Inhaltsregister |
27.00 bis vor 29.00
27 Raumresonanzen |
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Raumresonanzen führen in Räumen zu einer Verschlechterung der Sprachverständlichkeit, da einzelne Frequenzen besonders hervorgehoben werden. Unter Raumresonanzen versteht man die Eigenfrequenzen der stehenden Wellen. Sie sind von den Raumabmessungen und der Oberflächenbeschaffenheit der Bauteile abhängig.
Für einen quaderfömigen Raum mit schallharten Begrenzungsflächen und den Abmessungen lx, ly, lz ergeben sich folgende Eigenfrequenzen:
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wobei : nx = 1, 2, 3, ..., n
ny = 1, 2, 3, ..., n nz =
1, 2, 3, ..., n
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
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lx
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Abmessung des Raumes in x-Richtung |
m
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ly
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Abmessung des Raumes in y-Richtung |
m
|
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lz
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Abmessung des Raumes in z-Richtung |
m
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c
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Schallgeschwidigkeit in Luft (c=334 m/s) |
m/s
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Die niedrigste Eigenfrequenz des Raumes ergibt sich zu:
![]() |
Reflektieren nur zwei gegenüberliegende schallharte Wände, treten bei der Schallausbreitung folgende Eigenfrequenzen auf:
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Die niedrigste Eigenfrequenz
des Raumes ergibt sich für
nx = 1 bzw. ny = 0 und nz = 0.
![]() |
Die Ausbildung von stehenden Wellen kann vermieden werden, indem an drei zueinander senkrecht stehenden Bauteilen Absorptionsmaterial angeordnet wird oder der Raum nicht als rechtwinkliger Raum ausgeführt wird.
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
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lx
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Abmessung
des Raumes in x-Richtung (größte Dimension des Raumes) |
m
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c
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Schallgeschwidigkeit in Luft (c=334 m/s) |
m/s
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Bei der Schallausbreitung in Räumen bildet sich neben dem durch die Schallquelle abgestrahlten gerichteten Schall (Direktschallfeld) durch Reflexionen an den Wänden, der Decke, dem Boden und den Einrichtungsgegenständen ein diffuses Schallfeld aus. Der diffuse Schall ist im Raum gleichmäßig verteilt. Nahe der Schallquelle, innerhalb des Hallradius, überwiegt der Direktschallanteil, der mit der Entfernung von der Schallquelle rasch abnimmt. In einiger Entfernung von der Schallquelle überwiegt der diffuse Schallanteil. Die Entfernung von der Schallquelle, in der beide Anteile, d.h. Direktschall und Diffusschall, gleich groß sind, wird als Hallradius oder Grenzradius bezeichnet.
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Der Hallradius rH ist die Entfernung von der Schallquelle, in der der direkte und der diffuse Schallanteil gleich groß sind. Innerhalb einer bestimmten Entfernung von einer Schallquelle, dem sogenannten Hallradius, überwiegt der Direkt-Schallanteil. Außerhalb des Hallradius überwiegt der diffuse Schallanteil. Die Schallenergiedichte[1] im Direktschallfeld wdir hängt von der Schallleistung und der Entfernung r von der Schallquelle ab. Im Gegensatz hierzu ist die Schallenergiedichte im diffusen Schallfeld wdiff von der Entfernung unabhängig. Sie wird von der Schallleistung P und der äquivalenten Schallabsorptionsfläche A bestimmt.
