlichen Regelungen zu Minijobs werden besondere Personalstrategien möglich: „Personalkosten können bei gleichzeitig längeren Ladenöffnungszeiten gesenkt werden, wenn die Arbeit in viele kleine Portionen aufgeteilt wird und Beschäftigte mit kurzer Arbeitszeit nur genau dann eingesetzt werden, wenn ein hoher Arbeitsanfall zu erwarten ist“, so die IAQ-Wissenschaftlerin. „Viele gut qualifizierte Frauen arbeiten zunächst für wenig Geld in Teilzeit oder in Minijobs. Das erweist sich jedoch oft als unerwünschter Dauerzustand und als Falle für das weitere Berufsleben, wenn die Kinder groß sind und die Frauen ihre Arbeitszeiten ausdehnen wollen oder müssen.“ Auch dazu liefert das IAQ Zahlen: Fast zwei Drittel aller Frauen im Einzelhandel arbeiteten 2008 unterhalb des Vollzeitstandards, darunter etwa die Hälfte in geringfügiger Beschäftigung. Dagegen besetzten nahezu drei Viertel aller Männer im gleichen Jahr Vollzeitjobs. Oft ist Unternehmen nicht bekannt, dass sie Minijobs wegen der Abgaben teurer zu stehen kommen als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Und auch viele 400-Euro-Kräfte wissen nicht, dass ihnen gesetzliche Leistungen wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub, Zuschläge oder tarifliche Sonderzahlungen zustehen. Der Branchen-Workshop zum Einzelhandel wurde vom IAQ im Rahmen des Forschungsprojektes „Beruflichkeit, Organisations- und Personalentwicklung im Spannungsfeld von Restrukturierung und Kompetenzsicherung“ organisiert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung: Dr. Dorothea Voss-Dahm (http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=053) Christine Franz (http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=332) Redaktion: Claudia Braczko (http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=083)
Wer die Selbstständigkeit als berufliche Alternative für sich erwägt, erhält über das startUP-büro der Fakultät Wirtschaftswissenschaften eine umfangreiche Unterstützung. Unser Angebot deckt alle vorbereitenden Schritte ab, die für einen sicheren Start in die berufliche Selbständigkeit notwendig sind: - Beratung: jederzeit nach Vereinbarung - Seminarwoche TRAIN: praxiserfahrene Experten vermitteln Themen der beruflichen Selbständigkeit, 11.-15.04.11, Anmeldung bis: 01.04.2011, Kreditpunkteerwerb möglich! - Ideencheck: Überprüfen der eigenen Geschäftsidee, 05.05.2011, 14-18:00, Anmeldung bis: 28.04.11 - Businessplanwerkstatt: Erarbeiten des eigenen Geschäftskonzepts, Start: 12.05.11 & 6 weitere Termine, Anmeldung bis 05.05.11 - EXIST-Gründerstipendium: 1-jährige finanzielle Förderung der Gründungsvorbereitungsphase, jederzeit beantragbar, Beratung im startUP-büro Details: http://www.startup.wiwi.uni-due.de/ Wir freuen uns über Ihr Interesse! Ansprechpartnerin: Dagmar Freytag, startUP-büro an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften dagmar.freytag@uni-due.de, 0201/183-4032
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen. Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird. Themen und Termine im Wintersemester 2010/2011: http://www.uni-due.de/soziologie/institutskolloquium.php
Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft zur Mitarbeit im Projekt Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt voraussichtlich 12 Stunden. nsprechpartner: Brigitte Hamm
*Mehr als die Hälfte der Führungskräfte in der deutschen Privatwirtschaft haben im Laufe ihrer Bildungsbiografie einen Abschluss aus dem beruflichen Bildungssystem erworben, sei es als höchster erreichter Bildungsabschluss oder in Verbindung mit einem akademischen Abschluss.
*Der allgemeine Trend der Höherqualifizierung zeigt sich auch auf Führungsebenen. Auswertungen des Sozio-Ökonomischen Panels belegen einen deutlichen Anstieg von Führungskräften mit akademischen Abschlüssen. Ihr Anteil stieg seit Mitte der 1980er Jahre um 20 Prozentpunkte auf knapp zwei Drittel bis ins Jahr 2008.
*Zwischen den Branchen bestehen deutliche Unterschiede in den Bildungsprofilen von Führungskräften. Im verarbeitenden Gewerbe ist fast die Hälfte der Führungskräfte ausschließlich akademisch qualifiziert, während die Führungspositionen in privaten Dienstleistungsbranchen durch gleiche Teile von beruflich und akademisch Qualifizierten besetzt sind. In der großen privaten Dienstleistungsbranche Einzelhandel verfügen sogar zwei Drittel aller Führungskräfte über berufliche Abschlüsse als höchsten erreichten Bildungsabschluss.
*Die Auswertungen zeigen, dass Abschlüsse aus dem beruflichen und akademischen Bildungssystem auf Führungspositionen vorbereiten. Verantwortliche Position in der deutschen Privatwirtschaft können also nach wie vor ohne Studium erreicht werden. Allerdings ist zu erwarten, dass Bildungsgänge, in denen praxis- und theorieorientierte Bildungsphasen auf höherem Bildungsniveau miteinander verbunden werden, zukünftig an Bedeutung gewinnen.
Das exponentielle Wachstum neuer Medien hat in den letzten zehn Jahren Umfang, Qualität und Effekte der Kommunikation in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft grundlegend verändert. Klassische Internet-Anwendungen wie das World Wide Web oder E-Mail lassen ebenso wie Web 2.0 Applikationen Räume schrumpfen, beschleunigen Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch, verändern soziale Beziehungen und eröffnen neue politische Optionen und Partizipationsformate. Neue Medien haben Auswirkungen auf alle drei Dimensionen der Politik. Sie betreffen die unterschiedlichen normativen Vorstellungen über Aufgaben und Ziele von Politik, politische Willensbildungs- und Interessenvermittlungsprozesse sowie die strukturelle und formelle Dimension, die sich in der Verfassung und geltenden Rechtsordnung widerspiegelt. Die etablierten Beobachtungs- und Deutungsinstrumente den geänderten Gegebenheiten anzupassen, stellt über die Grenzen wissenschaftlicher Disziplinen hinweg eine erhebliche Herausforderung dar.
Die NRW School of Governance veranstaltet zur Vermessung dieses Forschungsraums das interdisziplinäre Doktorandenkolloquium „Neue Medien“ am 29. Juli 2011 an der Universität Duisburg-Essen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln sollen Fragestellungen rund um das Thema Internet diskutiert werden.
Welche Möglichkeiten besitzt die Internationale Gemeinschaft, um die Ausbreitung von Atomwaffen zu begrenzen? Wie verhält sich die EU in migrationspolitischen Fragen? Was kann unternommen werden, um Trinkwasser für jeden Weltbürger zugänglich zu machen? Nicht nur Staatschefs und Diplomaten beschäftigen sich mit diesen existentiellen Fragen. Bei der UN- Simulationstagung vom 22.Mai bis zum 26. Mai 2011 können Studierende aller Nationen unter anderem über diese Themen kontrovers debattieren und Resolutionen verabschieden. Neben angeregten Diskussionen in englischer Sprache und der Möglichkeit internationale Kontakte zu knüpfen kommen auch gesellschaftliche Aktivitäten am Abend nicht zu kurz.
Veranstalter der fünftägigen Konferenz am Campus Duisburg ist der studentische DuEMUN e.V.
Wir freuen uns auf eine spannende Tagung mit vielen Teilnehmern.
Weitere Informationen und Registrierung zur Konferenz unter www.duemun.de, Susanne Steitz (Öffentlichkeitsarbeit DuEMUN e.V., steitz@duemun.de).
* Gesundheitliche Einschränkungen sind für Arbeitslose ein wesentliches Hemmnis bei der Arbeitssuche und Arbeitsvermittlung. Mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit verschlechtert sich zudem der Gesundheitszustand.
* Um die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu erhöhen, ist eine Verknüpfung von arbeitsfördernden Maßnahmen mit gesundheitsbezogenen Ansätzen im Rahmen einer ressourcenorientierten und ganzheitlich ausgerichteten Integrationsstrategie erforderlich.
* Auf Seiten der Bundesagentur für Arbeit ist eine wachsende Sensibilität für die Notwendigkeit einer arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung zu beobachten. Entsprechende in den Strukturen und Prozessen der Arbeitsförderung steckende Potenziale müssen verstetigt und ausgebaut werden.
* Einzelne Regelinstrumente lassen eine Kombination aus Arbeits- und Gesundheitsförderung zu, eine explizite gesundheitsbezogene Förderung enthält das für die Arbeitsförderung relevante SGB III jedoch nicht. Insofern bedarf es einer expliziten rechtlichen Verortung dieser Förderoption.
* Integrierte Ansätze wurden bislang vor allem im Rahmen von Modellprojekten und Sonderprogrammen sowie im Rechtskreis des SGB II umgesetzt. Aus präventiver Sicht müsste der Zugang zu gesundheitsbezogenen Maßnahmen auch auf den SGB III-Bereich ausgedehnt werden.
* Um das Thema „Gesundheitsorientierung“ nachhaltig zu verankern, bedarf es zudem einer ressortübergreifenden Vernetzung. Der diesbezüglich auf zentraler Ebene initiierte Prozess zwischen Akteuren der Arbeitsförderung und des Gesundheitswesens muss verstetigt und auf lokaler Ebene fortgeführt werden.
Die renommierte „Zeitschrift für Politikwissenschaft. Journal of Political Science“ wird in den nächsten zwei Jahren von Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen verantwortet. Geschäftsführender Herausgeber bis Ende 2012 ist der Parteienforscher und Direktor der NRW School of Governance Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf-Korte, wissenschaftlicher Redakteur der Politologe Ray Hebestreit.
ZPol, so der Kurztitel, gehört im deutschsprachigen wie im internationalen Raum zu den wichtigsten politikwissenschaftlichen Fachzeitschriften. Zu ihrem Herausgeberkreis und Beirat zählen namhafte deutsche und internationale Forscher.
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales am 21.02.2011 zur Unterrichtung durch die Bundesregierung (BT-Drs. 17/3814), zu dem Gesetzentwurf der Fraktion Die Linke (BT-Drs. 17/3546) und den Anträgen der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie Die Linke (BT-Drs. 17/3995, 17/4046, 17/2935)
Martin Brussig
Zusammenfassung Für die gesellschaftliche Akzeptanz der "Rente mit 67" ist entscheidend, ob die Verlängerung der Erwerbsphase möglich ist - und unter welchen Bedingungen. Die empirischen Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine deutliche Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung, die in erster Linie aus verlängerten Erwerbsphasen resultiert. Zugleich ist offenkundig, dass ein erheblicher Teil der Erwerbspersonen die schon heute bestehenden Altersgrenzen für die Altersrente nicht aus Erwerbstätigkeit heraus erreicht. Für diesen Personenkreis sollten sozialverträgliche Optionen entwickelt werden, die das vorhandene individuelle Arbeitsvermögen nutzen, bewahren und entwickeln, Altersarmut aufgrund des Altersübergangs vermeiden und Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Übergang eröffnen. Weiterhin sollten für die Versichertengemeinschaft tragbare Modelle für diejenigen entwickelt werden, die im Altersübergang Flexibilität und Zeitwohlstand anstreben. Beide Ziele können zueinander in Konflikt geraten. Um einen längeren Verbleib in Erwerbstätigkeit zu unterstützen, sind die Humanisierung der Arbeitswelt und die Weiterentwicklung der Arbeitsmarktpolitik voranzutreiben. Mehr Sozialverträglichkeit im Altersübergang lassen sich durch den Verzicht auf Abschläge in der Erwerbsminderungsrente und Änderungen im SGB II - und hier insbesondere den Verzicht auf die Pflicht zur Inanspruchnahme einer abschlagsbehafteten Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze sowie durch die Entwicklung zusätzlicher Möglichkeiten für erwerbsfähige Hilfebedürftige mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit - erreichen. Mehr Flexibilität im Altersübergang ist durch eine Weiterentwicklung der Teilrente und der Altersteilzeitarbeit möglich. Die Maßnahmen im Einzelnen und ihr Zusammenwirken sollten so angelegt werden, dass sie die derzeitige Entwicklung einer stärkeren Erwerbsbeteiligung von Menschen im rentennahen Alter nicht bremsen, sondern unterstützen.
