| 5 | Da ihr noch die schöne Welt regiertet, an der Freude leichtem Gängelband glücklichere Menschenalter führtet, schöne Wesen aus dem Fabelland! Ach! da euer Wonnedienst noch glänzte |
|
| 10 | wie ganz anders, anders war es da! Da man deine Tempel noch bekränzte, Venus Amathusia! Da der Dichtkunst mahlerische Hülle sich noch lieblich um die Wahrheit wand! – |
|
| 15 | Durch die Schöpfung floß da Lebensfülle, und, was nie empfinden wird, empfand. An der Liebe Busen sie zu drücken, gab man höhern Adel der Natur. Alles wies den eingeweyhten Blicken |
|
| 20 | alles eines Gottes Spur. [251] Wo jezt nur, wie unsre Weisen sagen, seelenlos ein Feuerball sich dreht, lenkte damals seinen goldnen Wagen Helios in stiller Majestät. |
|
| 25 | Diese Höhen füllten Oreaden, eine Dryas starb mit jenem Baum, aus den Urnen lieblicher Najaden sprang der Ströme Silberschaum. Jener Lorbeer wand sich einst um Hilfe (1) |
|
| 30 | Tantals Tochter
(2)
schweigt in diesem Stein, Syrinx Klage tönt' aus jenem Schilfe, Philomelens Schmerz in diesem Hayn. Jener Bach empfieng Demeters Zähre, die sie um Persephonen geweint, |
|
| 35 | und von diesem Hügel rief Cythere ach vergebens! ihrem schönen Freund. Zu Deukalions Geschlechte stiegen damals noch die Himmlischen herab, Pyrrha's schöne Töchter zu besiegen, |
|
| 40 | nahm Hyperion den Hirtenstab. [252] Zwischen Menschen, Göttern und Heroen knüpfte Amor einen schönen Bund. Sterbliche mit Göttern und Heroen huldigten in Amathunt. |
|
| 45 | Betend an der Grazien Altären kniete da die holde Priesterinn, sandte stille Wünsche an Cytheren und Gelübde an die Charitinn. Hoher Stolz, auch droben zu gebieten, |
|
| 50 | lehrte sie den göttergleichen Rang, und des Reizes heilgen Gürtel hüten, der den Himmlisch und unsterblich war das Feuer, das in Pindars stolzen Hymnen floß, |
|
| 55 | niederströmte in Arions Leier, in den Stein des Phidias sich goß. Beßre Wesen, edlere Gestalten kündigten die hohe Abkunft an. Götter, die vom Himmel niederwallten, |
|
| 60 | sahen [253] Werther war von eines Gottes Güte theurer jede Gabe der Natur. Unter Iris schönem Bogen blühte reizender die perlenvolle Flur. |
|
| 65 | Prangender erschien die Morgenröthe in Himerens rosigtem Gewand, schmelzender erklang die Flöte in des Hirtengottes Hand. Liebenswerther mahlte sich die Jugend, |
|
| 70 | blühender in Ganymeda's
(*)
Bild, heldenkühner göttlicher die Tugend mit Tritoniens Medusenschild. Sanfter war, da Hymen es noch knüpfte, heiliger der Herzen ew'ges Band. |
|
| 75 | Selbst des Lebens zarter Faden schlüpfte weicher durch der Parzen Hand. Das Evoe muntrer Thyrsusschwinger, und der Panther prächtiges Gespann meldeten den großen Freudebringer. |
|
| 80 | Faun und Satyr taumeln ihm voran, [254] um ihn springen rasende Mänaden, ihre Tänze loben seinen Wein, und die Wangen des Bewirthers laden lustig zu dem Becher ein. |
|
| 85 | Höher war der Gabe Werth gestiegen, die der Geber freundlich das im Busen des Geschöpfes floß. Nennt der Meinige sich dem Verstande? |
|
| 90 | Birgt ihn etwa der Gewölke Zelt? Mühsam späh' ich im Ideenlande, fruchtlos in der Sinnenwelt. euch verherrlichte das Heldenspiel |
|
| 95 | an des Isthmus kronenreichen Festen, und die Wagen donnerten zum Ziel. Schön geschlungne seelenvolle Tänze kreisten um den prangenden Altar, eure Schläfe schmückten Siegeskränze, |
|
| 100 | Kronen euer duftend Haar. [255] Seiner Güter schenkte man das Beste, seiner Lämmer liebstes gab der Hirt, und der Freudetaumel seiner Gäste lohnte dem erhabnen Wirth. |
|
| 105 | Wohin tret ich? Diese traurge Stille kündigt sie mir meinen Schöpfer an? Finster, wie er selbst, ist seine Hülle, mein Entsagen – was ihn feiern kann. Damals trat kein gräßliches Gerippe |