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Schallenergiedichte in W/(m3s)
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| Direktschallfeld |
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| diffuses Schallfeld |
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
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wdir =wdir(f)
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Schallenergiedichte im Direktschallfeld |
W/(m3s)
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wdiff =wdiff(f)
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Schallenergiedichte im Diffusschallfeld |
W/(m3s)
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P = P(f)
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Schallleistung |
W
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A = A(f)
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äquivalente Schallabsorptionsfläche |
m2
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c
|
Schallgeschwindigkeit |
m/s
|
|
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r
|
Entfernung von der Schallquelle |
m
|
|
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f
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Frequenz |
Hz
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| In einem Raum überlagern sich das Direktschallfeld
und das diffuse Schallfeld. Die Schallenergiedichten w des diffusen und
des direkten Schallfeldes addieren sich. |
![]() |
Es gilt:
![]() |
Im Abstand r = rH von der Schallquelle ist die direkte und die diffuse Schallenergiedichte gleich groß. Dieser Abstand wird, wie schon erwähnt, als Hallradius bezeichnet. Der Ansatz zur Berechnung wird aus der Bedingung wdir = wdiff abgeleitet.[2] Für den Hallradius gilt:
![]() |

![]() |
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
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rH = rH(f)
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Hallradius |
m
|
|
r
|
Abstand von der Schallquelle |
m
|
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c
|
Schallgeschwindigkeit |
m/s
|
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A = A(f)
|
äquivalente Schallabsorptionsfläche |
m2
|
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V
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Raumvolumen |
m3
|
|
T = T(f)
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Nachhallzeit |
s
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Grenzfälle des Hallradius: reflexionsarmer Raum ( A
¥ (unendlich) Þ
rH
¥ (unendlich))
Hallraum / Reflexionsraum ( A
0 Þ
rH
0 )
Ausgehend von
erhält man den folgenden
Schalldruckpegel in der Entfernung r von der Schallquelle im Raum:
Außerhalb des Hallradius dominiert der zweite Term innerhalb des Klammerausdruckes. Im diffusen Schallfeld herrscht der folgender konstanter Schalldruckpegel: [4]
![]() |
Bis zu der Entfernung von der Schallquelle
dominiert das direkte Schallfeld, ab von der Schallquelle
kann man von einem rein diffusen Schallfeld ausgehen. Der sich dadurch
ergebende Fehler ist < 1 dB. Zwischen und erstreckt sich ein
Über-gangsbereich. In der Entfernung rH von der Schallquelle ist der Schalldruckpegel um 3 dB
größer als im rein diffusen Schallfeld ( ). |
![]() |
Bei der Betrachtung des diffusen Schallfeldes wird davon ausgegangen, daß die
Schallenergiedichte w räumlich konstant ist und daß alle Ausbreitungsrichtungen
der Schallwellen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit auftreten. Aus diesen
Annahmen folgt, daß auf eine gedachte Fläche A aus allen Richtungen die gleiche
Schallintensität IH einwirkt. Für die Schallenergiedichte in der Fläche liefern,
gemäß der Definition der Schallintensität, nur die senkrecht zur Fläche gerichteten
Komponenten
der Schallintensität
IH einen Anteil. Für die
mittlere Schallintensität, die senkrecht auf die gedachte Fläche A einwirkt,
gilt:
![]() |
Für den Raum gilt:
|
Betrachtet man den stationären
Fall, so ist
. In diesem Fall besteht
ein Gleichgewicht zwischen der von der Schallquelle ausgestrahlten Schallleistung
P und der absorbierten Schallleistung Pabs.
Es gilt:
Mit
,
und
läßt sich die Schallenergiedichte
im diffusen Schallfeld berechnen. Es gilt:
|
Mit der Beziehung
läßt sich der Schalldruck
oder das Schalldruckquadrat berechnen.
![]() |
Damit ergibt sich der Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld:
|
ist sehr klein und
wurde deshalb vernachlässigt (vgl. Seite 230, Fußnote 3).
![]() |
Sind in einem Raum mehrere Schallquellen vorhanden, so ergibt sich der Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld, d.h. in einem Abstand r ³ rH von jeder einzelnen Schallquelle, indem man den GesamtSchallleistungspegel in die obigen Gleichungen zur Berechnung des Schalldruckpegels einsetzt. Dieser ergibt sich durch energetische Addition der Schallleistungspegel der einzelnen Schallquellen.