Wir freuen uns über drei neu berufene Professorinnen und Professoren an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften und möchten die Gelegenheit nutzen, die neuen LehrstuhlinhaberInnen an unserer Fakultät herzlich willkommen heißen. Frau Prof. Dr. Christine Wimbauer übernimmt am Institut für Soziologie den Lehrstuhl „Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit und Genderforschung“. Herr Prof. Dr. Marcel Erlinghagen hat bereits Ende des Jahres 2010, ebenfalls am Institut für Soziologie, den Lehrstuhl „Soziologie mit dem Schwerpunkt Empirische Sozialstrukturanalyse“ übernommen. (h). Herr Prof. Dr. Nicolai Dose wird am Institut für Politikwissenschaften die Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Grunow antreten und die Professur „Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft“ zum Sommersemester 2011 antreten. Mit der Besetzung dieser drei Professuren werden wichtige Impulse für die Lehre und Forschung an unserer Fakultät ausgehen. Zugleich befinden sich eine Reihe weiterer Professuren in laufenden Berufungsverfahren, so dass wir Ihnen bald an dieser Stelle weitere neue Gesichter der Fakultät vorstellen können.
Diese Veranstaltungen finden im Rahmen des Programms "Kompetent forschen in den Sozialwissenschaften des Profilschwerpunkts "Wandel von Gegenwartsgesellschaften" und der Graduiertenförderung der Fakultät Gesellschaftswissenschaften "doknet" statt. 15.02.2011 Strategien der professionellen Akquise von Forschungsgeldern für die Sozialwissenschaften 10.00-18:00 Dr. Beate Scholz (Bonn) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch der Sozialwissenschaften sehen sich zunehmend der Erwartung gegenüber, erfolgreich Drittmittel einzuwerben. Dieses eintägige Kompaktseminar zielt auf die Vermittlung von Grundlagenwissen über das Wissenschaftssystem und bietet einen Überblick über Förderangebote, der auf der Grundlage von Lebenslaufanalysen individuell auf den Bedarf der Teilnehmenden aus den Sozialwissenschaften zugeschnitten ist. Das Seminar ermöglicht Einblicke in die Ziele und Usancen ausgewählter Förderorganisationen und -programme sowie in Grundlagen der Projektplanung und führt durch einen Perspektivenwechsel in die Sichtweise der Begutachtung ein. 25.03.2011 Wissenschaftliche Poster technisch umsetzen und professionell gestalten 10:00-18 " Dr. Matthias Raspe (Koblenz) Poster sind ein ideales Medium, um komplexe wissenschaftliche Inhalte übersichtlich und prägnant zu vermitteln. Dazu bedarf es einer intensiven Vorarbeit, um insbesondere die verschiedenen Gestaltungselemente optimal einzusetzen. Der Workshop befasst sich mit dem strategischen Vorgehen, den grafischen und textuellen Grundlagen und stellt weiterhin verschiedene Methoden zur Konzeption und technischen Umsetzung vor. 08.04.2011 10:00-17:00 Gespräche steuern, Meetings moderieren 10:00-17:00 Dr. Hermann Refisch (Frankfurt)Wer mit Menschen zusammen arbeitet, wer motivieren, klären, vereinbaren will, benötigt spezifische Fähigkeiten. Ob im Dialog oder in einer Gruppe – wer die Technik erlernt hat, kann das anspruchsvolle Gespräch zielführend beeinflussen und auch die kontroverse Diskussion leiten. Das Gute an den vorgestellten Ansätzen: Je mehr Beteiligte diese Vorgehensweisen kennen und unterstützen, desto schneller werden gute gemeinsame Ergebnisse erzielt.
Am 04.02.11 findet der nächste Schülerinfo-Tag statt, an dem interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, sich über an der Universtität Duisburg-Essen angebotenen Studiengänge zu informieren. Der BA Soziologie wird zu folgenden Zeiten vorgestellt: * Campus Duisburg: 11.00 Uhr, MC122 * Campus Essen: 14.00 Uhr: S05 T00 B32
Die Absolventenfeier der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften nähert sich mit großen Schritten und auf diesem Wege möchten wir Sie noch mal herzlich zu dieser einladen. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen am Donnerstag den 27 01. 2011 um 19.00 Uhr. Weitere Informationen zur Absolventfeier gibt es auf http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/absolventenfeier/
Der Arbeitskreis für Außen- und Sicherheitspolitik an der Uni Duisburg-Essen (DEASPO) freut sich amit Unterstützung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. alle Interessierten zur Diksussion über sicherheitspolitische Herausforderungen im 21. Jahrhundert einladen zu können. Als Referenten begrüßen wir den führenden deutschen Experten zu Fragen von Klima, Energie und Sicherheit. Dr. Frank Umbach (Associate Director des European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS), Department of War Studies, King‘s College London & Senior Associate and Head of the Programme“International Energy Security” at the Centre for European Security Strategies (CESS) GmbH, Munich-Berlin.) Donnerstag, den 27. Januar 2011 von 18:00 bis 20:00 in LK 052 Campus Duisburg Weitere Informationen finden Sie hier.
Donnerstag 20.01.2011 von 16.00 - 21:00 Prof. Dr. Rainer Schnell Wie sollte ein Fragebogen für meine Dissertation aussehen, damit er die Antworten gibt, die meine Forschungsfrage beantwortet? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich der angekündigte Workshop. Neben dem Input besteht die Gelegenheit, eigene Fragebögen vorzustellen und im Rahmen einer „Fragebogenklinik" zu bearbeiten.
Tagung der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft in Duisburg
Informelles Regieren: Enstehung und Wandel, Leistungen und Legitimität informeller Institutionen und Entscheidungsprozesse
Vom 03. bis zum 04. Februar 2011 findet die Tagung der DVPW-Sektion "Regierungssystem und Regieren im politischen System der Bundesrepublik Deutschland" an der Universität Duisburg-Essen mit dem Thema "Informelles Regieren: Entehung und Wandel, Leistungen und Legitimität informeller Institutionen und Entscheidungsprozesse" statt.
Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung sind selbst zu tragen. Am Abend des 03. Februar 2011 sind Sie Gast der NRW School of Governance.
Ihre Anmeldungen richten Sie bitte via E-Mail bis zum 31. Januar 2011 an: Dr. Timo Grunden
Datum: 03./04. Februar 2011 Ort: Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg Gebäude LS, Raum LS 105 Lotharstraße 53, 47057 Duisburg
Die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen lädt herzlich zur diesjährigen Absolventenfeier am 27. Januar ab 19:30 Uhr im LA Audimax am Campus Duisburg ein. Auf der Feier erwartet Sie eine bunte Mischung aus Beiträgen von Mitgliedern der Fakultät, der Absolventinnen und Absolventen sowie ein musikalisches Programm.
Im Anschluss an die Feierlichkeiten möchten wir die Gelegenheit zum informellen Gespräch bei einem Sektempfang geben.
Datum: Donnerstag, 27. Januar 2011 Zeit: Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn ab 19:30 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg, Gebäude LA (Audimax) Kontakt: absolventenfeier@uni-due.de
Nachdem die Norddeutsche Ratsverfassung 1999 durch die Süddeutsche Ratsverfassung abgelöst wurde, veränderte sich die Rolle des Bürgermeisters innerhalb der nordrhein-westfälischen Kommunen grundlegend. Einerseits wird die Rolle des Bürgermeisters durch die Direktwahl aufgewertet, andererseits erweitert der Bürgermeister als Vorstand der Verwaltung seinen Kompetenzbereich. Aus dieser neuen Situation folgt allerdings auch, dass ein Bürgermeister nicht mehr zwingend einer eigenen Mehrheit im Rat bedarf. Im Extremfall kann er sich von Fall zu Fall mit wechselnden Mehrheiten arrangieren.
Innerhalb der Expertenrunde berichten die Gäste aus der täglichen politischen Arbeit mit wechselnden Mehrheitsverhältnissen.
Gäste: Dr. Claudia Panke (Bürgermeisterin in Wülfrath), Maria Unger (Bürgermeisterin in Gütersloh), Norbert Feith (Oberbürgermeister in Solingen) und Daniel Zimmermann (Bürgermeister in Monheim am Rhein) Leitung: Marcel Winter Datum: Freitag, 14. Januar 2011, 15.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg Gebäude LS, Raum: LS 105, Lotharstraße 53
Welche Lehren aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gezogen werden können, wird in der neuen wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe "Krisendeutungen" an der Universität Duisburg-Essen hinterfragt.
Dabei kommen namhafte Experten oder Entscheidungsträger, wie Guntram Schneider (Minister für Arbeit und Soziales NRW), Prof. Dr. Gustav Horn (Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung) und Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion Stern) aus Politik und Zivilgesellschaft zu Wort.
Konjunkturpakete vs. Nachhaltigkeit Gast: Prof. Dr. Gustav Horn Moderation: Prof. Dr. Gerhard Bosch Datum: Mittwoch, 01. Dezember 2010 | 16.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg Gebäude LS | Raum: LS 105 | Lotharstraße 53
Alternativlose Politik - Retten um jeden Preis? Gast: Otto Fricke (FDP) Moderation: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Datum: Dienstag, 11. Januar 2011 | 18.00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg Gebäude LS | Raum: LS 105 | Lotharstraße 53
Im Anschluss an die Veranstaltungen besteht jeweils die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss weiter auszutauschen.
*In den Krisenjahren 2008/2009 haben Arbeitszeitverkürzungen in Deutschland wesentlich zur Sicherung von Arbeitsplätzen beigetragen. Bis zum Tiefpunkt der Krise im zweiten Quartal 2009 war die tatsächliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten um fast 1,4 Wochenstunden gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen. In exportorientierten Branchen wie der Metallindustrie betrug die Arbeitszeitverkürzung im selben Zeitraum sogar drei Stunden. Im Durchschnitt der EU war dieser Verkürzungseffekt wesentlich geringer. Dies zeigt eine Auswertung von Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe durch das IAQ.
*Kurzarbeit war dabei nur eines von mehreren Instrumenten der Arbeitszeitverkürzung. Formen individueller Arbeitszeitverkürzung wie der Abbau von Überstunden und von Guthaben auf Arbeitszeitkonten leisteten zusammengenommen sogar einen noch größeren Beitrag.
