23.04.2012

Eurocode 2 Seminar am 17.04.2012

Am 17.04.2012 hat das Seminar zur Anwendung der DIN EN 1992-1-1 (Eurocode 2), organisiert vom Institut für Massivbau der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen und geleitet von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held, stattgefunden. Über 60 in der Tragwerksplanung sowie im Bereich der statisch-konstruktiven Prüfung tätige Ingenieurinnen und Ingenieure nahmen am Seminar teil.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Frau Univ.-Prof. Dr.-Ing. Schnellenbach-Held wurde die Anwendung des Eurocodes 2 vorgetragen. Dazu gingen die Referenten auf die Änderung der Regeln bezüglich der Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit sowie im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit ein. Zudem wurden die normativen Angaben im Hinblick auf die Baustoffe, Mindestbetonfestigkeit, Schnittgrößenermittlung und Bewehrungs- und Konstruktionsregeln erläutert. Im Seminar wurde jedes Kapitel des Eurocodes 2 thematisiert und die Teilnehmer erhielten umfassende Kenntnisse hinsichtlich der Anwendung des Eurocodes 2.

Die positive Rückmeldung der Teilnehmer verdeutlicht den Erfolg des Seminars. Hierzu haben insbesondere die Referenten des Instituts beigetragen.

24.06.2011

Stresstest für die Ruhrpott II

Fünfeinhalb Meter lang, 135 kg schwer und eine 8 mm dünne Schale aus Hochleistungsbeton - kann so ein Boot überhaupt schwimmen? Es kann, sagen die angehenden Bauingenieure der Universität Duisburg-Essen (UDE) - im Rahmen des Masterprojekts am Institut für Massivbau in Kooperation mit dem Fachgebiet Baustatik und Baukonstruktion - über die "Ruhrpott II". Mit dem selbstgebauten Kanu werden die Studierenden am 24./25. Juni 2011 in Magdeburg in den See stechen - allerdings nicht allein: Bei der 13. Betonkanu-Regatta treten 100 Mannschaften aus Hochschulen und Ausbildungsbetrieben mit eigenen Modellen an. Bevor das neunköpfige UDE-Team nach Sachsen-Anhalt aufbricht, schlug am gestrigen Montag (20.6.) die Stunde der Wahrheit: Die Ruhrpott II hat den Stresstest bestanden. Das Boot schwamm in einer sehr stabilen Lage und ist sehr gut zu steuern, erklärten die "Kanutinnen".

Ein ganzes Semester Arbeit liegt hinter den sieben Masterstudierenden und ihren zwei Betreuern - 200 Stunden, in denen sie konstruierten, eine Schalung aus Sperrholz bauten, über die richtige Betonmischung tüftelten und die Maurerkelle schwangen. Penibel haben sie sich dabei an die Vorgaben der Deutschen Zement- und Betonindustrie gehalten, die das Rennen ausrichtet. Denn bevor in Magdeburg der Startschuss fällt, werden alle Boote vom Preisgericht inspiziert, ob Maße und Gewicht stimmen und nur erlaubte Materialien verwendet wurden.

"Darum geht es bei dem Wettbewerb: Das richtige Rezept für einen Verbundbaustoff zu finden, der das Kanu leicht, aber robust macht, der strapazierfähig ist und sich gut verarbeiten lässt", erklärt Michael Peeters, einer der beiden Betreuer. "Bis die Mischung stimmte, haben die Studierenden viel ausprobieren müssen." Und ein bisschen von den Erfahrungen ihrer Kommilitonen profitieren können. Denn die Ruhrpott II hat einen älteren Bruder: Gebaut 2009 zur letzten Betonkanu-Regatta, die auf dem Baldeneysee stattfand.

Nun wünschen wir viel Erfolg für den Wettbewerb!

14.04.2011

Girls' Day Mädchen-Zukunftstag 2011

Schülerinnen bauen Brücken.

Woher kennt man die Höchstlast einer Brücke?

