Im Projekt „Moralische Entscheidungen“ interessieren wir uns dafür, wie Menschen zu einer Lösung kommen, wenn sie im Alltag mit einem moralischen Problem konfrontiert sind und sich entscheiden müssen, wie sie dieses bewältigen wollen. Mittels experimenteller Verhaltensstudien, Methoden der funktionellen Hirnbildgebung und psychophysiologischer Messmethoden untersuchen wir, welche kognitiven und emotiven Prozesse moralische Entscheidungen bestimmen. Die Anwendungsgebiete sind vielfältiger Natur; neben alltagsnahen (z.B. Spendenverhalten) und philosophischen Entscheidungssituationen wird das Thema auch auf den Online-Bereich übertragen. Im Teilprojekt Cyberbullying untersuchen wir zum einen Mechanismen, die dazu führen können, dass kompromittierendes Material im WWW verbreitet wird. Zum anderen beschäftigen wir uns damit, wie Diffamierungen im Internet von Betroffenen wahrgenommen werden und ob sie sich auf das weitere Verhalten gegenüber anderen auswirken.
Ansprechpartner: Matthias Brand, Christin Polzer, Katrin Starcke