|
| 110 | vor das Bett des Sterbenden. Ein Kuß nahm das lezte Leben von der Lippe, still und traurig senkt' ein Genius seine Fackel. Schöne lichte Bilder scherzten auch um die Nothwendigkeit, |
|
| 115 | und das ernste Schicksal blickte milder durch den Schleyer sanfter Menschlichkeit. Nach der Geister schrecklichen Gesetzen richtete kein heiliger Barbar, dessen Augen Thränen nie benetzen, |
|
| 120 | zarte Wesen, die ein Weib gebahr. [256] Selbst des Orkus strenge Richterwaage hielt der Enkel einer Sterblichen, und des Thrakers seelenvolle Klage rührte die Erinnyen. |
|
| 125 | in Elysiens Haynen wieder an; Treue Liebe fand den treuen Gatten und der Wagenlenker seine Bahn; Orpheus Spiel tönt die gewohnten Lieder |
|
| 130 | in Alcestens Arme sinkt Admet, seinen Freund erkennt Orestes wieder, seine Waffen Philoktet. Aber ohne Wiederkehr verloren bleibt, was |
|
| 135 | jede Wonne hab ich abgeschworen, alle Bande die ich selig prieß. Fremde, nie verstandene Entzücken schaudern mich aus jenen Welten an, und für Freuden, die mich jetzt beglücken, |
|
| 140 | tausch' ich neue, die ich missen kann. [257] Höh're Preise stärkten da den Ringer auf der Tugend arbeitvoller Bahn: Großer Thaten herrliche Vollbringer klimmten zu den Seligen hinan; |
|
| 145 | Vor dem Wiederforderer der Todten
*)
neigte sich der Götter stille Schaar. Durch die Fluthen leuchtet dem Piloten vom Olymp das Zwillingspaar. Schöne Welt, wo bist du? – Kehre wieder, |
|
| 150 |
holdes Blüthenalter der Natur! Ach! nur in dem Feenland der Lieder lebt noch deine goldne Spur. Ausgestorben trauert das Gefilde, keine Gottheit zeigt sich meinem Blik, |
|
| 155 |
Ach! von jenem lebenwarmen Bilde blieb nur das Gerippe mir zurück. Alle jene Blüthen sind gefallen von des Nordes winterlichem Wehn. |
|
| 160 | mußte diese Götterwelt vergehn. [258] Traurig such ich an dem Sternenbogen, dich, Selene, find ich dort nicht mehr; Durch die Wälder ruf ich, durch die Wogen, ach! sie wiederhallen leer! |
|
| 165 | Unbewußt der Freuden, die sie schenket, nie entzückt von ihrer Treflichkeit, nie gewahr des Armes, der sie lenket, reicher nie durch meine Dankbarkeit, fühllos selbst für ihres Künstlers Ehre, |
|
| 170 | gleich dem todten Schlag der Pendeluhr, dient sie knechtisch dem Gesetz der Schwere die entgötterte Natur! Morgen wieder neu sich zu entbinden, wühlt sie heute sich ihr eignes Grab, |
|
| 175 | und an ewig gleicher Spindel winden sich von selbst die Monde auf und ab. Müßig kehrten zu dem Dichterlande heim die Götter, unnütz einer Welt die, entwachsen ihrem Gängelbande, |
|
| 180 | sich durch eignes Schweben hält. [259] Freundlos, ohne Bruder, ohne Gleichen, keiner Göttinn, keiner Irrd'schen Sohn, Herrscht ein Andrer in des Aethers Reichen auf Saturnus umgestürztem Thron. |
|
| 185 | Selig, eh sich Wesen um ihn freuten, selig im entvölkerten Gefild, sieht er in dem langen Strom der Zeiten ewig nur – sein eignes Bild. Bürger des Olymps konnt' ich erreichen, |
|
| 190 | jenem Gotte, den sein Marmor preißt, konnte einst der hohe Bildner gleichen; Was ist neben derer, welche Sterbliche gebohren? Nur der Würmer Erster, Edelster. |
|
| 195 | Da die Götter menschlicher noch waren, waren Menschen göttlicher. Dessen Stralen mich darnieder schlagen, Werk und Schöpfer des Verstandes! dir nach zu ringen, gib mir Flügel, Waagen |
|
| 200 | dich zu wägen – oder nimm von mir [260] nimm die ernste strenge Göttin wieder, die den Spiegel blendend vor mir hält; Ihre sanft're Schwester sende nieder, spare jene für die andre Welt. |
[Die Erläuterungen stehen als Fußnoten auf den in eckigen Klammern bezeichneten Seiten]
[251] (1) Daphne vom Apollo verfolgt.