Am Institut für Massivbau der Universität Duisburg-Essen konnten Schülerinnen am Computer Brücken bauen und anschließend ausprobieren, ob die Brücke der Belastung durch einen Zug standhält.

Verformungsfähigkeit der Essener UHPC-Platte
Verformungsfähigkeit der Essener UHPC-Platte

06.04.2011

UHPC-Wettbewerb 2010 - Die verformungsfähigsten und filigransten Platten kamen aus Essen

Im Rahmen ihres Abschlussprojektes wagten sich 5 Studierende der Universität Duisburg-Essen an den Bau extrem dünner, äußerst verformungsfähiger Platten aus Ultrahochleistungsbeton (bzw. Ultra High Performance Concrete, UHPC). Ziel war es, im November 2010 mit diesen Platten am UHPC-Wettbewerb in Kaiserslautern teilzunehmen.
Um die Leistungsfähigkeit der Platten zu testen und die optimale Plattendicke zu ermitteln, wurde bereits im Frühjahr 2010 mit den ersten Betonagen begonnen. Hierbei profitierten die Studierenden vom vorhandenen Know-how der Institutsmitarbeiter bezüglich der Herstellung und Verarbeitung des Hochleistungswerkstoffes UHPC.
Entsprechend des Reglements wurden Platten mit den Abmessungen 1400 mm x 800 mm hergestellt. Die Vorgaben hinsichtlich der Dicke (5 - 25 mm) und des Gewichtes (max. 30 kg) stellten für die Studierenden durch den Einsatz einer Mikrobewehrung zur Sicherstellung ausreichender Duktilität in Kombination mit einer fließfähigen UHPC-Mischung kein Problem dar. Die angestrebte Plattendicke von 5 mm konnte erfolgreich realisiert werden.
Mit einem Gewicht von nur 14,1 kg war eine der Essener UHPC-Platten mit Abstand die leichteste Platte des Wettbewerbs – die Platten der anderen Teilnehmer wogen zwischen 24,9 und 29,6 kg.
An der Technischen Universität Kaiserslautern wurden die Platten in den Versuchsstand (zwängungsfreie Punktlagerung an 6 Stellen) eingebaut. Während der flächigen Belastung durch einen Unterdruck wurden die auftretenden Verformungen kontinuierlich an insgesamt 15 Stellen aufgezeichnet. Mit einer maximalen Verformung von 37,5 mm in Plattenmitte stellten die Studierenden aus Essen neben der filigransten auch die duktilste Platte des Wettbewerbs.

16.03.2011

Exkursion zu DSI in Langenfeld

Am 11. März 2011 besichtigten 13 Studierende der Vertiefungsrichtung „Konstruktiver Ingenieurbau“ die Niederlassung West der DYWIDAG-SYSTEMS INTERNATIONAL (DSI) in Langenfeld. Im besichtigten Werk werden Spannglieder und Anker für Vorspannsysteme vorgefertigt, die anschließend auf Trommeln zur Baustelle geliefert werden.
Nach einer Einführung in die Firmengeschichte und einer allgemeinen Übersicht der verschiedenen von DSI angebotenen Vorspannsysteme wurden den Studierenden zunächst schematisch die Fertigungsabläufe interner und externer Spannglieder sowie der Zubehörteile (z. B. Ankerbüchsen und Wendel) erläutert. Im Anschluss daran wurde der Spanngliedeinbau auf der Baustelle und Besonderheiten des Spannvorgangs diskutiert.
Die anschließende Werksführung übernahm der Leiter des Werkes, Herr Dipl.-Ing. Armin Demelt, persönlich. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, die Produktion der werksgefertigten Spannglieder in der großen Werkhalle, die die Herstellung von Spanngliedlängen von bis zu 250 m ermöglicht, aus nächster Nähe zu beobachten. Beginnend bei der Herstellung der Ankerkörper, die mit höchster Genauigkeit aus runden Stahlvollquerschnitten gefräst werden, über die Produktion der Stahlwendel bis hin zur Fertigung der Hüllrohre wurde den Studierenden nahezu jedes Detail in allen Produktionsschritten vorgeführt. Besonderes Interesse erweckte der Einschießprozess: Hier durften die Studierenden mitverfolgen, wie die langen Spannstahllitzen in die zuvor gefertigten Hüllrohre eingebracht wurden. Schlussendlich wurden die fertigen Spannglieder für den Transport zur Baustelle auf Trommeln gewickelt.
Den Abschluss der Besichtigung stellte der Besuch der Qualitätssicherung dar. Hier wird neben der Prüfung der Rohmaterialien auch die Kontrolle der hergestellten Produkte vorgenommen.
Nach der interessanten Werksbesichtigung hatten die Studierenden bei einem kleinen Snack die Möglichkeit, noch ausstehende Fragen zu diskutieren.