*So hilfreich die "Krisenpuffer-Funktion" der Arbeitszeitkonten zunächst erscheinen mag, so eindeutig ist festzuhalten, dass es sich hier um von den betreffenden Beschäftigten "vorfinanzierte" Arbeitszeitverkürzungen gehandelt hat. Die individuellen Arbeitszeitverkürzungen in der Krise sind deshalb vor dem Hintergrund eines Trends zu längeren Arbeitszeiten von Vollzeitbeschäftigten vor der Krise zu sehen.
*Der Anstieg der von Vollzeitbeschäftigten normalerweise geleisteten Arbeitszeiten von 39,7 Wochenstunden in 1995 bis auf 40,4 Stunden in 2008 ist zwar durch die Krise zunächst jäh unterbrochen worden. Doch seit dem dritten Quartal 2009 haben sich die durchschnittlichen Arbeitszeiten bis zum ersten Quartal 2010 wieder bis auf 0,3 Stunden an das Vorkrisenniveau angenähert.
*In diesem neuerlichen Anstieg der Arbeitszeiten drückt sich nicht allein der Rückgang der Kurzarbeit aus. Es zeichnet sich auch ein Rückfall in die Praxis der Überstundenarbeit und des Aufbaus von Guthaben auf Arbeitszeitkonten ab, die bereits in den Jahren vor der Krise den Beschäftigungsaufbau erkennbar gebremst hatte. Sollte sich diese Tendenz verfestigen, droht dies die Beschäftigungswirksamkeit des beginnenden Aufschwungs ernsthaft zu behindern.
Es ist eine fantastische Welt, bevölkert mit Menschen, Elfen, Orcs und vielen anderen Völkern. Eine Welt, in der sich Helden in gewaltigen Schlachten bewähren und Schätze nur darauf warten, gefunden zu werden. Es ist die World of Warcraft (WoW). Mehr als zehn Millionen Menschen tauchen regelmäßig in das weltweit erfolgreichste Online-Abenteuer ein. Trotzdem ist dieses Phänomen bisher kaum erforscht. Der Arbeitskreis Digital-Game & -Gaming Forschung der Universität Duisburg-Essen (UDE) will dies ändern und untersucht seit drei Jahren verschiedene Aspekte von Computerspielen. Nun legt er erste Erkenntnisse zur Motivation und zu sozialen Gruppen der World of Warcraft vor.
Das Klischee des WoW-Spielers ist sehr negativ: Keine echten Freunde, kaum Bewegung und Stunden über Stunden vorm Rechner. Diese Vorurteile bedient der Arbeitskreis nicht. „Wir haben uns bewusst für Leute entschieden, bei denen man denkt, die spielen nicht“, erklärt Projektleiter Diego Compagna. Im Blick der Forscher waren Männer und Frauen zwischen 21 und 40 Jahren, die studieren und dabei arbeiten oder bereits komplett im Beruf stehen. „Diese Gruppe ist kaum erforscht, eben weil sie in der Gesellschaft nicht auffällt.“
Bei ihren Interviews und Onlinebefragungen machten die Wissenschaftler interessante Entdeckungen – gerade was die soziale Kompetenz der Spieler angeht. So fanden sie heraus, dass die größte Motivation das Miteinander ist. Die Gemeinschaften innerhalb der WoW, die sogenannten Gilden, spielen eine wichtige Rolle. Einer der Befragten erläutert: „Was zählt ist, dass man wie bei einem Sportverein etwas gemeinsam macht. Dabei können tolle Freundschaften entstehen, auch reale.“
„Der Vergleich mit Sportvereinen ist sehr treffend“, sagt Stefan Derpmann, der ebenfalls am Projekt beteiligt ist. So hat der Arbeitskreis herausgefunden, dass die virtuellen Gruppen genauso wie reale Gruppen funktionieren. Die Spieler identifizieren sich mit ihren Gilden, man trifft sich online und redet über Hobbies, Sport, Privates. Oft verabreden sich die Mitglieder auch im Real-Life – wie sie die reale Welt nennen. Häufig werden aus den Internetbekannten richtige Freunde. Daher sind sich die Forscher einig: Soziale Gruppen im Spiel sind eine Ergänzung des echten Lebens.
Auf der Homepage www.uni-due.de/game-research/ stellt der Arbeitskreis seine Ergebnisse vor. Dort sind auch alle bisherigen und künftigen Arbeiten der Spieleforscher zu finden. So untersuchen sie beispielsweise das Verhältnis zwischen dem Spieler und seiner Figur in Rollenspielen oder weibliche Clans im eSport.
Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/game-research/ Diego Compagna, Tel. 0203/379-3703, diego.compagna@uni-due.de Stefan Derpmann, Tel. 0203/379-3596, stefan.derpmann@uni-due.de
Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,
zu unserem diesjährigen fakultätsweiten Tag der Lehre, den wir unter das Motto "Impulse für innovative Lehre" gestellt haben, möchte ich Sie hiermit herzlich einladen.
Der Tag der Lehre soll dem gemeinsamen Austausch von Lehrenden und Studierenden dienen. Abseits des Studien- und Gremienalltags wollen wir ergebnisoffen und zugleich zielgerichtet nach neuen und innovativen Impulsen suchen.
Dabei widmen wir uns Themen, die in der nächsten Zeit die weitere Entwicklung unserer Fakultät prägen werden.
Ich freue mich auf interessante, kreative und produktive Diskussionen und Impulse.
Mit dem Besuch von Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen begann am 09. November die Veranstaltungsreihe Krisendeutungen: Folgen für Deutschland und die EU - Ein Diskussionsforum der Hans-Böckler-Stiftung". Welche Lehren aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gezogen werden können, wird in dieser neuen wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe hinterfragt.
Entstehung, Prozesse, Deutungen, Lösungen und Auswege krisenhafter Erscheinungen umgrenzen das Gesamtthema der Reihe. Moderiert von PD Dr. Marcel Erlinghagen und Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte beschrieb Guntram Schneider die Grenzen und Möglichkeiten von Politik und Gesellschaftlichen Akteuren in der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise der verangenen Jahre.
Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen und die NRW School of Governance laden Sie ein zur Veranstaltung „Politikwissenschaftler im Beruf“. Die Diskussion soll Ihnen als Studierende der Politikwissenschaft die Gelegenheit bieten, Erkenntnisse über die Chancen und die Möglichkeiten der Berufswahl nach dem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums zu gewinnen.
Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt: Welche Berufsperspektiven eröffnen sich Absolventinnen und Absolventen politikwissenschaftlicher Studiengänge? Welche Qualifikationen werden erwartet? Wodurch zeichnen sich Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler nach dem Studium in besonderer Weise aus? Diesen und weiteren Fragen stellen sich potenzielle Arbeitgeber und Politikwissenschaftler im Beruf bei der öffentlichen Podiumsdiskussion.
Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) wird am 5. November sein 20-jähriges Jubiläum mit einer eintägigen Festveranstaltung im Tectrum in Duisburg begehen. Neben einem Rückblick auf zwei Jahrzehnte anwendungsorientierter Grundlagenforschung und Politikberatung an der Schnittstelle von Entwicklung und Frieden sollen dabei in verschiedenen Diskussionsrunden Herausforderungen für das Feld der Enwicklungs- und Friedenspolitik sowie der globalen Politikgestaltung und Fallstricke des Wissenschaft-Praxis-Transfers diskutiert werden.
Neben einer kritischen Würdigung der bisherigen Arbeit des Instituts durch Prof. Lothar Brock (Universität Frankfurt/Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, HSFK) stehen zentrale Arbeitsfelder des INEF im Mittelpunkt der Festveranstaltung. Nachdem das INEF maßgeblich die Auseinandersetzung um Fragen von „Global Governance“, Prozessen des globalen Regierens, in Deutschland mitgeprägt hat, wird sich am Vormittag ein Panel mit in- und ausländischen Gästen, darunter Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas (Universität Bremen) und Prof. Dr. Anna Leander (Copenhagen Business School), der Debatte um „Global Governance zwischen Weltordnungspolitik und hegemonialem Diskurs“ widmen. Dabei soll es sowohl um unterschiedliche theoretische Zugänge zur Analyse, Beschreibung und Gestaltung von „Global Governance“ gehen, als auch um die Frage, welche Machtbeziehungen in Diskurs und Praxis von „Global Governance“ deutlich werden.
Als Institut, das anwendungsorientierte Grundlagenforschung mit Politikberatung verbindet, muss sich das INEF beständig neuen Herausforderungen stellen. Klare Handlungsanweisungen, die Politik von der Wissenschaft erwartet, sind häufig nicht einfach zu formulieren, wenn sich normative Leitorientierungen erst in gesellschaftlichen Diskussionsprozessen herausbilden. Zugleich erschweren es aber auch unklare Ursache- und Wirkungszusammenhänge, Empfehlungen zur Wahl von Strategien und Instrumenten abzugeben. Dem Umgang mit diesen Herausforderungen widmen sich am Nachmittag zwei einführende Referate von Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), und Dr. Inge Kaul, ehem. Direktorin des Office for Development Studies des United Nations Development Programme (UNDP), sowie ein Roundtable zum Thema „Politikberatung zu globalen Fragen“.
Das Programm der Festveranstaltung finden Sie hier.
Kontakt und weitere Informationen:
Dr. Cornelia Ulbert, Wissenschaftliche Geschäftsführerin des INEF, cornelia.ulbert@inef.uni-due.de, 0203-379-4422 Jan Hanrath, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am INEF, jan.hanrath@inef.uni-due.de, 0203-379-3973, 0177-309 8045
Die Konferenz hat sich seit ihrer Gründung 1994 zu einer wichtigen Begegnungsstätte für den Deutsch-Niederländischen Dialog entwickelt. Aktuelle Problematiken, die für beide Staaten von Bedeutung sind, stehen im Mittelpunkt. Dieses Jahr geht es um das Thema:
‚Was ist los mit unserer Demokratie? Herausforderungen der Parteiendemokratie.’
Wahlen bereiten uns immer öfter Kopfzerbrechen. Die stark zugenommene Volatilität des Wählers treibt so manchen Wahlforscher zur Verzweiflung. Die Wahlergebnisse machen die Bildung einer stabilen Regierungskoalition oft zu einer komplexen Angelegenheit, wobei im äußersten Fall auf Große Koalitionen oder Minderheitenkabinette zurückgegriffen werden muss.
Jenseits des massenmedialen Mainstreams soll das universitäre Forum „Krisendeutungen“ eine Chance bieten, Entstehung, Prozesse und Deutungen der letzten finanz- und wirtschaftspolitischen Krisenjahre 2008/09 aufzudecken, diese akademisch zu hinterfragen, darüber hinaus Lösungsansätze und Ausweg-Szenarien anzubieten. Das Zusammenbringen von Wissenschaft und Praxis in einem entschleunigten, diskursiven Umfeld führt dabei zu einer reflektierten, deeskalierenden Bearbeitung und Diskussion der aktuellen, vielseitigen Krisenerscheinungen. Die ersten von sechs geplanten Veranstaltungen im inten- siven Kolloquiums-Duktus, anstelle eines Vortrags, finden 2010 statt. Anfang 2011 wird die Reihe fortgesetzt.
Am Dienstag, den 09.November 2010 um 18.00 Uhr, beginnt die Veranstaltungsreihe mit Guntram Schneider, Minister für Arbeit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, in LS 105 (Lotharstr.53).
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.
