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Auslaufender Studiengang Diplom-Sozialwissenschaften D II – Absolvierung von Diplomprüfungen

Die Auslaufregelung für den Studiengang Diplom-Sozialwissenschaften sieht vor, dass „Anmeldungen für die letzte Diplomprüfung … letztmalig im Sommersemester 2011 vorgenommen werden“ können.

Der Prüfungssausschuss hat dazu in seiner Sitzung am 13. Juli 2011 beschlossen:

Diplomprüfungen können letztmalig bis zum Ende des Wintersemesters 2011/12 (Ende März 2012) absolviert werden.

gez. Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Diplom-Sozialwissenschaften

 

Auslaufender Studiengang Diplom-Sozialwissenschaften D II - Anmeldung von Diplomarbeiten

Die Auslaufregelung für den Studiengang Diplom-Sozialwissenschaften sieht vor, dass „Diplomarbeiten … letztmalig zu Beginn des Sommersemesters 2011 ausgegeben“ werden.

Der Prüfungssausschuss hat sich in seiner Sitzung am 18. Mai 2011 mit der Angelegenheit befasst und folgendes verbindlich beschlossen:

Anmeldungen einschließlich der Vergabe von Themen von Diplomarbeiten müssen spätestens am 30. Juni 2011 erfolgen.
Formblätter mit den Unterschriften von Studierenden und von Betreuern/innen zur Vergabe von Themen werden nur noch akzeptiert, wenn sie spätestens auf den 30. Juni 2011 datiert sind.

gez. Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Diplom-Sozialwissenschaften

Neuzugänge in den ISS sind seit dem Wintersemester 2005/2006 nicht mehr möglich.

Beratung

Wenden Sie sich bitte an Margarita Ivanova für die Soziologie oder an Björn Dulz für die Politikwissenschaft.

Brückenkurse

Brückenkurse fanden letztmalig im Sommersemester 2006 statt.

Umfang des Studiums

Das sozialwissenschaftliche Diplomstudium umfaßt einen integrierten Teil, fachspezifische Teile, die den Studienrichtungen zugeordnet sind, und Wahlpflichtfächer. Zum Studium der Studienrichtung Soziale Arbeit und Erziehung tritt das Studium eines Wahlpflichtfaches; in den Studienrichtungen Politikwissenschaft und Soziologie sind zwei Wahlpflichtfächer obligatorisch, von denen eines aus einem engeren Katalog, das andere relativ frei gewählt werden kann.
In Politikwissenschaft und Soziologie kann im Hauptstudium alternativ zu einem zweiten Wahlpflichtfach ein Studienschwerpunkt gewählt werden. Entscheidet sich der/die Studierende für letzteres, so ist die Diplomarbeit im Studienschwerpunkt zu verfassen.
Im Fach Soziale Arbeit und Erziehung entscheidet sich der/die Studierende bereits im Grundstudium entweder für ein Wahlpflichtfach oder für einen solchen Studienschwerpunkt, der dann auch im Hauptstudium beibehalten wird.

Grundstudium

Das Grundstudium der drei Studienrichtungen ist weitgehend integriert. Am Beginn des Grundstudiums stehen die integrierten Veranstaltungen des Sozialwissenschaftlichen Propädeutikums (mit speziellen Themen) und die Veranstaltungen aus dem Sozialwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich. Weitere integrierte Teile des Grundstudiums finden sich im "Methodenblock", zu dem die Veranstaltungen "Sozialwissenschaftliche Methoden und Statistik" gehören. Mit 10 Semesterwochenstunden und zwei 4-stündigen Klausuren nimmt er einen gewichtigen Teil des Grundstudiums ein. In Einführungen in die drei Studienrichtungen erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich für eine zu entscheiden bzw. eine schon getroffene Entscheidung zu überprüfen. Über die Verteilung der weiteren fachspezifischen Veranstaltungen gibt die Studienordnung Auskunft. Das Grundstudium wird durch eine gleitende Diplom-Vorprüfung abgeschlossen. Sie besteht aus vier (D I) bzw. fünf (D II) Fachprüfungen, davon zwei in Sozialwissenschaftliche Methoden und Statistik (I + II). Vorgeschaltet sind Prüfungsleistungen in Form von Leistungsnachweisen, die im Sozialwissenschaftlichen Propädeutikum bzw. im Sozialwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich, im Wahlpflichtfach und dem (den) Fachgebiet(en) der gewählten Studienrichtung zu erwerben sind.

