Themenvorschläge für Studien- und Diplomarbeiten
Einfluss des Ladungszustands von Partikeln auf ihre Abscheidung an Filtern
Theoretischer Teil:
Recherche der physikalischen Grundlagen:
• Berechnung der erwarteten Abscheidung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Abscheidemechanismen wie Elektrophorese und Diffusion
Praktischer Teil:
• Messen des Ladungszustands
• Gezielte Veränderung des Ladungszustands der Partikeln, um Extremzustände im Testaerosol (negativ/neutral/positiv) einzustellen
• Vergleich von experimentellen und theoretischen Ergebnissen
(Diplomarbeit)
Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Frank Schmidt, BC 204, Tel. (0203) 379-2780
Untersuchungen zur Erzeugung von Partikeln mit einem definierten Ladungszustand
(Experimentelle Studien- oder Diplomarbeit)
Aerosolgeneratoren, die durch Zerstäubung einer Flüssigkeit Partikel erzeugen, finden ein breites Anwendungsspektrum. Gewöhnlich befinden sich die erzeugten Partikeln in einen undefinierten Ladungszustand. Doch bei vielen Untersuchungen (z. B. Filterprüfungen) hat der Ladungszustand der Partikeln großen Einfluss auf das Messergebnis. Ziel der Studien- oder Diplomarbeit ist es daher, ein Verfahren zu entwickeln, das es ermöglicht, Aerosole in einem definierten Ladungszustand zu erzeugen. Dabei wird ein neues Verfahren der Auf- bzw. Entladung zum Einsatz kommen, das die heute üblichen Verfahren (z. B. Entlandung durch eine Korona) ersetzen soll. Ein geeigneter Versuchsstand im Labor der Umwelttechnik/Verfahrenstechnik steht zur Verfügung, Interessenten können daher sofort mit der Arbeit beginnen.
Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Frank Schmidt, BC 204, Tel. (0203) 379-2780
Dipl. -Lab-Chem. Gerhard Rapp, BC 209, Tel.: (0203) 379-1929
Untersuchungen zum Verdampfungsverhalten submikroner Partikeln
(Experimentelle Studien- oder Diplomarbeit)
Um Schadstoffe aus der Luft zurückzuhalten, werden Partikelfilter in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt. Ein Beispiel sind Hochleistungsschwebstoffilter, die Partikel im submikronen Größenbereich abscheiden und z.B. in Sicherheitswerkbänken verwendet werden. Studien zeigen, dass es trotz des Einsatzes solcher Filter zu Kontaminationen in der Umgebung kommen kann. Aufgabe dieser experimentellen Arbeit ist daher, das Verdampfungsverhalten submikroner Partikel in Abhängigkeit von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit zu untersuchen. Hierzu werden Messreihen mit modernen Geräten der Partikelanalytik durchgeführt und ausgewertet. Ein geeigneter Versuchsstand im Labor der Umwelttechnik/Verfahrenstechnik steht zur Verfügung. Interessenten können ihre Arbeit sofort aufnehmen.
Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Frank Schmidt, BC204, Tel. (0203) 379-2780
Untersuchung des Adsorptionsverhaltens von Pkw-Innenraumfiltern bei variierenden klimatischen Bedingungen
(Experimentelle Studien- oder Diplomarbeit)
Nach Partikelfiltern, die die Kabinenluft von Kraftfahrzeugen von Pollen und Straßenstaub befreien, kommen verstärkt Kombinationsfilter auf den Markt. Sie sollen nicht nur Partikel sondern auch gasförmige Schadstoffe abscheiden. Die Abscheidung der gasförmigen Schadstoffe erfolgt durch Adsorption an Aktivkohle. Die Aktivkohle kann in das Filter eingebunden sein, oder das Filter besteht direkt aus aktivierten Fasern. Die Abscheidung, d. h. die Adsorption, ist abhängig von den Umgebungsbedingungen (Temperatur und relative Feuchte).
Aufgabe ist es, experimentell die Auswirkungen von Änderungen der Temperatur und der relativen Feuchte auf das Adsorptionsvermögen zu ermitteln.
Der Versuchsstand (siehe Skizze) und sämtliche Materialien für die Arbeit sind am Fachgebiet Verfahrenstechnik/ Umwelttechnik vorhanden. Es kann also sofort begonnen werden.
Betreuung:
Dipl.-Ing. Uta Sager (Tel. 0203/379-3923)
Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Frank Schmidt, BC204, Tel. (0203) 379-2780
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