Immer mehr Alte müssen gepflegt werden, aber kann die Familie dies künftig überhaupt noch leisten, erst recht bei zusätzlicher Berufstätigkeit? Gibt es europaweit konfliktfreie Lösungen für das Nebeneinander von Erwerbstätigkeit und Pflegeverpflichtung älterer Angehöriger? Diese Fragen standen jetzt im Mittelpunkt eines internationalen Experten-Workshops aus Wissenschaft, Politik und Praxis an der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Das traditionelle Modell der privaten Pflege scheint nicht mehr lange zu halten. Bislang haben vor allem Frauen in der Familie diese Aufgaben übernommen. Während es aber demografisch bedingt immer mehr Pflegebedürftige gibt, sinkt gleichzeitig die Zahl der Töchter und Schwiegertöchter, die darüber hinaus zunehmend berufstätig sind. Es muss dringend nach Lösungen gesucht werden, dies zeigen auch die Erfahrungen in anderen Ländern.
Die Bereitschaft, die Pflege von Verwandten zu übernehmen, ist in Deutschland ausgesprochen hoch: Zwei Drittel der 2,25 Millionen Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause gepflegt. 4 bis 6 Prozent der Berufstätigen hat zusätzlich zum Job Pflegeverpflichtungen. Dass diese Gruppe häufig mit Burn-out-Symptomen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Anspannung zu kämpfen hat, zeigt eine aktuelle Hamburger Untersuchung. Außerdem wirkt sich die Übernahme von Pflege auch auf die Erwerbsarbeit aus: Pflegende berichten von Konzentrationsschwierigkeiten, geringerer Leistungsfähigkeit, vermehrten Fehltagen sowie einem „Karriereknick“. In einigen Fällen mussten die Pflegepersonen die Erwerbsarbeit deutlich reduzieren bzw. sogar ganz aufgegeben, um die Pflege übernehmen zu können.
Unterschiedliche Entlastungskulturen in Europa
Beschäftigtenbefragungen in vier europäischen Ländern (Italien, England, Polen und Deutschland) zeigen, dass sich trotz unterschiedlicher Rahmenstruktur die Belastungsmuster und Konfliktfelder bei denen sehr ähneln, die Pflege und Erwerbstätigkeit unter einen Hut bringen müssen. Allerdings werden je nach Land sehr unterschiedliche Strategien gefahren, um das Konfliktfeld Pflege-Beruf zu entlasten. Während in Deutschland viele den Job aufgeben, die Arbeitszeit reduzieren und auf Netzwerkbildung setzen, verlassen sich die italienischen Pflegepersonen auf die Möglichkeit privat ausländische Pflegekräfte anzustellen. In Polen, aber auch in England spielt die private Unterstützung von Freunden und Verwandten eine große Rolle, um die Pflege zu erleichtern.
Aber wie gehen Unternehmen damit um, dass mehr und mehr ihrer Angestellten neben der Berufsarbeit nicht nur die Kinderbetreuung sondern auch noch die Pflege älterer Angehöriger leisten müssen? In einigen Großunternehmen wurden schon Maßnahmen eingeführt, die die Vereinbarkeit fördern, etwa längere unbezahlte Freistellungen, Arbeitszeitreduzierungen oder flexible Arbeitszeitregelungen bis hin zum Telearbeitsplatz. Einige Unternehmen haben auch einen Beratungsservice beauftragt, der die Mitarbeiter bei der Pflegeübernahme unterstützt. Diese Angebote werden bislang aber äußerst wenig in Anspruch genommen und beeinträchtigen deshalb auch kaum den Arbeitsablauf.
Das Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend plädiert in seinen Reformvorstellungen zur Vereinbarung von Pflege und Erwerbstätigkeit eindringlich für eine „Gesellschaft des Kümmerns“. Denn eine gelungene Vereinbarung von Pflege und Beruf ist vor dem Hintergrund der sich stellenden Aufgabe unverzichtbar.
Weitere Informationen: Dr. Angelika Kümmerling, Tel.: 0203/379-1905, angelika.kuemmerling@uni-ue.de
Auch im Wintersemester 2010/2011 werden am Institut für Soziologie wieder eine Reihe von interessanten Vorträgen im Rahmen des Kolloquium des Instituts für Soziologie stattfinden.
Am 20.10.2010 um 18.00 Uhr hält Thomas Schwietring den ersten Vortrag zum Thema 'Wegweiser in (un)bekanntes Gelände. Was ist das Ziel einer ‚Einführung in die Soziologie’?'. Die Veranstaltung findet im Raum LF 132 statt.
Alle Termine und Informationen finden Sie unter: http://www.uni-due.de/soziologie/institutskolloquium'
Vor 100 Tagen wurde in Düsseldorf die rot-grüne Minderheitsregierung gebildet. Jetzt muss sich zeigen, ob es der Koalition gelingt, im Landtag Mehrheiten für ihre Politik zu finden. Die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen lädt am 19. Oktober zu diesem Thema zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Auf dem Podium diskutieren Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance, die Landtagsabgeordneten Britta Altenkamp, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion und Mehrdad Mostofizadeh, stellv. Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen sowie der ehemalige NRW-Justizminister Wolfgang Gerhards (SPD). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Andreas Blätte, Juniorprofessor für Politikwissenschaft der WestLB-Stiftung Zukunft NRW.
Datum: 19. Oktober 2010, 17.00 Uhr, Ort: Raum LS 105, Campus Duisburg, Lotharstr. 53, öffentlich
Wer die Selbstständigkeit als berufliche Alternative für sich erwägt, erhält über das startUP-büro der Fakultät Wirtschaftswissenschaften eine umfangreiche Unterstützung. Unser Angebot deckt alle vorbereitenden Schritte ab, die für einen sicheren Start in die berufliche Selbständigkeit notwendig sind:
*Beratung: jederzeit nach Vereinbarung
*Vortrag: Fördermittel für Existenzgründer/innen, 16.11.2010, 10-11:00, Bibliothekssaal, Campus Essen
Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) zieht derzeit in ein anderes Universitätsgebäude um und wird ab dem 4. Oktober 2010 in der Lotharstraße 53 (LS-Gebäude), 47057 Duisburg zu finden sein. Telefonisch, per Fax und via E-Mail erreichen Sie die MitarbeiterInnen auch in Zukunft unter den gewohnten Kontaktdaten. In der Zeit des Umzugs (20.09.-10.10.10) ist das INEF-Sekretariat nicht durchgängig telefonisch erreichbar.
Die INEF-Bibliothek wird wegen des Umzugs vom 20.09.2010 bis einschließlich 08.10.2010 geschlossen sein. Ab dem 11.10.2010 wird die Bibliothek dann in LS 029 untergebracht sein und wie gewohnt montags bis freitags in der Zeit von 09:00 – 15:00 Uhr geöffnet haben.
Das Institut für Soziologie freut sich über die heutige Mitteilung der Akkreditierungsagentur AQAS e.V., dass der MA Survey Methodology ohne Auflagen akkreditiert wurde.
Für Studieninteressierte ist es noch bis zum 3. September möglich, sich für das Wintersemester 2010/2011 zu bewerben. Alle nötigen Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsverfahren finden sich hier.
Stagnation auf hohem Niveau – Lohnspektrum franst nach unten aus
Thorsen Kalina / Claudia Weinkopf
Auf den Punkt ...
* Der Niedriglohnanteil stagniert seit 2006 auf hohem Niveau. Auch 2008 arbeitete gut jede/r Fünfte für einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle.
* Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten ist demgegenüber seit 1998 kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2008 arbeiteten 6,55 Millionen Beschäftigte für Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle und damit rund 162.000 mehr als 2007. Gegenüber 1998 ist die Zahl der gering Verdienenden sogar um fast 2,3 Millionen gestiegen.
* Das Lohnspektrum in Deutschland franst zunehmend nach unten aus: Ein steigender Anteil der Niedriglohnbeschäftigten verdient weniger als 50% des Medianlohnes, während so niedrige Löhne in vielen anderen Ländern durch gesetzliche Mindestlöhne unterbunden werden. Weder die Sittenwidrigkeitsgrenze noch branchenbezogene Mindestlöhne können die Ausdifferenzierung des Lohnspektrums wirksam zu begrenzen. Daher ist ein gesetzlicher Mindestlohn auch in Deutschland unverzichtbar.
* Wenn man sich am relativen Niveau der gesetzlichen Mindestlöhne in anderen europäischen Ländern orientieren würde, müsste in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn zwischen 5,93 € und 9,18 € pro Stunde eingeführt werden.
Am Donnerstag, den 15. Juli 2010 finden im Senatssaal des Mercatorhauses (Campus Duisburg) die hochschulöffentlichen Probevorträge im Berufungsverfahren für die Johann-Wilhelm-Welker-Stiftungsprofessur 'Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft' statt. Mit der Professur wollen die NRW School of Governance und das Institut für Politikwissenschaft die Ausbildung der Urteilsfähigkeit von Studierenden im politikwissenschaftlichen Studium strukturell verbessern. Gerade im Master-Programm Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung, in dem die Führungskräfte von Morgen ausgebildet werden, muss ethischen Maßstäben eine gewichtigere Rolle zukommen.
Im Namen der Berufungskommission lädt Univ.-Prof. Dr. Korte als Vorsitzender der Kommission alle interessierten Hochschulangehörigen herzlich ein.
Am 12. und 13. Juli 2010 finden die Probevorträge der Bewerber auf die W2-Professur 'Methoden der empirischen Politikwissenschaft' statt. Den Zeitplan finden Sie hier..
* Neuere Untersuchungen zu qualifikationsbezogenem Wanderungsverhalten der Arbeitskräfte weisen insbesondere altindustriell geprägte Regionen als potenzielle Verlierer in der Konkurrenz der Regionen um die besten Köpfe aus.
* Der Fachkräftemangel ist ein komplexes Phänomen, da aktuelle Realität und mittelfristige Perspektiven eng mit den Megatrends der Arbeitsgesellschaft verbunden sind.
* Im Ruhrgebiet ist Fachkräftemangel aktuell kein die Teilregionen, Branchen, Betriebsgrößen und Berufe übergreifendes Phänomen. Umfang, Schwerpunkte und zeitliche Perspektiven differieren faktisch stark, sind aber auch wissenschaftlich nicht hinreichend ausgeleuchtet.
* Engpässe etwa im Ingenieursarbeitsmarkt oder bei Fachkräften in den Metallberufen, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise abgepuffert worden sind, werden spätestens ab der Mitte des Jahrzehnts wieder virulent werden und ohne umfassende und strategisch angelegte Gegenmaßnahmen die Gefahr verschärfen, dass das Ruhrgebiet wirtschaftlich und sozial weiter zurückfällt.
* Die Bündelung der Handlungspotenziale unterschiedlicher Akteure im Rahmen einer Initiative für die „Bildungsregion 2018“ ist deshalb dringlich.
Im Rahmen des von Prof. Dr. Andreas Blätte und Martin Florack, M.A. angebotenen Master-Seminars "Taskforce Politikmanagement" findet am 01. Juli eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Königsmacher oder Blockierer? - Kleine Parteien und Koalitionsbildungen im Fünfparteiensystem" statt.
Unter der Leitung von Stefan Raue (Redaktionsleiter "blickpunkt" in der Hauptredaktion des ZDF) diskutieren Arndt Klocke (MdL, GRÜNE NRW), Marcel Hafke (MdL, FDP NRW) und Rüdiger Sagel (MdL, LINKE NRW) insbesondere über die Auswirkungen der Landtagswahl und die Bildung der Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen.
Organisiert wird die Podiumsdiskussion von den Studierenden des zweiten Semesters des Masterstudiengangs "Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung", die sich auf zahlreiche interessierte Gäste freuen.