08.12.10

"Heute Studentin! Morgen Doktorandin?"

Die Zahl der Studentinnen und Absolventinnen ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Bei vielen Absolventinnen besteht zwar der Wunsch einer weiteren Qualifikation durch eine Promotion, jedoch wird aus unterschiedlichen Gründen darauf verzichtet, diesen Wunsch zu realisieren.

Die Fakultäten Ingenieurwissenschaften (Abt. Bauwissenschaften) und Wirtschaftswissenschaften möchten im Rahmen der Veranstaltung "Heute Studentin! Morgen Doktorandin?" ihren Studentinnen unterschiedliche Lebenswege von ehemaligen Doktorandinnen vorstellen und ihnen aufzeigen, welche Unterstützungen sie ihren Doktorandinnen bieten. Insbesondere offeriert unser Kooperationspartner, das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung an unserer Universität, vielfältige Möglichkeiten der fachübergreifenden Begleitung im Promotionsprozess.

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27.08.10

Exkursion zur Wehrhahn-Linie nach Düsseldorf

Am 25.08.2010 besichtigten 11 Studierende der Vertiefungsrichtung "Konstruktiver Ingenieurbau" die Baumaßnahme Wehrhahn-Linie in Düsseldorf. Im Projektbüro empfing uns Herr Danieli, Projektleiter und Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf (Amt für Verkehrsmanagement), und präsentierte uns zunächst das Bauvorhaben. Die Wehrhahn-Linie soll die bestehenden S-Bahnstationen Wehrhahn und Bilk miteinander verbinden und die oberirdisch verkehrenden Straßenbahnen ersetzen. Die Tunnelröhre der 3,4 km langen U-Bahnstrecke wird mittels Schildvortrieb erstellt. Daneben werden sechs unterirdische und zwei oberirdische Stationen gebaut. Fünf der sechs unterirdischen Stationen werden in Deckelbauweise hergestellt. Vor Ort, an der zukünftigen Station Schadowstrasse, erläuterte Herr Danieli das Bauverfahren und Besonderheiten, die durch die dichte Bebauung Düsseldorfs und das bestehende unterirdische Kanal- und Kabelnetz bereits in der Planungsphase zu beachten waren. Ein weiterer Besichtigungspunkt war die zukünftige Haltestelle Heinrich-Heine-Allee. Hier kreuzt die Wehrhahn-Linie das bereits bestehende U-Bahnnetz. Mittels Vereisungsverfahren wird hier der Boden stabilisiert und der neue Bahnhof als einziger der sechs unterirdischen Bahnhöfe in bergmännischer Bauweise erstellt. Zusätzlich zu der Bodenvereisung sind hier Injektionsleitungen vorgesehen, über die eventuell auftretende Setzungen an dem darüber stehenden alten Gebäude reguliert werden sollen.
Ab 2015 soll die Wehrhahn-Linie in Betrieb gehen. Im nächsten Jahr kommen wir wieder, um uns den Abbruch der Tunnelröhre im Bereich eines Bahnhofs anzusehen...

