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Indikation zur Vorstellung in der Schmerzambulanz:

Grundsätzlich sollte vor einer Vorstellung in der Schmerzambulanz eine Abklärung des Grundleidens durch die zuständigen Fachdisziplinen erfolgt sein. Bei persistierenden Schmerzen können jedoch auch Patienten zur Diagnostik dieses Schmerzbildes in unserer Ambulanz vorgestellt werden, zumal wir eng mit den verschiedenen Kliniken und Institutionen des Klinikums zusammenarbeiten. 

Auch Patienten mit bekannten Erkrankungen, deren Schmerzbehandlung bzw. Symptomlinderung Probleme bereitet, können in der Schmerzambulanz vorgestellt werden. Insbesondere raten wir zur Vorstellung von Patienten mit sogenannten chronischen oder malignen Leiden, bei denen Opioide unvermeidlich erscheinen. In vielen Fällen können wir den Patienten Alternativen anbieten bzw. helfen die Einstellung für die Medikamente zu optimieren.

Typische Schmerzbilder, bei denen spezielle Verfahren der Schmerztherapie sinnvoll sein können:

  • Neuropathische Schmerzen
  • Tumorbedingte Schmerzzustände
  • Schmerz nach Nervenläsionen
  • Morbus Sudeck, sympathische Reflexdystrophie, Complex Regional Pain Syndrome = CRPS
  • akute oder chron. Herpes-Zoster-Neuralgie
  • Schmerzen nach Bandscheiben-OPs
  • schwere Verlaufsformen von Rückenschmerzen oder HWS-Syndromen
  • inoperable schmerzhafte und nicht mehr durch Angioplastie behandelbare arterielle Verschlußkrankheit
  • therapieresistente Trigeminusneuralgie
  • Chronische viszerale Schmerzsyndrome
  • Arthrose- und Rheumaschmerzen, die auf herkömmliche Analgetika nicht reagieren
  • Chronifizierte Schmerzen verschiedener Genese
  • Unverträglichkeit herkömmlicher Analgetika