Soziale Kognition
Dr. rer. nat. Mona Abdel-Hamid
Zusammenfassung:
Die soziale Kognition ist kein einheitliches Konstrukt, sondern beinhaltet u.a. die Wahrneh-mung emotionaler Gesichter, die Verarbeitung affektiver Prosodie und die so genannte Theory of Mind (ToM; vgl. Uekermann & Daum, 2008). ToM wird als Fähigkeit zur Repräsentation von Gedanken und Intentionen definiert (Premack & Woodruff, 1978; Rowe et al., 2001). ToM stellt somit eine Voraussetzung dar, Attributionen vollziehen und das Verhalten anderer Menschen vorhersagen zu können. Verschiedene Läsionsstudien und bildgebende Untersuchungen sprechen für eine Beteiligung des präfrontalen Kortex an der sozialen Kognition. In der Arbeitsgruppe Soziale Kognition werden soziale Kognitionsleistungen bei verschiedenen neuropsychiatrischen Erkrankungen untersucht.
Doktoranden und Masterstudenten der Arbeitsgruppe:
- Frau cand. psych. Nicole Braun (Theory of Mind bei der Alkoholabhängigkeit)
- Herr cand. med. Marc Buchwitz (Einfluss von Methylphenidat auf die soziale Kognition)
- Marco Grabemann, B. Sc. Psychologie (Einfluss der Serotonin-Depletion auf soziale Kognitionsleistungen)
- Frau cand. med. Nika Guberina (Verarbeitung emotionaler Prosodie bei ADHS)
- Christian Mette, B. Sc. Psychologie (Einfluss der Serotonin-Depletion auf soziale Kognitionsleistungen)
- Frau cand. med. Franziska Niklewski (Theory of Mind bei ADHS)
- Marco Zimmermann, B. Sc. Psychologie (Einfluss der Serotonin-Depletion auf soziale Kognitionsleistungen)