Datum: Donnerstag, 01. Juli 2010 | Beginn: 18:00 Uhr Ort: Universität Duisburg-Essen | Campus Duisburg | Raum LS105 öffentlich
Die Ausstellung im Rahmen der Simulationskonferenz RuhrMUN 2010 besteht aus Arbeiten eines Workshops von Prof. Roman Bezjak und Fotografen aus Bangladesh. Gezeigt wird die teils chaotische Urbanisierung in den Städten Bangladeshs.
Zur Eröffnungsveranstaltung kamen unter anderem Prof. Bezjak und Frau Angela Grünert, Leiterin des Goethe-Instituts in Dhaka, Bangladesh.
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fakultät,
in den letzten Tagen haben wir an der Fakultät bereits die Einladung zu unserem diesjährigen Sommerfest am 23. Juni (ab 18:00) über die Sekretariate verteilt. Nun möchten ich Sie auch auf diesem Wege noch einmal herzlichst einladen.
Wie in jedem Jahr lebt dieses Fest nicht nur durch Sonnenschein und gute Laune, sondern auch und vor allem durch Ihre zahlreichen und vielfältigen kulinarischen Beiträge zu diesem Fest.
Im Spannungsfeld von Innovation und Intensivierung
Anja Gerlmaier, Angelika Kümmerling, Erich Latniak
Auf den Punkt ...
* Wegen des demografischen Wandels nimmt auch in ‚jungen' Innovationsbranchen wie dem IT-Bereich die Zahl der älteren Mitarbeiter zu: Zwischen 1999 und 2009 stieg der Anteil der über 50-Jährigen von 12,5% auf 18,5%, während der Anteil der 25- bis 39-jährigen Beschäftigten von 55,9% auf 41,8% sank. (Bundesagentur für Arbeit, 2010, eigene Berechnungen).
* In der Branche zeichnet sich parallel dazu eine verschärfte Belastungssituation ab, die die Beschäftigten zunehmend in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Lediglich 29% der Befragten gaben an, nach der Arbeit problemlos "abschalten" zu können - sich nicht mehr erholen zu können ist ein Anzeichen für "Burnout". Nur noch 37% der IT-Spezialisten glauben, ihre Tätigkeit sei auf Dauer durchzuhalten. Letztlich riskieren die Firmen erhebliche Umsatzeinbußen, wenn diese Mitarbeiter ernstlich erkranken und ausfallen.
* Stress und Burnout sind in allen Altersgruppen weit verbreitet. Anhand von Tätigkeitsprofilen lassen sich Risikogruppen bestimmen. Als Burnout-Auslöser konnten Belastungen wie Zeitdruck ermittelt werden, denn es zeigten sich signifikante Zusammenhänge zwischen psychischen Belastungen der Beschäftigten und deren Beanspruchungserleben.
* Als zentrale Ressourcen der Burnout-Prävention wurden die Unterstützung durch die Führungskräfte, die Möglichkeiten, auf Termine und Arbeitsvolumina Einfluss zu nehmen, und die Pausen während der Arbeit ermittelt. Keinen Unterschied machte dagegen das individuelle Gesundheitsverhalten (z.B. beim Ausdauersport).
* Diese Ergebnisse zeigen, dass arbeitsgestaltende Maßnahmen in der IT-Branche noch erhebliche gesundheitsfördernde Potenziale erschließen können, die dazu beitragen, die Beschäftigten langfristig gesund und leistungsfähig zu erhalten.
Einladung zur Eröffnungsveranstaltung, UN-Simulationstagung, DuEMUN-Ruhr Model United Nations, am Di., den 8.6.2010, Audimax, 17:00 Uhr
- Proliferation of Nuclear Weapons Technology -
Wir möchten Sie ganz herzlich zur Eröffnungsveranstaltung der diesjährigen UN-Simulationstagung 'DuEMUN-Ruhr Model United Nations (RuhrMUN)' am Dienstag, den 8. Juni 2010, um 17.00 Uhr im Audimax am Campus Duisburg und zum Empfang bereits ab 16:30 im Vorraum des Audimax einladen.
Auf einer Podiumsdiskussion werden William Moeller (Embassy of the United States of America/Berlin, Chief of Political-Military/External Affairs Unit), Prof. Dr. Götz Neuneck (Deputy Director, Institute for Peace Research and Security Policy/Hamburg IFSH) und Dr. Christoph Zöpel (former Minister of State, Department of Foreign Affairs, patron to the conference) über die Ergebnisse der UN-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York (Mai 2010) und insbesondere über den Konferenzbeschluss diskutieren, 2012 eine UN-Konferenz "Middle East nuclear weapons free zone" durchzuführen.
Wir erwarten zur englischsprachigen Tagung ca. 170 Delegierte und die sie begleitenden Dozierenden von deutschen und internationalen Universitäten aus Afghanistan, Bangladesch, China, Indien, Nigeria und Pakistan.
Die Delegierten werden sich an der Panel-Diskussion beteiligen und während der Tagung zwischen dem 9.6.-12.6.2010 in ihrer Rolle als 'Botschafter' im 'UN-Sicherheitsrat', in der 'UN-Generalversammlung', im 'Rat der EU' und in der 'Group 20 (G20)' Debatten u.a. über die Verbreitung der Atomwaffentechnologie, den Klimawandel, die internationale Finanzkrise und Menschenrechtsverletzungen in Afrika und über die Verabschiedung von Resolutionen führen (vgl. www.duemun.de/duemun-2010/).
Alle Debatten sind öffentlich und können gerne besucht werden!
Schöne Grüße Dieter Reinhardt, i.A. Prof. Tobias Debiel, Anja Senz, Susanne Schäfer, Manuel Hainz Secretary Generals: Nils Macher, Judith Meyer DuEMUN e.V.: Kolja Brandtstedt
Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg für die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften eine / einen Hochschulsekretärin / Hochschulsekretär. Es handelt sich hierbei um eine Vollzeitstelle (39,8 Std.), die mit der Entgeltgruppe 5/6 TV-L i.V.m. TVÜ-Länder vergütet wird. Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 02. Juni 2010 mit dem Vortragenden Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 14. Juni 2010 mit dem Vortragenden Eric Lettkemann (Universität Bremen) und dem Thema "Prekäre Arbeit und Gesundheit in unsicheren Zeiten" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 07. Juli 2010 mit dem Vortragenden Holger Herkle und dem Thema "Die Identität der Organisation und die Organisation der Identität" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 30. Juni 2010 mit dem Vortragenden Anja Weiß und dem Thema "Ungleichheit in Zeiten der Globalisierung" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 16. Juni 2010 mit dem Vortragenden Birgit Apitzsch und dem Thema "Flexible Arbeit zwischen Professionalisierung und informeller Kontrolle" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 09. Juni 2010 mit dem Vortragenden Betina Hollstein (Universität Hamburg) und dem Thema "Netzwerkressourcen und der Einstieg in den Arbeitsmarkt. Eine Untersuchung von Netzwerkeffekten mit Fuzzy-Set-QCA" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 02. Juni 2010 mit dem Vortragenden Eric Lettkemann (Universität Bremen) und dem Thema "Wie ist stabile Interdisziplinarität möglich? Eine soziologische Betrachtung des elektronenmikroskopischen Forschungsfeldes" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Bereits zum zweiten Mal richten NRW School of Governance und Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen ein Streitgespräch der Veranstaltungsreihe Die Debatte in den Räumlichkeiten der NRW School of Governance aus.
Die übergeordnete Fragestellung “Weisheit oder Wahn der Vielen? Pro und Contra (mehr) direkter Demokratie” verspricht ein kontrovers geführtes Streitgespräch, dem sich Prof. Dr. Hermann K. Heußner (Fachhochschule Osnabrück) und der Journalist Christoph Schwennicke (Der Spiegel) stellen werden.
An der Universität Duisburg-Essen ist am Institut für Politikwissenschaft der Fakultät Gesellschaftswissenschaften eine W2-Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Methoden der empirischen Politikwissenschaft“ ab dem 1. Oktober 2010 zunächst befristet bis zum 30. September 2015 zu besetzen. Das Institut für Politikwissenschaft bemüht sich um eine Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses über diesen Zeitraum hinaus.
Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber soll das Fach Politikwissenschaft in Forschung und Lehre mit dem Schwerpunkt „Methoden der empirischen Politikwissenschaft“ in fundierter Weise und auf der Grundlage hervorragender wissenschaftlicher Leistungen auf dem Gebiet der quantitativen und qualitativen empirischen Politikforschung vertreten. Erwünscht sind darüber hinaus nachgewiesene Lehr- und Forschungstätigkeiten in zumindest einem der folgenden Themenbereiche: „Politische Einstellungen und politisches Verhalten“, „Policy-Forschung“, „Organisationsforschung“, „Demokratieforschung“ oder „Transformationsforschung“. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber wirkt an dem Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“ mit, der im April 2008 an der Universität Duisburg-Essen eingerichtet wurde. In der Lehre wird eine Beteiligung an den verschiedenen Studiengängen, an denen das Institut für Politikwissenschaft an den Campi Duisburg und Essen beteiligt ist, insbesondere am Bachelorstudiengang „Politikwissenschaft“, an den Masterstudiengängen „Politikmanagement, Public Policy und Öffentliche Verwaltung“, „Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik“ und „Development and Governance“ sowie an den Lehramtsstudiengängen „Sozialwissenschaften“ vorausgesetzt.
Die Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind gemäß § 36 Hochschulgesetz NRW ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die im in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur, einer Habilitation, einer wissenschaftlichen Tätigkeit an einer Hochschule, Forschungseinrichtung, in Wirtschaft, Verwaltung oder einem anderen gesellschaftlichen Bereich erbracht wurden.
Gefordert werden sehr gute Englischkenntnisse sowie breite Lehrerfahrung, insbesondere in konsekutiven Studiengängen; innovative Lehrleistungen sind von Vorteil. Erwünscht sind neben einer einschlägigen Veröffentlichungsliste auch Publikationen in referierten Zeitschriften. Gleiches gilt für Erfahrungen mit drittmittelfinanzierten Projekten sowie im Bereich europäischer Forschungskooperation. Die Universität Duisburg-Essen ist für ihre Bemühungen um die Gleichstellung von Mann und Frau mit dem "Total-E-Quality-Award" ausgezeichnet worden und strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Einschlägig qualifizierte Frauen werden deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Unterlagen zum wissenschaftlichen und beruflichen Werdegang, Zeugniskopien, Darstellung des eigenen Forschungsprofils und der sich daraus ergebenden Perspektiven an der Universität Duisburg-Essen, Angaben über bisherige Lehrtätigkeit und Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung sowie über eingeworbene Drittmittel) sind innerhalb eines Monats nach Erscheinen der Anzeige zu richten an:
Universität Duisburg-Essen Fakultät für Gesellschaftswissenschaften Der Dekan Herr Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Forsthausweg 2 47057 Duisburg
Der Politikwissenschaftler Prof. Thomas Heberer, stellvertretender Direktor des Instituts für Ostasienwissenschaften und Ko-Direktor des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr, hat zusammen mit vier Fachkollegen an den Universitäten Tübingen, Trier und Würzburg sowie vom German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg das neue Verbundprojekt "Kompetenznetzwerk Regieren in China - Voraussetzungen, Beschränkungen und Potenziale politischer Anpassungs- und Innovationsfähigkeit im 21. Jahrhundert" eingeworben. Im Rahmen der Förderung der Regionalwissenschaften in Deutschland ist dies das einzige vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt zur Forschung über China. Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben, das am 1. April 2010 seine Arbeit aufgenommen hat, wird vom BMBF mit insgesamt 2,5 Mio. Euro gefördert.
