Koordination Biologische Bewertung
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Aufgaben und Ziele

 

Aufgaben und Ziele von KoBio

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat auf die Einführung der Wasserrahmenrichtlinie in das Rechtssystem im Dezember 2000 zeitnah und umfassend mit der Förderung einer Vielzahl verschiedener Forschungsvorhaben zum Themenkreis „Flusseinzugsgebietsmanagement“ reagiert, in denen die für die Implementierung notwendigen fachlichen Grundlagen erarbeitet werden sollen (Bekanntmachung im Bundesanzeiger am 9.11.99).

Weitere WRRL-bezogene Vorhaben werden seit ca. 2000 von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser, dem Umweltbundesamt und der Europäischen Union gefördert. Angesichts der Vielzahl der geförderten Projekte und der äußerst knapp bemessenen Zeitspanne bis zum praktischen Einsatz der Forschungsergebnisse in der wasserwirtschaftlichen Routine wurde vom BMBF (Projektträger Jülich) im Forschungsschwerpunkt Flusseinzugsgebietsmanagement zum 1. März 2002 zusätzlich eine Koordinationsstelle eingerichtet, die den Förderschwerpunkt, besonders den Bereich biologischer Verfahren, fachlich begleiten und eine Schnittstelle zur Wasserwirtschaft darstellen soll.

Die Koordinationsstelle KoBio (Koordination biologische Bewertung) begleitet seit März 2002 alle vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Kontext der EU-Wasserrahmenrichtlinie geförderten Vorhaben zum Thema „Flusseinzugsgebietsmanagement“ mit dem Schwerpunkt Biologische Bewertung. Hauptaufgaben von KoBio sind die Verbesserung des Informationsflusses zwischen den Vorhaben, die Zusammenführung von Projekten mit ähnlicher Ausrichtung, die Promotion der Projektergebnisse sowie die Formulierung von Empfehlungen für den Anwendungsbereich.

Die Aufgaben und Ziele von KoBio im Einzelnen:

 
Aufbau und Betrieb einer zentralen Informations- und Koordinationsstelle für einen effizienten Informationsaustausch
Durchführung von Workshops zu Einzelfragen sowie Projektbesuche
Abstimmung von themenverwandten BMBF-, LAWA- und BMU/UBA-Vorhaben unter besonderer Berücksichtigung der Ziele der WRRL
Beschaffung und Weiterleitung von Informationen von außerhalb; dies gilt insbesondere für neue Entwicklungen auf europäischer Ebene bezogen auf
 
Informationen über den internationalen Arbeitsstand hinsichtlich der WRRL,
 
technische Regelungen zur Umsetzung der WRRL,
 
Entwicklungen im Bereich der Standardisierung von biologischen Untersuchungs- und Messmethoden (DIN, CEN, ISO) und
 
Informationen über internationale Projekte zum Thema.
Besonders wichtig ist die zeitnahe Einspeisung von praxisrelevanten, anwendungsreifen Projektergebnissen in die LAWA-Arbeitshilfe und umgekehrt die Information der Vorhaben über die Anforderungen der Wasserwirtschaft.

Begleitet wird KoBio von einem wissenschaftlichen Beirat, der sich aus Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Limnologie e.V. (DGL), den Expertengruppen der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA), dem Umweltbundesamt (UBA), der Senatskommission Wasserforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Gremien der Normung (DIN-Institut, CEN) zusammensetzt.
 

 

 

Strukturdiagramm "KoBio"

 

 
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