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Kleine Geschichte des IBW

Seine institutionellen Wurzeln hat das IBW an der in den 70er Jahren gegründeten ehemaligen Gesamthochschule Duisburg und dort im Fachbereich Erziehungswissenschaft. Die Schwerpunkte dieses Fachbereichs lagen in der erziehungswissenschaftlichen Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen aller Schulstufen und seit 1974 zusätzlich im Angebot des Diplom-Studiengangs Erziehungswissenschaft. Ende der 1990er Jahre erfolgte in Verbindung mit der Umwidmung frei gewordener Professuren eine grundlegende Restrukturierung des Diplomstudiengangs mit Konzentration auf die Studienrichtung Erwachsenenbildung/ Weiterbildung mit den Schwerpunkten Qualifikations- und Organisationsentwicklung, Medienpädagogik sowie Erwachsenenbildung/Bildungsberatung. Dieser Entwicklung folgten die Umwandlung des Fachbereichs Erziehungswissenschaft in ein Institut für Erziehungswissenschaft (IfE) und dessen Zuordnung zum Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der damaligen Universität Duisburg. Im Verlauf der Fusion der Universitäten Duisburg und Essen und der seinerzeit geplanten Umwandlung des Diplomstudiengangs in BA- und MA-Studiengänge wurde das IfE im Jahr 2005 in das „Institut für Berufs- und Weiterbildung“ (IBW) umbenannt und in den damaligen „Fachbereich Bildungswissenschaften“, heute: „Fakultät für Bildungswissenschaften“ am Standort Essen integriert.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am IBW

Fachgebiete/ Professuren am IBW

  • Erziehungswissenschaft/Mediendidaktik und Wissensmanagement: Prof. Dr. Kerres.
  • Erziehungswissenschaft/ Berufspädagogik/ Berufsbildungsforschung: Prof. Dr. Münk.
  • Allgemeine und systematische Pädagogik: zur Zeit nicht besetzt (NN); Vertretungsproffesur PD Dr. von Sychowski.
  • Erwachsenenbildung: Professur der Fachgebietsleitung zur Zeit nicht besetzt (NN); Prof. (apl.) Dr. Gnahs.
  • Erwachsenenbildung (mit dem Schwerpunkt Europa): Professur zur Zeit nicht besetzt (NN).
  • Erwachsenenbildung/ Bildungsberatung und "Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW": Prof. Dr. Schlüter.
  • Erwachsenenbildung/ Politische Bildung: Prof. Dr. Bremer, Prof. (apl.) Dr. Hufer. 
  • Wirtschaftspädagogik: Berufliche Aus- und Weiterbildung: Prof. Dr. Dobischat, Prof. (apl.) Dr. Düsseldorff, Prof. (h.c.) Dr. Weiß.

Eine Auflistung der entpflichteten Professoren finden sie hier sowie die darüber hinaus beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Fachgebiete am IBW hier.

Studium und Lehre am IBW

 

Eine detaillierte Auflistung der aktuellen angebotenen Studiengänge des IBW finden Sie hier.

Das IBW in der Forschung

 

Das IBW zeichnet sich in besonderer Weise durch ein sehr breites und ausdifferenziertes Forschungspotenzial rund um die Bereiche Erwachsenenbildung/ Weiterbildung und berufliche/ betriebliche Bildung, eingeschlossen Mediendidaktik und Wissensmanagement aus.

Neben Forschungsarbeiten in der allgemeinen und systematischen Pädagogik deckt das Forschungsspektrum des IBW insbesondere den Kernbereich der allgemeinen Erwachsenenbildung (inklusive Bildungsberatung), die AdressatInnen- und TeilnehmerInnenforschung und politische Erwachsenenbildungsforschung, die disziplinbezogene Genderforschung sowie die Erwachsenenbildungsforschung im europäischen und internationalen Kontext ab. 
Forschungsfelder auf dem Gebiet der beruflichen Bildung sind neben der beruflichen Professionalisierungsforschung (betriebliches und schulisches Bildungspersonal) das gesamte Spektrum der Berufsbildung (berufliche Erstausbildung, berufliche und wissenschaftliche Weiterbildung, schulisches und betriebliches Bildungswesen) sowie das Forschungsspektrum im Feld Educational Media/ E-learning für Schule, Hochschule und Weiterbildung.