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
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|
w = w(f)
|
Schallenergiedichte im diffusen Schallfeld |
W/(m3s)
|
|
I = I(f)
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Schallintensität im diffusen Schallfeld |
W/m2
|
|
die senkrecht zur Fläche A gerichtete Komponente der Schallintensität IH |
W/m2
|
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j
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Winkel zwischen der Richtung der einfallenden Schallwelle und der Flächennormalen |
°
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mittlere Schallintensität, die senkrecht auf die Fläche einwirkt |
W/m2
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V
|
Raumvolumen |
m3
|
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Pabs
|
absorbierte Schallleistung |
W
|
|
P
|
abgestrahlte Schallleistung |
W
|
|
A = A(f)
|
äquivalente Schallabsorptionsfläche |
m2
|
|
c
|
Schallgeschwindigkeit |
m/s
|
|
p = p(f)
|
Schalldruck im diffusen Schallfeld |
Pa
|
|
Schallkennimpedanz |
kg/(m2s)
|
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LH = LH(f)
|
Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld |
dB
|
|
Lw= Lw(f)
|
Schallleistungspegel der Schallquelle |
dB
|
|
LH,A
|
A-bewerteter Schalldruckpegel im Raum |
dB (A)
|
|
Lw,A
|
A-bewerteter Schallleistungspegel |
dB (A)
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A500 Hz
|
äquivalente Absorptionsfläche bei 500 Hz |
m2
|
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A0
|
Bezugsfläche A0 = m2 |
m2
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P0
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BezugsSchallleistung P0 = 10-12 W |
W
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p0
|
Bezugsschalldruck |
Pa
|
Über das begrenzende Bauteil eines diffusen Schallfeldes wird ein Teil der auf der Innenseite des Bauteils auftreffenden Schallleistung in das benachbarte Schallfeld (Freifeld oder Diffusfeld) abgestrahlt. Neben dem Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld ist das Schalldämm-Maß R des Bauteils maßgebend für die von dem Bauteil abgestrahlte Schallleistung.

Für den Schallleistungspegel des abstrahlenden Bauteils
gilt:
![]() |
Mit
,
und
ergibt sich
![]() |
Mit dieser Beziehung und mit
erhält man den Schallleistungspegel
des schallabstrahlenden
Bauteils:
![]() |
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Zeichen
|
Größe |
SI-Einheit
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|
Schallleistungspegel der abgestrahlten Wand |
dB
|
|
Pe = Pe(f)
|
auf das
Bauteil auftreffende Schallleistung |
W
|
|
Pt = Pt (f)
|
auf der
Rückseite des Bauteils abgestrahlte Schallleistung |
W
|
|
t = t(f)
|
Schalltransmissionsgrad |
-
|
|
R = R(f)
|
Schalldämm-Maß |
dB
|
|
S
|
Trennfläche |
m2
|
|
P = P(f)
|
Schallleistung der Schallquelle |
W
|
|
A = A(f)
|
äquivalente Absorptionsfläche im diffusen Schallfeld |
m2
|
|
LH = LH(f)
|
Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld |
dB
|
Für A-bewertete Schallleistungspegel des schallabstrahlenden Bauteils gilt nach[33]folgende Beziehung:
![]() |
|
Zeichen
|
Größe |
SI-Einheit
|
![]() |
A-bewerteter Schallleistungspegel der abstrahlenden Wand |
dB (A)
|
|
LH,A
|
A-bewerteter Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld |
dB (A)
|
|
Rw
|
bewertetes Schalldämm-Maß des Bauteils |
dB
|
|
S
|
Trennfläche |
m2
|
|
S0
|
Bezugsfläche S0 = 1 m2 |
m2
|

Durch Einsetzen der obigen Beziehung in
läßt die Schallenergiedichte
im diffusen Schallfeld
des Raumes 2 berechnen..