23.07.10

Innovationspreise der Sparkasse am Niederrhein

In diesem Jahr verleiht die Sparkasse am Niederrhein gleich drei jungen Ingenieuren den Innovationspreis Ingenieurwissenschaften. Dr. Ingo Samerski erhält für seine Arbeit über den „Verschleiß von kraftstoffgeschmierten Stahl-Stahl-Paarungen“ die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung. Dr. Peer Lubasch und Dr. Martin Tändl teilen sich einen Preis. Ein vom Vorstand des Fördervereins Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen e.V. beauftragter Gutachter hatte die drei Arbeiten aus insgesamt 17 eingereichten Dissertationen sowie Diplom- und Masterarbeiten ausgewählt.

08.07.10

Innovatives Bauen mit Beton

Der Förderverein Ingenieurwissenschaften hat am 30. Juni zu einem weiteren Unternehmergespräch eingeladen. "Innovatives Bauen mit Beton" lautete das Thema der Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochtief AG und dem Institut für Massivbau im Fraunhofer InHaus-Zentrum auf dem Campus Duisburg.

Das Vortragsprogramm begann um 17:00 Uhr mit der Vorstellung der Fakultät durch den Abteilungsleiter für Bauwissenschaften Prof. Dr.-Ing. Jochen Menkenhagen in Vertretung für Dekan Prof. Dr.-Ing. Dieter Schramm. Der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held "Höher, leichter, weiter – mit Beton?" setzte den Themenschwerpunkt, Dipl.-Ing. Norbert Schüßler, geschäftsführender Gesellschafter der Schüßler-Plan Consult GmbH stellte das Projekt "Hafenspitze" vor und Dr.-Ing. Hansgeorg Balthaus von Hochtief-Consult rundete mit seinem Vortrag zum Beton "…aber nicht nur! Neue Aufgabenfelder in der Energieerzeugung" das Thema ab.

Wie bei jedem Unternehmergespräch wurde im Anschluss das Gespräch zwischen Hochschule und Unternehmen gesucht, um wechselseitige Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und aktuelle Fragen von Studium und Arbeitswelt zu diskutieren. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus führte zum Ausklang durch das Fraunhofer InHaus-Zentrum.

22.01.10

Studierendenexkursion nach Frankfurt

Am 19.01.2010 besuchten Essener Studenten des Bauingenieurwesens im Rahmen ihres Masterstudiums des Konstruktiven Ingenieurbaus zwei Brückenbaustellen in Frankfurt am Main. Die besichtigten Talbrücken Seckbach und Erlenbruch sind Teile des Projektes „Endausbau A661 Ostumgehung Frankfurt“. Bei beiden Bauwerken handelt es sich um Erweiterungen bereits bestehender Spannbetonbrücken, die jeweils um einen separaten 2-stegigen Plattenbalken ergänzt werden.

Die 8-feldrige (Gesamtlänge 265 m) ca. 30 m hohe Talbrücke Seckbach war bereits bis auf die Brückenkappen und die Deckschicht fertig gestellt.

Die Talbrücke Erlenbruch (6-feldrig) mit einer Gesamtlänge von 195 m wird im Endzustand 8 Fahrstreifen (4 auf dem bestehenden und 4 auf dem neuen Überbau) aufweisen. Der erste der insgesamt drei Bauabschnitte war zum Zeitpunkt der Exkursion bereits hergestellt. Ein Teil der Schalung des zweiten Abschnittes der auf Rüstung hergestellten Brücke konnte von den Studenten direkt von oben besichtigt werden.

Neben konstruktiven Durchbildungen und planerischen Aspekten erhielten die Studenten ebenfalls Einblicke in Problematiken hinsichtlich des Natur- und Lärmschutzes.

18.12.09

Institut für Massivbau bei der WAZ

Am 16.12.2009 besuchte das Institut für Massivbau das verlagseigene Druckhaus der WAZ Mediengruppe auf der Schederhofstraße in Essen, welches als eines der modernsten und größten Druckhäuser Europas gilt. Während einer zweistündigen Führung durch das Druckhaus wurde den Teilnehmern die Entstehung eines Druckstückes von der Herstellung der Druckplatten bis hin zum Versand näher gebracht. Als Souvenir konnten wir die Druckplatte der aktuellen Hochschulseite vom 17.12.2009 mitnehmen.

