| |
Unsere Anlagen: 1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
UHV Elektronenspektrometer DCEMS
Die
nebenstehende Abbildung zeigt
das für DCEMS (depth-selective conversion-electron Mössbauer spectroscopy)
Untersuchungen verwendete UHV-System mit dem
Elektronenanalysator "DCEMS". Bei dem Elektronenanalysator handelt es sich um einen im
Eigenbau hergestellten elektrostatischen 90°-SDA (SDA:
Spherical Deflecting Analyzer). Der
Elektronenanalysator mit einer Energieauflösung
DE/E von 2% und einer hohen
Transmission (ca. 5% von 4 ) arbeitet im
Energiebereich sowohl der K-Konversionselektronen
(7.3 keV) als auch der L-Konversionselektronen (13.6
keV). Das System kann bei einem Basisdruck von bis zu 3
x 10-10 mbar betrieben
werden. Im Analysator
werden die Elektronen aufgrund der angelegten Spannung
auf eine gekrümmte Bahn innerhalb des Spaltes mit einer
Breite von 40 mm zwischen der äußeren und inneren Kugel
gezwungen. Die Sollbahn hat einen mittleren Radius von
170 mm. Die Elektronen werden von einem Channeltron
detektiert. Die zu untersuchende Probe befindet sich auf
dem Probenmanipulator, der sowohl in x,y und z-Richtung
bewegt werden als auch um zwei Achsen rotieren kann. Auf
diese Weise können Mössbauerspektren unter verschiedenen
Winkeln zwischen einfallender -
Strahlung (15° relativ zur Probenoberfläche) und der
Oberflächennormalen der Probe aufgenommen
werden.
Innerhalb des
Manipulators ist ein He-Durchflußkryostat integriert,
wodurch die zu untersuchenden Proben bis auf 40 K
heruntergekühlt werden können. Mittels einer
Widerstandsheizung ist es möglich, die Proben bis auf
1000 K zu heizen. Im UHV-System befinden sich
weitere Apparaturen, die es erlauben, auch RHEED-, LEED-
und AES-Messungen durchzuführen. Für integrale
CEMS-Messungen befindet sich nahe der Probe ein zusätzliches
Channeltron. Zum "Absputtern" von Probenoberflächen
existiert eine Ionenkanone, die mit maximal 5
keV-Ar+-Ionen arbeitet. Desweiteren besteht die
Möglichkeit, durch thermisches Aufdampfen oder durch
Molekularstrahlepitaxie dünne Schichten herzustellen.
|