Inanspruchnahmeverhalten psychosozialer Versorgungseinrichtungen und die Rolle der Resilienzfaktoren wie Kohärenzgefühl, Selbstwirksamkeit und Kontrollüberzeugung bei Brustkrebspatientinnen
M. Beckmann, PD Dr. C. Oberhoff, Prof. Dr., Prof. Dr. J. Kimmig, PD Dr. Y. Erim
Kooperation
Prof. Dr. J. Kimmig, Brustzentrum des Universitätsklinikums Essen
Zusammenfassung
Brustkrebs ist mit ungefähr 47.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau (Deutsche Krebshilfe 2008). Neben der Bereitstellung eines adäquaten Behandlungsangebots ist es nach Strittmatter et al. (2002) notwendig, betreuungsbedürftige Patientinnen frühzeitig valide und reliabel zu identifizieren, um bereits während des stationären Aufenthalts spezifische und individuelle Interventionen anbieten zu können. Ziel der vorliegenden Studie ist, die psychische Belastung, das Inanspruchnahmeverhalten sowie die Rolle von Resilienzfaktoren als Moderatorvariablen bei Brustkrebspatientinnen des Brustzentrums Essen zwei bis drei Jahre nach Initialbehandlung zu untersuchen.
Erhebung: prospektive Untersuchung im ersten Quartal der Ersterkrankung sowie 2 Jahre danach.
Stichprobe: 50 Mammakarzinom-Patientinnen
Messinstrumente: Standardisierte Skalen zur Lebensqualität (EORTC), psychischer Belastung (HADS-D, BSI, PTSS-10) und Resilienz (SOC, SWE, FKK).
Status: Erhebungsbeginn Dezember 2006; Rekrutierungsende: Dezember 2007
Promotion Frau Dipl. Psych. Mingo Beckmann
Literatur
M. Beckmann, W. Senf, Y. Erim. Auswirkung von Kohärenzgefühl und Selbstwirksamkeit auf die Ausprägung von Angst und Depressivität, Symptombelastung, Körperbild sowie auf die Krankheitsverarbeitung bei Brustkrebspatientinnen. Resilienz und psychische Belastungen bei Brustkrebspatientinnen. Bindung und Entwicklung. 59. Jahrestagung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM). PPMP
Förderung
Eigenmittel