Das Kompetenznetzwerk geht vornehmlich der Frage nach, wie in China regiert wird. „Wir wissen viel über die nationale Politik, aber immer noch relativ wenig über die Steuerung und Abläufe auf der lokalen Ebene“, meint Heberer. Zugleichen soll wissenschaftlicher Nachwuchs herangebildet werden, der begreift, wie Politik in China funktioniert. Seit vielen Jahren beschäftigen sich Heberer und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit lokaler Politik und betreiben seit den 1980er Jahren regelmäßig Feldforschung in verschiedenen Teilen Chinas. In diesem Bereich ist die Forschung in Duisburg nicht nur weltweit mit führend, im Rahmen dieser Forschungen wurden auch zahlreiche hervorragende Nachwuchswissenschaftler ausgebildet, die mittlerweile an Universitäten in den USA, China oder Nordeuropa tätig sind. Das vom BMBF geförderte Vorhaben erlaubt nicht nur die Besetzung mit einer größeren Zahl von Nachwuchswissenschaftlern an den Kooperationsstandorten, es stehen auch umfangreiche Mittel für die Durchführung von Feldforschung in China, die Teilnahme vor allem der Nachwuchswissenschaftler an internationalen Konferenzen, die Ausrichtung internationaler Fachtagungen und für Gastwissenschaftler aus der ganzen Welt zur Verfügung. Deutsche politikwissenschaftliche Chinaforschung soll dadurch international noch sichtbarer werden.
Zu den Disparitäten der allgemeinbildenden Schulabschlüsse im Ruhrgebiet
Dirk Langer
Auf den Punkt ...
* Der Vergleich zwischen den Absolventenjahrgängen 2005 und 2008 im Ruhrgebiet ist durch einen Trend der Höherqualifizierung gekennzeichnet. Nahezu ein Drittel der Schulabsolventen hat 2008 die Schulkarriere mit dem (Fach ) Abitur beendet. Mit anderen Worten: Die Spitze ist breiter geworden!
* Der Anteil der Schulabsolventen ohne Abschluss reduzierte sich dagegen nur geringfügig von 7,7 auf 7,3 %. Das verweist auf einen soliden Sockel des Scheiterns von Schülern im Ruhrgebiet und damit auf eine wachsende Polarisierung im Bildungserfolg.
* Dennoch ist festzustellen, dass die Schüler im Ruhrgebiet insgesamt bessere Schulabschlüsse als im Bundesvergleich erzielen und damit fast gleichauf mit dem Land NRW liegen.
* Bildungsgewinner sind vor allem einheimische junge Frauen; unzureichende Bildungserfolge erzielen dagegen ausländische junge Männer.
* Aus der intraregionalen Perspektive betrachtet, bilden das nördliche Ruhrgebiet mit den Städten Gelsenkirchen, Bottrop und dem Kreis Recklinghausen sowie die Städte Duisburg und Hamm die Schlusslichter beim Bildungserfolg. Die Botschaft lautet hier: Zu wenig Abiturienten und zu viele Schulabgänger ohne Abschluss bzw. nur mit einem Hauptschulabschluss, was den Übergang von der Schule in die berufliche Bildung beeinträchtigt.
In neuem Format präsentiert das INEF einen Rückblick auf die Projekte, Publikationen und vielfältigen Aktivitäten des Jahres 2009.
Unter den “Schwerpunkten” werden die Erstellungsprozesse der Globalen Trends und des Friedensgutachtens ausführlicher beschrieben und zwei zentrale Projekte des vergangenen Jahres näher beleuchtet. Unter “Forschen”, “Publizieren” und “Nachwuchs fördern” gehen wir dann noch einmal detaillierten auf einzelne Forschungsbereiche des Instituts und die Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 19. Mai 2010 mit dem Vortragenden Gerhard Bosch und dem Thema "Wohlfahrtsstaat und Übergänge im Lebenslauf" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 26. Mai 2010 mit dem Vortragenden Pascal Geißler und dem Thema "Die Entwicklung rechenhafter Verfahren im modernen Wirtschaftshandeln" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 05. Mai 2010 mit dem Vortragenden Sebastian Willen und dem Thema "‚Die Entwicklung der Zufriedenheit mit dem Haushaltseinkommen - Ein mehrebenanalytischer Ansatz zur Erforschung kontextspezifischer Effekte über die Zeit" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 28. April 2010 mit dem Vortragenden Thomas Haipeter und dem Thema "‚Neue Tarifakteure im Betrieb. Tarifabweichungen und die Mitbestimmung der Betriebsräte - Erfahrungen aus der chemischen Industrie und der Metallindustrie" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Der bekannte Journalist und ehemalige Chefredakteur von Spiegel TV, Stefan Aust, wird am Mittwoch, 28. April, eine öffentliche Vorlesung an der Universität Duisburg-Essen halten. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr und wird den deutschen Einigungsprozess beleuchten (Campus Duisburg, Hörsaal LB 104 an der Lotharstr. 65). Der Eintritt ist frei, rechtzeitiges Erscheinen ist empfehlenswert.
„Als die Schranke an der Bornholmer Straße hochgefahren wurde, war Spiegel TV als ein einziges Fernsehteam vor Ort. Es hielt fest, wie die ersten Ostberliner am Grenzposten vorbei in den Westen strömten. Es war die Sternstunde für das 1988 gegründete Fernsehmagazin und seinen Chefredakteur.“, bilanziert Aust aus seiner Perspektive die Ereignisse, die schließlich zur deutschen Einheit führten. Er ist zurzeit Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance und wird in seinem Vortrag berichten, wie er die Geschehnisse verfolgt und eingeschätzt hat.
In seinen Uni-Veranstaltungen im Sommersemester wird der Autor und Medienprofi folgende Themenbereiche behandeln: Welche Bedeutung haben die Massenmedien für die bundesdeutsche demokratische Ordnung? Wie gestaltet sich die Praxis der Politikvermittlung aus der Perspektive eines herausragenden Journalisten und Chefredakteurs? Stefan Aust wird diese und andere Fragen exklusiv mit Studierenden des Master-Studiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ diskutieren. Im Zentrum stehen vor allem historisch vergleichende Perspektiven neben dem Zusammenspiel von Massenmedien und politischen Spitzenakteuren. Darüber hinaus geht es um den Wandel von Medienfunktionen und die praktische Ausgestaltung der medialen Politikvermittlung aus der Perspektive eines Praktikers.
Antje Vollmer und Wolfgang Clement
Die „Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator“ wird bereits zum vierten Mal von der NRW School of Governance in Kooperation mit der Stiftung Mercator verliehen. Bisherige Inhaber waren u.a. Dr. Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D. und ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen oder der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement.
Ziel der Professur ist die Erweiterung des Lehrangebots durch Gastwissenschaftler und ausgewiesene Kenner der politischen Praxis. „Exzellente politikwissenschaftliche Ausbildung mit Anwendungsbezug braucht den systematischen Input durch erfahrene Führungspersonen“, so Professor Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance zur Gastprofessur.
Stefan Aust (64) war u.a. Redakteur der linksgerichteten Zeitschrift "Konkret", leitender Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Gründer von SPIEGEL TV und Chefredakteur des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, etwa "Der Baader-Meinhof-Komplex", "Mauss - ein deutscher Agent" oder eine Aufbereitung der Terroranschläge vom 11. September. Stefan Aust wurde mit der „Goldenen Feder“, dem "Adolf Grimme-Preis" in Silber und der "Goldenen Kamera" ausgezeichnet.
Die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen bildet mit innovativen Konzepten Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung aus. Darüber hinaus bietet sie mit Hilfe der Unterstützung verschiedener Förderer Postgraduierten ideale Bedingungen für exzellente Promotionen. Dazu zählen Stipendien, Infrastruktur und betreute Promovierendenprogramme.
Die Stiftung Mercator unterstützt die NRW School of Governance bis zum Jahr 2011 durch Fördergelder in Höhe von 975.000 Euro, die in die Einrichtung der Gastprofessur, in Promotionsstipendien, in Förderpreise und in ein Exzellenzprogramm fließen.
Die NRW School of Governance will die Ausbildung der Urteilsfähigkeit von Studierenden im politikwissenschaftlichen Studium strukturell verbessern. Gerade im Master-Programm Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung, in dem die Führungskräfte von Morgen ausgebildet werden, muss ethischen Maßstäben eine gewichtigere Rolle zukommen. Die Duisburger Welker-Stiftung und die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen (UDE) erweitern hierzu ihre erfolgreiche Zusammenarbeit durch die Einrichtung einer Johann-Wilhelm-Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften. Die Professur ist auf fünf Jahre befristet und wird mit Ausstattung vollständig von der Welker-Stiftung finanziert.
Der Journalist Stefan Aust wird im Sommersemester 2010 die „Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator“ an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen übernehmen.
Der Autor und Medienprofi wird ab April in mehreren Seminaren und einer öffentlichen Vorlesung folgende Themenbereiche behandeln: Welche Bedeutung haben die Massenmedien für die bundesdeutsche demokratische Ordnung? Wie gestaltet sich die Praxis der Politikvermittlung aus der Perspektive eines herausragenden Journalisten und Chefredakteurs?
Wie in jedem Jahr tauschten sich die Doktoranden des Jean Monnet-Lehrstuhls für Europäische Integration und Europapolitik in einer zweitägigen Klausurtagung über ihre Promotionsprojekte aus. Ziel war diesmal die Römerstadt Xanten. Im Kreis von Betreuern und wissenschaftlichen Mitarbeitern konnten in einer kreativen Atmosphäre die aktuellen Arbeitsfortschritte vorgestellt, künftige Herausforderungen besprochen und wichtige Anregungen mitgenommen werden. Die Tagung wurde ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Netzwerks für DoktorandInnen DokNet.
Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied in ca. 200 Organisationen, die interessante Karrieremöglichkeiten für Universitätsabsolventen bieten. Wie schafft man den Einstieg in eine Karriere etwa bei den Vereinten Nationen oder der EU? Welche Fördermöglichkeiten für Bewerbungen bei Internationale Organisationen bietet der Bund? Wie bewirbt man sich für ein Praktikum?
Das Institut für Politikwissenschaft lädt Sie zur Beantwortung dieser und anderer Fragen herzlich zu einem Gastvortrag des Büros 'Führungskräfte zu Internationalen Organisationen' (BFIO) der Bundesagentur für Arbeit ein: ARBEITEN BEI INTERNATIONALEN ORGANISATIONEN Bewerbung - Praktika - Karriere - Förderung
Referent: Dietmar Königsfeld, Bundesagentur für Arbeit (BFIO)
Wir laden alle Studierende und Dozierende herzlich zur Info-Veranstaltung „DuEMUN Goes Global“ ein: Wann: Donnerstag, den 15.4.09, 18:15-19:00 Wo: SG 135 (Geibelstr. 41)
Die UDE-Delegation wird zunächst über ihren Aufenthalt in New York und ihre Teilnahme an der weltweit größten UN-Simulationstagung NMUN 2010 berichten, auf der sie die außenpolitischen Interessen Chinas vertrat. Die Delegation, der auch Bochumer Studierende angehörten, nutzte die Woche vor der Konferenz für Expertengespräche in New York, u.a. mit der Weltbank, dem US Think Tank Council on Foreign Relations, dem UN Department for Peacekeeping Operations, dem ARD- und ZDF-Studio, dem UNDP und den Ständigen Vertretungen Deutschlands und Chinas bei den VN. Hocherfreut war die Delegation darüber, dass die Tagungsveranstalter ihre Teilnahme mit zwei Awards für die eingereichten Positionspapiere und für ihre Debattenbeiträge in den Komitees auszeichnete (vgl. www.duemun.de).
