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Die funktionelle Magnetresonanztomographie (auch fMRT oder fMRI) ist eine Methode, mit der man in vivo, d.h. bei lebenden Versuchspersonen ohne operative Eingriffe, die Hirnaktivität während der Bearbeitung einzelner Aufgaben darstellen kann. Hierbei macht man sich den BOLD-Effekt zu nutze, also die unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften von oxygeniertem und desoxygeniertem Blut.
Durch funktionelle Aufnahmen in einem Magnetresonanztomographen ist es möglich, Stoffwechselvorgänge (d.h. indirekt den Sauerstoffverbrauch) sichtbar zu machen und dadurch Rückschlüsse auf die Hirnaktivität zu ziehen. Aufnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten (etwa im „Ruhezustand“ und wenn ein Stimulus präsentiert wird) können durch statistische Testverfahren miteinander verglichen und die Unterschiede räumlich zugeordnet und dargestellt werden. Der Leiter des Fachgebietes Allgemeine Psychologie: Kognition, Prof. Dr. Matthias Brand, ist einer der Direktoren der Erwin L. Hahn Institute for MRI. Das ELH Institute ist ein hochschulübergreifendes Institut der Universität Duisburg-Essen und der Radboud Universität Nijmegen, und auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen beheimatet. Dort steht uns ein Ganzkörper-MR-Scanner mit einer Feldstärke von 7 Tesla für funktionelle Bildgebungs-Untersuchungen zur Verfügung. Ansprechpartner: Matthias Brand, Frank P. Schulte |