12.11.09

"Heute Studentin! Morgen Doktorandin?"

Die Zahl der Studentinnen und Absolventinnen ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Bei vielen Absolventinnen besteht zwar der Wunsch einer weiteren Qualifikation durch eine Promotion, jedoch wird aus unterschiedlichen Gründen darauf verzichtet, diesen Wunsch zu realisieren.

Die Fakultäten Ingenieurwissenschaften (Abt. Bauwissenschaften) und Wirtschaftswissenschaften möchten im Rahmen der Veranstaltung "Heute Studentin! Morgen Doktorandin?" ihren Studentinnen unterschiedliche Lebenswege von ehemaligen Doktorandinnen vorstellen und ihnen aufzeigen, welche Unterstützungen sie ihren Doktorandinnen bieten. Insbesondere offeriert unser Kooperationspartner, das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung an unserer Universität, vielfältige Möglichkeiten der fachübergreifenden Begleitung im Promotionsprozess.

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11.11.09

Betonbau 6 - Teil 1: Fertigteilbau

Inhalte:

  • Fertigteilbau: technische Regeln und gesetzliche Grundlagen
  • Fertigteile im Hochbau: Grundsätze, Bauteile und typische konstruktive Einzelheiten
  • Fertigteile im Brückenbau
  • Fertigteile im Straßen- und Tiefbau, Wärmeversorgung, Abfalltechnik
  • Herstellung von Fertigteilen in mobilen und stationären Produktionsanlagen
  • Bearbeitung, Transport und Montage von Fertigteilen

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11.11.09

Betonbau 6 - Teil 2: Mauerwerk, Befestigungstechnik

Inhalte:

  • Grundlagen des Mauerwerksbaus
  • Bemessung von bewehrtem Mauerwerk
  • Befestigungstechnik

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19. - 20.06.09

12. Deutsche Betonkanu-Regatta

Am Freitag, den 20. Juni 2009, fällt der Startschuss für die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta am Baldeneysee in Essen. Mehr als 900 Studenten und Auszubildende von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen lassen bei dem außergewöhnlichen Wettbewerb ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. Bewundert werden können die 80 Betonboote bereits ab dem 19. Juni 2009 an der Regattastrecke am Baldeneysee, wo mehrere Jurys diese hinsichtlich Originalität und Konstruktion bewerten werden. Der eigentliche Wettkampf startet am Samstag, den 20. Juni, morgens mit den Vorläufen. Die Finalläufe finden am frühen Nachmittag statt, ebenso die Bootsparade, die ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist. Hier werden neben den Kanus auch außergewöhnliche Wasserfahrzeuge zu sehen sein. In den letzten Jahren konnte das Publikum unter anderem einen schwimmenden Betonfahrmischer, ein Wasserflugzeug oder sogar ein funktionsfähiges U-Boot aus Beton bestaunen.

Auch ein Team der Uni Duisburg-Essen (UDE) gehört in diesem Jahr zu den Teilnehmern. Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Praxisprojekts von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held, Institut für Massivbau, und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Rolf Dillmann, Institut für Materialwissenschaft, haben acht Bauwissenschaftsstudenten in hunderten Arbeitsstunden ein Betonkanu entworfen und gebaut. Das entstandene Boot hat Abmessungen von Länge/Breite/Höhe = 4.95/0.70/0.35 m und wiegt 118 kg. Bei dem verwendeten Beton handelte es sich um einen hochfesten Leichtbeton, hergestellt mit einem CEM III/A 42.5, Flugasche, Silika und Cem-Fil Glasfasern. Als Gesteinskörnung wurde neben Quarzsand ein extrem leichtes Blähglas zur Gewichtsersparnis verwendet.