![]() |
Mit der Beziehung
wird der Schalldruck
oder das Schalldruckquadrat berechnet. Es gilt:
![]() |
Damit ergibt sich der folgende Schalldruckpegel in Raum 2:
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Zeichen
|
Größe |
SI-Einheit
|
|
LH2 = LH2(f)
|
Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld des Raumes 2 |
dB
|
|
wH2 = wH2(f)
|
Schallenergiedichte im diffusen Schallfeld des Raumes 2 |
W/(m3s)
|
|
Lw = Lw(f)
|
durch Raum 1 auf der Rückseite der Trennwand hervor- gerufener Schallleistungspegel |
dB
|
|
Pt = Pt (f)
|
durch abstrahlendes Bauteil hervorgerufene Schallleistung |
W
|
|
PQ2 = PQ2(f)
|
Schallleistung in Raum 2 |
W
|
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LH1 = LH1(f)
|
Schallpegel im diffusen Schallfeld des Raumes 1 |
dB
|
|
S
|
Trennfläche |
m2
|
|
p = p(f)
|
Schalldruck im diffusen Schallfeld des Raumes 2 |
Pa
|
|
R = R(f)
|
Schalldämm-Maß des trennenden Bauteils |
dB
|
|
A2 = A2(f)
|
äquivalente Absorptionsfläche in Raum 2 |
m2
|
Für A-bewertete Schalldruckpegel gilt nach [32] folgende Beziehung:
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
|
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LH1,A
|
A-bewerteter Schalldruckpegel in Raum 1 |
dB (A)
|
|
LH2,A
|
A-bewerteter Schalldruckpegel in Raum 2 |
dB (A)
|
|
RW
|
bewertetes Schalldämm-Maß der Trennwand |
dB
|
|
S
|
Trennfläche |
m2
|

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Für eine schallabstrahlende Fläche
, wobei (l > b), gelten
nach[32]ab
von der Fläche [5]
die folgenden Berechnungsansätze:
![]() |
|
Zeichen
|
Größe |
SI-Einheit
|
|
LH = LH(f)
|
Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld des Raumes |
dB
|
|
Lp(r) = Lp(r,f)
|
Schalldruckpegel in der Entfernung r von dem schallabstrahlenden Bauteil |
dB
|
|
S
|
Fläche des schallabstrahlenden Bauteils |
m2
|
|
r
|
Entfernung von dem schallabstrahlenden Bauteil |
m
|
|
R = R(f)
|
Schalldämm-Maß des schallabstrahlenden Bauteils |
dB
|
Für A-bewertete Schalldruckpegel gilt nach[32]näherungsweise folgende Beziehung:
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| Zeichen | Größe | SI-Einheit |
| Lp,A(r) | A-bewerteter Schalldruckpegel in der Entfernung r von dem schallabstrahlenden Bauteil | dB (A) |
| LH,A | A-bewerteter Schalldruckpegel im diffusen Schallfeld des Raumes | dB (A) |
| RW | bewertetes Schalldämm-Maß des Bauteils | dB |
| S | Fläche des schallabstrahlenden Bauteils | m2 |
| [1]) | Die Schallenergiedichte w ist die Schallenergie je Volumeneinheit.
Es gilt: w = p2/(r*c2)
Dabei ist w die Schallenergiedichte, p der Schalldruck, r die Schallimpedanz und c die Schallgeschwindigkeit. |
||||||||||
| [2]) |
Da ist, läßt sich auch schreiben: Siehe auch Fußnote 3). Aus der Bedingung läßt sich der Hallradius berechnen. |
||||||||||
| [3]) | Mit ergeben sich für wdir und wdiff die Schalldruckquadrate und . Für den Gesamtschalldruck
bzw. das Gesamtschalldruckquadrat gilt: Damit ergibt sich im Raum der Schalldruckpegel Lp: Der Term ist sehr klein und kann vernachlässigt werden. Streng genommen gilt die obige Gleichung nur für den Fall, daß sich die Schallquelle nicht unmittelbar vor einer Fläche befindet. Der Standort der Schallquelle im Raum kann durch den Richtungsgrad Dr erfaßt werden. Mit Dr gilt: Dr<> kann dabei folgende Werte annehmen:
In den obigen Beziehungen ist Lp der Schalldruckpegel, Lw der Schallleistungspegel, P die Schallleistung, w die Schallenergiedichte, p der Schalldruck, die Schallimpedanz, r die Entfernung von der Schallquelle und A die äquivalente Schallabsorptionsfläche. |
||||||||||
| [4]) | In flachen und langen Räumen kommt es nicht zur Ausbildung eines diffusen Schallfeldes mit konstanten Schalldruckpegel. Berechnungsansätze für Flach- und Langräume sind z.B. in[17]zu finden. | ||||||||||
| [5]) | l: Länge der schallabstrahlenden Wand. h: Höhe der schallabstrahlenden Wand. S: Fläche der schallabstrahlenden Wand. |