Erfahrungsbericht von Jan Franzen, LuM-Student des 5. Jahrgangs, im August 2011
Mein Vorhaben, einen zukunftsorientierten sowie praxisnahen Masterstudiengang zu wählen, habe ich mir mit der Wahl von »Literatur und Medienpraxis« als 2-Fach-Master erfüllen können.
Dabei muss ich zugeben, dass ich im Vorfeld Bedenken hatte, dass es in der Kombination mit Germanistik schwer ist, sich eine konkrete Berufsperspektive zu schaffen.
Im LuM-Studiengang habe ich nach nun zwei Semestern bemerkt, dass diese Sorge unbegründet ist. Man bekommt tiefe Einblicke in die vier großen medialen Bereiche Zeitung, Fernsehen, Verlag und Radio. Theoretische Ansätze wechseln sich dabei mit praktischen Inhalten ab. So lernt man etwa die Funktionsweise des Literaturbetriebs kennen oder beleuchtet aus wissenschaftlicher Sicht aktuelle mediale Entwicklungen wie das Internet. Richtig praktisch wird es beispielsweise in der konkreten Textarbeit mit Journalisten oder in den Seminaren, in denen die Fertigkeiten mit Kamera und Schnittprogrammen geschult werden.
Durch die selbst produzierten Filme oder andere kleine Veröffentlichungen in den Vertiefungsmodulen hat man die Möglichkeit, seine Bewerbungsmappen zu füllen und gleichzeitig schon konkrete Arbeitsluft zu schnuppern. Anregungen für mögliche Berufsbilder für uns LuMler gibt es durch die Lehrenden dabei zwischendurch immer wieder.