zurück
[251] (2) Niobe.
zurück
[253] (*) Hebe. Ihr älterer Nahme war Ganymeda sagt Pausanias
Corinth. c. 13.
zurück
[257] *) Hercules. zurück
Erstdruck und Druckvorlage
Der Teutsche Merkur.
1788, März, S. 250-260.
[PDF]
Gezeichnet: Schiller.
Die Textwiedergabe erfolgt nach dem ersten Druck
(Editionsrichtlinien).
Zeitschriften-Repertorien
Mit Änderungen aufgenommen in
Kommentierte und kritische Ausgaben
Literatur
Alt, Peter-André: Natur, Zivilisation und Narratio.
Zur triadischen Strukturierung von Schillers Geschichtskonzept.
In: Zeitschrift für Germanistik; N.F. 18 (2008), S. 530-545.
Amtmann-Chornitzer, Claudia: "Schöne Welt, wo bist du?"
Die Rückkehr des Goldenen Zeitalters in geschichtsphilosophischen Gedichten von Schiller,
Novalis und Hölderlin – Friedrich Schiller: "Die Götter Griechenlands",
Novalis: "Hymnen an die Nacht", Friedrich Hölderlin: "Brod und Wein".
Erlangen 1997 (= Erlanger Studien, 111).
Barner, Wilfried: Die Erfahrung des Mangels als Impuls zur Modernität bei Schiller.
In: Friedrich Schiller und der Weg in die Moderne. Hrsg. von Walter Hinderer.
Würzburg 2006 (= Stiftung für Romantikforschung, 40), S. 67-81.
Bartscherer, Christoph: Heinrich Heines religiöse Revolte.
Freiburg im Breisgau u.a. 2005 (= Forschungen zur europäischen Geistesgeschichte, 6).
–
Vgl. S. 460-469: Das Wagnis der Kunstreligion: Schillers "Die Götter Griechenlands".
Berghahn, Klaus: Schillers mythologische Symbolik.
Erläutert am Beispiel der Götter Griechenlands.
In: Weimarer Beiträge 31 (1985), S. 1803-1822.
Bernauer, Joachim: "Schöne Welt, wo bist du?"
Über das Verhältnis von Lyrik und Poetik bei Schiller.
Berlin 1995 (= Philologische Studien und Quellen, 138).
Bollenbeck, Georg: Eine Geschichte der Kulturkritik.
Von J. J. Rousseau bis G. Anders.
München 2007 (= beck'sche reihe, 1768).
Brandmeyer, Rudolf: Poetologische Lyrik.
In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte.
Hrsg. von Dieter Lamping.
Stuttgart u.a. 2011, S. 157-162.
Brokoff, Jürgen: Die Götter Griechenlandes (1788).
In: Schiller-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hrsg. von Matthias Luserke-Jaqui.
Stuttgart u.a. 2005, S. 262-265.
Dahnke, Hans-Dietrich: Die Debatte um "Die Götter Griechenlandes". In: Debatten und Kontroversen.
Literarische Auseinandersetzungen in Deutschland am Ende des 18. Jahrhunderts. Hrsg. von Hans-Dietrich
Dahnke u.a. Bd. 1. Berlin u.a. 1989, S. 193-269.
Demmer, Sybille: Von der Kunst über Religion zur Kunst-Religion. Zu Schillers Gedicht Die Götter
Griechenlands. In: Gedichte und Interpretationen. Bd. 3: Klassik und Romantik. Hrsg. von Wulf Segebrecht.
Stuttgart 1984 (= Universal-Bibliothek, 7892), S. 33-47.
Fambach, Oscar: Schiller und sein Kreis.
Berlin 1957 (= Ein Jahrhundert deutscher Literaturkritik. 1750 – 1850. Bd. II).
–
Mit umfangreicher Dokumentation zur Aufnahme der "Götter Griechenlandes".
Frick, Werner: Schiller und die Antike.
