Adhärenz in der Transplantationsmedizin – spezielle Aspekte nach Lungen- und Herztransplantation
Prof. Dr. Y. Erim, Dr. G. Marggraf, Dr. P. Azhari, Prof. Dr. W. Senf
Kooperation
O A Dr. med. G. Marggraf, Lungen- und/oder Herztransplantationspatienten der Klinik für Kardiologie und Thorax- Kardiovaskuläre Chirurgie, Uniklinikum Essen
Zusammenfassung
Psychische Symptome werden bei etwa 25% von körperlich erkrankten Patienten beobachtet (Härter 2005) und mit schlechter Therapieadhärenz und schlechtem Outcome in Verbindung gebracht (Raynour et al. 2007). In der Transplantationsmedizin ist der Zusammenhang zwischen einer eingeschränkten Adhärenz und psychischen Belastungen noch nicht untersucht. Das Ziel der vorliegenden Studie besteht darin, psychische Belastungen und die Einstellungen hinsichtlich der Immunsuppressiva bei Patienten nach Lungen und/oder –Herztransplantation der Klinik für Kardiologie und Thorax- Kardiovaskuläre Chirurgie zu untersuchen. Darüber hinaus sollen Patienten mit „guter“ oder „eingeschränkter“ Adhärenz hinsichtlich Depressivität, Angst sowie posttraumatischer Stresssymptomatik verglichen werden.
Erhebung: standardisierte Selbstbefragungsbögen an 60 Lungen/Herztransplantationspatienten post-TX
Bestandteile: etablierte Skalen zur Lebensqualität, psychischer Belastung (SF-36, HADS-D, PTSS-10) und die Medikamentenerfahrungsskala für Immunsuppressiva (MESI, Götzmann et al. 2006).
Status: Erhebungsbeginn Juni 2008; Rekrutierungsende: Dezember 2008
Förderung
Eigenmittel