Hauptstudium

Die drei Studienrichtungen erlauben den Studierenden durch ihre innere Differenzierung, vor allem im Hauptstudium, eine Schwerpunktsetzung. Im Laufe des Hauptstudiums können folgende Fachgebiete in den Studienrichtungen gewählt werden:

Soziale Arbeit und Erziehung

Fachgebiete der Sozialen Arbeit und Erziehung sind:

  1. Politische und ökonomische Grundlagen der Sozialen Arbeit und Erziehung,
  2. Theorien der gesellschaftlichen Arbeit und der sozialen Arbeit,
  3. Sozialpädagogische Arbeits- und Theoriefelder,
  4. Arbeit und Umwelt (sozialökologische Arbeits- und Theoriefelder),
  5. Soziokulturelle Arbeits- und Theoriefelder,
  6. Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik.

Politikwissenschaft

Fachgebiete der Politikwissenschaft sind:

  1. Politische Theorie/Ideengeschichte,
  2. Politisches System der Bundesrepublik Deutschland,
  3. Verwaltungswissenschaft,
  4. Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse; Europapolitik,
  5. Internationale Beziehungen/Außenpolitik,
  6. Methoden der Politikwissenschaft.

Soziologie

Fachgebiete der Soziologie sind:

  1. Soziologische Theorie,
  2. Arbeit, Beruf, Organisation,
  3. Sozialstrukturanalyse,
  4. Kultursoziologie,
  5. Forschungsmethoden und Statistik.

Sozialwissenschaftliche Studienschwerpunkte (SSP)

Wie bereits erwähnt, besteht die Möglichkeit, einen sozialwissenschaftlichen Studienschwerpunkt zu studieren und dann in diesem Schwerpunkt, die Diplomarbeit zu verfassen. Hier stehen drei zur Auswahl. Dies sind "Empirische Sozialforschung", "Kultur und Kommunikation" sowie "Organisationsgesellschaft im Wandel" (vorher: "Verwaltungs- und Wirtschaftsorganisation im Wandel").

Diplomprüfung

Die Diplomprüfung umfaßt im D I-Studiengang Soziale Arbeit und Erziehung (SAE) fünf Teile: Die Diplomarbeit in einem Fachgebiet des Faches SAE oder einem Sozialwissenschaftlichen Studienschwerpunkt (SSP) einschließlich dem Kolloquium über die Diplomarbeit, ferner zwei Fachprüfungen in Fachgebieten der SAE sowie - bei Wahl eines SSP - zwei Fachprüfungen zu zwei Themengebieten des gewählten SSP bzw. - wenn kein SSP gewählt wird - je eine Fachprüfung in einem weiteren Fachgebiet der SAE sowie einem Wahlpflichtfach.

Die Diplomprüfung umfaßt in den Fächern des D II-Studiengangs jeweils sechs Teile: Die Diplomarbeit in einem Fachgebiet des Hauptfaches oder in einem SSP einschließlich dem Kolloquium über die Diplomarbeit, ferner je einer Fachprüfung in zwei Fachgebieten des Hauptfaches und im (ersten) Wahlpflichtfach sowie - bei Wahl eines SSP - zwei Fachprüfungen zu zwei Themengebieten des gewählten SSP bzw. - wenn kein SSP gewählt wird - je eine Fachprüfung in einem weiteren Fachgebiet des Hauptfaches sowie dem zweiten Wahlpflichtfach.
Für das Gesamtergebnis der Diplomprüfung ist das Ergebnis der Diplomarbeit mit Kolloquium von großer Bedeutung. Die Note der Diplomarbeit mit Kolloquium macht im D II-Studiengang die Hälfte der Gesamtnote aus, im D I-Studiengang drei Siebtel.
Für die Verstärkung der Praxisbezogenheit, auch der Abschlußprüfungen, steht der vorbereitete Vortrag. Dabei wird laut Prüfungsordnung erwartet, daß nach einer Vorbereitungszeit von 72 Stunden ein Sachverhalt bzw. eine Problemstellung in einem zwanzigminütigen Vortrag dargelegt und in einer anschließenden Diskussion die eigene Position erläutert, begründet und verteidigt werden kann.

Berufspraktika und Zusatzqualifikationen

Ein berufsqualifizierender Effekt der sozialwissenschaftlichen Ausbildung wird durch das Angebot von Praktika außerhalb der Universität angestrebt. So besteht flankierend zum Angebot des Hauptstudiums für PolitologInnen und SoziologInnen die Möglichkeit eines freiwilligen Praktikumseinsatzes vor allem in Unternehmen der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung in Duisburg und Umgebung. AkZent, das Akademische Zentrum für Studium und Beruf, ist bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen behilflich. Für Studierende der Studienrichtung SAE ist ein Praxissemester in einer einschlägigen Einrichtung obligatorischer Teil des Hauptstudiums. Außerdem besteht die Möglichkeit, Zusatzqualifikationen in rhetorischer Kommunikation, in einer Fremdsprache und in elektronischer Datenverarbeitung zu erwerben. Diese Zusatzqualifikationen werden durch ein entsprechendes Zertifikat bescheinigt.

siehe auch die Studienordnung für den integrierten Studiengang Sozialwissenschaften