Universität Duisburg-Essen
 Schmitz

DFG-Projekt "Audiovisuelle Fernkommunikation"

Telelecturestudio Universität Essen

Skizze TLS Beschreibung TLS Studio Bochum


Skizze des Raums (mit "aufgeklappten" Wänden)





Raumausstattung


42 Stühle mit Schreibfläche
Deckenbeleuchtung mit Spiegelrasterleuchten, in 3 Gruppen schaltbar: Publikum, 1. Reihe vor den Projektionsflächen, Dozentenplatz
3 Scheinwerfer für den Dozenten, an der Decke montiert
2 Beamer ( Panasonic PT-L759 ) in Rückprojektionsanordnung für Präsentationsbild und Empfangsbild in Frontalanordnung zum Publikum
2 Lautsprecher unter den Projektionsflächen für Präsentationston und Empfangston
1 Motorleinwand 150 cm x 150 cm zwischen den Beamer-Projektionsflächen
1 Videomonitor 105 cm unter der Empfangsbild-Projektion zur Sendebildkontrolle für das Publikum
2 Videomonitore 70 cm unter der Dozenten-Deckenkamera zur Empfangs- und Sendebildkontrolle für den Dozenten
1 Weißwandtafel mit PC-Anschluss
Dozentenplatz zwischen den Beamer-Projektionsflächen mit Präsentations-PC (Datennetzanschluss, Funkmaus, Grafikkarte mit zusätzlichem Videoausgang) LCD-Bildschirm für Präsentationsbild 2 Videomonitoren 30 cm für Sende- und Empfangsbild Dokumentenkamera ( Panasonic VideoImager UE-MV 180 ) mit Anschlüssen für 2 externe Video-/Audioquellen
Access Point für Wireless LAN
1 weiterer Datennetzanschluss 100 MBit/s
Videokonferenzsystem ( VCON 6000 )mit IR-Fernbedienung und -Tastatur, bis zu 1,5 MBit/s für IP-Verbindungen und bis zu 384 KBit/s für ISDN-Verbindungen
2 steuerbare Deckenkameras für Dozent und Publikum
1 über die Videokonferenzanlage gesteuerte Kamera (auch durch Gegenseite steuerbar)
2 Raummikrofone (Grenzflächenmikrofone auf Stativen)
1 Funk-Headset
1 Funk-Handmikrofon.


Regie

In der Regie laufen alle Bild- und Tonquellen auf und werden auf die verschiedenen Anzeigen, die Lautsprecher und den Sendeweg der Videokonferenzanlage verteilt. Außerdem werden die Tonpegel der Situation entsprechend angepasst und die Deckenkameras gesteuert. Hierfür sind im Allgemeinen zwei eingearbeitete Bedienpersonen, davon eine Fachkraft mit entsprechender Kompetenz auch für unvorhergesehene Ereignisse, vorzusehen – eine kurze Einweisung ist nicht ausreichend! Bei Veranstaltungen mit reduzierter Komplexität (keine Publikumsbeteiligung, selten wechselnde Kameraperspektive) wird eventuell nur eine Person benötigt.


Technische Kernelemente des Regieraums:
Viscount Model 1120 – Durchschalter für die Videoquellen
Smartfade SMF 251 – Videoswitcher für die Präsentationsleinwand
Panasonic System Controller WV-CU – Raumkamerasteuerungssystem
Behringer Eurorack MX2642A – Mischpult
Valley People 440 – Kompressor, Emitter, Expander
Monacor ECM-200 – Regiemikrofon


Sendebild für die Videokonferenzanlage ist wahlweise:

Deckenkamera 1 (Dozent)
Deckenkamera 2 (Publikum)
durch Gegenseite steuerbare Kamera (Publikum)
Dokumentenkamera bzw. daran angeschlossene Videoquelle
Videoausgang des Präsentations-PCs.


Das Sendebild wird angezeigt

auf dem 105 cm Videomonitor für das Publikum
auf dem unteren 70 cm Videomonitor für den Dozenten
auf einem 30 cm Videomonitor am Dozentenplatz.


Präsentationsbild kann sein:

VGA-Ausgang des Präsentations-PCs
VGA-Ausgang eines weiteren PCs oder Notebooks (kann nicht über den Videokanal des Videokonferenzsystems gesendet werden!)
Dokumentenkamera bzw. daran angeschlossene Videoquelle.


Das Präsentationsbild wird angezeigt

auf der rechten Projektionsfläche für das Publikum
auf dem 15“ LCD-Bildschirm am Dozentenplatz.


Das Empfangsbild der Videokonferenzanlage wird angezeigt

auf der linken Projektionsfläche für das Publikum
auf dem oberen 70 cm Videomonitor für den Dozenten
auf einem 30 cm Videomonitor am Dozentenplatz.


Der Sendeton für die Videokonferenzanlage setzt sich zusammen aus

Funk-Headset (Dozent)
Funk-Handmikrofon (Co-Dozent, Publikum, ...)
2 Raummikrofonen (Atmosphäre, Publikum)
optional 2 weiteren Mikrofonen
Line-Ausgang des Präsentations-PCs
Ausgang eines an die Dokumentenkamera angeschlossenen Gerätes
optional 2 weiteren Programmtonquellen.


Die Mikrofonsignale werden über einen Dynamikprozessor geführt, um einen gleichmäßigen Sendepegel zu erzielen und Verzerrungen durch Übersteuerung zu verhindern.Der Sendeton ist monofon (einkanalig), Stereo-Programmtöne werden zu Mono zusammengemischt.

Der Ton für die Lautsprecher zur Raumbeschallung setzt sich zusammen aus


Line-Ausgang des Präsentations-PCs
Ausgang eines an die Dokumentenkamera angeschlossenen Gerätes
optional 2 weiteren Programmtonquellen
dem Empfangston der Videokonferenzanlage.


Die Programmtöne werden in Stereo wiedergegeben, der Empfangston (Mono) ist zwecks besserer Zuordnung zum Bild nur aus dem Lautsprecher unter der Empfangsbild-Projektion zu hören.

Mittels eines Mikrofons in der Regie kann bei Bedarf eine Durchsage in den Studioraum erfolgen. Durchsage- und Empfangston werden außerdem über Lautsprecher in den Videomonitoren am Dozentenplatz wiedergegeben.

Für Datenaustausch, Application Sharing und Präsentationen (z.B. Powerpoint) wird standardmäßig Microsoft NetMeeting per IP-Verbindung auf dem Präsentations-PC eingesetzt. Andere Möglichkeiten (beigestellter PC, NetMeeting über ISDN, ...) sind ebenfalls vorhanden, aber nicht Standard, d.h. sie müssen rechtzeitig vor der Veranstaltung abgesprochen und getestet werden.

Es ist geplant, dem Dozenten die Möglichkeit zur Einstellung der Programmtonlautstärke (gemeinsam für Raumbeschallung und Sendeweg) und der Lautstärke des Empfangstons zu geben, damit er schnell auf unvorhergesehene Lautstärkesprünge reagieren kann bzw. den Programmton absenken kann, wenn er das wiedergegebene Programm kommentieren möchte.






Das Videokonferenzstudio in Bochum wurde Ende Mai durch zusätzliche Beamer und Präsentationsflächen, eine weitere Kamera und ein Mischpult ergänzt. Die nachfolgenden Skizzen zeigen den ursprünglichen und den umgebauten Zustand.







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Letzte Änderung: Mittwoch, 26.3.2008
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