Progredienzangst und posttraumatische Belastungsstörungen bei Melanompatienten
PD Dr. Y. Erim, U. Milde, Dr. Julia Freise Prof. Dr. W. Senf, Prof. Dr. D. Schadendorf
Kooperation
Prof. Dr. D. Schadendorf, Hautklinik, Universitätsklinikum Essen
Zusammenfassung
Emotionale Belastungen von Krebspatienten rückten in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Forschung. Die Mehrzahl der Krebsüberlebenden sorgt sich um ihre Gesundheit und fürchtet das erneute Auftreten eines Tumors (Stalker et al. 1989) Nach O'Neil (1975) ist die Furcht vor einem wieder auftretenden Krebs nahezu ständig präsent und bei fast der Hälfte der Patienten (48%) ist sie begleitet von einem Gefühl der Ungewissheit hinsichtlich des weiteren Krankheitsverlaufes (Wong & Bramwell 1992). Das Ziel der Studie besteht darin, die Progredienzangst und posttraumatische Belastungsstörungen von Patienten der Melanomsprechstunde der Hautklinik am Universitätsklinikum Essen zu untersuchen. Darüber hinaus sollen tumorspezifische (z.B. Tumorgrading) und psychosoziale Variablen (z.B. Geschlecht) als Einflussfaktoren der Progredienzangst analysiert werden.
Erhebung: standardisierte Selbstbefragungsbögen
Stichprobe:125 konsekutive Patienten der Melanomsprechstunde
Messinstrumente: etablierte Skalen zu LQ, psychischer Belastung (EORTC, HADS-D, PTSS-10) und Progredienzangst (PAF, Herschbach et al. 2001).
Status: Erhebungsbeginn Juli 2007; Geplantes Rekrutierungsende: Dezember 2008
Förderung
Eigenmittel
