Inhaltsregister |
33.00 bis vor 34.00
33.1 Bewertungsverfahren (nach DIN 52210 Ausg. 1984) |
1. Anregung der Decke durch das Normhammerwerk und Messung der im Raum unter der Decke herrschenden Trittschallpegel LT (je Terz)
2. Berechnung der Norm-Trittschallpegel Ln (je Terz)
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3. Einzeichnen der Norm-Trittschallpegel Ln in das Frequenz-Pegel-Diagramm (DIN 52210 Teil 3, Ausgabe 1984)
4. Parallelverschiebung der Bezugskurve um ganze
dB, bis die mittlere Überschreitung der verschobenen Bezugskurve durch die Meßkurve
so groß wie möglich, jedoch nicht größer als 2,0 dB ist.
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, wenn
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, sonst
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Zeichen
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Größe |
SI-Einheit
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mittlere Überschreitung der verschobenen Bezugskurve durch die Meßkurve |
dB
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Die Bezugswerte für die Bewertung des Trittschallschutzes sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Tabelle 1: Bezugswerte für den Trittschallschutz [92]
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5. Der bewertete Norm-Trittschallpegel Ln,w ist der Wert der verschobenen Bezugskurve bei 500 Hz. [3]
1. Anregung der Decke ohne Auflage durch das Normhammerwerk und Messung der im Raum unter der Decke herrschenden Trittschallpegel LT,0 (je Terz)
2. Berechnung der Norm-Trittschallpegel der Decke ohne Auflage Ln,0 (je Terz)
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3. Korrektur mit den in der folgenden Tabelle angegebenen Werten für das Verbesserungsmaß einer theoretischen Bezugsdeckenauflage DLr (DIN 52210 Teil 4, Ausgabe 84, Tabelle 7)
Tabelle 2: Verbesserungsmaße der Bezugsdeckenauflage DLr [92]
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Das nach Kapitel 33.3 erhaltene Verbesserungsmaß der
Bezugsdeckenauflage beträgt
DLw,r = 19 dB.
4. Ermittlung des bewerteten Norm-Trittschallpegels Ln,w,1 der zu prüfenden Decke mit der Bezugsdeckenauflage [5]
Ln,1 (je Terz)
Ln,w,1 (Einzahlangabe)
5. Berechnung des äquivalenten bewerteten Norm-Trittschallpegels Ln,w,eq
Ln,w,eq = Ln,w,1 + DLw,r = Ln,w,1 + 19 dB
1. Anregung der verwendeten Rohdecke ohne Auflage durch das Normhammerwerk und Messung der im Raum unter der Decke herrschenden Trittschallpegel LT,0 (je Terz)
2. Berechnung der Norm-Trittschallpegel der verwendeten Rohdecke ohne Auflage Ln,0 (je Terz)
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3. Anregung der verwendeten Rohdecke mit der fraglichen Deckenauflage durch das Normhammerwerk und Messung der im Raum unter der Decke herrschenden Trittschallpegel LT,1 (je Terz)
4. Berechnung der Norm-Trittschallpegel der verwendeten Rohdecke mit der fraglichen Auflage Ln,1 (je Terz)
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5. Berechnung der Trittschallminderungen DL für die fragliche Auflage (je Terz)
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6. Berechnung der "rechnerischen Norm-Trittschallpegel", indem die Trittschallminderungen DL der fraglichen Deckenauflage (aus zwei Messungen) von den Werten der fiktiven Rohdecke Ln,r,0 (DIN 52210 Tabelle 6 ) abgezogen werden.
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Der Norm-Trittschallpegel der fiktiven Rohdecke Ln,r,0 ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Tabelle 3: Norm-Trittschallpegel der fiktiven Bezugsdecke Ln,r,0 [92]![]() |
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Der nach Kapitel 33.1 ermittelte bewertete Norm-Trittschallpegel der Bezugsdecke beträgt Ln,w,r,0 = 78 dB.
7. Ermittlung des bewerteten Norm-Trittschallpegels der Bezugsdecke - fiktiv - mit der zu prüfenden Deckenauflage Ln,w,r
Ln,r (je Terz)
Ln,w,r (Einzahlangabe)
8. Berechnung des Verbesserungsmaßes DLw, indem von dem bewerteten Norm-Trittschallpegel der Bezugsdecke Ln,w,r,0 [92] der ermittelte Wert Ln,w,r abgezogen wird.
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Ln,w,r,0 = 78 dB ergibt sich, wenn man auf die rechnerische Bezugsdecke das Bewertungsverfahren anwendet.
| [1]) | Nach DIN 52210 Ausgabe 1984. |
| [2]) | Eine ungünstige Abweichung bei der Bewertung des Trittschallschutzes einer bestimmten Frequenz liegt dann vor, wenn der Ln-Wert größer als der Bezugswert ist. |
| [3]) | Analoges Vorgehen zur Bewertung von . |
| [4]) | Nach DIN 52210 Ausgabe 1984. |
| [5]) | Verfahren wie beim üblichen bewerteten Trittschallpegel durch Verschieben der Bezugskurve. |