In: Schiller-Handbuch. Hrsg. von Helmut Koopmann.
2. Aufl. Stuttgart 2011, S. 95-122.
Friedl, Gerhard: Verhüllte Wahrheit und entfesselte Phantasie. Die Mythologie in der vorklassischen
und klassischen Lyrik Schillers. Würzburg 1987 (= Epistemata; Reihe Literaturwissenschaft, 23).
Frühwald, Wolfgang: Die Auseinandersetzung um Schillers Gedicht "Die Götter Griechenlandes". In:
Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 13 (1969), S. 251-271.
Frühwald, Wolfgang: Sternenhimmel und Göttertrauer
oder Der Glaube Friedrich Schillers.
In: Theologische Revue 101 (2005), Sp. 187-196.
Gockel, Heinz: Mythos und Poesie. Zum Mythosbegriff in Aufklärung und Frühromantik.
Frankfurt a.M. 1981 (= Das Abendland; N.F., 12).
–
Vgl. S. 185-200.
Graf, Friedrich W.: Missbrauchte Götter.
Zum Menschenbilderstreit in der Moderne.
München 2009 (= Reden über den Humanismus, 1).
Große, Wilhelm: Schiller, Novalis, Heine und die "Götter Griechenlands".
Ein poetologischer Diskurs.
In: Klassik-Rezeption. Auseinandersetzung mit einer Tradition. Festschrift für Wolfgang Düsing.
Hrsg. von Peter Ensberg u.a. Würzburg 2003, S.35-52.
Gymnich, Marion / Müller-Zettelmann, Eva: Metalyrik:
Gattungsspezifische Besonderheiten, Formenspektrum und zentrale Funktionen.
In: Metaisierung in Literatur und anderen Medien.
Theoretische Grundlagen – Historische Perspektiven – Metagattungen – Funktionen.
Hrsg. von Janine Hauthal u.a.
Berlin u.a. 2007 (= spectrum Literaturwissenschaft / spectrum Literature, 12), S. 65-91.
Habel, Thomas: Gelehrte Journale und Zeitungen der Aufklärung.
Zur Entstehung, Entwicklung und Erschließung deutschsprachiger Rezensionszeitschriften des 18. Jahrhunderts.
Bremen 2007 (= Presse und Geschichte – Neue Beiträge, 17).
Heinz, Andrea (Hrsg.): "Der Teutsche Merkur" – die erste deutsche Kulturzeitschrift?
Heidelberg 2003 (= Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800. Ästhetische Forschungen, 2).
Hinck, Walter (Hrsg.): Schläft ein Lied in allen Dingen.
Das Gedicht als Spiegel des Dichters.
Poetische Manifeste von Walther von der Vogelweide bis zur Gegenwart.
Frankfurt a.M. 1985.
Hinck, Walter: Wissenschaft zum Kunstwerk geadelt: Schillers poetologische Lyrik. In:
Revolution und Autonomie. Deutsche Autonomieästhetik im Zeitalter der Französischen Revolution.
Ein Symposium. Hrsg. von Wolfgang Wittkowski. Tübingen 1990, S. 297-313.
Hinck, Walter: Magie und Tagtraum.
Das Selbstbild des Dichters in der deutschen Lyrik.
Frankfurt a.M. u.a. 1994.
Hinderer, Walter: Beiträge Wielands zu Schillers ästhetischer Erziehung.
In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 18 (1974), S. 348-387.
Hofmann, Michael: Schiller.
Epoche – Werk – Wirkung.
München 2003.
–
S. 134-139: Schillers Selbstverständnis als Lyriker; Lyriktheorie.
Koopmann, Helmut: Poetischer Rückruf: "Die Götter Griechenlands".
In: Gedichte von Friedrich Schiller.
Hrsg. von Norbert Oellers. Stuttgart 1996 (= Universal-Bibliothek, 9473), S. 64-83.
Lamping, Charlotte / Schwarz, André: Philosophische Lyrik.
In: Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte.
Hrsg. von Dieter Lamping.
Stuttgart u.a. 2011, S. 140-146.
Mayer, Paola: Reflections on Mythology.
Eichendorff's Response to Schiller and Novalis.
In: Euphorion 101 (2007), S. 197-225.
McCarthy, John A.: Literarisch-kulturelle Zeitschriften.
In: Von Almanach bis Zeitung. Ein Handbuch der Medien in Deutschland 1700 – 1800.
Hrsg. von Ernst Fischer u.a. München 1999, S. 176-190.
