Klinik für  Nuklearmedizin
 

ÜBER
UNS

 

 

Historie

Die Nuklearmedizin wurde in den 50er Jahren in der Strahlenklinik (Direktor: Prof. Scherrer) des Klinikums gegründet.

Die erste Radiojodtherapie der Schilddrüse wurde 1961 durchgeführt, bereits 10 Jahre nach der ersten Therapie in Deutschland. Heute sind es etwa 1200 Therapien im Jahr. Längere Zeit wurde die Abteilung für Nuklearmedizin von Herrn Prof. Strötges geleitet. Nach Emeritierung von Prof. Scherrer wurde ein Lehrstuhl für Nuklearmedizin gegründet, kommissarisch von Dr. Henning geleitet und 1985 mit Prof. Creutzig besetzt.

Nach seinem bedauerlichen frühen Tod folgte ihm Prof. Reiners 1988 im Amt nach, der 1994 einem Ruf auf einen anderen Lehrstuhl annahm. Nach einem Kommissariat durch Prof. Sciuk trat dann der jetzige Lehrstuhlinhaber 1996 seinen Dienst an.

Von Beginn an wurden die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten durch alle Klinikleiter aber auch alle Mitarbeiter erweitert, so daß die Klinik jetzt über eine sehr gute Ausstattung verfügt.
Die Ausrüstung im diagnostischen Bereich umfasst ein modernstes PET/CT den Biograph mCT, das PET/CT Biograph Duo sowie eine hochauflösende PET-Kamera, ein SPECT-CT, mehrere SPECT- fähige Großfeld-Gammakameras, eine spezielle Schilddrüsenkamera, sowie Meßsonden, auch für die intraoperative Anwendung, und einen hochempfindlichen Ganzkörperzähler.

Zahlen & Fakten

Der Arbeitsgruppe „Nuklearchemie und Radiopharmazie" stehen 2 Zyklotrone und ein hochmodernes radiochemisches Labor zur Herstellung einer Vielzahl von radioaktiv markierten Biomolekülen für die Forschung aber auch für die Nutzung am Patienten zur Verfügung. Die Klinik für Nuklearmedizin hat umfangreiche Aufgaben im Gesamtgebiet der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie. Die Klinik führt bei entsprechender Indikation sämtliche nuklearmedizinischen Untersuchungen durch. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf dem Gebiet der Schilddrüsendiagnostik (und -therapie) insbesondere der Schilddrüsenkarzinomnachsorge, der Diagnostik (und Therapie) endokriner Tumoren sowie der Myokardszintigraphie, der Skelettszintigraphie und nuklearmedizinischen Untersuchungen im Kindesalter.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt daneben die PET-Diagnostik bei Patienten mit Tumorerkrankungen und bestimmten Herzerkrankungen dar.

Auf unserer Therapiestation werden regelmässig
-Radiojodtherapien bei gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen,
-Raiopeptidtherapien bei Soamtostatinrezeptor tragenden Tumoren,
-MIBG-Therapien des malignen Phäochromozytoms oder des Neuroblastoms,
-intraarterielle Radionuklidtherapie bei Lebertumoren,
-Radionuklidtherapien bei Metastasen bedingten Skelettschmerzen,
-Radionuklidtherapien bei bösartigen Ergüssen der Pleurahöhle oder des Bauchraums, -Radioimmuntherapien bei CD20 positiven follikulären Lymphomen durchgeführt.

Die oben hervorgehobenen Gebiete bilden auch die wissenschaftlichen Schwerpunkte unserer Klinik - oftmals in Kooperation mit anderen Klinken, Abteilungen oder Instituten des Universitätsklinikums.

.: Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Essen // Hufelandstraße 55 // D-45122 Essen :.