Internationale Fachtagung
"Videokonferenz: Grundlagen - Anwendungen - Perspektiven"
6. - 8. November 2002 Universität Essen
Präsentationen / presentations
Inhalte & Ziele der Tagung
Die Möglichkeit, verschiedene Standorte zusammenzuführen, hat der Videokonferenz innerhalb der Telekommunikation einen Stellenwert verschafft, der in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird.
Die Videokonferenz als eine Form technisch vermittelter Kommunikation definiert sich über (mindestens) zwei teilnehmende Standorte, die nicht nur räumlich, sondern auch durch die für die Übertragung von Audio- und Videomaterial notwendige Zeitspanne minimal zeitlich voneinander getrennt sind.
Haupteinsatzgebiete ergeben sich derzeit vorwiegend innerhalb der Unternehmenskommunikation, der Telemedizin, des Teleteaching sowie im Kontext militärischer Nutzung. Schon bald werden sowohl im Berufsalltag als auch im privaten Bereich die meisten Menschen mit dieser Kommunikationstechnologie konfrontiert werden. Gleichzeitig sind die konkreten Auswirkungen auf die Kommunikationspraxis ebenso wie Einsatzgebiete der unterschiedlichsten technischen Lösungen und Systeme bisher nur unzureichend erforscht. Obwohl einige Beiträge aus der empirischen Kommunikationsforschung vorliegen, bleiben noch zahlreiche Fragen hinsichtlich der Spezifika der Kommunikationsform ‚Videokonferenz’ sowie deren Nutzungsmöglichkeiten und -grenzen offen. Forschungsbedarf besteht insbesondere in der anwenderorientierten Optimierung der Technologie sowie im Bereich Kompetenztraining und Anwenderschulung.
Die Fachtagung will Wissenschaftler, Hersteller, Entwickler, Vertreiber sowie Anwender zusammenbringen, um gemeinsam die Möglichkeiten und Grenzen der Videokonferenz und ihre Anwendungen zu diskutieren sowie Ausblicke und Perspektiven zu eröffnen.
Veranstaltet wird die Fachtagung von den Mitarbeitern des DFG-Projektes „Technisch basierte audiovisuelle Fernkommunikation" in Zusammenarbeit mit dem ZFUW der Universität Koblenz.