Meyer-Sickendiek, Burkhard: Affektpoetik.
Eine Kulturgeschichte literarischer Emotionen.
Würzburg 2005.
Oellers, Norbert: Stolberg, das Christentum und die Antike. Der Streit mit Schiller. In:
Friedrich Leopold Graf zu Stolberg (1750 – 1819). Beiträge zum Eutiner Symposium
im September 1997. Hrsg. von Frank Baudach u.a. Eutin 2002 (= Eutiner Forschungen, 7), S. 109-126.
Oellers, Norbert: Schiller und die Religion.
In: Friedrich Schiller und der Weg in die Moderne. Hrsg. von Walter Hinderer.
Würzburg 2006 (= Stiftung für Romantikforschung, 40), S. 165-186.
Osterkamp, Ernst: Die Götter – die Menschen.
Friedrich Schillers lyrische Antike.
In: Schiller und die Antike. Hrsg. von Paolo Chiarini u.a.
Würzburg 2008, S. 239-255.
Pinna, Giovanna: Idealität und Individuum.
Zum Lyrikbegriff Schillers und Wilhelm von Humboldts.
In: Die Realität der Idealisten.
Friedrich Schiller – Wilhelm von Humboldt – Alexander von Humboldt.
Hrsg. von Hans Feger u.a.
Köln u.a. 2008, S. 187-200.
Pugh, David: Aesthetic und Moral Autonomy in Schiller's Gedankenlyrik.
In: Revolution und Autonomie.
Deutsche Autonomieästhetik im Zeitalter der Französischen Revolution.
Ein Symposium. Hrsg. von Wolfgang Wittkowski. Tübingen 1990, S. 314-325.
Pugh, David: Schiller and Classical Antiquity.
In: A Companion to the Works of Friedrich Schiller. Hrsg. von Steven D. Martinson.
Rochester, NY 2005, S. 47-66.
Schmidt-Funke, Julia A.: Auf dem Weg in die Bürgergesellschaft.
Die politische Publizistik des Weimarer Verlegers Friedrich Justin Bertuch.
Köln u.a. 2005
(= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen; Kleine Reihe, 16).
Schneider, Ute: Literaturkritische Zeitschriften.
In: Von Almanach bis Zeitung. Ein Handbuch der Medien in Deutschland 1700 – 1800.
Hrsg. von Ernst Fischer u.a. München 1999, S. 191-206.
Schulze, Volker: Der Teutsche Merkur (1773 – 1810).
In: Deutsche Zeitschriften des 17. bis 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Heinz-Dietrich Fischer.
Pullach bei München 1973 (= Publizistik-historische Beiträge, 3), S. 87-102.
Schwarz, Sandra: 'Kunstheimat'.
Zur Begründung einer neuen Mythologie in der klassisch-romantischen Zeit.
Paderborn 2007.
Segebrecht, Wulf: Klassik.
In: Geschichte der deutschen Lyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Hrsg. von Walter Hinderer.
2. Aufl. Würzburg 2001, S. 202-227.
Stašková, Alice (Hrsg.): Friedrich Schiller und Europa.
Ästhetik, Politik, Geschichte.
Heidelberg 2007 (= Beiträge zur neueren Literaturgeschichte, 238).
Suppanz, Franz: Die Götter Griechenlandes.
In: Ders., Friedrich Schiller. 10 Gedichte.
Stuttgart 2008 (= Reclams Universal-Bibliothek, 16062; Erläuterungen und Dokumente), S. 47-78.
Turk, Horst: Machthaber um 1800. Schillers "Die Götter Griechenlands" und das Szenario politischer Theologie.
In: Im Wechselspiel der Kulturen. Festschrift für Karol Sauerland. Hrsg. von Maria Gierlak u.a.
Torun 2001, S. 119-140.
Zimmermann, Hans D.: "Die Götter Griechenlands".
Zu Friedrich Schiller und Friedrich Hölderlin.
In: Schiller und die Antike. Hrsg. von Paolo Chiarini u.a.
Würzburg 2008, S. 75-89.
Zymner, Rüdiger: 'Vergeistigungskünste':
Zu Schillers philosophischen Gedichten.
In: Philosophie in Literatur. Hrsg. von Christiane Schildknecht.
Frankfurt a.M. 1996 (= suhrkamp taschenbuch wissenschaft, 1225), S. 278-298.
Edition
Lyriktheorie » R. Brandmeyer