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Messung der Phononenzustandsdichte mit inelastischer kernresonanter Streuung an dünnen
amorphen SeltenenErd/Eisen-Legierungsfilmen
Die inelastische kernresonante Streuung von Synchrotronstrahlung der
Kernresonanz des 57Fe bei 14.4125 keV kann dazu genutzt werden, direkt
die eisenprojizierte Phononenzustandsdichte (DOS) zu messen. Diese
Methode erlaubt eine Bestimmung der DOS in sehr dünnen Filmen. Dazu
präparierten wir mittels Koevaporation im UHV amorphe Tb1-x57Fex- und
Y1-x57Fex-Legierungsfilme (0.2 < x < 0.82).
Die gemessenen Phononenzustandsdichten (am Argonne National Laboratory, USA) und die Debye-Waller-Faktoren
verändern sich systematisch in Abhängigkeit von der Konzentration und Struktur. Dies wird besonders deutlich
bei einem direktem Vergleich mit der epitaktisch gewachsenen TbFe2-Lavesphase. Bei niederen
Phononen-Energien E konnte in der DOS ein vom Debyemodell abweichendes Verhalten beobachtet
werden, wenn (DOS)/E2 gegen E aufgetragen wird. Dieser Effekt tritt bei
a-Y1-x57Fex in Form eines Peaks bei ca. 5 meV besonders hervor
(Boson-Peak). Der Peak tritt mit abnehmender Fe-Konzentrationen
deutlicher hervor. Gegenwärtig wird der Einfluß der Schichtdicke und anderer Faktoren überprüft.
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