Teilnahme an der DuEMUN VI. - Ruhr Model United Nations (8.6.-12.6.2010) Bewerbung werden noch bis zum 31. April unter www.duemun.de angenommen
Anschließend wird die Arbeit des DuEMUN e.V. vorgestellt und über die Vorbereitungen und den Ablauf der DuEMUN VI. - Ruhr Model United Nations Tagung (8.6.-12.6.2010) berichtet. Die Infoveranstaltung ist sogleich die erste Sitzung des Vorbereitungsseminars der Tagung und bietet noch einmal die Möglichkeit sich zu informieren und für das Seminar und die Tagung anzumelden. An der Tagung werden wie bereits im Vorjahr Studierende u.a. aus China, Bangladesch, Indien, Frankreich, Pakistan, den Niederlanden und den USA teilnehmen. Veranstaltet wird die Tagung vom Institut für Politikwissenschaft und dem DuEMUN e.V. in Kooperation mit dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), dem Konfuzius Institut Metropole Ruhr und dem Institut für Ostasienwissenschaften.
Kontakt
Faculty Advisers: Dipl. Pol. Dieter Reinhardt (dieter.reinhardt@uni-due.de); Susanne Schäfer, M.A., Anja Senz, M.A. (Geschäftsführerin Konfuzius Institut Metropole Ruhr) Heads of Delegation: Nils Macher, Judith Meyer (secgen@ruhrmun.de) und Marc Kösling Vorstand DuEMUN e.V.: Kolja Brandtstedt (vorstand@duemun.de)
Die NRW School of Governance beteiligt sich seit dem Jahr 2009 mit einem Fellowship-Programm an dem Ausbau transatlantischer Netzwerke. Auch in diesem Jahr werden wieder zwei Research Fellowships ausgeschrieben. Die beiden Fellows werden für jeweils zwei Monate in den USA in Kooperation mit dem American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an Themen mit NRW-Bezug forschen. Die Stipendien richten sich vorwiegend an Wissenschaftliche Mitarbeiter, Doktoranden und Master-Studierende, die sich bis zum 23. April 2010 bewerben können.
Wird der deutsche Steuerzahler einspringen müssen, um Griechenland in der Schuldenkrise beizustehen, oder kann sich Athen aus eigener Kraft retten? Droht Gefahr für den Euro? Was ist politisch wünschenswert und was nach EU-Vertrag überhaupt erlaubt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich eine aktuelle Studie des Politikwissenschaftlers Heinz-Jürgen Axt
* Zwischen 2001 und 2004 hat sich der Anteil der Beschäftigten deutlich erhöht, die sich große Sorgen um den Fortbestand ihres Arbeitsverhältnisses machen. Der anschließende Aufschwung 2006 - 2008 hat nur zum Teil zum Abbau von Beschäftigungsunsicherheit geführt. * Im Gegensatz dazu lassen sich in den vergangenen Jahrzehnten weder eine generelle Beschleunigung des Arbeitsmarktgeschehens noch eine allgemeine Destabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen nachweisen. * Die Diskrepanz zwischen „gefühlter“ Beschäftigungssicherheit und realer Beschäftigungsstabilität hängt möglicherweise mit den fundamentalen sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen der vergangenen Jahre zu-sammen. * Insbesondere die schlechte Lohnentwicklung gepaart mit einer zunehmen-den Einkommensungleichheit und dem drohenden Statusverlust bei längerer Arbeitslosigkeit sind mögliche Erklärungsansätze für diese Befunde.
Die Publikation der 100. Ausgabe des INEF-Reports hat das INEF zum Anlass genommen, einen Rückblick und eine Bestandsaufnahme vorzunehmen. Daher haben wir ein Sonderheft veröffentlicht, das einen Überblick über die 100 Reporte enthält, die seit 1991 erschienen sind, und in dem eine Reihe der wichtigsten Beiträge zusammengefasst werden. Das Sonderheft ist hier herunterladbar.
Mit dem Report “Development Cooperation after War and Violent Conflict. Debates and Challenges” ist der 100. INEF-Report erschienen. Sabine Kurtenbach und Matthias Seifert nehmen darin eine Bestimmung der zentralen Faktoren und spezifischen Herausforderungen von EZ in Nachkriegskontexten vor. Der 100. INEF-Report ist hier herunterladbar. Vgl. auch Sabine Kurtenbach: Post-War and Post-Conflict Challenges for Development Cooperation. INEF Policy Brief 05: Link.
Eine Bewerbung für das Master-Programm Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung ist ab sofort möglich. Sie haben einen politikwissenschaftlichen Bachelor oder einen vergleichbaren Abschluss? Sie interessieren sich für Themen wie Politikberatung, Politikvermittlung und Politikfeldanalyse? Dann bewerben Sie sich jetzt für unseren akkreditierten Master-Studiengang. Eine wissenschaftlich fundierte als auch praxisnahe Ausbildung zukünftiger Führungspersönlichkeiten, an den Schnittstellen von Politik, Medien, Verwaltung und Öffentlichkeit, steht im Zentrum unserer Ausbildung. weitere Informationen zur Bewerbung
Der Rat der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften hat in seiner Sitzung am 27.01.2010 ein neues Dekanat gewählt, das die Amtsgeschäfte zum 1. April übernehmen wird. Das designierte Dekanat im Einzelnen: Dekan: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Prodekan für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs: Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer Prodekan für Lehre, Studium und Weiterbildung: Martin Florack, Akademischer Rat Die Mitglieder des Fakultätsrats sowie die geschäftsführenden Direktorinnen und Direktoren der vier Institute der Fakultät bedanken sich aus diesem Anlass herzlichst bei den ausscheidenden Mitgliedern des bestehenden Dekanats, das die letzten 6 Jahre die Geschicke der Fakultät mit viel Umsicht und Erfolg gelenkt hat. Der Dank geht namentlich an Herrn Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Herrn Prof. Dr. Thomas Heberer sowie Frau Prof. Dr. Ulrike Berendt.
Am 13. März gibt es nur Gewinner: Die Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) präsentiert zehn ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme, die im Wettbewerb „KurzSchluß.Duisburg“ überzeugten. Alle Interessierten sind zum Kurzfilmfinale von 12 bis 16 Uhr ins Programmkino filmforum am Dellplatz eingeladen. Der Eintritt ist frei. Gezeigt wird ein unterhaltsames Programm, ein spannende Mischung aus sozial-gesellschaftlichen Beobachtungen und Filmkunst. Dabei geht es zum Beispiel um den Mikrokosmos eines Stehcafés in der Dortmunder Nordstadt, das Thema Terrorismus, die Freizeitgestaltung Jugendlicher, Obdachlosigkeit, die Hypothese des Soziologen Stanley Milgram, das „Kleine-Welt-Phänomen“ sowie um einen Jugendlichen, der aus Vietnam kommt und in Deutschland aufgewachsen ist. Entstanden sind die Beiträge, nachdem die Fakultät Gesellschaftswissenschaften im März 2009 erstmalig zu einem Kurzfilmwettbewerb aufrief. Er sollte ein Anreiz sein, sich mit anderen Studierenden auszutauschen und sein Können zu messen. Dabei konnten sozialwissenschaftliche und filmische Perspektiven verknüpft werden. Entstanden ist eine Plattform für junge Filmemacher, auf der sie ihre Werke präsentieren können. Für die Organisatoren unerwartet, war die bundesweite Resonanz: Auch Studierende aus anderen Bundesländern meldeten sich an und reichten vor allem sozialwissenschaftliche Dokumentar- und Spielfilme ein. Im Fokus stand zwar ein gesellschaftswissenschaftlicher Blick auf das Ruhrgebiet und den Niederrhein – es wurden jedoch auch Filme ohne eindeutigen Bezug auf diese Region zugelassen, da die politischen und sozialen Inhalte überzeugten. Sie offenbaren die sozial- bzw. gesellschaftswissenschaftliche Sichtweisen junger Menschen. Die bisherige Dokumentarfilmpraxis an der UDE profitiert durch den kreativen Wettstreit, sowohl durch die Öffnung für andere Fächer und Universitäten als auch durch die Erweiterung der Genres. Eine Jury aus den Bereichen Film und Universität wählt bei der Präsentation der zehn besten Filme drei Gewinner aus. Sie können sich auf Geldpreise, die vom AStA der UDE verliehen werden, sowie auf gesponserte Workshops vom „Filmhaus Köln“ freuen. Insgesamt 32 Teams nahmen an dem Wettbewerb teil. Weitere Informationen: www.uni-due.de/kurzschluss Martha Spallek und Edith Weiß, film@uni-due.de
Zum Verhältnis von Ungleichheitsforschung und Gesellschaftstheorie 27.- 28. Mai 2010 Tagungsort: Zeche Zollverein in Essen, Halle 2, Schacht XII, Gebäude A2, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen Webseite der Tagung
Am 01. März 2010 findet im Mercator Haus der Universität Duisbrug-Essen ein Workshop zum Thema: "Minijobs – eine Beschäftigungsform mit Nebenwirkungen. Bestandsaufnahme und politische Handlungsoptionen" statt. Mitveranstalter ist das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Anmeldeschluss ist der 19. Februar. Weitere Informationen finden Sie hier unter dem Punkt Veranstaltungen.
Für mehr Sicherheit auf deutschen Flughäfen müssen Löhne und Arbeitsbedingungen des Kontrollpersonals verbessert werden. Darauf wies jetzt Prof. Dr. Gerhard Bosch, Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hin: "Die schlechte Bezahlung und hohe Fluktuation der Branche schlagen sich zwangsläufig auf die Qualität der Kontrollen nieder!" Dass es durchaus anders geht, zeigt ein Beispiel aus den USA, auf das in der jüngsten IAQ-Studie für die Friedrich-Ebert-Stiftung verwiesen wird. Im Rahmen eines Qualitätsprogramms hatte die Flughafenkommission in San Francisco im Jahr 2001 einen Mindestlohn von 11,25 US-Dollar inklusive Sozialleistungen und einen Anspruch auf 40 Stunden Qualifizierung eingeführt. Wie die "Flughafenstudie" des Institute for Labour and Employment in Berkeley zeigt, erhielten dadurch 9 700 Beschäftigte eine Lohnerhöhung. Das Programm kostete ca. 42,7 Millionen US-Dollar und verringerte die Personalfluktuation um 30 Prozent; in Unternehmen, die die Löhne um mehr als 10 Prozent erhöht hatten, sogar um 60 Prozent. Allein beim Personal der Sicherheitskontrollen sank die Fluktuation von 94,7 auf 18,7 Prozent, so konnten 6,6 Millionen US-Dollar pro Jahr eingespart werden. Berichtet wurde weiter, dass die Qualität der Arbeit gestiegen sei, Fehlzeiten, Beschwerden der Beschäftigten und Disziplinarmaßnahmen dagegen zurückgingen. Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, kritisiert seit Jahren die Luftsicherheitsstrukturen auf den deutschen Flughäfen. Laut Presseberichten sind durch die weitgehende Privatisierung der Sicherheitskontrollen nur noch etwa 10 Prozent der Sicherheitskräfte Mitarbeiter der Bundespolizei, die anderen werden von Privatfirmen beschäftigt. Der Kostendruck wirke sich direkt auf die Gehälter der Mitarbeiter aus, Stundenlöhne von 7,50 bis 10 oder 11 Euro seien weit verbreitet - einschließlich Schichtzulagen. Die Gewerkschaft der Polizei fordert, die Privatisierung der Luftsicherheitskontrollen zurückzunehmen. Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung: Prof. Dr. Gerhard Bosch Redaktion: Claudia Braczko
Das Institut für Soziologie sucht nächstmöglichen Zeitpunkt eine Hochschulsekretärin/einen Hochschulsekretär in Vollzeit. Die Bewerbungen sollten postalisch bis zum 18.02.2010 eingreicht werden. Von Onlinebewerbungen ist abzusehen. Weitere Informationen zur Stelle finden Sie hier.
