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Die Forschergruppe
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Die Förderung
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| KFO 117 |
Hintergrund |
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Der zunehmende Erfolg der Lebertransplantation als Routineverfahren zur Behandlung terminaler Lebererkrankungen hat zu einer breiten Akzeptanz dieser Methode geführt und bedingt so den wachsenden Bedarf an Spenderorganen. Die Gesamtzahl gespendeter Lebern in Deutschland ist in den letzten 5 Jahren leicht gestiegen (um 13%). Trotzdem reicht die Zahl der verfügbaren Organe bei weitem nicht aus, um den wachsenden Bedarf zu decken. Deutsche Stiftung für Organtransplantation |
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Nach einem recht konstanten Transplantationsbedarf in den vorherigen Jahren (zwischen 650 und 700 Transplantationen pro Jahr), stieg die Zahl der neu angemeldeten Patientiennnen und Patienten im Jahr 2002 auf etwa 1150. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass im Jahr zuvor nur noch 58% der Patienten auf der Warteliste mit einem Leichenorgan versorgt werden konnten (1996 waren es noch fast 86%). Die Sterberate der Patienten auf der Warteliste beträgt somit mittlerweile mehr als 40%. Die zunehmende Anwendung der Leberlebendspende ist ein Grund, dass die Sterberate nicht noch höher liegt. Ihr Anteil hat in den letzten 5 Jahren deutlich zugenommen. Während 1996 nur 1,4% aller Transplantate von lebenden Spendern gewonnen wurden, waren es 2003 bereits 9,5%. |
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Das Verfahren der Leberlebendspende wurde aus den Operationstechniken der größenreduzierten Lebertransplantation sowie der Splitlebertransplantation mit postmortalen Organen entwickelt. Die Verwendung von freiwillig gespendeten Teillebern von lebenden, dem Patienten emotional nahestehenden Menschen ist ein Weg, diesem zunehmenden Bedarf an Lebertransplantationen zu begegnen. Mit Hilfe der Lebendspende wurde dem bedrohlichen Mangel an Spenderorganen für Kleinkinder effektiv abgeholfen. Aufgrund der guten Ergebnisse der Leberlebendspende von Erwachsenen auf Kinder sowie großer Erfahrungen in der Technik der Splitlebertransplantation wurde dieses Verfahren zur Spende zwischen Erwachsenen weiterentwickelt. Das Transplantationszentrum in Essen begann als erstes mit dieser Entwicklung und hat mit weit über 100 bisher durchgeführten Leberlebendspenden große Erfahrung in der erfolgreichen Durchführung dieser Technik. 2003 wurde mehr als ein Viertel aller Leberlebendspenden in Deutschland in Essen durchgeführt. Die Zahl der Organe, die durch Lebendspende zur Verfügung gestellt werden, ist in Essen doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller anderen Transplantionszentren Deutschlands. |
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Ohne die Leberlebendspende ist der zunehmende Bedarf an Transplantationen nicht zu decken. Die Anzahl teilbarer Leichenorgane kann aufgrund der nicht immer optimalen Organqualität nicht wesentlich gesteigert werden. Es ist das Ziel dieser klinischen Forschergruppe, die Leberlebendtransplantation durch fundierte klinische und wissenschaftliche Untersuchungen weiterzuentwickeln und zu optimieren. |
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