Veranstaltungsbeschreibungen
Bachelor Vorlesung: Grundlagen der Medienpsychologie
Ziel der Veranstaltung ist die Bearbeitung und Diskussion von grundlegenden Theorien und Annahmen der Medienpsychologie. Behandelt werden sowohl Motive der Medienwahl, Prozesse während der Rezeption als auch Medienwirkungen. Die in diesem Rahmen thematisierten Theorien reichen von klassischen Ansätzen der Fernsehforschung (Uses and gratification, Wissenskluft, Schweigespirale) über Konzepte zur Erklärung der Wirkung neuer Medien bis hin zur Diskussion von gesellschaftlich relevanten Kontroversen, etwa im Bereich von Medien und Gewalt. Zusätzlich wird in jeder Sitzung eine prototypische empirische Studie in einem Kurzreferat von maximal 10 Minuten Dauer vorgestellt.
Eine kontinuierliche Mitarbeit, im Sinne der Beteiligung an vertiefenden Diskussionen wird erwartet. Dazu ist das regelmäßige Lesen von einem vorgegebenen Text pro Stunde notwendig. Die Kenntnis dieser und weiterer Texte wird im Rahmen einer Klausur von 60 Minuten Dauer geprüft, die aus mehreren offenen Fragen besteht.
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Praxisprojekt: Foodweb Game - Entwicklung und Umsetzung eines psychologisch-didaktischen Konzepts für ein Serious Game in der Weiterbildung
Im Zuge der Nutzung neuer Medien für die Psychologie, Pädagogik und das Lernen verhilft die intrinsisch motivierte Form des Spiels dazu „ernste“ Inhalte zu vermitteln. “Serious Games“ versuchen im Sinne des Edutainments Spaß und Unterhaltungselemente mit bildenden Zwecken zu verbinden, um eine Wissensvermittlung, Einstellungs- und Verhaltensveränderung sowie eine Sensibilisierung für bestimmte Thematiken zu erzielen. Dieser spielerische Ansatz der Serious Games soll genutzt werden, um Beschäftigte in der Ernährungsindustrie für das Thema Weiterbildung und Innovation zu sensibilisieren und zu motivieren.
Ziel dieses Praxisprojektes ist die Entwicklung eines psychologisch-didaktischen Konzeptes für ein Serious Game in der Weiterbildung und die Entwicklung eines Prototypen. Hierzu werden einerseits kommunikationspsychologische, pädagogische und spieltheoretische Grundlagen und andererseits basale Grundlagen zu Serious Games, Game Design und Storytelling vermittelt. Im Praxisprojekt sollen darauf aufbauend motivierende Elemente des Spiels identifiziert und ein didaktisch sinnvolles Spielkonzept entwickelt werden, das zu Weiterbildung und Lernen motiviert und für deren Wichtigkeit sensibilisiert.
Das entstandene Serious Game wird anschließend in die innerhalb des FoodWeb Projektes entwickelte Branchen-Plattform für die Ernährungsindustrie integriert und dort für die Nutzer der Plattform spielbar sein. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond der Europäischen Union geförderten FoodWeb Projekt wird zurzeit eine Branchen- Plattform entwickelt, die es Beschäftigten der Ernährungsindustrie ermöglicht, sich zeit- und ortsunabhängig weiterzubilden. Ein zentrales Ziel des FoodWeb Projektes ist es, Beschäftigte in der Ernährungsindustrie für das Thema Weiterbildung und Innovation zu sensibilisieren und zu motivieren.
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Praxisprojekt: Analyse und Optimierung der Webpräsenz des Akademischen Beratungs-Zentrums (ABZ)
Inhalt des Praxisprojekts ist die Analyse und die Entwicklung eines Konzeptes zur Erhöhung der Zugänglichkeit des Akademisches Beratungs- Zentrum (ABZ) an der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen des Projekts soll auf Basis einer durchzuführenden Bedarfsanalyse die Medienpräsenz des ABZ und das Suchverhalten seiner Zielgruppe untersucht werden. Ziel des Projekts ist die Erhöhung der Erreichbarkeit des ABZ an der Universität Duisburg- Essen.
