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| Neue Behandlungsmethoden Teils im Rahmen von klinischen Studien bieten wir bei Patienten mit therapierefraktärer Migräne oder chronischem Clusterkopfschmerz die folgenden Behandlungsmöglichkeiten an. • Neurostimulation des Ganglion sphenopalatinum • Beidseitige Stimulation der Nn. occipitales (NOS) • Botulinumtoxininjektion (chronische Migräne) Ein Kopfschmerz ist therapierefraktär, wenn die gängigen vorbeugenden Medikamente (Verapamil, Topiramat, Lithium beim Clusterkopfschmerz; Betablocker, Flunarizin, Valproat, Topiramat, Amitriptylin bei der Migräne) in ausreichender Dosis nicht wirksam waren oder nicht zu tolerierende Nebenwirkungen verursacht haben sowie die nicht-medikamentösen Maßnahmen in der Behandlung der Migräne (Ausdauersport, Entspannungstraining) regelmäßig durchgeführt wurden. Für die Neurostimulation des Ganglion sphenopalatinum wird in Narkose eine Elektrode unter dem Wangenknochen am Ganglion sphenopalatinum eingesetzt. Mit Hilfe eines externen Gerätes wird dann während der Cluster- oder Migräneattacke eine Neurostimulation durchgeführt. Bei der Stimulation der Nn. occipitales findet über zwei unter Narkose implantierte Elektroden am Hinterkopf eine dauerhafte Stimulation statt. Der Generator wird unter der Haut am Gesäß implantiert. Eine Botulinumtoxininjektion kann bei Patienten mit therapierefraktärer chronischer Migräne durchgeführt werden. Hierbei werden wenige ml des Präparats an insgesamt 31 Stellen kranzförmig (Stirn, über den Ohren, im Nacken) gespritzt. Bei Wirksamkeit sollte die Therapie dreimonatlich wiederholt werden. |