Das IBW kann dabei auf einen sehr hohen Anteil drittmittelgeförderter Forschung aus verschiedenen wissenschaftlichen (DFG) öffentlichen (BMBF u.a.) privaten Institutionen sowie Stiftungen verweisen. Weitere Mittel konnten aus dem Innovationsfonds der Universität für die Schwerpunkte „Lernen im Lebenszyklus“ und „Lernen mit Medien“ sowie für Frauen- und Geschlechterforschung in der Weiterbildung eingeworben werden.

Das IBW verantwortet dadurch einen starken Anteil an der von der Fakultät Bildungswissenschaften verfolgten Profilbildung im Bereich der empirischen Bildungsforschung.

Die Binnendifferenzierung des breiten Forschungsprofils des IBW basiert auf den besonderen Akzentsetzungen der einzelnen Fachgebiete des IBW. Ausgewählte thematische Schwerpunkte des Forschungsspektrums des IBW finden Sie hier.

Besondere Erwähnung verdient ferner die durch das IBW betreute „Fröbel-Forschungsstelle“ (inkl. Fröbel-Archiv), welche weltweit hohe Anerkennung genießt.

Ein weiterer Nachweis der besonderen wissenschaftlichen Expertise und Exzellenz des IBW besteht darin, dass die Fachgebietsleitungen Herausgeber oder Redaktionsmitglied einer großen Zahl verschiedener fachwissenschaftlicher Zeitschriften und Buchreihen sind sowie als wissenschaftliche Experten in leitenden oder beratenden Funktionen in unterschiedlichen wissenschaftlichen Institutionen und Organisationen nachgefragt werden.

Kooperationsbeziehungen und wissenschaftliche Vernetzung des IBW

 

Das IBW pflegt eine große Vielfalt an außer- und inneruniversitären Kooperationsbeziehungen. Die einzelnen Fachgebiete sind mit den für sie einschlägigen Fachorganisationen der DGfE und anderer nationaler und internationaler Wissenschaftsorganisationen eng verbunden. Eine besondere Bedeutung kommt der Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in Bonn zu. IBW und DIE setzen sich für die Internationalisierung der Lehre und Forschung ein, in der Vergangenheit u. a. durch die Einrichtung einer DAAD-Gastprofessur (seit WiSe 2007/08) und durch die im IBW zum SoSe 2013 neu zu besetzende Professur „Erwachsenenbildung“, die auf der Vertragsbasis des „Jülicher Modells“ zugleich Leitungsaufgaben im DIE in Bonn wahrnimmt.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Asien, Afrika, Saudi-Arabien, China sowie (Ost- und West-) Europa waren im IBW in unterschiedlichen Forschungskontexten zu Gast und haben dazu beigetragen, den internationalen Forschungsaustausch zu intensivieren.

Neben vielfältigen informellen Forschungsverbünden und nationalen wie internationalen Forschungskooperationen (z.B. GIZ, CEDEFOP, Tongji-Universität Shanghai) bestehen formale Kooperationsverträge

  • mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) in Bonn,
  • mit dem SOFI/ Göttingen,
  • mit Stiftungen (Friedrich-Ebert-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung),
  • Kooperationen mit russischen und österreichischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen sowie
  • mit der VHS Essen.

Die vielfältigen Forschungsaktivitäten des IBW spiegeln sich zudem in regelmäßigen Ringvorlesungen, Fachkongressen und Tagungen, die alleinverantwortlich oder unter aktiver Beteiligung des IBW durchgeführt werden; neuere Beispiele hierfür sind die Organisation und Ausrichtung des bundesweiten Fakultätentages 2011, der DGfE-Konferenz „Pädagogik als Beruf (22.-23-9.2011; Mitarbeit), des Genderkongresses 2012 sowie der Hochschultage berufliche Bildung im März 2013.

Angebote und Ressourcen des IBW

 

Angebote und Ressourcen des IBW finden Sie hier.