Das Treffen von Entscheidungen ist ein komplexer Prozess, der von enormer Bedeutung im täglichen Leben ist. Nahezu jeder Handlung, vom Schuhe anziehen am Morgen bis zum Kauf eines Hauses, geht ein Entscheidungsprozess voraus. Dieser kann teilweise bewusst und teilweise unbewusst ablaufen und verschiedene Hirnfunktionen und Hirnareale einbeziehen. In experimentellen Verhaltensstudien, mit neuropsychologischen Entscheidungsaufgaben und mit Methoden der funktionellen Hirnbildgebung untersuchen wir, wie Menschen Entscheidungen treffen und welche Hirnfunktionen (kognitive Prozesse und Emotionsverarbeitung) und äußere Einflüsse Entscheidungen determinieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Entscheidungen in Risikosituationen.

Ansprechpartner: Matthias Brand, Bettina Staschkiewicz, Johannes Schiebener