Unter dem Motto “Globale Trends im Schatten der Weltfinanzkrise: Zehn Trends, die die Weltpolitik künftig prägen werden” präsentierten die Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Presse und interessierten Öffentlichkeit ihren neuen Bericht „Globale Trends 2010” am 2. Dezember 2009 in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin. Nach einer Präsentation der zehn globalen Trends 2010 durch die Herausgeber wurden die Trends durch Botschafter Dr. Georg Birgelen, Beauftragter für Globale Fragen im Auswärtigen Amt, kommentiert. Die internationale Politik wird gegenwärtig stark von den Auswirkungen der Weltfinanzkrise beeinflusst. Andere zentrale Trends, die Einfluss auf Wohlfahrt, Sicherheit sowie Partizipations- und Überlebenschancen der Menschheit haben, drohen dabei in Vergessenheit zu geraten. Die Globalen Trends 2010 rücken neben den Auswirkungen der Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise unter anderem zwei zentrale Herausforderungen in den Mittelpunkt: neue multipolare Machtkonstellationen und den drohenden Klimawandel.
Am 02. Februar ab 19 Uhr findet im Audimax am Campus Duisburg die gemeinsame Abschlussfeier der Studiengänge der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften statt, zu der alle Studierende, die bis Ende Januar ihr Studium beendet haben werden, herzlich eingeladen sind. Anmeldungen zur Feier bitte an absolventenfeier@uni-due.de Betreff: Absolventenfeier 2010. Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir uns feierlich von Ihnen verabschieden und Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft wünschen. Im Anschluss an die offiziellen Feierlichkeiten werden Sie auch die Möglichkeit haben, sich von den Dozierenden der Fakultät zu verabschieden.
Ab sofort können sich alle interessierten Studierenden für die Teilnahme an der "DuEMUN VI., Ruhr Model United Nations 2010" (08.06.2010-12.06.2010) unter www.duemun.de registrieren lassen. Die Vorbereitung erfolgt für 'Simulations-Neueinsteiger' und 'MUN-Experten' im SoSe im E-Seminar 'Internationale Beziehungen und das UN-System' in den zwei AG "UN-System und G20" und "EU und UN-System". Eine Infoveranstaltung über die Vorbereitung und den Ablauf der Tagung findet statt am Mittwoch, den 27.1.2010, in der "Rotunde" LF 310 zwischen 15:00-16.00 Uhr. Wir erwarten wieder Gäste aus Europa und aus aller Welt. Die Tagungsthemen (u.a. Klimawandel, Proliferation von Atomwaffentechnologie, Finanzkrise) werden im ‚UN-Sicherheitsrat’, der ‚UN-Generalversammlung’, der ‚G20’, der ‚Überprüfungskonferenz der Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags’ und erstmalig in Duisburg auch im Komitee ‚Rat der EU’ bearbeitet. Die Tagung ist Teil des Kulturhauptstadt-Programms Ruhr.2010. Wir freuen uns auf eine spannende internationale Tagung! Beste Grüße D. Reinhardt/S. Schäfer (Wiss. MitarbeiterInnen, Institut für Pol. Wiss.) A. Senz (Geschäftsführerin, Konfuzius Institut Metropole Ruhr) K. Brandtstedt (Sprecher DuEMUN e.V., vorstand@duemun.de) N. Macher/J. Meyer (Secretary Generals, secgen@ruhrmun.de) i.A. Prof. Debiel (Geschäftsführender Direktor, Institut Pol. Wiss., Lehrstuhl, Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik) Prof. Axt (Jean Monnet-Lehrstuhl; Lehrstuhl, Europäische Integration und Europapolitik; Leiter, Jean Monnet-Forschungsgruppe)
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 03. Februar 2010 mit dem Vortragenden Jörg Dürrschmidt (Uni Kassel) und dem Thema "‚Grounding Transnationalism’. Überlegungen zur Sozialfigur des Heimkehrers" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Am Samstag, den 23.01. 2010 ab 10.00 Uhr, findet am Campus Essen das erste Lehramtskolloquium Sozialwissenschaften statt. Das Thema ist 'Die gute politische Ordnung'. Es werden mehrere Referentinnen und Referent vor Ort sein. Weitere Informationen zum Thema finden sie hier.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 27. Januar 2010 mit dem Vortragenden Heiner Minssen (RUB Bochum) und dem Thema "Zum Stand der Arbeits- und Industriesoziologie" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 20. Januar 2010 mit dem Vortragenden Andreas Göbel und dem Thema "Weltkunst" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 13. Januar 2010 mit dem Vortragenden Jo Reichertz und dem Thema "Die Macht der Kommunikation" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 06. Januar 2010 mit dem Vortragenden Cornelius Schubert (TU Berlin) und dem Thema "Pfadkreations-Netzwerke im Innovationsprozess der Halbleiterindustrie" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Unter dem Titel "Politik und Internet - Strohfeuer und Dauerbrenner" ist am 07. Dezember 2008 die erste Ausgabe des HAMMELSPRUNG, dem politischen Magazin der Master-Studierenden an der NRW School of Governance, erschienen. Das Projekt wurde auf eigene Initiative und in Verantwortung der Studierenden mit dem Ziel entwickelt, aktuelle politische Debatten auch aus kontroversen Perspektiven zu reflektieren und sie mit eigenen Beiträgen zu bereichern. Die Redaktion setzt sich aus Studierenden des Politikmanagement-Masters zusammen, die Gestaltung der Erstausgabe haben Design- und Fotografie-Studenten der Fachhochschulen in Düsseldorf und Dortmund übernommen. Die Erstausgabe des HAMMELSPRUNG erhalten Sie in Druckform auf Veranstaltungen der NRW School of Governance oder als Download. Weitere Informationen und Ausgabe 01/2009 als Download
Die Stiftung für Entwicklung und Frieden hat eine Stelle als wissenschaftliche Referentin/Referent ausgeschrieben. Näheres zu dieser Ausschreibung finden SIe unter dem Navigationspunkt Stellen.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 16. Dezember 2009 mit dem Vortragenden Andreas Jansen und dem Thema "Altersregime und Alterserwerbstätigkeit in Europa" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Im Institutskolloquium des Instituts für Soziologie werden aktuelle soziologische Forschungen vorgestellt und diskutiert, die hier in Duisburg in Forschungsprojekten, in Promotions- oder Habilitationsprojekten oder in sonstigen wissenschaftlichen Vorhaben durchgeführt werden. Darüber hinaus sind zu verschiedenen Sitzungen externe Referenten eingeladen.
Das Institutionskolloquium gibt Studierenden – auch mit Blick auf die eigene Abschlussarbeit oder weiterreichende wissenschaftliche Ambitionen – die Gelegenheit, Einblicke in laufende Forschungsvorhaben zu gewinnen, und kennenzulernen, zu welchen Themen und in welcher Weise an der Universität Duisburg-Essen soziologisch geforscht wird.
Der nächste Termin findet am 09. Dezember 2009 mit den Vortragenden Martin Brussig/Matthias Knuth (IAQ) und dem Thema "Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund" statt. Die Veranstaltung ist terminiert auf Mittwochs von 18.00 - 20.00 Uhr, Raum LF 132, Lotharstr. 65, D-47057 Duisburg.
Die neue Internetseite der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften ist ab heute online. Wir möchten Sie einladen die Internetseite zu erkunden und die vielen Neuerungen zu erfahren. Es gibt nun den Navigationspunkt Fakultät. Hier wird die Fakultät vorgestellt, die unterschiedlichen Gremien und deren Besetzung lässt sich leicht erfahren, die MitarbeiterInnen des Dekanats stellen sich vor. Außerdem gibt es nun an zentraler Stelle die Möglichkeit sich über Jobangebote innerhalb der Fakultät und deren Institute zu informieren. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik stehen wir Ihnen gerne unter webmaster-geswi@uni-due.de zur Verfügung. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß auf unserer neuen Internetseite!
Untersuchung zur Grundsicherung für Arbeitsuchende Gleichstellung gelingt nur begrenzt Bei der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur neuen "Grundsicherung für Arbeitsuchende" (SGB II) wurde auch die Gleichstellung der Geschlechter gesetzlich verankert. In der täglichen Praxis der Grundsicherungsstellen werden Frauen und Männer aber bislang z.T. sehr unterschiedlich "gefordert und gefördert". Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung zu den Auswirkungen der ‚Grundsicherung für Arbeitsuchende' (SGB II) aus gleichstellungspolitischer Sicht, die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Uni Duisburg-Essen koordiniert und soeben vom Bundesarbeitsministerium veröffentlicht wurde. An der Forschungsarbeit beteiligt waren neben dem IAQ die Forschungs- und Kooperationsstelle Arbeit, Demokratie, Geschlecht (GendA) an der Philipps-Universität Marburg und das Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt (FIA) in Berlin.
Dr. Anja Gerlmaier: Stress und Burnout in der Projektarbeit - Ursachen, Verbreitung, Gestaltungsfelder. Gesundheitstage EADS / EADS Ulm, 08.12.2009
Prof. Dr. Gerhard Bosch: Facharbeiter/-innen und Hochschulabsolventen in Betrieben: Kooperation, Konflikt, separate Welten? Akademisierung von Betrieben - Facharbeiter/-innen ein Auslaufmodell? Experten-Workshop I aus der Workshop-Reihe "Akademisierung von Betrieben und Gesellschaft - beruflich-betriebliche Bildung vor dem Aus?" / IG Metall-Vorstand; sfs/TU Dortmund; ITB/Universität Bremen Frankfurt/Main, DGB- Haus, 08.12.2009
Der Jean Monnet- Lehrstuhl von Professor Dr. Heinz-Jürgen Axt veranstaltet in diesem WS mit freundlicher Genehmigung der European Stability Initiative (ESI) und Unterstützung der Südosteuropa- Gesellschaft München eine Filmvorführung über die Länder des Balkan. Weiter geht es mit Griechenland: Donnerstag, den 10.12.2009 16:00 Uhr in LK 052 Für weitere Informationen besuchen Sie: http://www.balkanexpress.org
Nun sind die neusten Zahlen der Ausgaben aus Studienbeiträgen online. Sie finden sie unter http://www.uni-due.de/gesellschaftswissenschaften/studienbeitraege_massnahmen.php Beachten Sie bitte das die Darstellungsart von einer semesterweisen Aufschlüsselung zu einer jährlichen Darstellungsart geändert wurde.