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Sprachliche Legitimation von Personalabbaumaßnahmen – Eine Argumentations- und Metaphernanalyse der Massenkommunikation zweier Großbanken


Projektbearbeiter und Projektdauer

  • Doktorand: Dipl.-Kfm. Heiko Hoßfeld
  • Laufzeit der Dissertation: 1.2.2003 - 31.12.2010

Inhalt des Forschungsprojektes

Gerade bei der Entscheidung zu einschneidenden Maßnahmen wie massivem Personalabbau sind die Managements von Unternehmen auf die Legitimität bzw. Akzeptanz seitens ihrer Anspruchsgruppen (Mitarbeiter, Shareholder, Öffentlichkeit) angewiesen, sofern sie negative Sanktionen – etwa in Form von Kaufboykotts, sinkender Aktienkurse oder verminderter Arbeitsleistung – verhindern wollen. Hierzu stehen Unternehmen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung; so dienen etwa Outplacementmaßnahmen (auch) der Legitimierung des Personalabbaus gegenüber den im Unternehmen verbleibenden Mitarbeitern. Aber auch mit Sprache - z.B. mittels unterschiedlicher Argumentationsmuster und dem Gebrauch legitimierender Metaphern - lässt sich Legitimität bzw. Akzeptanz erzeugen. Die Analyse dieses persuasiven Sprachgebrauchs ist Ziel des Dissertationsprojektes. Empirisch erfolgt eine Analyse unterschiedlicher Unternehmenstexte (Geschäftsberichte, Unternehmenszeitungen, Pressemitteilungen) von Unternehmen aus dem deutschen Bankensektor, der zu Beginn dieses Jahrhunderts von massiven personellen Restrukturierungsmaßnahmen betroffen war.

Publikationen

  • Sprachliche Legitimation von Personalabbaumaßnahmen – Eine Argumentations- und Metaphernanalyse der Massenkommunikation zweier Großbanken. Rainer Hampp Verlag. München, Mering 2011 (zugl. Dissertation Universität Duisburg-Essen) [mehr...]
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Zuletzt geändert am 26.05.2011 16:03 Uhr