VORWORT
Am 16.10.1961 erfolgte die erste dokumentierte nuklearmedizinische
Untersuchung an den damals Städtischen Krankenanstalten und damit
die erste in Essen überhaupt. Die Krankenanstalten wurden bereits
1963 in das Universitätsklinikum Essen übergeführt. Die Medizinische
Fakultät in Essen war zunächst der Universität Münster, dann der
Universität Bochum und schließlich der Universität Essen zugeordnet
und gehört nach der Fusion der beiden Universitäten jetzt zur der
Universität Duisburg-Essen.
Die – wie es damals hieß – Isotopenabteilung wurde von 1961 bis 1984
von Dr. (später ab 1968 Professor) Strötges geleitet. Ihm folgte kommissarisch
Dr. Henning 1984/1985. Die Isotopenabteilung war formal
der Strahlenklinik zugeordnet, mit Ausscheiden des Direktors der Strahlenklinik,
Prof. Scherer, wurde ein Lehrstuhl für Nuklearmedizin eingerichtet.
Die Isotopenabteilung wurde zur Klink für Nuklearmedizin.
Als erster Lehrstuhlinhaber trat Prof. Creutzig 1985 seinen Dienst an. Er
verstarb bedauerlicherweise bereits 1987. Nach ihm erhielt sein Oberarzt,
Prof. Reiners, den Ruf auf die Professur. 1994 wechselte er auf den
Lehrstuhl für Nuklearmedizin an die Universität Würzburg. Nach kommissarischer
Leitung durch Prof. Sciuk 1994/95 übernahm Prof.
Bockisch 1996 bis heute Lehrstuhl und Kliniksleitung. 1990 wurde der
Klinik für Nuklearmedizin die Arbeitsgruppe Radiochemie und Radiopharmazie
(Leitung Prof. Machulla) zugeordnet und mit einer Professur
ausgestattet. Als erster bekleidete Prof. Coenen die Professur. 1996
folgte er einem Ruf an die Universität zu Köln verbunden mit der Leitung
der Nuklearchemie im Forschungszentrum Jülich. Ihm folgte Prof.
Brandau, der derzeitige Amtsinhaber, nach. Im Jahr 2007 wurde dem
Lehrstuhl für Nuklearmedizin eine weitere Professur, „Experimentelle
Nuklearmedizin“, zugeordnet, die bis Mitte 2010 mit Prof. Stahl besetzt
war. Die Professur befindet sich kurz vor der Wiederbesetzung.
Die Mitarbeiter der Klinik und ich laden ganz herzlich die Freunde und
Partner unserer Klinik und ganz besonders die ehemaligen Mitarbeiter
ein, die vergangene eindrucksvolle Entwicklung der Klinik Revue passieren
zu lassen und eine, so glauben wir, ebenso beeindruckende
Darstellung der Gegenwart und der Zukunftsaussicht zu erhalten.
ANDREAS BOCKISCH
|
PROGRAMM
Symposium anläßlich der
50 Jahr-Feier der Klinik für Nuklearmedizin
Universitätsklinikum Essen
20. Juli 2011, Hörsaal des Operativen Zentrum II
| 14.00 – 14.15 |
Eröffnung durch den Dekan |
Forsting |
| 14.15 – 14.45 |
Entwicklung der Nuklearmedizin |
Bockisch* |
| 14.45 – 17.00 |
Aktuelle Schwerpunkte der Klinik für Nuklearmedizin |
|
| |
|
|
| |
Fortschritte bei Diagnostik und Therapie
des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms |
Görges* |
| |
|
|
| |
Moderne nuklearmedizinische Therapien: |
|
| |
Individualisierte Radiojodtherapie durch
124I-PET/CT - Dosimetrie |
Jentzen* |
| |
Selektive intraarterielle
Radionuklidtherapie (SIRT) |
Müller* |
| |
Radiopeptidtherapie beim NET |
Pöppel* |
| |
|
|
| |
Moderne nuklearmedizinische Bildgebung: |
|
| |
Radiochemie: unde venis - quo vadis |
Brandau* |
| |
PET/CT ; PET/MR- Funktion trifft Morphe |
Rosenbaum* |
| |
Strahlenschutz – eine gesellschaftliche
Verpflichtung |
Sonnenschein* |
| |
Neue Wege in der Lehre |
Freudenberg* |
| 17.00 – 17.30 |
Zukunft der Nuklearmedizin |
Kotzerke ** |
Bis 18.00 Uhr können das radiochemische Labor, die Zyklotrone und das
PET besucht werden, jeweils in der Institutsgruppe I, sowie das PET/CT 1
im Operativen Zentrum II (OZ II) und das PET/CT 2 in der Strahlenklinik.
Ab 18.15 ist ein Besuch der Hauptabteilung, ebenfalls in der Strahlenklinik
vorgesehen.
Dort wird dann auch ein Buffet bereitstehen.
* Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Essen
** Universität Dresden, Präsident der DGN
Einladung als PDF-Datei downloaden...
|