Zunächst werden ausgewählte theoretische Modelle aus der Medien-, Kommunikations-, Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie präsentiert und diskutiert. Zusätzlicher Input wird durch die Mitarbeiter des ABZ und von Experten aus dem Bereich der Webgestaltung gegeben. Vor diesem Hintergrund soll ein Konzept zur Optimierung der Webpräsenz des ABZ entwickelt werden.
Im Anschluss wird die Evaluierung des Konzeptes für das ABZ der Universität Duisburg-Essen stattfinden, um die Qualität der entworfenen Maßnahmen sicherstellen zu können.
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Praxisprojekt: Kultur 2.0 – DU bist Kultur Umsetzung und Evaluation eines Kulturblogs mit Radio Duisburg
Blogs sind mittlerweile eine beliebtes Format geworden durch das die Internetgemeinde sich zu den verschiedensten Themen darstellt und austauscht. Nicht nur Blogs sondern auch Kultur ist allgegenwärtig. Warum also nicht beides verbinden in einem Kulturblog?
Viele Radiosender ergänzen mittlerweile ihr Hörfunk-Angebot durch Internet-vermittelte Angebote.
Radio Duisburg wünscht sich vor diesem Hintergrund die Umsetzung und erste Evaluation eines Kulturblogs, bei dem die Beitragenden von Konzerten, Ausstellungen, Theaterbesuchen, uvm. berichten können.
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Master Forschungsprojekt: Medienpsychologie
Medienpsychologische Phänomene umfassen Wirkungen von klassischen Medien (emotionale Reaktionen auf spannende oder traurige Filme, Fremdschämen bei Fernsehsendungen) aber auch Nutzung und Wirkung von neuen Medien im Rahmen der computervermittelten Kommunikation (z.B. Selbstoffenbarung auf sozialen Netzwerkseiten) oder der Mensch-Technik-Interaktion (soziale Reaktionen auf Roboter). Es werden eine Reihe von Themenbereichen vorgestellt, in denen das Team Sozialpsychologie – Medien und Kommunikation aktuell Forschung betreibt. Nach einer kurzen Systematisierung der Bereiche soll im Rahmen des Forschungsprojektes ein Bereich fokussiert werden und eine (experimentalpsychologische) Untersuchung geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Innerhalb dieses Rahmens sind die Themenstellungen flexibel und der Untersuchungsaufbau kann gemeinsam erarbeitet werden.
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Master Seminar: Kommunikationspsychologische Vertiefung: Theorie und Praxis systemtheoretischer Kommunikation und Moderation
Im Rahmen des praxisorientieren Seminars werden systemtheoretische Kommunikationstheorien (Maturana und Varela, Watzlawick, Luhmann, Annahmen zum Konstruktivismus) behandelt. Die Implikationen für systemtheoretische Beratung werden durch praktische Übungen zum Konfliktmanagement, zur Moderation von Gruppen, zum „zirkulären Fragen“ und zum Coaching erarbeitet. Die Aufbereitung der jeweiligen theoretischen Grundlagen erfolgt in Kleingruppen a maximal fünf Personen, die die Inhalte dann interaktiv und unter Nutzung und Einübung von Moderationstechniken den Kommilitonen nahe bringen. Zusätzlich werden zu zwei Sitzungen Personen eingeladen, die im Bereich Moderation und Coaching tätig sind und die einen Einblick in ihren Beruf geben.
Es werden maximal 20 Teilnehmer zugelassen. Da die Einteilung in Gruppen in der ersten Sitzung erfolgt, ist eine Anwesenheit am 7.4. erforderlich.
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Master Seminar: Medienpsychologische Vertiefung: I am going to the Movies… Emotional effects of films
More than any other medium films allow for emotional involvement and sometimes lead to strong emotional reactions. For example, it is well-known that people choose dramas although they experience sadness during reception, a phenomenon that has been termed the sad-film paradox. Also, people can experience happiness, suspense, fear and further emotions (see the movie database that has been compiled by an emotion researcher, http://www.psp.ucl.ac.be/emotion/FilmStimuli/). Within the seminar various theories on emotional effects of films will be presented, including the discussion why people might want to experience sadness, suspense or even fear.
The seminar will be held in English. Depending on number of participants, small empirical studies will be planned and conducted.
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