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Exchange Bias und Fe-Spinstrukturen an Grenzflächen in Fe/FeSn2 Doppelschichten
Aufgrund des gestiegenen Interesses an Spinventilen, führen wir experimentelle mikroskopische Untersuchungen zum besseren Verständnis des Exchange Bias Phänomens und zur Bestimmung der Fe-Spinstruktur an Grenzflächen in Fe/FeSn2-Systemen, bestehend aus epitaktischen antiferromagnetischen (AF) Schichten, durch. Diese werden molekularstrahlepitaktisch auf InSb(001) Substraten hergestellt. Die Néel Temperatur der AF FeSn2 Schicht wird durch die Substrattemperatur sowie durch anschließende Wärmebehandlungen kontrolliert. Die Fe/FeSn2 Doppelschichten werden in Feldern von 0.05 T abgekühlt.
Bei tiefen Temperaturen werden mittels SQUID-Magnetometrie Austauschfelder von bis zu 240 Oe beobachtet. Die Bestimmung von Spinstrukturen und atomaren Diffusionsprozessen an den Grenzflächen bei unterschiedlichen Temperaturen erfolgt mittels 57Fe-Mössbauer Spektroskopie (CEMS) unter Verwendung von Sondenschichten. Die durch Grenzflächen-Kopplung hervorgerufenen Spin-Reorientierungen werden mittels verschiedener Winkel-Spin-Verteilungsmodelle interpretiert und in Bezug zum Pinning-Phänomen gesetzt.
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