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Fächergruppe
Soziales und Gesundheit

Als am stärksten nachgefragte Studienfächer dieser Fächergruppe an Universitäten und Fachhochschulen lassen sich nennen:

 

Aufgrund der fachlichen Überschneidungen der Studienprofile konkurrieren die Absolventen der oben genannten Fächergruppen auf den Teilarbeitsmärkten, Gesundheit, Soziales und Sozialwesen je nach Anforderungsprofil  durchaus direkt miteinander. Für den Teilarbeitsmarkt Gesundheit / Sozialwesen zeigt sich nicht so eine deutliche Kontur, wie sie beispielsweise für Humanmedizin vorzufinden ist. So ragen einige Studienschwerpunkte der Psychologie klar in den medizinisch-klinischen Bereich. Auf der anderen Seite liegen Beschäftigungsfelder für Absolventen des Sozialwesens im Bereich der Fürsorge. Die Tätigkeitsfelder der Pädagogen können sich wiederum auch auf dem Teilarbeitsmarkt Kultur und Medien befinden.

Die Durchlässigkeit des Teilarbeitsmarktes Gesundheit / Sozialwesen bietet einerseits Chancen, andererseits kann es bei knapper werdenden Stellenangeboten auch zu Verdrängungsprozessen kommen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass in konjunkturell schwächeren Zeiten der in großen Teilen von der "öffentlichen Hand" abhängige Teilarbeitsmarkt einer der weniger stabilen ist. So wurde  "Ersatzbedarf" zu Beginn der neunziger Jahre häufiger über Werkverträge, Praktika oder Honorarstellen gedeckt. Die Frage der zukünftigen Beschäftigungschancen wird daher auch von der Erschließung und Entstehung neuer Beschäftigungsfelder und der stärkeren Flexibilisierung der Arbeitsplätze (Stichworte: Teilzeit und Privatisierung) abhängen. Vieles ist hier durch gesetzliche Maßnahmen in Bewegung gekommen (ambulante Pflegedienste, Psychotherapeutengesetz, Erstattung von Präventionsmaßnahmen).